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Tränendes Herz im Kübel halten: So gedeiht es auch auf Balkon und Terrasse gut

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Das Tränende Herz ist nicht nur etwas für den Garten. Sie können es auch in einen Kübel pflanzen und auf den Balkon oder die Terrasse stellen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten.

Tränende Herzen gedeihen auch im Kübel
Tränende Herzen gedeihen auch im Kübel
Das Tränende Herz fühlt sich zwar an einer halbschattigen Stelle im Garten am wohlsten, Sie können die zauberhafte Staude aber auch im Kübel anpflanzen, wenn Sie einige Bedingungen beachten: Ein großer Topf, der richtige Standort und sorgfältige Pflege sorgen für einen schönen Blickfang auf der Terrasse oder dem Balkon. So sorgen Sie auch hier dank der wunderschönen Blüten für ein romantisches Flair.

Tontopf, Drainage und Substrat

Große Kübel aus Ton eignen sich am besten, denn Ton ist feuchtigkeitsspeichernd. So verhindern Sie, dass die Pflanze und speziell der Wurzelstock zu schnell austrocknen. Das Tränende Herz bildet dicke Wurzeln, so genannte Rhizome, die im Topf reichlich Platz brauchen. Eine Drainageschicht am Topfboden aus Kies oder Blähton verringert das Risiko der Staunässe. Verwenden Sie eine lockere, humusreiche Erde, angereichert mit Kompost und Hornspänen.

Der richtige Standort für Tränende Herzen im Kübel

Die Kübelpflanze kann im Halbschatten oder in der Sonne stehen. Pralle Sonneneinstrahlung ist allerdings riskant. Optimal geeignet ist ein heller Platz an der Hauswand mit Morgen- oder Nachmittagssonne. Damit hat die Pflanze zugleich einen guten Windschutz.

Gießen und Düngen

Als Kübelpflanze braucht das Tränende Herz eine sehr gute Wasserversorgung. Die Erde sollte ständig feucht gehalten werden. Gießen Sie mit abgestandenem Wasser oder Regenwasser. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass sich keine Staunässe bildet!

Vom Frühjahr bis zum Herbst verträgt das Tränende Herz regelmäßige Düngergaben. Gut geeignet ist ein Flüssigdünger, den Sie dem Gießwasser beigeben. Düngen Sie ungefähr alle drei bis vier Wochen, dann blüht das Tränende Herz im Kübel reichlich. Verblühte Blüten schneiden Sie immer sofort ab. Das Laub wird dagegen nicht geschnitten, da es sich im Herbst von selbst einzieht.

So kommt das Tränende Herz gut durch den Winter

Mit einem sehr guten Frostschutz kann der Topf im Freien bleiben. Wickeln Sie den Kübel in Stroh, Styropor, Jute oder Noppenfolie ein. Wenn Sie einen kühlen, hellen Platz zur Verfügung haben, zum Beispiel im unbeheizten Wintergarten oder im Gewächshaus, kann der Topf auch dort überwintern. Wichtig ist der Frostschutz besonders im Frühjahr: Achten Sie auf Kälteeinbrüche und decken Sie vor allem die jungen Triebe ab, wenn noch einmal Temperaturen unter dem Nullpunkt herrschen.

Wenn es eng wird im Kübel: Wurzelstock teilen

Irgendwann füllen die Rhizome den gesamten Topf aus, dann müssen Sie eingreifen. Sie sehen es daran, wenn die Wurzeln bis an die Erdoberfläche reichen. Nehmen Sie im Herbst dann die gesamte Pflanze aus dem Kübel und greifen Sie zum Messer oder Spaten. Dabei können Sie nichts falsch machen, denn die Rhizome sind recht robust und überstehen die Teilung problemlos. Die Methode dient einerseits der Vermehrung, andererseits blüht die Pflanze im nächsten Jahr wieder üppig, wenn Sie den geteilten Wurzelstock neu einsetzen. Hier noch weitere Möglichkeiten vorgestellt, wie Sie das Tränende Herz vermehren können.


Foto1: © Alfred Nesswetha - Fotolia.com

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