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Butternusskürbis pflanzen – So gelingt der Anbau garantiert

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Sie haben einen Komposthaufen? Das ist perfekt, wenn Sie Kürbisse anbauen möchten, denn hier gedeihen sie prächtig. Wie wäre es z.B. mal mit dem Butternusskürbis?

Butternusskürbisse schmecken nussig-buttrig
Butternusskürbisse schmecken nussig-buttrig

Der Butternusskürbis gehört zu den Moschuskürbissen und ähnelt in seinem Aussehen der Birne. Er besitzt ein orangenes Fleisch, welches ein köstliches Aroma hat. Es schmeckt leicht nussig-buttrig und kann nicht nur gekocht, sondern auch roh verzehrt werden. Bis zu ein Kilo schwer wird das reife Exemplar und kann problemlos im Garten angepflanzt werden. Vorausgesetzt Sie beachten dabei ein paar wichtige Punkte.

Der Anbau des Butternusskürbisses

Kürbispflanzen lassen sich relativ gut und einfach im Garten züchten. Sie stellen keine großen Ansprüche und eignen sich daher auch für ungeübte Gärtner. Wichtig ist, dass Sie auf folgende Faktoren achten:

  • Kürbisse sind frostempfindlich – daher keine Aussaat vor den Eisheiligen
  • sie benötigen einen nährstoffreichen Boden mit Kompost oder Humus
  • sie sollten ab April in Töpfen vorgezogen werden

Das Vorziehen von Kürbissen in einem Topf Ende April hat den Vorteil, dass Sie Ende Mai bereits ganze Pflanzen in den Garten setzen können. Hierdurch gelingt es, die Erntezeit ein wenig vorzuziehen. Es ist ebenso möglich, den Butternusskürbis vollständig in einem Topf zu ziehen. Allerdings empfiehlt es sich, die Pflanze in einen größeren Topf umzusetzen, sobald die Keimblätter sichtbar sind.

Im Freiland haben Sie diverse Möglichkeiten zum Pflanzen. Viele Gärtner setzen auf den Komposthaufen als Standort, da der Butternusskürbis hier die besten Bedingungen und Bodenverhältnisse findet. Aber auch Hochbeete, Gewächshäuser oder gewöhnliche Beete eignen sich.

So werden Butternusskürbisse gesät

Zur Aussaat verwenden Sie wahlweise selbst getrocknete Kürbissamen oder Samen aus dem Handel. Geben Sie die Samen einfach in das jeweilige Erdreich und bedecken Sie sie mit einer dünnen Erdschicht. Gießen Sie den Boden an und halten Sie die Erde ständig feucht. Ob die Samen angehen, erkennen Sie nach ungefähr einer Woche. Nun bilden sich die ersten Keimlinge.

Wichtig: die Pflanze darf nicht austrocknen

Die größte Gefahr bei der Aussaat von Butternusskürbissen ist, dass die Pflanze austrocknet. Der Kürbis benötigt einen stets feuchten Boden, der jedoch nicht von Staunässe geprägt sein darf. Gießen Sie daher regelmäßig und dabei möglichst direkt in Bodennähe.


Foto1: © Joachim Opelka - Fotolia.com

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