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Rote Bete anbauen – So wird’s gemacht

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Die Rote Bete gehört zu den gesündesten Gemüsearten, die in keinem Garten fehlen sollte. Wir verraten Ihnen deshalb hier, wie Sie Rote Beete anbauen können.

Rote Beete ist reich an Vitamin B
Rote Bete ist reich an Vitamin B

Beliebt sind bei vielen besonders die Sorten Rote Kugel (besonders aromatisch, sehr ertragreich), Forono (zylinderförmig, ertragreich) und Formanova (zylinderförmig). Als Delikatesse gelten aber auch Rote Bete Zuchtformen in rotweiß – Tonda di Chioggia (sehr zart), in weiß – Albina Veredura (süßlich, gut geeignet als Rohkostsalat) und in organge-gelb – Burpee Golden (süßlich aromatisch schmeckend).

Übrigens:

Rote Bete ist reich an Vitamin B, Eisen und Folsäure, was sie zu einem äußerst gesunden Rohkostgemüse macht.

Anbau

» Standort/Bodenbeschaffenheit:

Die anspruchslose Rote Bete Pflanze gedeiht selbst im Halbschatten und stellt an die Bodenbeschaffenheit des Gartens keinerlei Ansprüche. Sie bevorzugt jedoch einen durchlässigen, leicht humosen Boden. Wichtig ist allerdings, dass Sie bei den Pflanzen auf eine durchwegs gleichbleibende Bodenfeuchtigkeit während ihres kompletten Wachstums achten.

» Aussaat:

Aussäen können Sie die Rote Bete im Freiland bereits ab März/April – die Pflanzen müssen Sie dann jedoch mittels einem Vlies vor Bodenfrost schützen (Erntezeit ca. Juli/August). Als idealer Anbauzeitpunkt gilt jedoch grundsätzlich der Juni. Pflanzen Sie Rote Beete zu diesem Zeitpunkt an, können Sie das Gemüse im Oktober/November ernten. Weshalb die Rote Beete landläufig auch zu den spätherbstlichen Gemüsesorten zählt.

Wichtig:

Rote Bete sollten Sie niemals in unmittelbarer Nachbarschaft von Spinat, Kartoffeln, Tomaten, Schnittlauch, Petersilie und Mangold anbauen. Denn diese Gemüsesorten harmonieren nicht miteinander. Lieber in Mischkultur mit Zwiebeln, Kümmel, Bohnen, Zucchini, Kohlsorten oder Salaten anpflanzen.

Pflege

» Düngen:

Während ihres Wachstums muss die Rote Bete – vielfach auch Rote Rübe genannt – nicht zwingend gedüngt werden. Vor allem dann nicht, wenn Sie die Rote Bete in einen nährstoffreichen Boden gepflanzt haben. Andernfalls genügt eine einmalige Düngergabe.

» Bewässerung:

Was das Gießen angeht, so müssen Sie lediglich auf eine allzeit ausreichende Bewässerung achten, damit diese tief wurzelnde Pflanze ausreichend versorgt ist.

Ernte

Beim Ernten müssen Sie darauf achten, dass Sie die Frucht nicht verletzen, denn dadurch kann sie schnell faulig werden. Gehen Sie bei der Ernte am besten wie folgt vor: Heben Sie die Pflanze morgens leicht an und ziehen Sie diese erst am Abend komplett aus dem Boden. Anschließend können Sie die Rote Bete nach dem Ernten noch einige Wochen in einem kühlen Kellerraum problemlos lagern.

Tipp:

Legen Sie die Rote Bete doch einfach mal in Essig ein und verarbeiten Sie diese anschließend zu Salat. Das schmeckt säuerlich erfrischend!


Foto1: © PhotoSG - Fotolia.com

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