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Zaubernuss: Sorten und deren Eigenschaften im Überblick

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Die Zaubernuss ist ein blühendes Highlight in winterlichen Gärten. Wie auch bei vielen anderen Pflanzen gibt es auch von der Zaubernuss verschiedene Sorten. Welche das sind, zeigt unser kleiner Überblick.

Zaubernusssorten Überblick
Japanische Zaubernuss

Die Zaubernuss, auch unter ihrem botanischen Namen Hamamelis bekannt, besticht im Herbst und Winter mit zarten Blüten. Man unterscheidet nordamerikanische und ostasiatische Arten sowie Kreuzungen aus den beiden ostasiatischen Arten.

Allen gemeinsam ist, dass sie die kalte Jahreszeit mit zierlichen, farbintensiven Blüten verschönern. 

Wildarten der Zaubernuss aus Nordamerika und Ostasien
Die Virginische Zaubernuss und die Frühlings-Zaubernuss sind ursprünglich in Nordamerika beheimatet. Weitere Arten sind die Japanische und die Chinesische Zaubernuss.

Im Garten sind die beiden Pflanzen aus Ostasien beliebter, denn die Blüten sind größer und die Blühzeiten länger. Die Blütephase beginnt im Dezember und dauert bis Ende März. Aus den ostasiatischen Zaubernuss-Sträuchern sind zahlreiche Kreuzungen hervorgegangen.

Blütenpracht im winterlichen Garten: Zaubernuss von Gelb bis Dunkelrot
Im Frühjahr und Sommer ist die Zaubernuss kaum von der Haselnuss zu unterscheiden. Die beiden Pflanzen gehören jedoch zu verschiedenen Gattungen und haben außer dem ähnlichen Namen und teilweise der Blattform keine Gemeinsamkeiten. Die Zaubernuss wirft im Herbst ihr Laub ab. Dann beginnt jedoch – wie von Zauberhand – im Frühwinter die Blühphase. 

Bewährte Zaubernuss-Arten für den Garten

Passend zur Weihnachtszeit beginnt die Sorte „Pallida“ zu blühen. Sie besitzt recht große, schwefelgelbe Blüten und ist damit schon von Weitem gut zu erkennen. Die Blüten duften intensiv. 

Ebenfalls zu den früh blühenden Hamamelis-Arten zählt die Sorte „Primavera„. Sie ist blütenreich und sorgt mit mittelgroßen, goldgelben Blüten für einen frühlingshaften Anblick im Garten. Die Blütenblätter sind leicht gekräuselt. 

Die Sorte „Jelena“ ist auch außerhalb der Blütezeit ein schöner Blickfang. Im Herbst verfärben sich die Blätter zu einem prachtvollen Scharlachrot. Wenn die Zaubernuss „Jelena“ zu blühen beginnt, beeindrucken insbesondere die langen Blütenblätter, die zur Spitze hin heller werden. Die Blüten leuchten in einem intensiven Orangerot. 

Im Februar öffnen sich die Blüten der Sorte „Diane“. Mit einem intensiven Rotton schließt Zaubernuss „Diane“ den Blütenreigen der Hamamelis-Sorten ab. Das Laub verfärbt sich im Herbst zu einem warmen Orangerot, kann aber auch ein kräftiges Scharlachrot erreichen. 

Der richtige Standort für die Zaubernuss

Zaubernuss-Sträucher sind sehr pflegeleicht. Sie können im Laufe der Jahre bis zu vier Meter hoch werden. Das kann allerdings dauern. Die Zaubernuss wächst nur sehr langsam. Ein Schnitt ist nicht notwendig.

Die Zaubernuss bevorzugt einen luftig lockeren Boden. Etwas mehr Aufmerksamkeit braucht hingegen der Standort. Die Pflanze ist winterhart, aber: Ein geschützter Standort an der Hauswand fördert die Blühfreudigkeit. In milden Wintern blühen Zaubernüsse früher, üppiger und ausdauernder als in extrem frostreichen Jahren mit sehr tiefen Temperaturen.

Keine Zauberei: Wissenswertes über Zaubernuss-Sorten

  • Verschiedene Kreuzungen aus Chinesischer und Japanischer Zaubernuss
  • Winterblüher von Dezember bis März
  • Lockerer Boden und geschützter Standort fördern die Blühfreude
  • Kaum Schnitt notwendig, pflegeleicht

Foto1: © Berty - Fotolia.com

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