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Fichten auf Läuse testen

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Wenn die Nadeln der Fichte vergilben, könnte dies an der Sitkafichtenlaus liegen. Ein einfacher Test zeigt Ihnen, ob sie befallen ist. Anschließend heißt es schnell handeln.

Fichte

Wer eine Fichte in seinem Garten stehen hat, der sollte hin und wieder prüfen, ob diese von schädlichen Läusen befallen ist. Es gibt nämlich eine Laus, die kann einige Fichtenarten so stark schädigen, dass diese absterben. Die Rede ist von der Sitkafichtenlaus. Dabei handelt es sich um einen Schädling, der sich vor allem ältere Nadeln in der Nähe des Stamms schmecken lässt. Diese vergilben dann zuerst, doch schon kurze Zeit später werden sie braun und fallen ab. Spätestens dann sollten Sie aktiv werden. Noch besser ist es, wenn Sie den Baum regelmäßig auf einen Lausbefall untersuchen. Vor allem nach milden Wintern ist das ratsam, denn dann können ausgewachsene Tiere locker überleben.

Wie sieht die Sitkafichtenlaus aus?

Die Sitkafichtenlaus ist mit den Blattläusen verwandt und sieht diesen dementsprechend auch sehr ähnlich. Sie ist etwa 2 Millimeter groß und grün. Außerdem hat sie rostrote Augen. Meist tritt sie in großen Populationen auf, da sie sich selbst in milden Wintern stark vermehren kann. Sie ist zudem ganzjährig aktiv. Sie sticht mit ihrem Saugrüssel in die Zellen und saugt diese aus, woraufhin sich die Nadeln verfärben und abfallen. Dieses Schadbild tritt vor allem im Frühjahr auf.

Ob Ihre Bäume mit der Sitkafichtenlaus befallen sind, können Sie ganz einfach überprüfen. Es gibt da nämlich einen einfach Trick, um einen Befall zu erkennen.

So testen Sie, ob Ihre Fichte Läuse hat:

Nehmen Sie ein Blatt Papier und einen Stock und klopfen Sie damit an den Ästen. Das Papier müssen Sie dabei darunter halten. Die 2 Millimeter großen Läuse fallen auf das Blatt Papier, auf dem Sie sie dann mit bloßem Auge erkennen können. Wenn mehr wie fünf dieser Läuse bei der Klopf-Aktion auf dem Papier landen, dann sollten Sie aktiv werden.

So lässt sich die Sitkafichtenlaus bekämpfen

Insektenhotel aufstellen:

Eine Bekämpfung der Sitkafichtenlaus ist vor allem im Frühjahr und Winter wichtig, da dann die natürlichen Feinde der Laus nicht aktiv sind. Dazu gehören z.B. Nützlinge wie Florfliegen und Marienkäfer. Bieten Sie diesen Nützlingen einen Nistplatz bzw. ein Winterquartier an, dann können Sie die Sitkafichtenlaus schneller bekämpfen. Stellen Sie in Ihrem Garten dazu einfach ein Insektenhotel auf.

nützlingschonende Präparate anwenden:

Ansonsten ist es ratsam auf Präparate auf Rapsöl- oder Kaliseifenbasis zurückzugreifen. Sie schonen Nützlinge und sind trotzdem sehr wirksam. Empfehlen können wir Ihnen zum Beispiel Celaflor Naturen Schädlingsfrei (hier erhältlich). Dabei handelt es sich um ein Spritzmittel auf Rapsölbasis. Bereiten Sie das Spritzmittel nach Herstellerangaben vor und sprühen Sie die Zweige und den Stamm gründlich damit ein. Eine zweimalige Spritzung im Abstand von zwei Wochen reicht in der Regel schon aus, um die Sitkafichtenlaus wieder los zu werden.

Staunässe und Trockenheit vermeiden:

Sitkafichtenläuse befallen vor allem Nadelgehölze, die unter Staunässe oder einem zu trockenen Boden leiden. Achten Sie deshalb immer auf einen gleichmäßig feuchten und lockeren Boden.


Foto1: © ajs1663 - Fotolia.com

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