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Lupinen pflanzen – So wird’s gemacht

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Lupinen sind nicht nur wunderschöne Blumen, sie sind auch ein toller Eiweiß-Lieferant. Lesen Sie deshalb hier, wie auch Sie Lupinen pflanzen können.

Teilen Sie die Lupinen vorsichtig mit einem Spaten
Teilen Sie die Lupinen vorsichtig mit einem Spaten

Bereits ab Mitte Mai bis teilweise in den August hinein entfachen die pflegeleichten Lupinen ein leuchtendes Blütenfeuerwerk in den Blumenbeeten. Weshalb sie früher gerade in den Bauerngärten bzw. Naturgärten sehr beliebt waren.

Heute sind sie in den Blütenfarben blau-violett, weiß, gelb, rot, rosa und orange sowie als mehrfarbige Hybrid-Züchtungen erhältlich.

Wenn auch Sie sich diese herrlichen Blumen in den Garten holen möchten, dann haben wir hier ein paar wichtige Tipps, die Sie beim Anbau und der Pflege der Lupinen beachten sollten.

Lupinen pflanzen

Standort:

Lupinen bevorzugen einen möglichst sonnigen Standort. Wobei sie aber auch an minimal halbschattigen Orten gut gedeihen. Egal wo Sie die Blumen einpflanzen, Sie sollten den Boden im Herbst vorab am besten mit Kompost bearbeiten.

Aussaat:

Die ca. 120 Zentimeter hochwachsenden Lupinen sollten Sie im Frühjahr in den Beeten aussäen. Wählen Sie dazu im Handel am besten winterharte Lupinen-Sorten aus.

Lupinen vermehren:

Bestehende Lupinenstauden können Sie ganz einfach mit einem Spaten teilen und an einem anderen Ort wieder einpflanzen. Lupinen vermehren sich aber auch durch ihren reifen Samen ganz von alleine. Die Wurfweite ihrer Samenkörner kann dabei bis zu 6 Meter betragen.

Lupinen pflegen

Düngen:

Prinzipiell benötigen die robusten Lupinen keinen Dünger. Sie sollten lediglich ein wenig Kompost im Laufe der Saison einarbeiten, denn das unterstützt nochmals ihr Wachstum.

» Tipp:

Die Lupine agiert als Stickstoffsammler im Blütenbeet und ihre langen Wurzeln machen die Böden wieder locker. Weshalb ein Umsetzen der Pflanzen von Zeit zu Zeit absolut empfehlenswert ist.

Rückschnitt:

Wenn Sie verblühte Blütenblätter sofort abzupfen, können Sie damit eine schnelle Nachblüte fördern! Nachdem die Lupinen jedoch komplett verblüht sind, sollten Sie diese zurückschneiden.

Ist die Blüte einer einzelnen Staude schon früh in der Saison beendet, können Sie durch den Rückschnitt sogar eine zweite Blüte anregen. Diese müssen Sie nach dem Verblühen dann auch wieder zurückschneiden.

Verblühte Lupinen immer abzupfen
Verblühte Lupinen immer abzupfen

Verwendung der Lupinen

Jüngst fanden Forscher heraus, dass die Lupine zu den wichtigsten Eiweißlieferanten zählt und deshalb gerade Milchallergikern sehr dienlich sein kann. Zur Eiweißgewinnung wird jedoch in erster Linie die Süßlupine verwendet, die nur noch über minimale Mengen an Bitterstoffen verfügt.

Ernten müssen Sie grundsätzlich die Lupinenbohnen (Lupinen zählen zu den Hülsenfrüchten), die Sie anschließend ähnlich wie Sojabohnen verarbeiten können, z.B. zu Lupinenmehl, Lupinenmilch, Lupinenquark, usw. Zusätzlich werden Lupinenbohnen auch zur Fütterung von Tieren verwendet. Die kerzenförmige Lupine eignet sich aber auch wunderbar als Schnittblume für die Blumenvase.


Foto1: © hecke71 - Fotolia.com, Foto2: © Sergey YAkovlev - Fotolia.com

3 KOMMENTARE

  1. Leider habe ich keine Saat, sondern Lupinen als Knollen (Wurzeln) bekommen. Wann sollte man diese am besten einpflanzen?

  2. Knollen können jederzeit gepflanzt werden. im herbst jedoch tief genug damit sie nicht erfrieren (Bodenfrost).

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