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Nährstoffanalyse und Bodenuntersuchung durchführen

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Wenn in Ihrem Garten, trotz sorgfältiger Pflege, nichts mehr richtig gedeiht, kann das an der Bodenqualität liegen. Jetzt ist eine Nährstoffanalyse angebracht!

Eine Nährstoffanalyse lässt effektiver Gärtnern
Eine Nährstoffanalyse lässt effektiver Gärtnern

Auch mit viel Erfahrung ist es für einen Hobbygärtner nicht immer einfach, den realistischen Nährstoffvorrat im Boden richtig einzuschätzen. Trotz guter Lichtverhältnisse und eigentlich guter Art des Bodens, kümmern Pflanzen vor sich hin oder bekommen sogar Krankheiten. In diesem Fall schafft nur eine Nährstoffanalyse Klarheit. Phosphat und Kalium sind für einen optimalen Gartenboden unersetzlich, doch gerade diese Werte werden von Hobbygärtnern häufig unterschätzt.

Warum eine Nährstoffanalyse durchführen?

Um den Grund für die nicht mehr gut gedeihenden Pflanzen, oder auch den vor sich hin kümmernden Rasen zu finden, bleibt nur eine Nährstoffanalyse. Nicht selten ist der ph-Wert im Boden zu hoch, als Folge stehen den Pflanzen wichtige Nährstoffe nicht mehr zur Verfügung. Etwa alle drei bis fünf Jahre empfehlen Experten eine Nährstoffananlyse durchzuführen. Untersucht wird vor allem der Gehalt von Phosphor, Kalium und Magnesium, aber auch weiterer Spurenelemente.

Wo Nährstoffe analysieren lassen?

Die Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten, kurz LUFA genannt, führen die Analysen durch. Wenn Sie eine Bodenanalyse durchführen lassen möchte, können Sie sich an die VDLUFA in Darmstadt wenden. Dort erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Ablauf und auch zu den Kosten einer Nährstoffananlyse. Sinnvoll ist die Bodenanalyse immer in der Zeit zwischen Herbst und dem folgenden Frühjahr.

Vorsicht bei Dünger
Direkt nach dem Düngen sollten Sie keine Nährstoffananlyse durchführen, weil hier verfälschte Werte vorliegen würden.


Foto1: © goiwara – pixabay

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