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Ringkörbchen Bertram: Anbau und Pflege der Polsterstaude

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Mit dem Ringkörbchen Bertram und deren Anbau und Pflege möchten wir Ihnen hier eine Pflanze vorstellen, die sowohl Blume als auch Heilkraut ist.

Ringkörbchen Bertram
Ringkörbchen Bertram

Das aus den Bergen Nordafrikas stammende Ringkörbchen – oftmals auch als Marokko-Kamille bezeichnet – gedeiht auch in unseren Breitengraden durchwegs gut. Weshalb die von Mai bis Juli, teilweise sogar bis Anfang September blühende Polsterstaude immer häufiger im Gartenfachhandel angeboten wird.

Ringkörbchen Bertram anbauen

Das mehrjährige Ringkörbchen, in Fachkreisen als Bertram bezeichnet, sollten Sie immer an einem sonnigen, extrem trockenen Standort, aber niemals in Lehmböden einpflanzen. Idealerweise wählen Sie obendrein auch noch einen Standort mit leichter Hanglage aus, damit sich keinerlei Staunässe rund um die Pflanze bilden kann. Falls solch ein Standort in Ihrem Garten nicht vorhanden sein sollte, dann müssen Sie ebene und dadurch auch feuchtere Bodenstellen durchlässiger machen. Dazu der Erde einfach ein wenig Kalkschotter beimischen.

Ringkörbchen eignen sich aber auch hervorragend zum Bepflanzen von Töpfen und Balkonkästen. Dann sollten Sie das Ringkörbchen jedoch nur alle 1 bis 2 Wochen minimal bewässern. Und auch für die Bepflanzung von Steingärten und zur Mauerbepflanzung ist das Ringkörbchen (wird circa 10 bis 15 Zentimeter hoch) sehr gut geeignet.

Sobald sich das weiß blühende Ringkörbchen an seinem neuen Standort etwas eingelebt hat, vermehrt es sich meist im zweiten Jahr schon ganz von selbst.

Pflegetipps für das Ringkörbchen Bertram

Das den Gänseblümchen bzw. Margeriten optisch doch sehr ähnelnde Ringkörbchen zählt zu den absolut pflegeleichten Polsterstauden. Interessant ist ab Frühjahr der noch geschlossene Blütenkelch anzusehen, zumal die Blütenblätter unterseitig mit der dunklen pink-roten Farbe einen tollen Kontrast zur weißen Umrandung bilden.

Übrigens: die Blütenkelche schließen sich am Abend und bei Regenwetter dauerhaft, was wiederum ein tolles Naturschauspiel darstellt!

» Düngen:

Im Frühjahr und im Herbst können Sie das Ringkörbchen bei Bedarf mit ein wenig Volldünger versorgen, was meist jedoch kaum von Nöten ist.

» Schutz im Winter/Schutz bei starkem Regen:

In den Wintermonaten, wenn das Ringkörbchen langsam sein komplettes Grün verliert, sollten Sie es gerade in den ersten beiden Pflanzjahren ein wenig mit Tannenreisig abdecken, um es vor starken Frösten zu schützen. Auf diese Weise treibt es dann schon im zeitigen Frühjahr schnell wieder mit frischem Grün aus.

Bei lange anhaltenden Regenperioden sollten Sie das Ringkörbchen – bei sich eventuell bildender Staunässe – am besten auch immer mit einem Gartenvlies abdecken.

» Rückschnitt:

Nachdem sich das Ringkörbchen ähnlich wie ein Bodendecker in alle Richtungen ausgebreitet hat, können Sie es von Zeit zu Zeit auch mal zurückschneiden. Dann aber möglichst immer nur nach der Blütenphase.

» Schädlingsbefall:

Ringkörbchen werden nur sehr selten einmal von Insekten oder Pilzkrankheiten befallen. Meist auch nur dann, wenn extrem feuchtes Klima vorherrscht. In solchen Ausnahmefällen müssen Sie es aber leider sofort mit einem entsprechenden Fungizid oder Insektizid behandeln. Bei Früherkennung von Schädlingen hilft in manchen Fällen auch der Einsatz einer biologischen Abwehr.


Foto1: © WANG HSIU-HUA - Fotolia.com

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