Start Pflanzen Feigenbaum düngen – Wann und womit?

Feigenbaum düngen – Wann und womit?

1.083 views
0
Sag's weiter:

Muss ein Feigenbaum eigentlich gedüngt werden oder gelingt es dem mediterranen Gewächs sich die nötigen Nährstoffe aus dem Boden zu ziehen? Das möchten wir hier einmal klären.

Feigenbäume gedeihen mit Düngergaben besser
Feigenbäume gedeihen mit Düngergaben besser

Der Feigenbaum soll nicht nur den Garten begrünen. Hegen Sie Ihren Feigenbaum, möchten Sie doch sicherlich auch die frischen Früchte genießen, die jährlich am Baum wachsen. Das klappt am besten, wenn Sie den Baum hin und wieder düngen. Denn kann die Feige nicht ausreichend Nährstoffe aufnehmen, werden die Früchte nicht reif, sondern fallen vor der Erntezeit vom Baum. Und das wäre doch nun wirklich zu schade.

Wann sollte die Feige gedüngt werden?

Auch die Feige benötigt die meisten Nährstoffe, wenn sie wächst. Das ist zwischen April und September der Fall. Insbesondere Freilandfeigen sollten in den Sommermonaten regelmäßig gedüngt werden. Gut ist, wenn Sie dem Gießwasser einmal in der Woche einen guten Schuss Dünger hinzugeben.

Wichtig ist außerdem, dass Sie das Düngen von Freilandfeigen im Herbst nicht einfach stoppen. Fahren Sie die Düngemenge langsam zurück und verlängern Sie die Zeiträume, bis Sie über den Winter schließlich vollständig auf Dünger verzichten. Diese Vorgehensweise hilft der Feige, neue Triebe vor dem Winter auszubilden und das Wachstum abzuschließen. Im Winter müssen Sie weder Freilandfeigen noch Feigen, die im Kübel im Freiland stehen, düngen.

Einen Unterschied machen Feigen, die zwar im Kübel angepflanzt sind, jedoch noch nicht im Freien überwintern. Dazu zählen Jungfeigen, die noch keine zwei Jahre alt sind. Diese müssen über den Winter hinein. Und genau diese Feigen vertragen auch in der Winterzeit regelmäßige Düngungen, die jedoch nicht wöchentlich erfolgen müssen.

Mit welchem Dünger wachsen Feigen gut?

Auf dem Markt gibt es unzählige Düngemittel, die für ein gutes Wachstum sorgen. Verschiedene Varianten haben sich jedoch als besonders wirksam herausgestellt:

  • Kompost
  • für Gemüse geeigneter Dünger (organisch)
  • Dünger für Zitruspflanzen
  • Volldünger mineralischem Ursprungs
  • üblicher Flüssigdünger

Setzen Sie Ihre Feige später ins Freiland, können Sie die ersten Düngungen mit einem Volldünger durchführen. Nach einigen Düngeperioden steigen Sie einfach auf herkömmlichen Flüssigdünger um. Wichtig ist, dass Sie einen Dünger wählen, der Phosphor und Kalium enthält. Kalium lässt die Feige gut heranreifen – gute Blütenstände entwickelt die Feige hingegen, wenn sie ausreichend Phosphor erhält. Lesetipp: Feigenbäume pflanzen – am besten an der Hauswand.


Foto1: © jozsitoeroe - Fotolia.com

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT