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Golderdbeere pflanzen: So wächst die Waldstaude auch in Ihrem Garten

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Mit Golderdbeeren lassen sich kahle und triste Stellen im Garten aufpeppen. Allerdings hat die Pflanze auch einige Ansprüche, die beim Anbau unbedingt beachtet werden sollten.

Golderdbeeren pflanzen - So wächst die Waldstaude auch in Ihrem Garten
Golderdbeeren bevorzugen einen nährstoffreichen und feuchten Boden
Die Golderdbeere, auch unter dem Namen Waldsteinia bekannt, ist eine immergrüne Staude, die mit ihren goldgelben Blüten für einen wahren Blickfang im Garten sorgt. In Gruppen gepflanzt, gilt sie als Bodendecker und dekorative Pflanze in Rabatten und Steingärten.

Damit sich die Golderdbeere allerdings prächtig entwickeln kann, müssen Sie bei der Pflanzung einiges beachten. Denn nicht jeder Boden und jeder Standort eignet sich für die immergrüne Staude.

Golderdbeere pflanzen – 5 wichtige Fakten

Boden und ph-Wert

Pflanzen Sie Ihre Golderdbeeren in feuchten, frischen, gerne nährstoffreichen Boden. Gewöhnliche Gartenerde, aufgebessert mit Kompost, ist ebenfalls gut geeignet. Die Wasserdurchlässigkeit von lehmigen Böden können Sie durch die Zugabe von etwas Sand oder kleinen Kieseln verbessern. Golderdbeeren mögen es gerne feucht, Staunässe sollte sich aber im Wurzelbereich nicht bilden.

Ein neutraler Boden-ph zwischen 6,5 und 7,5 ist für Golderdbeeren ideal. Leichte Abweichungen in den sauren oder alkalischen Bereich sind kein Problem. Falls Sie sich beim pH-Wert Ihres Bodens unsicher sind: Einfach anzuwendende Tests gibt es für wenig Geld im Gartenfachhandel.

Einsatzmöglichkeiten und Standort

Die Einsatzmöglichkeiten der Golderdbeeren sind vielfältig. Sie können die Stauden zum Beispiel:

  • als abgegrenzte Rabatte anlegen
  • zum Begrünen großflächiger Areale nutzen
  • als Begleitpflanzen unter Bäumen einsetzen
  • auf Gräber pflanzen
  • einzeln im Steingarten platzieren

Golderdbeeren wachsen in ihrer natürlichen nordamerikanischen Heimat in offenen Wäldern. Sie fühlen sich deshalb an halbschattigen, aber recht hellen Standorten am wohlsten. Durchgängiger Schatten schadet den Pflanzen nicht, allerdings müssen Sie mit einer etwas schwächeren Blüte rechnen.

» Grundsätzlich gilt: Je älter die langlebigen Golderdbeeren sind, desto besser können sie sich an die gegebenen Lichtverhältnisse anpassen.

Optimaler Pflanzzeitpunkt

Golderdbeeren sollten einige Monate bis zum ersten Frost Zeit haben, um Wurzeln zu bilden. Als Zeitpunkt für die Pflanzung bieten sich die Monate August und September an.

Richtige Pflanztechnik

Gönnen Sie den Stauden vor der Pflanzung ein eintägiges Bad in kalkfreiem Regenwasser. Heben Sie acht Pflanzlöcher pro Quadratmeter aus, die etwas mehr Volumen haben als die Wurzelballen der Pflanzen. Den freien Raum füllen Sie nach dem Einsetzen der Golderdbeeren mit frischer Komposterde auf. Abschließend drücken Sie die Komposterde leicht mit den Fingern an.

Gießen und düngen

Gießen Sie die Golderdbeeren in den ersten Tagen ausgiebig und auch danach regelmäßig, sodass immer Restfeuchte im Boden vorhanden ist. Die Düngung ist nur auf sehr nährstoffarmem Böden notwendig. Stören Sie sich nicht daran, dass der bepflanzte Bereich zunächst unzureichend begrünt wirkt. Die Bodendecker werden zwar maximal 15 Zentimeter hoch, erreichen aber eine Wuchsbreite bis zu 60 Zentimetern und wachsen in einem bis zwei Jahren zu einem dichten Teppich zusammen.


Foto1: © Kanusommer - Fotolia.com

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