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Mit Alternativen zum Rasen Zeit sparen

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Ein Garten ist etwas Schönes – wenn er nur nicht so viel Arbeit machen würde. Vor allem die Rasenpflege ist zeitintensiv. Sie müssen aber gar nicht Rasen säen. Es gibt da auch einige Alternativen.

Alternativen zum Rasen

Den Garten gestaltet man so, wie man es gerne hat. Aber auch der zeitliche Aspekt ist nicht außer Acht zu lassen. Wer seinen Garten nur wenig nutzt, der möchte in der wenigen Zeit natürlich nicht auch noch viel darin arbeiten müssen. Das heißt, dass er so pflegeleicht wie möglich sein sollte.

Viele meinen, dass sie es sich leicht machen, wenn sie Rasen im Garten säen. Doch damit machen sie sich einiges an Arbeit. Der Rasen muss schließlich regelmäßig gemäht und gedüngt werden. Außerdem muss er auch mal aerifiziert und vertikutiert werden. Zwar nicht regelmäßig, aber wenn dann bedeutet das einiges an Arbeit. Und dann kommt natürlich noch das Laubharken im Herbst dazu. Diese Arbeiten können Sie sich ersparen, wenn Sie sich für eine oder mehrere Alternativen zum Rasen entscheiden.

Hübsche und pflegeleichte Alternativen zum Rasen

❖ Kies & Pflaster:

Gute Alternativen zum Rasen sind beispielsweise Beläge wie Kies und Pflaster. Natürlich muss der Belag zum Garten und zum Ambiente passen. Aber auch die Größe des Gartens ist wichtig. Ein 300 Quadratmeter großer Garten überwiegend aus Kies- oder Pflasterbelag sieht natürlich nicht schön aus. Kies und Pflaster eignen sich daher eher für kleine Gärten. Für grüne Akzente sorgen dann Kübelpflanzen.

Tipp:
Wenn Sie unter die Beläge ein Unkrautvlies verlegen, dann kommt nicht mal mehr das durch und die Arbeit reduziert sich noch mal.

❖ Mulch:

Sogar Mulch ist eine tolle Alternative zum Rasen, da es nicht nur pflegeleicht, sondern auch hübsch anzuschauen ist. Besonders schön sieht es aus, wenn Sie mit verschiedenfarbigem Mulch arbeiten. Wenn Sie dann auch noch Muster anlegen, wird die ehemalige Rasenfläche zu einem richtigen Hingucker im Garten.

Wichtig bei diesem Rasenersatz ist, dass Sie vor dem Ausbringen des Mulches ein Unkrautvlies verlegen. So hat es keine Chance sich einen Weg durch das Mulch zu bahnen.

❖ Bodendecker:

Bodendecker sind als Rasenersatz perfekt geeignet, da sie auch da wachsen, wo Rasen meist nur schlecht gedeiht. Außerdem verzweigen sie sich gut und verströmen im Garten meist auch noch einen herrlichen Duft. Als Rasenersatz müssen die Bodendecker allerdings trittfest und winterhart sein und dürfen im Winter auch nicht ihr Laub verlieren. Trittfeste Sorten sind zum Beispiel:

  • Sternmoos
  • Polei-Minze
  • Thymian
  • Römische Kamille
  • Fiederpolster

Dennoch sei gesagt, dass Sie Bodendecker am besten nur dann auswählen sollten, wenn Sie eine Fläche aus Zierrasen damit ersetzen möchte. Haben Sie einen Hund und Kinder, die gerne im Garten toben, dann sind Bodendecker eher ungeeignet. Möchten Sie den Rasenersatz hingegen nur ab und zu mal betreten, dann ist er perfekt für Ihren Garten geeignet.

Tipp:
Um zu verhindern, dass mit der Zeit Laufstraßen entstehen, sollten Sie am besten Trittsteine als Weg verlegen. Sie können natürlich auch einen anderen Gartenweg anlegen. Ein paar Ideen dafür, finden Sie in unserem Beitrag Gartenwege gestalten: 22 kreative Beispiele.

Was die Pflege angeht, so müssen Sie hier nicht viel Zeit investieren. Der Rasenmäher kann also eigentlich im Gartenhäuschen stehen bleiben. Diesen müssen Sie nur heraus holen, wenn die Bodendecker doch mal zu hoch geworden sind. Dann die Messer des Rasenmähers hoch stellen und die Pflanzen etwas kürzen. Ansonsten müssen Sie die Bodendecker nur regelmäßig gießen. Eben so wie Rasen auch. Am Anfang, kurz nach dem Anpflanzen, müssen Sie natürlich noch etwas Unkraut zupfen. Haben sich die Bodendecker jedoch erst einmal ausgebreitet, hat Unkraut keine Chance mehr.


Foto1: © Fotoschlick - Fotolia.com

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