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Apfelchips selber machen – Chips mal anders

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Apfelchips müssen Sie nicht teuer im Naturkostladen kaufen. Mit den richtigen Äpfeln lassen sich köstliche Chips leicht selber herstellen. Das passende Rezept finden Sie hier.

Apfelchips selber machen

Ein gemütlicher Fernsehabend auf der Couch ist schon was feines. Dazu eine Tüte Chips und alles ist in bester Ordnung. Stopp! Kartoffelchips sind schon sehr ungesund. Wer ein bisschen auf seine schlanke Linie achten, aber auf Chips nicht komplett verzichten möchte, sollte einfach mal leckere Apfelchips als Alternative probieren.

Im Supermarkt oder auch im Naturkostenladen sind sie relativ teuer. Rund 4 Euro kann man hier schon mal für 200 Gramm hinblättern. Viel zu viel, das geht auch günstiger. Nämlich mit eigenen Äpfeln.

Wir haben Ihnen hier einmal ein einfaches Rezept und einige Tipps zusammengestellt, die die Zubereitung zum Kinderspiel werden lassen.

Apfelchips Rezept und Tipps für die Zubereitung

Um Apfelchips zu Hause selber zu machen, benötigen Sie nicht viel. Sie brauchen lediglich:

  • 1 bis 2 Kilogramm frische Äpfel (z.B. Elstar)
  • Obst- und Gemüsehobel
  • Küchenmesser
  • Backpapier
  • Kochlöffel
  • eventuell Apfelausstecher (nicht zwangsläufig notwendig)

» Tipp: Verwenden Sie für Apfelchips kein Fallobst. Denn Fallobst hat meist Druckstellen, die die Qualität der Chips mindern und somit erst großflächig herausgeschnitten werden müssten.

Jetzt kann es los gehen!!!

➤ Schritt 1: Backofen vorheizen

Bevor Sie sich auf die Äpfel stürzen, sollten Sie schon mal den Backofen auf 70°C vorheizen. So ist der Backofen warm, wenn Sie mit den Äpfeln fertig sind.

➤ Schritt 2: Äpfel waschen

Nehmen Sie sich die Äpfel und waschen Sie diese gründlich unter Wasser ab. Entfernen Sie anschließend den Stiel und eventuell Laubreste.

➤ Schritt 3: Kerngehäuse entfernen

Nun können Sie das Kerngehäuse des Apfels entfernen. Ganz einfach geht das mit einem Apfelausstecher. Wenn Sie keinen zur Hand haben, ist das auch nicht weiter schlimm. Andernfalls fallen die Kerne beim Scheiben schneiden sowieso von allein raus.

» Tipp: Aus meiner Erfahrung heraus genügen zwei Äpfel für ein Blech. Mehr müssen Sie nicht aufschneiden, sonst werden die Äpfel nur unnötig braun.

➤ Schritt 4: Dünne Scheiben schneiden

Jetzt werden die Äpfel in Scheiben geschnitten. Hierzu können Sie ein scharfes Küchenmesser verwenden oder aber auch einen Obst- und Gemüsehobel. Damit geht es wesentlich einfacher und schneller.

» Tipp: Die Apfelscheiben am besten so dünn wie möglich schneiden, so werden sie im Anschluss schön knusprig.

➤ Schritt 5: Apfelscheiben auf dem Blech verteilen

Die Scheiben werden jetzt dicht an dicht auf das Backblech mit Backpapier gelegt. Nutzen Sie ruhig den ganzen Platz aus, da die Äpfel im Backofen sowieso zusammenschrumpfen.

➤ Schritt 6: Blech in den Backofen schieben

Wenn das Backblech voll ist, sollten Sie es sofort in den vorgeheizten Backofen geben, sodass die Scheiben nicht braun werden. Andernfalls sollten Sie die Scheiben mit etwas Zitronensäure bestreichen. Dies kann unter Umständen aber den Geschmack einiger Apfelsorten verändern.

➤ Schritt 7: Äpfel trocknen

Nun werden die Äpfel bei 70°C für etwa drei Stunden getrocknet. Lassen Sie die Backofentür einen kleinen Spalt geöffnet, sodass die Feuchtigkeit entweichen kann und die Chips schön kross werden.

Etwas effektiver und sparsamer im Energieverbrauch als ein Backofen, ist die Verwendung eines Dörrautomats.

Der Fruchtzucker karamellisiert während des Trocknens und sorgt so für den nötigen Biss. Andererseits kann es aber auch schnell passieren, dass die Scheiben verbrennen. Also behalten Sie die köstlichen Chips immer im Auge.

➤ Schritt 8: Apfelscheiben aus dem Ofen nehmen

Nach ungefähr drei Stunden können Sie die Scheiben aus dem Ofen nehmen. Nicht wundern, am Anfang sind diese noch recht weich. Abgekühlt und „abgetrocknet“ haben sie dann aber einen knusprigen Biss.

➤ Schritt 9: Chips gegebenenfalls verpacken

Wer seine leckeren Chips nicht sofort vernaschen möchte, der sollte Sie luftdicht verpacken. Legen Sie zu lange unverpackt und bekommen wieder (Luft)Feuchtigkeit werden sie nach einer Weile weich. Am besten eigenen sich zur Aufbewahrung festschließende Plastikdosen oder kleine Tüten, die Sie anschließend luftdicht verschweißen können.


Foto1: © StefanieB. - Fotolia.com

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