Mit der Crossandra können Sie für einen exotischen Farbtupfer in Ihrem Garten sorgen. Sie müssen die Pflanze nur richtig pflegen. Ich erkläre, worauf es dabei ankommt.

Jeder Hobbygärtner träumt von einem lebhaften und bunten Garten. Die Crossandra, mit ihren leuchtenden Blüten, kann genau das bieten. Erfahren Sie mehr über diese exotische Schönheit und wie Sie sie in Ihrem eigenen Garten zum Blühen bringen können.

🌏 Herkunft

Die Crossandra, auch als Tapirblume bekannt, stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Südindiens und Sri Lankas. Sie wurde jedoch aufgrund ihrer atemberaubenden Schönheit in vielen Teilen der Welt kultiviert und ist inzwischen in vielen Gärten rund um den Globus zu finden.

🌼 Aussehen und Wuchs

Crossandra
Die Crossandra sorgt für exotisches Flair – © irairopa / stock.adobe.com

Crossandra zählt zu den Akanthusgewächsen. Es gibt schätzungsweise mehr als 50 Arten, die zumeist als aufrechte Sträucher oder ausdauernd krautige Pflanzen wachsen. Die tropische Pflanze war früher als Zimmerpflanze wenig beliebt, da sie als kompliziert in der Pflege galt. Sie konnte nur im Warmhaus oder im Tropenfenster gehalten werden. Inzwischen gibt es weniger anspruchsvolle neue Züchtungen, die lediglich einen warmen und hellen Standort bevorzugen.

Die Crossandra ist bekannt für ihre leuchtend orangefarbenen oder pfirsichfarbenen Blüten, die sich wunderbar von ihren glänzenden, grünen Blättern abheben. Sie blüht fast das ganze Jahr über und bietet eine ständige Farbquelle im Garten.

💐 Diese Sorten der Crossandra sind besonders schön

Crossandra Sorten
Crossandra mit gelben Blüten sind selten verfügbar – © Dark Caramel / stock.adobe.com

Am häufigsten ist die Sorte Mona Wallhead im Handel erhältlich. Sie ist relativ pflegeleicht und hat einen kompakten Wuchs. Die Sorte Fortuna wird nur 15 bis 20 Zentimeter hoch und wächst buschig. Sorten mit gelben Blüten wie Florida Sunset oder Tropical Yellow Splash sind hingegen nur selten verfügbar.

📃 Steckbrief zur Crossandra

Crossandra
Wuchs:krautig bis strauchartig
Blüte:orangefarben, rosafarben oder lachsfarben, an endständigen Ähren, von Mai bis September
Blätter:glänzend grün, eiförmig, leicht gewellt
Besonderheit:Crossandra bildet nach der Blüte kleine, kapselförmige Früchte, aus denen die Samen explosionsartig hinausgeschleudert werden
Standort:hell, aber absonnig, möglichst ganzjährig bei normaler Zimmertemperatur
Boden:humusreiche, gut durchlässige Blumenerde
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🪴 Standort und Substrat

Crossandra liebt einen hellen Standort, doch mag sie keine direkte Sonneneinstrahlung. Sie gedeiht am besten bei normaler Zimmertemperatur. Auch im Winter sollte die Temperatur niemals unter 18 Grad Celsius liegen.

Die Crossandra benötigt zudem einen schwach sauren, humusreichen Boden mit einem pH-Wert von 5,0 bis 6,0. Gut geeignet ist zum Beispiel handelsübliche Blumenerde auf Kompostbasis. Ein derartiges Substrat können Sie aber auch selbst mischen. Verwenden Sie dazu:

➡ 5 Teile hochwertige Blumenerde
➡ 2 Teile lehmhaltige Acker- oder Gartenerde
➡ 1 Anteil groben Sand oder Quarzsand

Einfach mischen und zur Kontrolle den pH-Wert im Boden messen.

Tipp:
Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit, indem Sie das Pflanzgefäß in eine mit Wasser gefüllte Schale auf Kieselsteine stellen.

💧 Pflegehinweise für die Crossandra

Crossandra Pflege
Die Crossandra benötigt viel Wasser – © LianeM / stock.adobe.com

◾ Gießen:

Der Wurzelballen von Crossandra darf niemals völlig austrocknen. Gießen Sie die Pflanze deshalb regelmäßig mit entkalktem, zimmerwarmem Wasser. Das Substrat sollte nach dem Gießen durchgehend feucht sein. Lassen Sie es oberflächlich abtrocknen, bevor Sie erneut gießen, denn die Crossandra verträgt keine Staunässe. Sprühen Sie die Blätter zudem regelmäßig mit kalkfreiem Wasser ein, um eine hohe Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten. Die Blätter sollten dabei lediglich nebelfeucht sein.

Von November bis Februar legt die Crossandra eine Ruheperiode ein. Gießen Sie dann nur so viel, dass der Topfballen nicht völlig austrocknet.

◾ Düngen:

Die Crossandra hat einen mäßigen Nährstoffbedarf. Verwenden Sie einen Flüssigdünger für Blühpflanzen, den Sie einmal pro Woche ins Gießwasser geben. Düngen Sie die Pflanze in der Wachstumsperiode von März bis Oktober. Während der Ruhephase reichen ein bis zwei Düngergaben aus.

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◾ Umtopfen:

Topfen Sie Crossandra einmal jährlich um. Der beste Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr. Entfernen Sie dann gleich alle abgestorbenen Wurzeln. Schneiden Sie lebende Wurzeln gegebenenfalls etwas zurück.

Übrigens:
Beim Kauf ist die Crossandra zumeist mit Wuchshemmstoffen behandelt. Lässt deren Wirkung nach, kommt es zu einem Wachstumsschub. Nach kurzer Zeit verzeichnet die Pflanze jedoch ein gleichmäßiges Wachstum.

◾ Krankheiten und Schädlinge bekämpfen:

Zu den häufigsten Problemen gehören Blattläuse und Spinnmilben. Um diese zu bekämpfen, können Sie eine Insektizidseife oder Neemöl verwenden. Das gilt auch, wenn Sie Blattläuse und Spinnmilben an Zimmerpflanzen bekämpfen möchten. Achten Sie zudem darauf, die Pflanze regelmäßig auf die Anzeichen eines Befalles zu überprüfen.

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◾ Rückschnitt:

Schneiden Sie verwelkte Blüten immer ab. Damit Sie auch in der nächsten Saison wieder Freude an den schönen Blüten von Crossandra haben, sollten Sie die Pflanze im zeitigen Frühjahr zurückschneiden. Kürzen Sie zu lange Triebe ungefähr um ein Drittel ein.

🌱 Vermehrung der Crossandra

Der Rückschnitt ist eine gute Gelegenheit, um die Crossandra durch Kopfstecklinge zu vermehren. Stecken Sie die Stecklinge einfach in Anzuchterde. Bei einer konstanten Temperatur von 20 bis 22 Grad bewurzeln sie schnell.

Gartentipp des Tages!

Mutter, Hundebesitzerin und leidenschaftliche Hobbygärtnerin. Schon als Kind habe ich gemeinsam mit meinen Eltern den heimischen Garten bewirtschaftet und mich für dessen Gestaltung interessiert. Jetzt besitze ich meinen eigenen Garten und zeige meiner Tochter, wie einfach es ist Obst, Gemüse und Blumen selbst zu züchten. Ein Garten bedeutet viel Arbeit - er belohnt uns dafür aber auch mit einer reichen Ernte, wunderschönen Blumen und dem tollen Gefühl aus eigener Kraft etwas geschaffen zu haben.

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