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Hokkaido-Kürbis pflegen – Das gibt es zu beachten

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Ob als Suppe zubereitet, frittiert, gedünstet oder eingelegt: Hokkaido-Kürbisse schmecken einfach fantastisch. Mit der richtigen Pflege werden sie auch schön groß.

Hokkaido-Kürbisse sind durstig
Hokkaido-Kürbisse sind durstig

Ein prächtiger Hokkaido-Kürbis ist der Traum vieler Gärtner. Nicht nur, weil es etliche Wettbewerbe um die schönsten Kürbisse gibt, auch, weil eine pralle Frucht mehr Genuss verspricht. Damit aus der Pflanze jedoch ein köstlicher Kürbis wächst, müssen Sie den Hokkaido-Kürbis richtig pflanzen und auch ein wenig in die Pflege investieren. Doch keine Angst, Sie müssen nun nicht ständig mit Gießkanne, Hacke und Dünger bereitstehen. Die Pflege ist einfacher wie Sie vielleicht denken mögen.

Der Hokkaido-Kürbis benötigt viel Wasser

Kürbispflanzen kommen mit Trockenheit nicht gut zurecht. Die wichtigste Regel bei der Pflege ist daher, den Boden stets feucht zu halten. Sehr gut ist es, wenn Sie beim Gießen von unten her vorgehen und direkt die Erde angießen. So garantieren Sie nicht nur, dass das Wasser tatsächlich das Erdreich trifft, Sie vermeiden auch, dass die Blätter durch die Feuchtigkeit faulen.

Doch was, wenn man mal eine längere Zeit nicht da ist? Es gibt da eine gute Möglichkeit, um längere Abwesenheiten und somit ausfallende Gießphasen zu umgehen. Diese Möglichkeit nennt sich indirektes Gießen. Das geht so:

  1. Graben Sie ein kleines Loch neben den Kürbis.
  2. Stellen Sie einen Blumentopf aus Ton oder ein anderes Tongefäß in das Loch.
  3. Geben Sie nun Wasser in den Topf. Durch den Ton dringt die Feuchtigkeit in die Erde und stellt sicher, dass der Kürbis stets feucht gehalten wird.

Fressfeinde des Hokkaido-Kürbis bekämpfen

Ein Problem, von dem Ihnen viele Gärtner erzählen können, sind Schnecken. Die kleinen Plagegeister erfreuen sich sichtlich an Kürbispflanzen und fressen die Blätter an. Hierdurch wird die Pflanze geschädigt. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Kürbispflanze nicht von Schnecken erreicht werden kann. Das geht besonders gut, indem Sie einen Schneckenzaun (beispielsweise hier erhältlich) bauen. Dieser besitzt eine scharfe Oberkante, die zur Außenseite hin ein „U“ bildet. Über diesen Rand gelangen die Schnecken nicht in das Beet. Alternativ dazu können Sie um den Kürbis auch eine Kunststoffbeetumrandung mit scharfer Kante setzen.

Sägespäne, Split, Sand, Kies oder Asche können ebenfalls gegen die Schneckenplage helfen, da sich die Tiere nur ungern über die Oberflächen bewegen. Allerdings sind diese Hausmittel nicht immer von Erfolg gekrönt.

Tipp:
Prüfen Sie möglichst täglich, ob sich Schnecken an Ihren Kürbissen befinden. In den Abendstunden sammeln Sie die Plagegeister ab und entsorgen Sie wahlweise in der Nähe von Gänsen oder weit entfernt von Ihrem Garten.


Foto1: © A. Aleksandravicius - Fotolia.com

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