Gräser schneiden – Unsere Tipps
Gräser im Garten verleihen der kleinen grünen Oase einen ganz besonderen Flair. Sie haben, obwohl sie bei uns schon recht lange heimisch sind, doch noch etwas Exotisches an sich. Wer selbst diverse Gräser im Garten hat, der hat sich damit nicht nur hübsche Pflanzen geholt, sondern auch Pflanzen, die sich nicht immer so verhalten, wie das andere, heimische Gewächse tun.

Chinaschilf im Herbst einfach zusammenbinden
So gibt es Gräser, die zum Beispiel keinen Radikalschnitt vertragen. Nicht selten gehen diese Gräser dann ein. Wenn man hier merkt, dass vertrocknete Blätter auftreten, sollte man diese lediglich ausrupfen. Den Rest stehen lassen. Solche Gräser sind zum Beispiel der Blauschwingel, die Segge, das Federgras oder die Hainsimse. Also alles Gräser, die eher kleiner und kompakt auftreten.
Gräser wie Pfeifengras, Zebragras oder auch das Chinaschilf werden im Herbst zusammengebunden und der Bodenbereich am besten mit Reisig abgedeckt, sodass die jungen Triebe nicht erfrieren. Erst im Frühjahr wird hier geschnitten, dann aber radikal. Dabei handelt es sich um die überwiegend groß gewachsenen Gräser.
Wer diese Schnitttechniken beachtet, wird viel Freude mit den Exoten haben.
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Kann man die Gräser bis zum Boden stutzen, oder sollte man eine gewisse Höhe einhalten?
Gruß
Stefan