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Margeriten pflanzen und pflegen – So wird’s gemacht

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Margeriten gehören zu den Klassikern unter den Balkonpflanzen bzw. Terrassenpflanzen. Hier deshalb unsere Tipps, wie Sie Margeriten pflanzen und pflegen.

Margeriten sind relativ pflegeleicht
Margeriten sind relativ pflegeleicht

In vielen Wildblumenwiesen trifft der Wandersmann zur Sommerszeit unentwegt auf die weiße Margerite (die sogenannte Wiesenmargerite), die jedoch für heimische Staudenbeete inzwischen sogar in verschiedenen Unterarten nachgezogen wurde.

Heute werden Margeriten deshalb nicht nur in unterschiedlichsten Farben (gelb, rosa, rot, violett), sondern auch in gefüllter Form in den Gartenfachmärkten unter dem Sammelbegriff Strauchmargeriten angeboten.

Tipp:

Besonders dekorativ sind Margeriten-Bäumchen (wachsen bis zu 150 Zentimeter hoch) für den Terrassenbereich und Eingangsbereich. Sie sollten diese Bäumchen jedoch absolut windgeschützt aufstellen – sonst besteht die Gefahr des Stamm-Abknickens!

Margeriten pflanzen

Eine herkömmliche Margeritenstaude wächst durchschnittlich bis zu 80 Zentimeter hoch. Sie ist relativ pflegeleicht zu halten und entfaltet ihre Blütenpracht vom Frühjahr bis zum Herbst (Mai bis Oktober).

Allerdings sollten Sie beim Einpflanzen einer Margeritenstaude darauf Rücksicht nehmen, dass sie stets einen hellen Standort und einen nährstoffreichen Boden bevorzugt. Diesen können Sie auch durch regelmäßiges Einarbeiten von Kompost und/oder Tiermist nochmals verbessern.

Alternativ zur gekauften Margaritenstaude können Sie auch Margeritensamen kaufen und in den Blumenbeeten selbst nachzüchten. Die Aussaat im Blumenbeet sollte dabei ab Mai erfolgen, im Fenstertöpfchen bereits ab März. Wobei sich der Margeritensamen auch wunderbar in Blumenwiesen verteilen lässt.

Ist die Margerite mit ihrem neuen Standort zufrieden, breitet sie sich von selbst in alle Richtungen aus, weshalb Sie diese durch Teilung im Herbst wiederum vermehren bzw. an einem anderen Standort einsetzen können.

Tipp:

Margeriten sind absolut gesellschaftsfähig, sie vertragen sich sehr gut mit allen anderen Korbblütlern in direkter Nachbarschaft. Oder aber sie geben ein buntes Naturschauspiel in Gesellschaft von Mohn, Lupinen, Phlox, Schafgarbe, usw. ab. Auch eignen sich Margeriten hervorragend als Schnittblumen für die Zimmervase.

Margeriten pflegen

» Rückschnitt:

Im Juli (unmittelbar nach der ersten Hauptblüte) kann ein großzügiger Rückschnitt am Busch zu einer neuen, vollen Blütenpracht verhelfen. Sie müssen die Margerite einfach nur bis zu circa 1/3 zurückschneiden. Im Herbst sollten Sie die verblühte Margeritenstaude dann nochmals komplett zurückschneiden.

» Düngen:

Darüber hinaus bekommt der Margeriten-Zuchtform eine regelmäßige Düngergabe recht gut – Von Mai bis August circa einmal monatlich, bei Bedarf auch alle zwei Wochen mit Volldünger düngen.

» Margeriten gießen:

Margeriten müssen Sie gerade während längerer Trockenphasen und auch im Kübel regelmäßig gießen (morgens und abends). Dabei müssen Sie aber Staunässe strikt vermeiden!

Margeriten im Kübel auf der Terrasse
Margeriten strahlen auf der Terrasse mit der Sonne um die Wette | © Gartentipps.com

» Schutz im Winter:

Frost verträgt gerade die Kübel-Margerite nicht, weshalb Sie diese ab Oktober in einem frostfreien, jedoch hellen Raum überwintern müssen. Während der Überwinterungs-Phase müssen Sie zudem darauf achten, dass der Wurzelballen der Kübelpflanze nicht austrocknet.

Fürs Freiland werden inzwischen sogar winterharte Margeriten-Sorten angeboten, die problemlos im Winter draußen verbleiben können. Diese müssen Sie aber trotzdem mit Reisig oder einem Gartenvlies abdecken bzw. schützen!

» Pilzbefall bekämpfen:

Wird die Margerite einmal von Pilzen befallen, sollten Sie am besten einen radikalen Rückschnitt vornehmen. In der Regel treibt sie sodann wieder gesund aus. Sollten Sie den Pilzbefall jedoch bereits im Anfangsstadium erkennen, dann hilft oft schon eine rein biologische Spritzkur, wie beispielsweise mit einer Ackerschachtelhalm-Teetinktur.

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Foto1: © chulja - Fotolia.com

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