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Salbei – Tipps von der Aussaat bis zur Ernte

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Pflanzen Sie Salbei direkt nach den Eisheiligen und genießen Sie seine Wirkung bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Tipps hier lesen.

Salbei - Anbau und Wirkung

Salbei - Anbau und Wirkung

Spätestens dann, wenn wir mit Halsschmerzen zu kämpfen haben, werden wir zum wohltuenden Salbei greifen. Seine Wirkung ist dabei hervorragend, weshalb er zu den bekanntesten Heilkräutern zählt.

Anbau

Der bis zu 60 cm hoch wachsende Salbei wird in den meisten Gärtnereien heute als Staudenpflanze angeboten. In dieser Form kann der Salbei in jedem Kräutergarten sofort seinen Platz erhalten.

» Tipp: Salbei bevorzugt dabei die volle Sonne!

Selbstverständlich kann aber auch eine Aussaat von Salbei-Samen erfolgen. Allerdings gilt dabei zu berücksichtigen, dass die kleinen Keimlinge nicht frostresistent sind. Weshalb die Aussaat entweder am Küchenbrett oder nach den Eisheiligen erfolgen sollte.

Pflege

Der Salbei erblüht meist von Mai bis Juni in voller Pracht – wobei sich die Blüte bis in den August hineinziehen kann. Und nachdem er die Sonne liebt, muss er regelmäßig gegossen werden – Staunässe dabei unbedingt vermeiden!

» Tipp: Salbei braucht in der Regel keine zusätzliche Düngung, kann jedoch im Herbst mit Kompost versorgt werden!

Im zeitigen Frühjahr, noch bevor der Salbei frisch austreibt, sollte er großzügig zurückgeschnitten werden – in etwa eine handbreit stehen lassen.

» Tipp: Beim Rückschnitt nicht in holzige Stängel schneiden, wodurch ein erneutes Austreiben an dieser Stelle gefährdet werden würde.

So wirkt und hilft Salbei

Salbei kann problemlos zu Tee verarbeitet werden – Blätter trocknen und mit heißem Wasser aufbrühen. In dieser Form hilft er nicht nur gegen Halsschmerzen, sondern auch bei allen Erkältungsbeschwerden.

» Tipp: Salbeipflanzen sollten alle ca. 5 Jahre gegen eine neue Staude ausgetauscht werden, um allzeit eine optimale Wirksamkeit zu entfalten.

Zugleich werden im Reformhaus, in Apotheken und auch im Lebensmittelgeschäft Salbei-Bonbons angeboten, die beim Lutschen ihre Wirksamkeit langsam entfalten – wirken hervorragend auch bei Heiserkeit.

Werden Salbeiblätter in einem Fußbad genutzt, kann sogar unangenehmer Fußgeruch damit bekämpft werden. Und werden die Blätter gekaut, kann Mundgeruch wirksam eingedämmt und gleichzeitig Zahnfleischentzündungen geheilt werden.

» Tipp: Salbei kann meist erst im zweiten Anbaujahr optimal geerntet werden – voller Ertrag.

Salbeisorten

Inzwischen wird neben der Salbei-Kräuterpflanze auch Ziersalbei angeboten, wie unter anderem der Zwergsalbei, der Feuersalbei oder der Wiesensalbei, etc.

Diese kultivierten Züchtungen verfügen oftmals über eine besondere Blütenfarbe und einen angenehmen Duft. Weshalb sie in Zierbeeten oftmals einen Stammplatz finden.

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