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Schmucklilie pflegen – So wird’s gemacht

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Eine Kübelpflanze ist immer weiter auf dem Vormarsch: die Rede ist von der Schmucklilie. Kein Wunder, denn die prachtvolle Staude ist robust und kinderleicht zu pflegen.

Schmucklilien haben wunderschöne Blüten
Schmucklilien haben wunderschöne Blüten

Schmucklilien haben wirklich wunderschöne, üppige Blüten, die ein wahrer Blickfang im Garten sind. Sie blühen meist in den herrlichsten Blau- und Weißtönen und sind ideal für den Balkon und die Terrasse geeignet. Sie machen aber auch in Beeten eine gute Figur. Wenn Sie die Pflanzen dann noch richtig überwintern, werden Sie lange Freude an ihnen haben.

Standort und Boden für die Schmucklilien

Die Schmucklilie oder auch Agapanthus genannt, gedeiht am besten in der prallen Sonne. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Südafrika und mag es deshalb warm und sonnig. Der Standort sollte deshalb am besten auch nach Osten oder Süden ausgerichtet und geschützt sein. Hier sollte schon mindestens den halben Tag lang die Sonne scheinen.

Was den Boden bzw. das Substrat angeht, müssen Sie hier eigentlich nichts besonderes beachten. Die Erde im Beet sollte wenn möglich nährstoffhaltig und gut wasserdurchlässig sein. Ist der Boden nährstoffarm, dann reichern Sie ihn vor dem Pflanzen einfach mit etwas reifem Kompost an.

Möchten Sie die Schmucklilie in Kübel pflanzen, sollten Sie normale Blumenerde mit etwas Sand mischen. Die Schmucklilie in einen Kübel zu pflanzen, ist aber nicht sehr empfehlenswert, da die Wurzeln enorme Kräfte entwickeln und so den Kübel kaputt machen können.

Schmucklilien gießen und düngen

Die Pflanze braucht eine Menge Wasser. Es darf aber niemals Staunässe entstehen. Sollten Sie das Gießen dann doch mal vergessen, müssen Sie keine Angst haben, dass die Pflanze eingeht. Sie übersteht auch mal Trockenzeiten von mehren Wochen. Das geht, weil die Schmucklilie in den Wurzeln Wasser speichert.

Düngen Sie die Schmucklilie am besten im Frühjahr und Herbst mit einer dicken Schicht Komposterde. Im Sommer sollten Sie gar nicht düngen, denn bei zu viel Dünger werden mehr Blätter als Blüten gebildet. Das mindert natürlich die Schönheit der Schmucklilien.

Schmucklilien überwintern

Obwohl die Schmucklilie winterhart ist, sollten Sie sie dennoch nach drinnen holen. Vor allem dann, wenn Sie Ihre Schmucklilie im Topf halten. Hier besteht zu wenig Frostschutz. Sie könnten die Schmucklilie zwar schützen, doch im Kübel überwintert es sich leichter drinnen. Stellen Sie die Kübel in einen dunklen Raum und gießen Sie die Schmucklilien nur ganz wenig.

Schmucklilien, die in Beeten wachsen, können Sie im Winter dort belassen. Sie sollten sie in der kalten Jahreszeit aber mit etwas Laub oder Reisig abdecken.

So können Sie Schmucklilien vermehren

Wenn der Topf komplett durchwurzelt ist, müssen Sie die Schmucklilie umtopfen. Im selben Atemzug können Sie die Pflanze dann auch gleich vermehren. Das sollten Sie ruhig machen, denn ansonsten benötigen Sie irgendwann einen riesengroßen Blumenkübel für die Pflanze. Wie Sie dabei vorgehen müssen, erfahren Sie in unserem Beitrag Schmucklilien vermehren mit Ablegern.


Foto1: © Twilight_Art_Pictures - Fotolia.com

1 KOMMENTAR

  1. Eigentlich wollte ich in den Überwinterungstipps eine Antwort auf die Frage finden, ob und in welchem Laubzustand (grün oder gelb werden lassen) ich die Blätter des Agapanthus vor dem Hereinholen abschneiden soll, ja oder nein – und noch grün oder gelb werden lassen. Aber der Artikel war auch interessant.
    Bei der bisherigen Überwinterung hat er ungeschnitten danach „gemickert“. Freunde sagten mir, er müsse entblättert werden. Was nun?

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