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Unkraut vermeiden – 3 effektive Tipps

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Das Thema Unkrautbekämpfung spielt für Gärtner alljährlich eine große Rolle. Dabei gibt es doch Wege, wie man den Wuchs von Unkraut vorbeugen kann. Hier 3 Tipps.

Mulch gegen Unkraut ausbringen

Jeder Hobbygärtner kennt das Problem des Unkrautwuchses, das zwischen Frühjahr und Herbst in Blumenbeeten, auf dem Rasen und in Fugen zu finden ist. Wer gegen bereits wucherndes Unkraut ankämpfen muss, tut sich schwer. Denn mit Fugenkratzern und Pfahlwurzelstechern ist die Unkrautbekämpfung eine mühsame Arbeit. Es gibt jedoch eine Vielzahl guter Tipps gegen Unkraut, die schnelle Abhilfe schaffen.

Vor allem sind es aber die vorbeugende Maßnahmen, die zwar zunächst aufwändig erscheinen, aber dauerhaft wirken und langfristig das Unkrautjäten vermeiden. Unsere Tipps zeigen Ihnen nun, wie Sie den Unkrautwuchs verhindern können und so in Zukunft nicht mehr so viel Unkraut jäten müssen.

Tipps zur Vermeidung von Unkrautwuchs

Tipp 1 – Mulchen:

Das Verteilen von Mulch auf Beeten versorgt die eingesetzten Pflanzen mit zusätzlichen Nährstoffen und dient der Unkrautbekämpfung. Mulch gibt es im Baumarkt meist aus gehäckselter Baumrinde zu kaufen, weshalb er Rindenmulch heißt. Da es keine klare Definition von Rindenmulch gibt, mischen manche Hersteller auch Steine oder Kunststoffmaterial unter den Mulch. Daher sollten Sie beim Kauf auf das RAL-Siegel der Gütegemeinschaft Substrate für Pflanzen achten, um sicher zu gehen, dass Sie eine gute Qualität erhalten.

Die besten Jahreszeiten für das Ausstreuen von Mulch auf Blumenbeeten sind der Frühling und der Herbst. Im Frühjahr reicht meist eine dünne Schicht auf den frisch angepflanzten Blumenbeeten aus. Im Herbst kann die Schicht ruhig dicker sein, um den Boden über den Winter zu schützen. Vergessen Sie auf keinen Fall, das Unkraut vor dem Mulchen zu entfernen, sonst finden Sie bald die ersten zarten Unkrautpflanzen zwischen dem Mulch.

» Tipp:

Mulch können Sie auch ganz einfach selbst herstellen: Nehmen Sie dazu beispielsweise einfach Strauchschnitt, häckseln Sie ihn klein und streuen Sie das Gehäckselte über die Beete. Siehe auch Häcksler im Test

Tipp 2 – Unkrautvlies verlegen:

Unkrautvlies verlegenGartenvlies wird im Fachhandel inzwischen für die unterschiedlichsten Nutzungszwecke angeboten. So z.B. auch als Unkrautfolien oder Unkrautvlies. Dabei handelt es sich um flächendeckend ausgebreitete Plastikfolien oder Gewebefolien, die der Unkrautbekämpfung dienen. Das Auslegen eines Unkrautvlieses empfiehlt sich gerade beim Anlegen neuer Beete. Unkrautvlies lässt sich aber auch unter Terrassen, Carports und Gartenwegen auslegen. So wächst kein Unkraut in den Fugen zwischen Pflastersteinen oder Kies und Sie sparen sich die Unkrautentfernung mit Fugenkratzern, Gasbrennern oder Messern.

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Unkrautvlies richtig verlegen:

Beim Verlegen eines Unkrautvlieses müssen Sie darauf achten, dass sich die einzelnen Vliesbahnen überlappen. Danach schneiden Sie das Vlies dort x-förmig ein, wo Sie Pflanzen einsetzen möchten. Sind Sie damit fertig, sollten Sie das Unkrautvlies aus ästhetischen Gründen mit Kies oder Rindenmulch abdecken.

Tipp 3 – Bodendecker pflanzen:

Bodendecker gegen Unkraut pflanzenDas Prinzip ist simpel: Sie bepflanzen die Beete so dicht, dass das Unkraut keine geeigneten Wachstumsbedingungen vorfindet und nicht mehr gedeihen kann. Welche Pflanzen bei der Unkrautbekämpfung helfen, hängt dabei von der Lage und der Nutzung des Beetes ab.

» Tipp:

In reinen Zierbeeten sind besonders teppichbildende Pflanzen schön, die Sie zwischen den anderen Gewächsen platzieren. Es eignen sich beispielsweise Kleinstrauchrosen, Frauenmantel oder die immergrüne Kriechspindel.


Foto1: © Drexler - Fotolia.com, Foto2: © Kasia Bialasiewicz - Fotolia.com, Foto3: © hofi777 - Fotolia.com

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