Start Obst & Gemüse Butternusskürbis pflegen – 4 Tipps für große Früchte

Butternusskürbis pflegen – 4 Tipps für große Früchte

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Einmal ausgesät und gekeimt, benötigt der Butternusskürbis relativ wenig Pflege. Sie können aber die Fruchtbildung positiv beeinflussen, indem Sie ein paar wichtige Punkte beachten.

Butternusskürbisse sind sehr pflegeleicht
Butternusskürbisse sind sehr pflegeleicht
Der Butternusskürbis ist bei uns einer der beliebtesten Kürbisse, die in unseren Breiten angebaut werden. Kein Wunder, denn er hat wirklich einen leckeren Geschmack und kann sowohl roh wie auch gegart gegessen werden. Er schmeckt nussig-buttrig und macht eigentlich immer Hunger auf mehr.

Wer es mal versucht hat und den Butternusskürbis im Garten angebaut hat, der wird sich schon bald über große Kürbisse freuen können. Diese entstehen aber nur, wenn Sie die Kürbisse richtig pflegen.

So pflegen Sie den Butternusskürbis richtig

Tipp 1 – Blätter entfernen:

Steht der Kürbis zu dunkel oder feucht, kann es geschehen, dass er zwar viele Blätter ausbildet, jedoch nur schwächliche Früchte. Wir empfehlen Ihnen daher, große Blätter zu entfernen. Nun kann die Pflanze die ganze Kraft in die Fruchtausbildung investieren.

Zusatztipp: Wünschen Sie eine große Kürbisfrucht? Dann warten Sie die Blütephase ab, bis Sie die ersten Früchte entdecken. Schneiden Sie nun den Großteil der Blüten ab.

Tipp 2 – Kürbisse vor dem Faulen schützen:

Gegen Ende der Wachstumsphase liegen die Butternusskürbisse oft auf der Erde auf. Je nach Bodenverhältnissen kann es nun zum Faulen kommen. Das verhindern Sie, indem Sie ein Brett oder einen Stein unter die Frucht legen.

Tipp 3 – Butternusskürbisse vor Fraßschäden schützen:

Ein Feind des Butternusskürbis befindet sich auch bei Ihnen im Garten: Schnecken. Vor den schleimigen Plagegeistern sind viele Gemüsepflanzen nicht gefeit, daher lohnt es sich, wenn Sie sich einen Schneckenzaun zulegen. Dieser hält die Schnecken zwar nicht aus Ihrem Garten fern, verhindert aber, dass sie das Beet erreichen können.

Natürlicher Schneckenschutz wie Steine, Kies, Asche, Sägespäne oder Hausmittel bieten ebenfalls Schutz – sind aber kein Garant. Von dem Ausstreuen von Salz sollten Sie absehen, da das Salz ins Erdreich eindringt und Pflanzen sowie Mikroorganismen im Boden abtötet. Greifen Sie auf Schneckenkorn zurück, sollte das Gift nicht in direkte Berührung mit der Kürbispflanze kommen.

Am besten ist es, wenn Sie täglich in den Abendstunden einen Rundgang durch den Garten machen und die Schnecken absammeln. Schauen Sie unbedingt unter Steine und Bretter, da sie sich hier gerne verstecken. Entsorgen Sie die Plagegeister weit entfernt von Ihrem Haus und achten Sie darauf, dass kein Garten an dieser Stelle angrenzt.

Lese-/Videotipp: Schnecken im Garten bekämpfen – Hilfreiche Tipps ganz ohne Gift

Tipp 4 – Butternusskürbisse gießen:

Halten Sie den Boden im Sommer immer schön feucht, indem Sie den Butternusskürbis regelmäßig gießen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie den Kürbis an der Basis gießen und die Blätter nicht nass werden. So vermeiden Sie einen Befall mit Mehltau.


Foto1: © DLeonis - Fotolia.com

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