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Pfingstrosen düngen – So machen Sie es richtig

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Pfingstrosen gedeihen von alleine schon prächtig. Mit etwas Dünger aber noch besser. Doch wie oft und vor allem womit müssen sie eigentlich gedüngt werden?

Pfingstrosen brauchen nicht allzu viel Dünger
Pfingstrosen brauchen nicht allzu viel Dünger
Pfingstrosen sind äußerst sensible Gewächse und stellen damit eine echte Herausforderung für so manchen Hobbygärtner dar. Aber keine Sorge! Mit den richtigen Tipps an der Hand können selbst Unerfahrene sich ein schönes Paradies aus Pfingstrosen in ihrem heimischen Garten schaffen. Die Basis dafür schaffen Sie mit dem richtigen Dünger. Wer nun aber meint, dass Pfingstrosen etwas schwierig sind was das Thema Düngen angeht, der irrt sich. Ganz im Gegenteil. Pfingstrosen sind schwach zehrende Pflanzen. Sie brauchen also nicht allzu viel oder ganz speziellen Dünger. Zu viel Dünger kann den Pfingstrosen sogar Schaden zufügen.

Wichtig: der Boden muss stimmen

Damit der Dünger richtig wirken kann, muss in erster Linie der Boden passen. Stauden und Sträucher bevorzugen beispielsweise einen tiefgründigen Boden, da die Wurzeln der Pfingstrose tief in die Erde wachsen. Oftmals sogar bis zu 1,5 Meter tief. Ein lehmhaltiger Boden ist immer am besten, denn die Wurzeln können sich darin prima frei entfalten.

Haben Sie eher einen schweren Boden im Garten, dann bereiten Sie diesen tiefgründig mit Sand und Kieselsteinen auf. Zudem ist es empfehlenswert das Erdreich regelmäßig zu mulchen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Düngen?

Pfingstrosen werden zweimal pro Jahr gedüngt – einmal im Frühling zum Austrieb hin und einmal im Sommer, wenn die Pflanze verblüht ist. Diese zweite Düngung ist dann dazu da, um den Blütenreichtum für das nächste Jahr zu fördern.

So düngen Sie Pfingstrosen richtig

Düngen Sie Ihre Pfingstrosen am besten mit Komposterde oder kompostiertem Stalldung. Besitzen Sie keinen Kompost oder kommen Sie an keinen Stalldung heran, dann greifen Sie am besten auf einen organischen Dünger zurück. Empfehlenswert sind Hornspäne und Hornmehl. Hornmehl ist sogar noch besser, da es feiner gemahlen ist und von den Bodenlebewesen schneller zersetzt wird.

Haben Sie sich für einen Dünger entschieden, streuen Sie diesen um die Pflanze und arbeiten Sie ihn anschließend mit einer Harke ein wenig in den Boden ein. Aber Achtung: harken Sie nicht zu tief, denn die empfindlichen Wurzelknollen der Pfingstrosen liegen nur wenige Zentimeter unter der Erde.

Übrigens:

Das Düngen ist auch wichtig, damit die Pfingstrosen nicht abknicken. Werden die Blüten zu groß und schwer, kann das schließlich schnell mal passieren. Düngen Sie Ihre Pfingstrosen jedoch, dann nährt das die Pflanzen von innen und unterstützt die Wirkung der Stütze deutlich.


Foto1: © tsach - Fotolia.com

1 KOMMENTAR

  1. Ich habe ein Problem mit einer riesengroßen Clivie.
    Die Altenblätter werden an der Spitze zu- braun.
    Zu viel Sonne? Zu viel Wasser? (natürlich keine Staunässe)

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