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Muskatkürbis pflegen – So werden die Kürbisse besonders groß

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Muskatkürbisse können ein Gewicht von bis zu 40 Kilogramm erreichen. Dies aber auch nur, wenn bei der Pflege alles richtig gemacht wurde und er nicht von Schädlingen befallen wird.

Muskatkürbis pflegen
Der Muskatkürbis braucht regelmäßig Wasser
Kürbisse gehören zu den pflegeleichten und anspruchslosen Pflanzen, so natürlich auch der Muskatkürbis. Wenn er erst einmal sprießt, dann müssen keinen großen Pflegeaufwand betreiben. Selbst bei ungeübten Gärtnern gedeiht er sehr gut.

Das Beste ist dabei, dass man für die kleine Mühe, die man betreibt, häufig mit einer reichen Ernte belohnt wird. Dabei sind die Kürbisse dann aber nicht klein, sie können einen Gewicht von gigantischen 40 kg erreichen – je Kürbis versteht sich.

Ganz ohne Pflege oder, besser gesagt, ein wenig Achtsamkeit, geht es jedoch nicht.

4 Pflegetipps für den Muskatkürbis

Gießen – aber richtig

Ohne ausreichende Wasserzufuhr wird Ihr Muskatkürbis keine prächtigen Früchte entwickeln. Gießen Sie daher täglich und achten Sie darauf, dass der Boden keinesfalls austrocknet.

Beim Gießen schleichen sich jedoch gern Fehler ein. Der Muskatkürbis – wie Kürbispflanzen generell – hat empfindliche Blätter, die leicht zu faulen beginnen. Es ist daher nicht ratsam, den Gartenschlauch über den Kürbis zu halten und auf diese Weise zu wässern. Besser ist es, den Boden direkt um den Kürbis herum zu befeuchten.

» Tipp: Gießhilfen, wie eingegrabene Tonblumentöpfe sind ideal für den Muskatkürbis. Eine längere Abwesenheit können Sie auch überbrücken, indem Sie eine Wasserflasche kopfüber neben den Kürbis in den Boden stecken und mit Wasser befüllen. Das Wasser sickert nun langsam ins Erdreich.

Große Blätter abschneiden und den Muskatkürbis stützen

Große Blätter sehen zwar prächtig aus, entziehen dem Muskatkürbis aber Kraft. Schneiden Sie daher besonders große Blätter ab, damit die Pflanze sämtliche Energie in die Fruchtausbildung stecken kann. Werden die Früchte groß, hängen Sie oft in Bodennähe oder liegen direkt auf dem Boden auf. Nun stellt sich das Problem, dass der Kürbis faulen kann. Das verhindern Sie, indem Sie ein Brett oder einen Stein unter die Frucht legen.

Die Gefahr durch Schnecken

Leider haben Kürbispflanzen Fressfeinde. Schnecken wissen die großen Blätter zu schätzen und fallen nicht selten über die Kürbisse her. Kontrollieren Sie das Beet regelmäßig auf Schneckenbefall und sammeln Sie die Plagegeister ab. Schneckenzäune verhindern, dass die Tiere überhaupt in die Nähe des Kürbisses gelangen.

Chemische Bekämpfungsmittel eignen sich nur bedingt. Immerhin möchten Sie den Muskatkürbis genießen. Nutzen Sie chemische Insektizide, kann die Kürbispflanze das Gift aufnehmen und in die Frucht übertragen. Der Kürbis wäre so ungenießbar.

Blattläuse am Muskatkürbis

Hin und wieder werden Muskatkürbispflanzen von Blattläusen befallen. Bei kräftigen Pflanzen richten die Schädlinge kaum Schaden an, junge Pflanzen sollten Sie mit dem Schlauch abspritzen, damit die Läuse keinen Halt finden. Natürliche Mittel, die sowohl gegen Läuse und Pilze helfen, sind:

  • Knoblauchzehen als Tee aufbrühen und den Sud in eine Sprühflasche geben. Regelmäßig die Pflanze mit dem Sud einsprühen.
  • Milch hilft gegen Mehltau. Nutzen Sie das Verhältnis 1:8 (Milch acht Teile) und sprühen Sie die Mischung auf die Pflanze. Das Hausmittel eignet sich jedoch nicht in der Sonne oder bei heißen Temperaturen.

Foto1: © Objektiv - Fotolia.com

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