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Orangerie für den Garten kaufen – Diese Tipps sollten Sie dabei beachten

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Besitzen Sie einen großen Garten? Vielleicht auch noch im englischen Stil? Dann ist eine Orangerie für Ihren Garten ein absolutes Muss. Was das ist und Tipps für den Kauf, gibt es hier.

Wunderbar für einen englischen Garten: die Orangerie
Wunderbar für einen englischen Garten: die Orangerie

Eine Orangerie passt in jede größere Gartenanlage und erzeugt dabei einen absolut attraktiven Anblick. Orangerien erlebten ihren Höhepunkt ab circa dem 17. Jahrhundert, wo sie bevorzugt in Schlossgärten und Parkanlagen aufgestellt wurden. Seit einigen Jahren trifft man nun aber auch immer häufiger in zahlreichen Gartenanlagen auf moderne Orangerie-Bauten. Nicht zuletzt, weil sie eine tolle und vor allem auch freistehende Alternative gegenüber herkömmlichen Wintergärten darstellen.

Orangerien lassen sich dabei auf zwei Arten sinnvoll nutzen: im Sommer können Sie sie als gemütliche Sitzgelegenheit nutzen und im Winter können alle Ihre exotischen Pflanzen in der Orangerie ganz ohne Probleme frostfrei überwintern. Wie genau solch eine Orangerie nun aussieht und was es beim Kauf zu beachten gibt, erklären wir Ihnen nachfolgend etwas genauer.

Aussehen einer Orangerie

Unter einer Orangerie versteht der Gartenfachmann ein Glashaus, das auch heute noch bevorzugt im klassisch englischen Stil mit vielen Schnörkeln und Verzierungen erbaut wird. Viele errichten solch eine Orangerie aber auch häufig im ganz modernen und schlichten Stil, wodurch sie weit mehr einem freistehenden, jedoch besonders eleganten Wintergarten ähnelt.

Der Farbauswahl sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt, weil Orangerie-Konstruktionen (zumeist aus Aluminium gefertigt) heute in allen RAL-Farben angeboten werden, womit sie sich optimal an ihre Umgebung anpassen lassen.

Tipps für den Kauf einer Orangerie

➤ Tipp 1 – Größe:

Eine Orangerie können Sie in jeder beliebigen Größe bauen, wobei Sie jedoch gewisse Mindestmaße nicht unterschreiten sollten. Sie sollte nämlich mindestens 12 Quadratmeter groß sein, um auch wirklich eine Orangerie zu gestalten und nicht versehentlich ein elegantes „Gewächshaus„. Einige Hersteller von Orangerien bieten ihren Kunden inzwischen sogar eine Art Baukastensystem an, wodurch sich der Grundbau einer Orangerie im Laufe der Jahre problemlos erweitern lässt.

Sie sollten bei der Planung unbedingt berücksichtigen, dass die Orangerie einen absoluten Hingucker im Garten bildet, weshalb wirklich ausreichend Gartenfläche rund um dieses Gartengebäude vorhanden sein sollte, um ihre effektvolle Platzierung nicht zu beeinträchtigen.

➤ Tipp 2 – Wärmedämmung/Heizanlage:

Möchten Sie Ihre Orangerie für die Überwinterung von Pflanzen nutzen, dann sollten Sie diese auch mit einer entsprechenden Wärmedämmung oder einer Heizanlage ausstatten, damit Sie den Raum komplett frostfrei halten können.

Eine fest integrierte Heizanlagen in der Orangerie bietet dabei eindeutig den Vorteil, dass Sie mit dieser an kalten Abenden schnell für wohlige Wärme im Raum sorgen können. Das erhöht den alltäglichen Gartengenuss natürlich deutlich!

➤ Tipp 3 – Ausstattung:

Bei der Ausstattung einer Orangerie sollte eine gewisse Funktionalität auf gar keinen Fall fehlen. Je nach Nutzungsart und Größe der geplanten Orangerie sind:

  • integrierte Fenster
  • Schiebetüren
  • Beschattungselemente
  • usw.

besonders wichtig. Denken Sie also schon vorher darüber nach, wie genau Sie Ihre Orangerie nutzen möchten. Daraus erschließt sich dann, welche zusätzlichen Elemente Sie noch benötigen.

➤ Tipp 4 – Swimming-/Whirlpool in der Orangerie:

Möchten Sie in Ihre Orangerie einen Swimming- oder Whirlpool einbetten, dann sollten Sie sich am besten an einen Fachmann wenden. Dafür müssen extra Rohre und vieles mehr verlegt werden und das ist nichts für einen Laien.

Wenn alles installiert und aufgebaut ist, dann sollten Sie das Gebäude noch mit Palmen und ausladenden Türöffnungen ausstatten. So steht einem so genannten „Lustgarten-Modell“ sicherlich nichts mehr im Wege.


Foto1: © Irina Fischer - Fotolia.com

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