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Frangipani pflegen – Sie kann blühfaul werden

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Frangipani, auch Plumeria oder Tempelbaum genannt, ist eine wunderschöne tropische Pflanze, die bis zu 8 Meter hoch werden kann. Allerdings schafft sie das nur mit der richtigen Pflege.

Frangipanis haben schimmernde Blüten
Frangipanis haben schimmernde Blüten

Je mehr es im Garten, auf der Terrasse, im Wintergarten und im Haus blüht, umso schöner ist die Umgebung, in der wir uns bewegen. Wenn es dann noch exotisch wird, sind das echte Highlights und Hingucker, denen man sich nicht entziehen kann. So ein Highlight ist z.B. die Frangipani oder auch Plumeria genannt. Vielleicht noch ganz neu für Sie, aber wenn Sie diese Pflanze sehen, werden Sie sich sofort in sie verlieben. Sie hat herrlich duftende Blüten, die seidig schimmern. Eine edle Pflanze, die auf jedem Fensterbrett, Balkon und in jedem Topf eine gute Figur macht. Allerdings auch nur, wenn sie richtig gepflegt wird. Denn ansonsten bilden sich keine wunderschönen Blüten aus.

So pflegen Sie die Frangipani richtig

Gießen:

In den Sommermonaten und an Tagen, an denen die Sonne sehr scheint, ist es ratsam die Plumeria täglich zu gießen. Am besten immer in den Morgen- und Abendstunden, da dann das Wasser nicht so schnell verdunstet. Ist die Erde noch vom Vortag feucht, dann warten Sie ab, bis sie komplett getrocknet ist.

Beachten Sie:

Es darf niemals Staunässe entstehen. Wasser, dass sich im Untersetzer sammelt, kann für die Pflanze schädlich sein. Achten Sie also immer darauf, dass das Gießwasser ungehindert abfließen kann. Hier noch ein paar weitere Tipps zum Thema „Richtig gießen im Sommer„.

Düngen:

Sobald neue Blätter ausgetrieben sind, das geschieht im Frühling, bis in den Juli hinein sollten Sie die Frangipani regelmäßig düngen. Vermeiden Sie aber eine Überdüngung. Die Blume wird dann nämlich blühfaul. Ab August sollten Sie nicht mehr düngen, weil dann die Ruhepause für die nächste Blüte beginnt. Für Frangipani können Sie einen Dünger mit einem hohen Phosphorgehalt verwenden.

Umtopfen:

Frangipani wachsen eigentlich baumförmig oder strauchförmig und können bis zu mehrere Meter hoch werden. Umpflanzen sollten Sie Ihre Frangipani nur, wenn sie zu mickern anfängt, weil das ein Zeichen dafür ist, dass die Wurzeln im Blumentopf keinen Platz mehr haben. Das wird nach etwa 4 bis 5 Jahren in ein und demselben Blumentopf der Fall sein. Pflanzen Sie die Frangipani dann am besten im Frühjahr in einen größeren Blumentopf mit frischem Substrat.

Schneiden:

Schneiden brauchen Sie die Frangipani in der Regel nicht. Nur, wenn sie etwas zu groß geworden ist, sollten Sie die Schere ansetzen. Schneiden Sie sie aber nicht zu radikal zurück. An den entstandenen Schnittstellen bilden sich dann übrigens Verzweigungen.

Kleiner Tipp:

Das Schnittgut können Sie gleich nutzen, um die Frangipani zu vermehren.

Überwintern:

Bitte geraten Sie nicht in Panik, wenn die Blume im Herbst die Blätter abwirft und aussieht, als wäre sie vertrocknet. Das ist ganz normal. Stellen Sie die Pflanze während der Winterruhe am besten an einen hellen Platz im Wintergarten. Die Temperaturen dürfen hier aber nicht unter 15 Grad fallen.

Während der Winterruhe sollten Sie die Pflanze nur alle drei Wochen gießen, denn Wasser braucht sie nun kaum. Sobald die Pflanze wieder austreibt, können Sie sie wieder etwas mehr gießen und auch mal düngen. Ab Ende Mai, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, darf die Plumeria wieder nach draußen. Um sie wieder langsam an die Sonne zu gewöhnen, stellen Sie sie zunächst ein paar Tage in den Schatten und dann erst wieder in die Sonne.


Foto1: © Leannika - Fotolia.com

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