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Azaleen Standort: Dort fühlen sich die Pflanzen am wohlsten

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Azaleen sind eine prächtige Möglichkeit, um den Garten in eine farbenfrohe Vielfalt zu verwandeln – allerdings klappt das nur, wenn der Standort stimmt.

Azaleen mögen es eher sonnig
Azaleen mögen es eher sonnig
Azaleen, eine dem Rhododendron zugehörige Pflanze, lassen sich grob in drei Kategorien einteilen, die die Gartengestaltung massiv erleichtern. Die niedrigen Sorten eignen sich z.B. für Steingärten. Mittelhohe Azaleen erreichen eine Höhe von bis zu 1,20 Metern und können durchaus Blumenbeete oder kleinere Hecken auffrischen. Die hohen Azaleen mit bis zu zwei Metern bilden wunderbare Hecken und Sichtschutzwände.

Gemeinsam ist den Freilandazaleen, dass sie eine farbenfrohe Blütenpracht ausbilden und teilweise selbst im Winter ein immergrünes Kleid besitzen. Je nach Region können Sie sich für verschiedene Pflanzentypen entscheiden. Bedenken Sie, dass Azaleen, die über den Winter das Laub verlieren, unempfindlicher gegenüber der Kälte sind als immergrüne Rhododendren.

Der richtige Standort für Freiland-Azaleen

Die Azalee ist eine recht anspruchslose Pflanze, was die Standortwahl vereinfacht. Sie sollten darauf achten, dass der Boden nicht kalkhaltig, sondern eher sauer und recht kühl ist (ph-Wert 4 bis 5). Um zu überprüfen, ob der pH-Wert im Boden stimmt, sollten Sie einfach mal einen Teststreifen in den Boden stecken und nachschauen. So gehen Sie dann sicher, dass Ihre Azaleen prächtig gedeihen. So ein pH-Wert-Bodentest ist z.B. bei Amazon erhältlich. Wie Sie diesen Test dann richtig durchführen, erfahren Sie hier.

Stehende Nässe mögen die Pflanzen auch nicht, weshalb Sie sie nur in Senken pflanzen sollten, wenn die Feuchtigkeit gut aus dem Boden entweichen kann. Ob Sie die Pflanzen in die pralle Sonne oder doch in den Halbschatten setzen, ist beinahe unerheblich. Einzig die Blütenpracht fällt an einem schattigen Standort nicht ganz so prächtig aus.

Kleiner Tipp:

Möchten Sie Ihren Azaleen die besten Bedingungen schaffen, können Sie den Boden etwa zwanzig Zentimeter tief umgraben und eine Mulchschicht oder Torfschicht auf die Erde geben. Als Mulch eignen sich z.B. Kiefernadelstreu und Waldhumus. Alternativ steht Ihnen spezielle Rhododendronerde zur Verfügung.

➤ Vorsicht:

Mischen Sie niemals Buchenlaub unter die Erde und verwenden Sie keinen Kompost, der Buchenlaub enthält. Das kann den pH-Wert des Bodens ändern.

Ist der Boden in Ihrem Garten eher feucht, schwer oder fürchten Sie, dass sich Staunässe bildet, können Sie den unteren Teil der Pflanzlöcher mit Kies befüllen. Auf diese Weise entsteht eine einfache Drainage und die Wurzel steht nicht im Wasser.

Der richtige Standort für Zimmerazaleen

Neben den zum Rhododendron gehörigen Pflanzen erhalten Sie zahlreiche Zimmerazaleen, die nicht dauerhaft draußen verbleiben können. Die Zimmerpflanze ist frostanfällig, mag aber nicht unbedingt größere Wärme. Gerade die Variante der Rhododendron Simsii sollte niemals an der Heizung stehen, auch, weil die Blütenpracht länger anhält, wenn die Umgebungstemperatur relativ kühl ist. Zimmerazaleen bevorzugen einen halbschattigen Platz. Den richtigen Standort haben Sie gefunden, wenn:

  • die Umgebungstemperatur zwischen 15 bis 20 Grad liegt,
  • der Standort halbschattig ist und
  • Sonneneinstrahlung den Knospenaustrieb begünstigt.

Wenn Sie all diese Kriterien bei der Standortwahl berücksichtigen, steht einer reichhaltigen Blüte nichts mehr im Wege.


Foto1: © sarajyu - Fotolia.com

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