Start Gartentipps Grabgestaltung Grabpflege im Frühling: Das gibt es nach dem Winter zu tun

Grabpflege im Frühling: Das gibt es nach dem Winter zu tun

1.505 views
0
Sag's weiter:

Verunreinigungen vom Grabstein entfernen, Erde auflockern und düngen, neue Blumen auswählen und pflanzen: Nach dem Winter gibt es am Grab allerhand zu tun.

Bringen Sie Farbe auf das Grab
Bringen Sie Farbe auf das Grab
Wie der Garten so müssen natürlich auch Gräber nach dem Winter wieder auf Vordermann gebracht werden. Kälte, Schnee und Wind hinterlassen schließlich ihre Spuren. Außerdem wird es im Frühling wieder Zeit für einen frischen Wind auf dem Grab zu sorgen. Zum Beispiel in Form von Blumen, Sträuchern und Dekoelementen. Damit die Pflanzen jedoch gut anwachsen, ist natürlich die richtige Bodenvorbereitung das A und O. Sämtliche Aufgaben nach dem Winter hier einmal im Überblick.

Das gibt es nach der kalten Jahreszeit zu tun

Erde auflockern und Dünger einbringen:

Der frühe Frühling ist die richtige Zeit, um den Grabboden auf die Wachstumsphase des neuen Jahres vorzubereiten. Lockern Sie die Erde dazu mit einer stabilen Harke oder einer Schaufel auf und entfernen Sie dabei alle bereits erkennbaren Ansätze von Unkraut. Je gründlicher Sie vorgehen, desto weniger macht Ihnen der unerwünschte Wildwuchs im Sommer zu schaffen. Geben Sie außerdem einen Langzeitdünger auf die Erde und harken Sie ihn ein.

Wenn Sie Teile des Grabes mit immergrünen Bodendeckern wie Efeu, Stachelnüsschen oder Teppich-Zwergmispeln bepflanzt haben, entfällt die Aufbereitung der Erde an den dicht bewurzelten Stellen natürlich.

Frühblüher für das Grab auswählen:

Bei der Frühjahrsgestaltung des Grabes können Sie sich zwischen vielen verschiedenen früh blühenden Pflanzen entscheiden. Sehr gut geeignet sind zum Beispiel:

  • Krokusse
  • Stiefmütterchen
  • Buschwindröschen
  • Vergissmeinnicht
  • Hyazinthen
  • Primeln
  • Hornveilchen
  • vorgezogene Tulpen

Behalten Sie bei der Entscheidung für die eine oder andere Pflanze aber immer die Lichtverhältnisse auf dem Grab im Hinterkopf. Primeln mögen z.B. eine Bestrahlung durch die Mittagssonne nicht sonderlich; Krokusse wiederum strecken sich geradezu nach dem vollen Sonnenlicht, während Buschwindröschen auch an einem durchgehend schattigen Standort gedeihen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Damit auf dem Grab bis zum Sommer ununterbrochen Blumen blühen, empfiehlt es sich, Pflanzen mit verschiedener Blütezeit zu kombinieren. So hielt es schon der berühmte Impressionist Claude Monet in seinem Garten. Der Frühlingskrokus blüht zum Beispiel schon im Februar, Hyazinthen blühen von März bis April, Buschwindröschen von März bis Mai und einige Sorten des Vergissmeinnichts verschönern das Grab noch bis zum Juni mit Blüten. Wenn Ihnen eine umfangreiche Bepflanzung zu aufwändig ist, können Sie als Alternative auf Topfpflanzen zurückgreifen.

Winterschäden am Grabstein beseitigen:

Im Winter zieht strenger Frost den Grabstein und die Umrandung des Grabes oft in Mitleidenschaft. Untersuchen Sie deshalb im Frühjahr, ob Sie neue Risse oder abgeplatzte Stellen an der Oberfläche des Steins oder sonstige Schäden entdecken können. Sofern Ausbesserungsarbeiten nötig sind, sollten Sie diese durch einen Fachmann durchführen lassen, um das harmonische Gesamtbild des Grabes zu erhalten.

Moos vom Grabstein entfernen:

Auch Moos macht sich manchmal in der kalten Jahreszeit auf dem Grabstein breit. Um es zu entfernen benötigen Sie lediglich eine harte Bürste, einen Eimer und etwas Wasser. Noch einfacher und gründlicher lässt sich das Moos beseitigen, wenn Sie einen handelsüblichen Grünbelagentferner (z.B. hier erhältlich) einsetzen, der den Grabstein gleich für mehrere Jahre sauber hält.


Foto1: © Ingo Bartussek - Fotolia.com

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here