Gartentipps.com – Tipps für deinen Garten https://www.gartentipps.com Auf Gartentipps.com findest du viele tolle Tipps für deinen Garten. Lies dich durch unsere Ratgeber und die vielen kleinen hilfreichen Gartentipps! Tue, 02 Mar 2021 09:00:18 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.6.2 Weidenröschen – bienenfrendliche Staude mit imposanter Blüte https://www.gartentipps.com/weidenroeschen.html https://www.gartentipps.com/weidenroeschen.html#respond Sat, 06 Mar 2021 06:15:38 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=61331 Inhalt von Gartentipps.com:

Das Weidenröschen ist nicht nur ein Blickfang im Garten, sondern auch Nutzpflanze und Anziehungspunkt für Bienen und Insekten. Das Weidenröschen (Epilobium) gehört zu den Nachtkerzengewächsen und ist Überbegriff für zahlreiche Gattungen und Arten. Wie viele es genau sind, ist nicht ganz klar. Schätzungen zufolge wird vermutet, dass es sich um rund 200 verschiedene Arten handelt. […]

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Das Weidenröschen ist nicht nur ein Blickfang im Garten, sondern auch Nutzpflanze und Anziehungspunkt für Bienen und Insekten.

weidenröschen
© sablinstanislav / stock.adobe.com
Das Weidenröschen (Epilobium) gehört zu den Nachtkerzengewächsen und ist Überbegriff für zahlreiche Gattungen und Arten. Wie viele es genau sind, ist nicht ganz klar. Schätzungen zufolge wird vermutet, dass es sich um rund 200 verschiedene Arten handelt. Die Arten untereinander entwickeln zusätzlich noch einmal Hybride. Für den Garten ist das Weidenröschen vor allem durch seine zarte Schönheit beliebt.

Herkunft und Heimat des Weidenröschens

Die Herkunft der Weidenröschen lässt sich kaum nachverfolgen, dies hat mehrere Gründe. Durch die vielseitigen Arten tauchen die kleinen Pflanzen überall mit einem anderen Aussehen auf. Gleichzeitig erobern sie schon seit Jahrhunderten Wälder und Lichtungen. Zu finden sind Weidenröschen heute auf der ganzen Welt. Auch in Europa sind sie weit verbreitet. Unter anderem findet man die Stauden an Gebüschen, aber auch am Waldrand, sowie an Gewässern oder auf einem felsigen Untergrund. Dabei ist immer zu bedenken, dass die unterschiedlichen Arten auch verschiedene Ansprüche an den Boden und die Umgebung haben. Hinweise zu Standort und Pflege lassen sich daher nur allgemeingültig geben.

Weidenröschen im Garten – der passende Standort

Die Pflanzen sind sehr anpassungsfähig, zeigen jedoch das beste Wachstum an einem Standort, der sonnig bis halbschattig ist. Der Boden sollte Feuchtigkeit gut aufnehmen und speichern können, also am besten sandig bis lehmig sein. Auch bei einem Kiesboden kann sich das Weidenröschen ansiedeln. Weidenröschen sind winterhart, sie halten Temperaturen von über -30°C stand.

Weißblühendes Weidenröschen
© Andrey / stock.adobe.com
Weißblühendes Weidenröschen (Epilobium angustifolium forma albiflorum)
Wuchs: aufrechte Stängel, bildet Ausläufer
Wuchshöhe: 60 – 150 cm
Wuchsbreite: 50 – 60 cm
Besonderheiten: sehr winterhart, Nahrungsquelle für viele Insekten
Standort: Sonne bis Halbschatten
Boden: trocken bis frisch, durchlässig, nährstoffarm, sauer/kalkfrei
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Weidenröschen – das ist beim Pflanzen wichtig

Weidenröschen werden am besten ab März gepflanzt, wenn Sie Samen haben, können diese auch schon im September in den Boden. Bitte bedenken Sie, dass die Stauden wegen ihres krautigen Wuchses Platz brauchen – Pflanzabstand 50 cm. Weitere wichtige Aspekte bei der Pflanzung:

  • Der Boden sollte feucht und kalkarm sein, steinige Untergründe sind auch möglich.
  • Der Standort ist sonnig oder liegt im Halbschatten.
  • Weidenröschen brauchen mäßig viel Feuchtigkeit.
  • Der Boden muss nicht gedüngt werden, im Frühjahr kann das Wachstum durch Kompost angeregt werden.
  • Die Pflanzen sind mehrjährig und vermehren sich gut selbst.

Weidenröschen als Nutzpflanze

Die Weidenröschen haben unterschiedliche Eigenschaften, die sie zu Nutzpflanzen werden lassen. So wurden zum Beispiel die kleinen Haare, die sich an den Samnen befinden, schon vor Jahrhunderten von den Indianern für die Fertigung von Decken genutzt. Auch im Bereich Nahrungsmittel werden Weidenröschen genutzt. Vom Epilobium angustifolium beispielsweise werden die Blätter gerne für Salate verwendet. Dies ist auch einer der Gründe, warum Weidenröschen häufig im Kräutergarten zu finden sind. Außerdem sind Weidenröschen ein Magnet für Bienen. Der Honig, den die Bienen aus den Pollen herstellen, hat eine angenehme Süße und gilt als besonders schmackhaft.

Krankheiten und Schädlinge am Weidenröschen erkennen

Wenn es um Krankheiten und Schädlinge geht, dann sind Weidenröschen relativ anfällig. Gerade Bakterien oder Pilze fühlen sich bei den Pflanzen wohl. Zu erkennen ist ein Befall mit Pilzen an den Flecken, die sich auf den Blättern bilden. Gerade weil es Weidenröschen recht feucht mögen, bieten sie eine optimale Grundlage für die Entwicklung von Pilzen. Um gegen den Befall vorgehen zu können, sollten die Pflanzen regelmäßig belüftet werden. Auch Rostpilze sind häufiger auf Weidenröschen zu finden. Zeigen sich hier die ersten Anzeichen an den Blättern, dann hilft es nur noch diese zu entfernen. Auf diese Weise kann noch verhindert werden, dass die Krankheit auf die anderen Blätter weiter übergeht.

Sorten der Weidenröschen

Mehr als 200 verschiedene Arten der Weidenröschen gibt es inzwischen. Wie viele es genau sind, ist nicht sicher. Da es immer wieder auch Kreuzungen unter den einzelnen Arten gibt, lässt sich vielleicht sogar hier und da noch ein Weidenröschen in einem ganz besonderen Design entdecken. Zu den beliebtesten Varianten, die auch im Garten zum Einsatz kommen, gehören Epilobium angustifolium. Sie sind auch als Wald-Weidenröschen bekannt und haben eine schöne und kräftige pinke Farbe. Die Blüten stehen den gesamten Sommer über und haben eine beeindruckende Intensität und Leuchtkraft.

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Steinkraut pflanzen, pflegen, vermehren https://www.gartentipps.com/steinkraut.html https://www.gartentipps.com/steinkraut.html#respond Thu, 04 Mar 2021 06:33:51 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=61260 Inhalt von Gartentipps.com:

Vom Steinkraut gibt es viele Arten und Sorten. Die blühfreudige Staude ist erfreut Hobbygärtner den ganzen Sommer über mit süßem Duft und Blütenfülle. Die Gattung der Steinkräuter (Alyssum) umfasst etwa 170 – 180 Arten, teilweise ist sogar von bis zu 250 Arten die Rede, doch nur wenige – wie das Berg-Steinkraut (Alyssum montana) oder das […]

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Vom Steinkraut gibt es viele Arten und Sorten. Die blühfreudige Staude ist erfreut Hobbygärtner den ganzen Sommer über mit süßem Duft und Blütenfülle.

Steinkraut
© Ruckszio / stock.adobe.com
Die Gattung der Steinkräuter (Alyssum) umfasst etwa 170 – 180 Arten, teilweise ist sogar von bis zu 250 Arten die Rede, doch nur wenige – wie das Berg-Steinkraut (Alyssum montana) oder das Felsen-Steinkraut (Alyssum saxatile) sind in Europa heimisch und damit winterhart. Viele Steinkraut-Arten, die bei uns in den Gärten wachsen, kommen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum oder aus Nordafrika und sind deshalb meist nicht winterhart.

Der Duftsteinrich (botanisch: Lobularia maritima, früher: Alyssum maritium) zählt zu den blühfreudigen Begleitpflanzen, die Gärtner gerne zwischen Rosen und anderen Prachtstauden setzen. Bekannt ist die einjährige Pflanze auch unter Namen wie weißes Steinkraut, Strand-Silberkraut oder Strandkresse. Im Steingarten, auf Kiesflächen oder in Fugen findet das niedrige gelbe Felsen-Steinkraut (Alyssum saxitile) oder das Berg-Steinkraut (Alyssum montana) beste Bedingungen.

Gemeinsames Merkmal der Alyssum-Arten ist, dass sie keine hohen Nähstoffansprüche an den Boden stellen. Sie sind an trockene und magere Standorte gut angepasst.

Der Duftsteinrich ist im Kübel, im Balkonkasten und als Beeteinfassung den ganzen Sommer über ein Dauerblüher, niedrige Arten gedeihen im Steingarten, auf Kiesflächen, in Fugen und auf Mauerkronen. Das Berg-Steinkraut hat sich zudem als Pflanze für die Dachbegrünung bewährt. Die weißen, hellgelben, rosafarbigen bis violetten Blüten verströmen einen intensiven Duft und locken zahlreiche Insekten, einige Arten blühen von Juni bis in den Oktober. Die einjährigen Alyssum-Arten sind leicht zu vermehren und sehr pflegeleicht.

Steinkraut (Alyssum) – Steckbrief

HerkunftSüd- und Mitteleuropa, Nordafrika, Kanaren, Asien
FamilieKreuzblütengewächse (Brassicaceae)
Wuchs bildet Polster, zunächst aufrechte, dann niederliegende oder hängende Zweige
Blütentraubenartige, dichte Blütenstände, je nach Sorte weiß, rosa, hellgelb, lila oder violett
Blütezeitausdauernde Arten sind oft Frühblüher von März bis Mai, einjährige Arten blühen von Juni bis Oktober
StandortSonne bis Halbschatten
Bodendurchlässig, mäßig nährstoffreich, keine Staunässe
Pflegemäßig gießen, wenig düngen, Rückschnitt nach der Blüte empfohlen
VermehrungSelbstaussaat, Aussaat, Setzlinge vorziehen und pflanzen
VerwendungBienenweide, Duftpflanze, Schnittblume

Der Standort – wo wächst Steinkraut am besten?

Alyssum-Arten bevorzugen einen durchlässigen, humosen bis sandigen Boden. Sie kommen gut mit Trockenheit, aber nicht mit Staunässe zurecht. Lehmige Böden werden mit Zugabe von Sand aufgelockert und durchlässig. Steinkraut wächst an sonnigen bis halbschattigen Standorten.

Steinkraut – Blüte, Blatt und Wuchsform

Die Stängel wachsen zunächst aufrecht, später am Boden liegend und bilden so ein dichtes Polster. Besonders geschlossen wachsen die niedrigen Arten, wie das Felsen-Steinkraut. Direkt an den Stängeln sitzen die Blattrosetten und am Ende bildet das Steinkraut ein Meer aus kleinen Blütentrauben, die mit ihrem Duft unzählige Insekten anlocken. Steinkraut-Arten blühen im Frühjahr oder später von Juni bis Oktober in vielen Farbnuancen in Weiß, Gelb, Rosa oder Violett.

Verwendung – Steinkraut und Begleitpflanzen

Steinkraut Garten
© Andrea / stock.adobe.com
Das blühfreudige Steinkraut ist eine überaus vielseitig einsetzbare Pflanze und auch für Garten-Einsteiger zu empfehlen. Alle Arten eignen sich als bodendeckende Beetpflanze und auch zur Randeinfassung, sowie als Balkon- und Kübelpflanze. Pflanzen, die niedrige Polster bilden wie das Berg- oder das Felsen-Steinkraut sind die typische Steingartenpflanzen. Sie fühlen sich auch in sonnenseitigen Fugen, Kiesgärten, auf Mauerkronen und auf dem Dach wohl.

Passende Begleitpflanzen

Alle Pflanzen, die ähnliche Ansprüche an Standort und Boden haben, lassen sich mit Alyssum farblich kombinieren. Dazu zählen Steingartenstauden wie Schleifenblume, Phlox in Sorten, Blaukissen oder Gänsekresse. Im Beet sorgt der Duftsteinrich als Dauerblüher zwischen Rosen und unter Hochstämmen für Insektennahrung. Zum gelben Steinkraut setzen rote Tulpen oder die blau-violette Bart-Iris farbstarke Akzente. In den Rabatten und auf dem Balkon wird Alyssum gerne mit Männertreu (Lobelia) kombiniert. Auch Leberbalsam (Ageratum) besitzt eine ähnliche Höhe und gleiche Standortansprüche. Klassische Balkonblumen wie Petunie oder Pelargonie lassen sich mit der lockeren Polsterstaude gut kombinieren.

Steinkraut pflanzen und vermehren

Die besten Jahreszeiten, mehrjähriges Steinkraut zu pflanzen, sind Frühjahr und Herbst. Der Duftsteinrich (Lobularia maritima) zum Beispiel, wird als einjährige Pflanze kultiviert, da er in der Regel nicht winterhart ist. Gärtner nutzen verschiedene Möglichkeiten, das Steinkraut dennoch dauerhaft im Garten zu halten – zum Beispiel durch Selbstasusaat. Die Samen werden aus den Früchten gewonnen und auf der Fensterbank vorgezogen.
Die Aussaat erfolgt ab Mai (nach den Eisheiligen) direkt ins Beet.

Steinkraut Pflege – gießen, düngen, schneiden

Steinkraut-Arten müssen nur mäßig gegossen werden. Steinkräuter in Hängeampeln, Balkonkästen oder im Topf sollte man allerdings regelmäßig gießen, vertragen aber auch kurze Trockenperioden.

Einjährige Pflanzen muss man nicht zwingend schneiden, allerdings regt ein mäßiger Rückschnitt die Zweitblüte an. Mehrjährige Pflanzen werden nach der Blüte und noch vor der Samenbildung zurückgeschnitten. Nach dem Sommerschnitt kann man Hornspäne in den Boden einarbeiten oder mit Flüssigdünger Nährstoffe zufügen. Bei ausdauernden Pflanzen wird ein tiefer Rückschnitt empfohlen, um kahle, verholzende Stellen zu vermeiden und einen kompakten Wuchs zu fördern. Sollen sich die Pflanzen in einem naturnahen Garten selbst aussähen, so kürzt man sie erst im Herbst.

Krankheiten und Schädlinge

Die Arten zählen zu den robusten Gartenpflanzen, es sind keine Krankheiten bekannt. Junge Pflanzen leiden manchmal unter Schneckenfraß. Auch wurde Befall mit dem Rapsglanzkäfer nachgewiesen. Hier hilft ein Rückschnitt.

Gelb blühende Steinkraut-Sorten

Berg-Steinkraut ‚Berggold‘ (Alyssum montanum ‚Berggold‘)

Berg-Steinkraut Berggold
© Claudia Nass / stock.adobe.com
Berg-Steinkraut ‚Berggold‘ (Alyssum montanum ‚Berggold‘)
Wuchs: niederliegend bis aufrecht, polsterartig
Wuchshöhe: 5 – 15 cm
Wuchsbreite: 30 – 40 cm
Besonderheiten: winterhart, tiefgelbe Blüten, wintergrün
Standort: Sonne
Boden: trocken, gut durchlässig, normaler Gartenboden
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Schwefelgelbe Steinkresse ‚Sulphureum‘ (Alyssum saxatile ‚Sulphureum‘)

Schwefelgelbe Steinkresse
© LianeM / stock.adobe,stock
Schwefelgelbe Steinkresse ‚Sulphureum‘ (Alyssum saxatile ‚Sulphureum‘)
Wuchs: kissenartig, flach
Wuchshöhe: 15 – 25 cm
Wuchsbreite: 30 – 40 cm
Besonderheiten: verträgt Trockenheit, winterhart, insektenfreundlich
Standort: Sonne
Boden: trocken, gut durchlässig, steinig, sandig
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Felsen-Steinkraut ‚Compactum Goldkugel‘ (Alyssum saxatile ‚Compactum Goldkugel‘)

Felsen-Steinkraut
© 7monarda / stock.adobe.com
Felsen-Steinkraut ‚Compactum Goldkugel‘ (Alyssum saxatile ‚Compactum Goldkugel‘)
Wuchs: kompakt, bildet Kissen und Polster
Wuchshöhe: 15 – 20 cm
Wuchsbreite: 30 – 40 cm
Besonderheiten: sehr blühfreudig, zur Dachbegrünung geeignet
Standort: Sonne
Boden: trocken, steinreich, kiesig, gut durchlässig
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Katzenpfötchen pflanzen, pflegen und medizinische Wirkung https://www.gartentipps.com/katzenpfoetchen.html https://www.gartentipps.com/katzenpfoetchen.html#respond Tue, 02 Mar 2021 05:34:02 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=61240 Inhalt von Gartentipps.com:

In der freien Natur ist das Katzenpfötchen gefährdet, doch im Garten kann die bienenfreundliche Staude heimisch werden. Gewöhnliches Katzenpfötchen (Antennaria dioica) auch Gewöhnlich-Katzenpfötchen oder Zweihäusiges Katzenpfötchen genannt, war bis in den 1950er Jahren in der freien Natur häufig verbreitet. Heute ist die Pflanze in Deutschland sehr selten und steht unter Naturschutz. Das Verbreitungsgebiet der Gattung […]

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In der freien Natur ist das Katzenpfötchen gefährdet, doch im Garten kann die bienenfreundliche Staude heimisch werden.

Katzenpfötchen
© skymoon13 / stock.adobe.com
Gewöhnliches Katzenpfötchen (Antennaria dioica) auch Gewöhnlich-Katzenpfötchen oder Zweihäusiges Katzenpfötchen genannt, war bis in den 1950er Jahren in der freien Natur häufig verbreitet. Heute ist die Pflanze in Deutschland sehr selten und steht unter Naturschutz. Das Verbreitungsgebiet der Gattung Antennaria erstreckt sich über Europa, Amerika und Asien. Antennaria wachsen in den Rocky Mountains oberhalb der Baumgrenze, man findet die Stauden aber auch in den skandinavischen Ländern, in Grönland und Alaska. Obwohl viele Arten immergrün sind, halten sie Schnee und Frost sehr gut aus. Seit 2005 steht das Katzenpfötchen auf der Roten Liste der stark gefährdeten Arten.

Katzenpfötchen – Kurzinfo

In Deutschland wächst die Pflanze an vollsonnigen Standorten und braucht einen kalk- und stickstoffarmen Boden. Heiden, Mager- und Feuchtwiesen, sowie Wegraine zählen zu den bevorzugten Lebensräumen des Katzenpfötchens. Antennaria diocia gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die teilweise bis zu 50 cm hoch wachsende Pflanze bildet am Boden dichte Blattrosetten. Man unterscheidet männliche und weibliche Pflanzen, die jeweils unterschiedliche Blütenköpfchen bilden, deren Behaarung zur Bezeichnung Katzenpfötchen führten.

Katzenpfötchen – Standort und Wuchsform

Staudengärtnereien bieten das Katzenpfötchen in seiner Ursprungsform und in verschiedenen Sorten an. Auch im Garten wächst die anspruchslose und kleine Staude an sonnigen, mageren Standorten wie Mauerkronen, Stein- und Kiesgärten und auf Dächern. Schmetterlinge und Bienen besuchen die Blüten sehr gerne.

Antennaria ist ein immergrüner, niedriger Bodendecker, der mit Blattrosetten und kurzen Ausläufern rasch einen geschlossenen Teppich ausbildet. Die silbergrünen, filzig behaarten Blattrosetten sind auch im Winter sichtbar, im Sommer schützen die feinen Härchen die Blätter vor Austrocknung. Die zweijährige Staude bildet im ersten Jahr nur bodenständige Blätter aus, erst im zweiten Jahr bilden sich die Blüten. Diese sind körbchenförmig am Ende der verzweigten Stiele angeordnet.

Der leicht behaarte Stängel steht aufrecht auf der Rosette und trägt am verzweigten Ende die Blütenköpfchen. Antennaria ist zweihäusig, es werden entweder männliche oder weibliche Blüten ausgebildet. Männliche Köpfchen sind meist weiß bis hellgelb, weibliche Blüten sind kräftig rosarot bis purpurfarben. Das Katzenpfötchen blüht in der Regel von Mai bis Juli.

Gewöhnliches Katzenpfötchen (Antennaria dioica)
Wuchs: teppichartig, aufrechte Blütenstiele
Wuchshöhe: 5 – 50 cm
Wuchsbreite: 20 – 30 cm
Blütezeit: Mai – Juli
Standort: Sonne
Boden: sandig, lehmig, kalk- und stickstoffarm
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Das Gewöhnliche Katzenpfötchen fühlt sich im sonnigen Steingarten ebenso wohl wie im Steintrog und auf der Mauerkrone. Auch im mageren Heidegarten oder in einem mediterran gestalteten Garten ist die Pflanze ein wahrer Hingucker. Antennaria ist außerdem perfekt zur Dachbegrünung geeignet.

Katzenpfötchen – passende Partnerpflanzen

Katzenpfötchen pflanzen und pflegen

Das Katzenpfötchen benötigt einen vollsonnigen Standort und durchlässigen, mageren Boden. Böden mit lehmigen Anteilen werden mit Sand abgemagert. Nur dann wird Antennaria auf Dauer nicht von anderen Arten verdrängt und kann sich schnell ausbreiten. Pro Quadratmeter setzt man etwa 25 Stauden bei einem Pflanzabstand von 20 Zentimetern. Das Katzenpfötchen muss weder geschnitten noch gedüngt werden. Auch beim Gießen kann man sparsam sein, selbst große Hitze verträgt die Staude gut.

Hat die Polsterstaude einen idealen Standort gefunden, breitet sie sich schnell aus. Dann muss man sie von Zeit zu Zeit ein wenig bändigen, eventuell mit dem Spaten ausstechen und umpflanzen. Frühjahr oder Herbst sind die beste Zeit, um Antennaria zu teilen und umzusetzen. Die Teilung der Staude ist die einfachste Art, Antennaria zu vermehren. Das Aussäen ist die zweite Möglichkeit.

Wenn das Katzenpfötchen sich gut verbreitet, aber nur wenige Blüten bildet, hat es vermutlich zu wenig Sonne. Blüht Antennaria dauerhaft zu wenig, ist der Standort insgesamt zu schattig. Dann hilft nur Umpflanzen.

Pflanzen und Pflege – kurz und knapp

  • sonniger, trockener Standort auf magerem Boden
  • kein Schnitt, keine Düngung
  • Vermehrung durch Teilung oder Aussäen
  • Neupflanzung: 25 Stauden / m²

Katzenpfötchen – Krankheiten und Schädlinge

Das Katzenpfötchen ist eine robuste und pflegeleichte Pflanze. Nicht einmal Schnecken fressen die haarigen Blätter von Antennaria und auch sonst sind kaum Schädlinge oder Krankheiten bekannt. Steht die Polsterstaude zu schattig oder zu nass, können Wurzelfäule oder Pilzbildung die Folge sein. Sind benachbarte Pflanzen von Milben oder Blattläusen befallen, so lässt sich eine Übertragung selten vermeiden.

Behandlung bei Pilzbefall, Blattläusen und Mehltau

Bei Pilzbefall, häufig erkennbar an gelben Blättern, werden die befallenen Pflanzenteile so schnell wie möglich entfernt. Blattläuse lassen sich einfach mit einem harten Wasserstrahl abspülen – unter Umständen muss man dies mehrfach wiederholen. Ist Antennaria von Echtem Mehltau befallen, hilft das Besprühen mit einer Lösung aus neun Teilen Wasser und einem Teil Milch. Jeden zweiten Tag die Anwendung wiederholen, bis der Mehltau verschwunden ist.

Katzenpfötchen – beliebte Arten und Sorten

Katzenpfötchen rosa
© ellaa44 / stock.adobe.com
Antennaria umfasst ungefähr 45 Arten. Die meisten davon sind immergrün und absolut winterhart. Die Wuchshöhe variiert zwischen 5 und 20 Zentimeter. Interessant für die Kombination im Beet sind Blatt- und Blütenfarbe.

ArtBlüteHöheBlatt / Wuchs
Karpaten-Katzenpfötchen
(Antennaria carpatica)
wei0-rosa5 - 15 cmbeiderseits wollig, keine Ausläufer
Wolliges Katzenpfötchen
(Antennaria dioica Borealis)
weiß5 - 10 cmweiß-wollig, kurze Ausläufer
Alpenkatzenpfötchen
(Antennaria alpina)
weiß2 - 20 cmgrün, unten hell
Wegerichblättriges Katzenpfötchen
(Antennaria plantaginifolia)
weiß15 cmgroßblättrig

Beliebte Sorten

  • Antennaria dioica ‚Alex Duguid’, rosarot, 10 cm
  • Antennaria dioica ‚Perlkissen’ mit hohen Stielen und weißen, perlenartigen Blütenknospen
  • Antennaria dioica ‚Rotes Wunder‘ mit kräftiger Blütenfarbe (dunkelrot), bis 15 cm, silbergrau
  • Antennaria dioica ‚Rubra’, silbrig-rosarot, 10 cm, silbrig-grün, filzig
  • Antennaria dioica ‚Alba’, weiß, 10 cm, grau-grün
  • Antennaria dioica ‚Nyewood, rosa, 10 cm, silber-grau, blüht im Mai
  • Antennaria dioica ‚Weiße Immortelle’, weiß, 15 cm, graugrün, besonders blütenreich

Katzenpfötchen – medizinische Wirkung

In der Naturheilkunde wird Antennaria dioica zur Behandlung und Linderung verschiedener Beschwerden und Krankheiten eingesetzt. Medizinisch verwendet wird die Blüte der Pflanze. Antennaria kann als Tee zubereitet, oder als Salbenmischung, sowie in Form von Tropfen oder als Tinktur gekauft werden. Im medizinischen Bereich spricht man von Droge und bezeichnet das Katzenpfötchen als Antennariae dioicae flos.

Die wirksamen Inhaltsstoffe das Katzenpfötchen (Antennariae dioicae flos) sind unter anderem Bitterstoffe, Flavonoide, Gerb- und Schleimstoffe, Harz und Cumarine. Der Droge wird eine antibiotische, harntreibende und entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Zudem soll sie das Abhusten erleichtern (auswurffördernd). Man bereitet aus den getrockneten Blüten einen Tee zu. Dieser kommt zur Anwendung bei Verdauungsstörungen und Reizmagen, Beschwerden mit Galle und Leber, bei Durchfall und Husten. Blüten von Antennaria sind beispielsweise Bestandteile von fertig gemischten Gallen- und Lebertees sowie Teemischungen bei Nieren- und Blasenproblemen.

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Gewöhnlicher Tannenwedel: Kultivierung der imposanten Wasserpflanze https://www.gartentipps.com/gewoehnlicher-tannenwedel.html https://www.gartentipps.com/gewoehnlicher-tannenwedel.html#respond Sun, 28 Feb 2021 05:32:19 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=61087 Inhalt von Gartentipps.com:

Der Gewöhnliche Tannenwedel erinnert an kleine Tannenbäume, die aus dem Wasser ragen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihn richtig kultivieren. Aus dem Gartenteich wachsen kleine Tannenbäumchen? Der Tannenwedel (Hippuris vulgaris) erweckt in der Tat den Anschein. Die Wasserpflanze besitzt nadelförmige Blätter, die über der Wasseroberfläche aufragen und an kleine Nadelbäume denken lassen. Auch die tiefroten […]

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Der Gewöhnliche Tannenwedel erinnert an kleine Tannenbäume, die aus dem Wasser ragen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihn richtig kultivieren.

Gemeiner Tannenwedel
© Child of nature / stock.adobe.com

Aus dem Gartenteich wachsen kleine Tannenbäumchen? Der Tannenwedel (Hippuris vulgaris) erweckt in der Tat den Anschein. Die Wasserpflanze besitzt nadelförmige Blätter, die über der Wasseroberfläche aufragen und an kleine Nadelbäume denken lassen. Auch die tiefroten Blüten tragen dazu bei, dass ein kontrastreiches Bild im Wassergarten entsteht. Der Tannenwedel wächst üppig und breitet sich schnell über die Flachwasserzone aus.

Herkunft des Gewöhnlichen Tannenwedel

Der Gemeine Tannenwedel besitzt ein weitläufiges natürliches Verbreitungsgebiet. Die Pflanze ist in Europa, im Norden Asiens und Amerikas sowie in Alaska heimisch. Die anpassungsfähigen Gewächse bilden die Familie der Tannenwedelgewächse.

Vorkommen der Pflanze lassen sich auch in Gebirgsseen finden. Sein Vordringen bis in arktische Gebiete verschafft dem Gewöhnlichen Tannenwedel unter den Sumpf- und Wasserpflanzen eine Alleinstellung.

Gemeiner Tannenwedel (Hippuris vulgaris)
Wuchs: aufrecht, ausläuferbildend
Wuchshöhe: 10 – 30 cm
Wuchsbreite: 30 – 50 cm
Blüte: Juni – August
Standort: Sonne
Boden: durchlässig, hoher Nährstoffbedarf
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Den Gewöhnlichen Tannenwedel pflanzen

» passender Standort

Die Sumpfzone des Gartenteichs ist der ideale Standort für den Gewöhnlichen Tannenwedel. Auch in langsam fließenden Bachläufen fühlt sich die Pflanze wohl. Ansprüche stellt die Pflanze allein an die Wasserqualität. Nährstoffreiche und möglichst kalkhaltige Standorte werden bevorzugt.

An die Lichtverhältnisse kann sich der Gewöhnliche Tannenwedel problemlos anpassen. Die Pflanze gedeiht in Sonne, Halbschatten und Schatten. Die Wassertiefe sollte 20 bis 30 Zentimeter betragen. Hohe Wassertemperaturen verträgt der Gewöhnliche Tannenwedel sehr gut.

In  Gesellschaft mit Hechtkraut, Froschlöffel oder Pfeilkraut lässt sich ein lebendiges und kontrastreiches Bild im Gartenteich schaffen.

» ideales Substrat

Der Gewöhnliche Tannenwedel gedeiht am besten auf einem schlammigen Untergrund. Der Boden sollte durchweg befeuchtet sein. Bevorzugt ist das Substrat humos und reich an Nährstoffen.

» Pflanzung Schritt für Schritt

Die Pflanze ist im Container im Handel und kann damit das ganze Jahr ausgepflanzt werden. Ist der Gartenteich gefroren oder es ist im Sommer sehr heiß, ist von einer Pflanzung abzusehen. Ansonsten gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Pflanze aus dem Pflanzgefäß nehmen
2. Rhizom waagerecht in den Teichgrund setzen
3. Pflanzabstand beachten

Das Rhizom wird waagerecht in den Teichgrund gedrückt. Der Gewöhnliche Tannenwedel breitet sich gern und schnell aus. Ein Pflanzabstand von etwa 50 Zentimetern sollte eingehalten werden.

Tipp: In kleineren Gartenteichen bietet es sich an, den Gewöhnlichen Tannenwedel im Pflanzkorb in den Boden zu bringen. So lässt sich sein Wachstum besser kontrollieren.

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Worauf ist bei der Pflege zu achten?

Es sind keine aufwendigen Pflegemaßnahmen notwendig. Das Wachstum hält der Hobbygärtner unter Kontrolle, indem die Pflanze regelmäßig ausgelichtet wird. Lange Triebe, die sich unkontrolliert ausbreiten und über den Gewässerrand bewegen, können einfach abgeschnitten werden.

Die wichtigsten Pflanz- und Pflegetipps im Überblick

MaßnahmeWas ist zu tun?
Standort bestimmenSumpfzone Gartenteich
Sonne bis Schatten
Substrat bereitstellenschlammig
nährstoffreich
humos
kalkhaltig
dauerhaft feucht
Gewöhnlichen Tannenwedel pflanzenRhizom waagerecht einsetzen
Pflanzabstand beachten
Gewöhnlichen Tannenwedel schneidenregelmäßig auslichten
im Herbst Rückschnitt

Den Gewöhnlichen Tannenwedel vermehren

Die mit vielen kleinen roten Blüten besetzten Tannenwedel ragen im Sommer weit über die Wasseroberfläche hinaus. Die Blüten können durch den Wind bestäubt werden. Die Pflanze sorgt aber auch selbst für ihre vegetative Vermehrung.

Der Fortbestand ist über Rhizomausläufer und Turionen gesichert. Turione bildet der Gewöhnliche Tannenwedel meist im Herbst. Dabei handelt es sich um kugelförmige Überwinterungsorgane. Diese lösen sich von der Pflanze ab und überwintern auf dem Teichgrund. Im Frühling entstehen aus diesen Turionen neue Tannenwedel.

Tipp: Diese Form der Vermehrung ist auch bei Wasserpflanzen wie Wasserpest und Tausendblatt anzutreffen.

Möchte der Hobbygärtner für die Vermehrung des Gewöhnlichen Tannenwedels selbst sorgen, bietet sich die Teilung der Pflanze an. Dies sollte alle zwei bis drei Jahre passieren und kann die Wuchsfreudigkeit der Pflanzen verbessern.

Der Gewöhnliche Tannenwedel wird hierfür aus dem Gartenteich entfernt und mit einem scharfen Messer geteilt. Die neuen Teilstücke werden getrennt voneinander neu verpflanzt.

Krankheiten und Schädlinge am Gewöhnlichen Tannenwedel erkennen

Die robusten und äußerst anpassungsfähigen Wasserpflanzen werden nicht von Schädlingen befallen und auch Krankheiten kommen nur äußerst selten vor.

Den Gewöhnlichen Tannenwedel überwintern

Der Gewöhnliche Tannenwedel hat sich bis nach Alaska vorgearbeitet. Daher ist die Pflanze in unseren Breiten absolut winterhart und erfreut auch in der kalten Jahreszeit mit ihrem Blattgrün.

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Nachhaltige Gartenmöbel durch Upcycling: 6 kreative Ideen aus Holz https://www.gartentipps.com/nachhaltige-gartenmoebel-upcycling-ideen.html https://www.gartentipps.com/nachhaltige-gartenmoebel-upcycling-ideen.html#respond Fri, 26 Feb 2021 22:39:43 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=61834 Inhalt von Gartentipps.com:

Schön, langlebig und nachhaltig: Mit Gartenmöbeln aus Holz punkten Sie nicht nur beim Thema Optik, Sie leisten damit auch einen Beitrag zum Thema Umweltschutz. „Heute schon an morgen denken.“ – An diesem Satz ist doch wirklich etwas dran. Denn denken wir an unsere Enkel- und Urenkelkinder, dann haben die meisten nicht nur Kinderlachen im Ohr. […]

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Schön, langlebig und nachhaltig: Mit Gartenmöbeln aus Holz punkten Sie nicht nur beim Thema Optik, Sie leisten damit auch einen Beitrag zum Thema Umweltschutz.

Nachhaltige Gartenmöbel aus Holz
© varbenov / stock.adobe.com

„Heute schon an morgen denken.“ – An diesem Satz ist doch wirklich etwas dran. Denn denken wir an unsere Enkel- und Urenkelkinder, dann haben die meisten nicht nur Kinderlachen im Ohr. Denn was bleibt für die Kleinen noch über, wenn wir weiterhin mit unseren Ressourcen so verschwenderisch umgehen? Genau deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns alle immer mehr Gedanken über das Thema Nachhaltigkeit machen.

Nachhaltig und umweltbewusst zu leben, bedeutet jedoch nicht nur das Wasser beim Zähneputzen abzustellen oder Papier- statt Plastiktüten zu benutzen. Nachhaltig leben bedeutet auch, Dinge, die man noch sinnvoll weiter- oder wiederverwenden kann, nicht wegzuwerfen. Wer seiner Kreativität etwas freien Lauft lässt, kann so die wunderbarsten Dinge entstehen lassen. Zum Beispiel sogar Gartenmöbel aus Holz. Holz ist schließlich ein nachwachsender Rohstoff und deshalb bestens geeignet für die Herstellung. Doch wir möchten Ihnen in diesem Beitrag nicht direkt zeigen, wie Sie Gartenmöbel aus Holz selber bauen können. Nein, wir zeigen Ihnen hier kreative Ideen, wie aus schon benutzten Holzartikeln Gartenmöbel entstehen können.

So vereinen Sie Nachhaltigkeit und Gemütlichkeit

1. Gartenmöbel-Ideen aus dem Handel:

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Und genau deshalb machen es sich auch mehr und mehr Unternehmen zur Aufgabe, umweltbewusste und nachhaltige Produkte auf den Markt zu bringen. Hier nur ein Beispiel von vielen:

Bei der Möbelmanufaktur WITTEKIND kommt für die Herstellung von Gartenmöbeln ausschließlich gebrauchtes, gut abgewittertes Fichtenholz zum Einsatz. Allein das ist schon eine tolle Sache. Ein Pluspunkt ist zudem jedoch noch, dass die weiße, steinartige Patina, die über die jahrelange Nutzung bei Wind und Wetter entstanden ist, für einen extravaganten Look sorgt. Neue Gartenmöbel sind ja in der Regel immer piekfein und ohne Makel. Bei WITTEKIND geht es darum aber gar nicht. Hier erhalten Sie Gartenmöbel, die eine Geschichte erzählen und stolz ihre Narben zeigen.

Das Unternehmen macht seinem Firmennamen WITTEKIND (vom altsächsischen Widukind) somit also alle Ehre. Denn WITTEKIND bzw. Widukind bedeutet übersetzt so viel wie Holz- oder Wald-Kind. Dennoch ist das Design der Gartenmöbel immer sehr hochwertig und individuell. Hier ein paar Beispielbilder (Bildquelle: www.wittekind-moebel.de):

WITTEKIND Ecksofa und Sitzgruppe im Wintergarten
© 2010 - 2021 WITTEKIND®

WITTEKIND Gartenmöbel im Restaurant
© 2010 - 2021 WITTEKIND®

WITTEKIND Loungemöbel
© 2010 - 2021 WITTEKIND®

WITTEKIND Lounge-Sofa mit Feuertisch
© 2010 - 2021 WITTEKIND®

WITTEKIND Sitzgruppe
© 2010 - 2021 WITTEKIND®

WITTEKIND Sonnenliegen
© 2010 - 2021 WITTEKIND®

Natürlich müssen Sie nachhaltige Gartenmöbel aber nicht fertig kaufen. Sie können auch selbst aus alten, benutzten Holzmaterialien Ihre ganz individuellen Möbel für den Garten zaubern. Nachfolgend ein paar Inspirationen.

2. Gartenmöbel-Ideen aus Europaletten:

Möbel aus Europaletten zu bauen, war und ist seit ein paar Jahren ein absoluter Trend. Kein Wunder, denn aus Europaletten ein Sofa, Bett oder Tisch zu bauen, ist wirklich kinderleicht und so schnell gemacht. Warum die Europaletten also nicht nutzen und daraus auch Gartenmöbel selber machen? Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gartentisch aus Europaletten oder einer Bank aus Europaletten? Diese DIY-Gartenmöbel könnten dann beispielsweise so aussehen:

Lounge-Möbel aus Europaletten
© vfhnb12 / stock.adobe.com

Bänke und Tisch aus Europaletten
© photo 5000 / stock.adobe.com

Kleines Palettensofa
© Mario / stock.adobe.com

Strandkorb aus Europaletten
© anela47 / stock.adobe.com

3. Gartenmöbel-Ideen aus einem Baumstamm:

Wer einen Baum fällt, sollte diesen nicht gleich zu Geld machen und als Brennholz verkaufen. Denn auch daraus können Sie im Handumdrehen wunderschöne Gartenmöbel bauen. Wenn Sie eh mit einer Kettensäge umgehen können, sind die Grundvorausetzungen dafür schon einmal ideal. Dann können Sie nicht nur eine rustikale Gartenbank aus einem Baumstamm bauen, sondern sogar eine ganze Sitzgruppe. Tische, Stühle – quasi alles ist möglich. Sehen Sie selbst anhand von diesen Beispielen:

Tischgruppe aus einem Baumstamm
© feferoni / stock.adobe.com

Tisch und Stühle aus einem Baumstamm
© zilvergolf / stock.adobe.com

Sitzgruppe aus einem Baumstamm
© VPales / stock.adobe.com

Bank aus einem Baumstamm
© Vitalik / stock.adobe.com

4. Gartenmöbel-Ideen aus Weinfässern:

Sicherlich, Weinfässer hat jetzt nicht gerade jeder zuhause herumstehen. Es gibt aber genügend Leute, die diese für wenig Geld abgeben. Beispielweise etwa auf eBay Kleinanzeigen (www.ebay-kleinanzeigen.de). Also halten Sie einfach mal die Augen offen. Denn aus alten Weinfässern können Sie wunderschöne Gartenmöbel mit Stil selber machen. Perfekt für alle, die auf rustikale Möbel stehen und/oder zum Beispiel eine Terrasse im Landhausstil gestalten möchten. Das Ganze könnte dann zum Beispiel so aussehen:

Bank aus einem Weinfass
© Federico / stock.adobe.com

Tisch und Stühle aus Weinfässern
© Andrey / stock.adobe.com

Sitzgruppe aus Weinfässern
© Jan Hetman / stock.adobe.com

Tisch aus einem halbierten Weinfass
© Wirestock / stock.adobe.com

5. Gartenmöbel-Ideen aus Obstkisten:

Sicherlich haben Sie in Ihrem Leben schon so einige Obstkisten entsorgt. Damit ist jetzt jedoch Schluss! Denn wenn wir Ihnen erst einmal gezeigt haben, was Sie daraus alles für den Garten zaubern können, werden Sie sicherlich keine Obstkiste mehr hergeben wollen. Diese lassen sich sogar noch einfacher zu Gartenmöbelstücken umfunktionieren als Europaletten. Sehen Sie selbst:

Stehtisch aus Obstkisten
© kolotype / stock.adobe.com

Tisch aus Obstkisten
© Photographee.eu / stock.adobe.com

Wandregal aus Obstkisten
© Rochu_2008 / stock.adobe.com

Standregal aus Obstkisten
© Photographee.eu / stock.adobe.com

6. Gartenmöbel-Ideen aus einer Holz-Kabeltrommel:

Und auch hierbei handelt es sich wieder um etwas ganz Besonderes. Denn wer kann schon sagen, dass er eine große Holz-Kabeltrommel im Garten zu stehen hat? Wohl eher die wenigsten. Denn Holz-Kabeltrommeln kommen in der Regel in den unterschiedlichsten Industriebereichen zum Einsatz. Eben überall dort, wo Kabel und auch Seile sowie Drähte und Rohre verwendet werden. Dementsprechend gibt es diese Kabeltrommeln auch in unterschiedlichen Größen. Perfekt also, um daraus zum Beispiel eine Sitzgruppe für den Garten zu gestalten oder aber einen Stehtisch. Toben Sie sich kreativ einfach aus.

Stehtisch aus einer Holzkabeltrommel
© scott / stock.adobe.com

Sitzgruppe aus Europaletten mit einem Tisch aus Einer Holzkabeltrommel
© Ekaterina / stock.adobe.com

Sitzgruppe mit einem Tisch aus einer Holzkabeltrommel
© jackritw / stock.adobe.com

Na, juckt es Ihnen jetzt in den Fingern? Bei all diesen Beispielen kommt man doch nun wirklich auf den Geschmack, oder? Wenn Sie sich also eh neue Gartenmöbel zulegen möchten, dann schauen Sie doch mal, ob Sie diese nicht vielleicht auch selber machen können. Das ist nicht nur ziemlich einfach, Sie können damit auch noch eine Menge Geld sparen. Das Beste daran ist jedoch, dass Sie alte Materialien weiterverwenden und so wertvolle Ressourcen schonen.

Ein kleiner Tipp zum Schluss:

Für mehr Gemütlichkeit und auch Farbtupfer im Garten sorgen Polsterauflagen und Kissen. Je nachdem, wo Sie die Gartenmöbel aus Holz platzieren, ist es ratsam auf wetterfeste Polster zu setzen. So müssen Sie diese nach jeder Benutzung nicht wieder mit nach drinnen nehmen. Um Verschmutzungen zu vermeiden, achten Sie allerdings darauf, dass Sie regelmäßig sämtliche Gartenpolster reinigen oder Abdeckhauben benutzen. Dabei gibt es allerdings einiges zu beachten. Was genau, erfahren Sie in diesem Video:

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https://www.gartentipps.com/nachhaltige-gartenmoebel-upcycling-ideen.html/feed 0
Kakteen umtopfen ohne Verletzungen – so geht’s! https://www.gartentipps.com/kakteen-umtopfen.html https://www.gartentipps.com/kakteen-umtopfen.html#respond Fri, 26 Feb 2021 06:45:36 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=61816 Inhalt von Gartentipps.com:

Wir erklären genau wann Sie Kakteen umtopfen sollten, welcher Topf geeignet ist und wie es ohne Verletzungen funktioniert. Kakteen umtopfen – wann ist der beste Zeitpunkt? Die Häufigkeit des Umtopfens ist bei Kakteen (Cactaceae) von der jeweiligen Art abhängig. Generell lässt sich jedoch sagen, dass man sie alle zwei bis fünf Jahre in einen anderen […]

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Inhalt von Gartentipps.com:

Wir erklären genau wann Sie Kakteen umtopfen sollten, welcher Topf geeignet ist und wie es ohne Verletzungen funktioniert.

Kaktus im Topf
© M.Dörr & M.Frommherz / stock.adobe.com

Kakteen umtopfen – wann ist der beste Zeitpunkt?

Die Häufigkeit des Umtopfens ist bei Kakteen (Cactaceae) von der jeweiligen Art abhängig. Generell lässt sich jedoch sagen, dass man sie alle zwei bis fünf Jahre in einen anderen Topf setzen sollte.

Am besten nimmt man dieses Vorhaben zwischen Ende Januar und März in Angriff. Denn während dieser Zeit beginnt die Wachstumsperiode von Kakteen. Den meisten Exemplaren macht es auch nichts aus, wenn sie erst nach der Blüte im September umgetopft werden.

Um zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt zum Umtopfen gekommen ist, ist auch die Größe des Kaktus entscheidend. Wird der Kaktus zu groß für seinen Topf, ist es Zeit für einen Wechsel. Sehr gut zu erkennen ist dieser Zeitpunkt außerdem daran, dass sich die Wurzeln einen Weg aus den Löchern des Gefäßes suchen. Ebenso wird es Zeit, wenn die Pflanze einfach über den Rand hinaus wächst.

Die im Topf enthaltene Erde liefert ebenfalls einen guten Aufschluss darüber, ob es Zeit für einen Austausch ist. Wenn sie zu dicht wirkt oder einen verbrauchten Eindruck macht, wird es Zeit für einen neuen Topf.

Ferner wird empfohlen, eine Kakteenpflanze direkt nach dem Kauf umzutopfen, da man nie genau weiß, wie lange sie bereits in ihrem Ursprungsgefäß sitzt.

Kakteen umtopfen – in welche Erde?

Wer Kakteen umtopfen möchte, muss sich nicht nur über einen neuen Topf, sondern auch über die richtige Erde Gedanken machen. Gewöhnliche Blumenerde ist ungeeignet, da sie meist zu dicht ist und Kakteen eine gute Belüftung benötigen.

Am besten ist spezielle Kakteenerde geeignet, die krümelig in ihrer Konsistenz ist und der Pflanze somit genügend Platz für die Entwicklung der Wurzeln bietet. Außerdem besitzt Kakteenerde eine Struktur, in der die Pflanze stabil anwachsen kann und nicht gleich wieder umfällt.

Wählen Sie aus diesen beiden Bestsellern:

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» Tipp: Für eine noch bessere Belüftung, geben Sie Pflanzton in die unterste Schicht des Topfes.

Kakteen umtopfen – der richtige Topf

Selbst wenn Kakteen sehr anspruchslos sind was ihre Pflege angeht, so benötigen sie einen speziellen Topf, der ihren Anforderungen gerecht wird. Am besten nutzen Sie einen Topf, der die folgenden Eigenschaften aufweist:

  1. Der Innentopf besteht idealerweise aus Kunststoff, da sich hier Wasser gleichmäßiger verteilen kann.
  2. Am Boden des Topfes sollten sich genügend Löcher befinden, um Staunässe zu verhindern.
  3. Wird ein Übertopf genutzt, sollte sich in diesem kein überschüssiges Wasser ansammeln können, da es andernfalls zur Wurzelfäule kommen kann.

Daneben spielt auch die Form des Kaktus bei der Wahl des Topfes eine Rolle:

Kakteenform Voraussetzungen für den Topf
säulenförmig + schwer und standfest
+ Durchmesser entspricht etwa einem Drittel der Kaktushöhe
kugelförmig + Topf wählen, bei dem mindestens eine Fingerbreite Abstand zwischen Pflanze und Topfrand vorhanden ist
Flachwurzler + statt einem Topf, besser eine Pflanzenschale verwenden
Rübenwurzler + besonders schmale und tiefe Töpfe nutzen

Kakteen umtopfen ohne Verletzungen – so geht’s

Durch ihre Stacheln ist das Umtopfen von Kakteen nicht so einfach wie bei anderen Pflanzen. Ein angemessener Schutz ist wichtig, da es durch die Stiche nicht nur zu unschönen Wunden kommen kann, sondern sich diese auch entzünden können.

Bitte tragen Sie beim Umtopfen Ihrer Kakteen immer Handschuhe. Bei Exemplaren, deren Stacheln besonders dick und lang sind, empfiehlt es sich zusätzlich, eine Zange oder einen anderen Greifschutz einzusetzen um möglichst keine Verletzungen zu erleiden.

Schon vor dem eigentlichen Umtopfen ist es außerdem sinnvoll, die Pflanze für einige Tage nicht zu gießen. So kann das alte Substrat trocknen und der Kaktus lässt sich später besser von der alten Erde befreien.

Kakteen umtopfen – Schritt für Schitt Anleitung

  1. Handschuhe anziehen!
  2. Den Innentopf zu einem Viertel mit Pflanzton füllen.
  3. Kakteenerde auf dem Boden des Topfes verteilen, so dass eine Mulde entsteht.
  4. Kaktus aus dem alten Topf nehmen.
  5. Alte Erde vorsichtig entfernen.
  6. Kaktus in den neuen Topf setzen und die Wurzeln leicht in die eingefüllte Erde drücken.
  7. Hohlräume mit Erde auffüllen, sodass der Topf am Ende bis zum Rand gefüllt ist.
  8. Kaktus vorsichtig andrücken – Fertig!

» Hinweis: Seien Sie beim Entfernen der alten Erde besonders vorsichtig, damit die Wurzeln nicht verletzt werden.

Kakteenpflege nach dem Umtopfen

Damit die Pflanze in ihrem neuen Gefäß richtig anwächst, ist die richtige Nachsorge vonnöten. Denn im Grunde stellt das Umtopfen für sie eine Umstellung und somit ein gewisses Maß an Stress dar.

Direkt nach dem Umtopfen ist es nicht erforderlich, die Pflanze umgehend zu gießen. Damit sollte man etwa eine Woche warten. In den ersten 4 bis 5 Wochen, sollte der Kaktus nicht an einem sonnigen Platz stehen. Erst wenn die Pflanze neue Wurzeln entwickelt hat und sich in ihrem neuen Topf eingewöhnt hat, ist sie auch dazu in der Lage, dem warmen Sonnenlicht standzuhalten.

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Indirekte Beleuchtung im Garten – Bäume, Sträucher und Steine in Szene setzen https://www.gartentipps.com/indirekte-beleuchtung-im-garten.html https://www.gartentipps.com/indirekte-beleuchtung-im-garten.html#respond Wed, 24 Feb 2021 14:52:39 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=61767 Inhalt von Gartentipps.com:

Nicht nur zur Weihnachtszeit macht indirekte Beleuchtung im Garten etwas her. Mit speziellen Leuchten und einfach umsetzbaren Tipps, bringen Sie Ihren Garten das ganze Jahr über zum Strahlen. Indirekte Beleuchtung schafft Gemütlichkeit und ist deshalb aus fast keinem Wohnbereich mehr wegzudenken. Diese heimelige Atmosphäre lässt sich auch im Garten umsetzen, wenn man weiß, wie indirekte […]

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Inhalt von Gartentipps.com:

Nicht nur zur Weihnachtszeit macht indirekte Beleuchtung im Garten etwas her. Mit speziellen Leuchten und einfach umsetzbaren Tipps, bringen Sie Ihren Garten das ganze Jahr über zum Strahlen.

Garten Beleuchtung
© Anterovium / stock.adobe.com

Indirekte Beleuchtung schafft Gemütlichkeit und ist deshalb aus fast keinem Wohnbereich mehr wegzudenken. Diese heimelige Atmosphäre lässt sich auch im Garten umsetzen, wenn man weiß, wie indirekte Beleuchtung funktioniert und worauf gerade im Außenbereich zu achten ist.

Indirekte Beleuchtung – kurz erklärt

Während direktes Licht in den Raum hinein strahlt, wird indirektes Licht zunächst von einem „Gegenstand“ oder einer Oberfläche reflektiert, bevor es wieder abgegeben wird. Bestes Beispiel ist eine Leuchte, die zunächst an die Zimmerdecke strahlt, das Licht dort reflektiert und es dann zurück in den Raum abgibt.

Erst planen – dann starten

Bevor es losgehen kann mit der indirekten Beleuchtung im Garten, sollten Sie sich überlegen, welche Bereiche des Gartens angestrahlt werden sollen. Eine gute Planung erspart späteres Nachrüsten. Auch wenn es heute schon viele Gartenlampen gibt, die mit Solar betrieben werden, brauchen die meisten Leuchten eine Stromzufuhr.

Sträucher und Stauden indirekt beleuchten

Kugellampe unter einem Strauch
Um größere Sträucher zu beleuchten, muss die Lichtquelle viel Kraft haben | © AHatmaker / stock.adobe.com

Bei dichtgewachsenen Sträuchern müssen Sie bedenken, dass das Licht womöglich nicht ausreicht, um durch die Zweige zu scheinen. Die Gartenleuchte sollte also genug Kraft haben – empfehlenswert sind mindestens 6 Watt. Gut geeignet sind Kugelleuchten, die mit ihrem großflächigen Lichtkegel auch breit gewachsene Sträucher ausleuchten.

Staudengarten beleuchtet
© Tomasz Zajda / stock.adobe.com

Wussten Sie…
dass Sie durch den Austausch von Glühbirnen gegen LED Leuchtmittel ca. 80 Prozent Ihres Stromverbrauchs sparen?
Quelle: wemag.com

Übrigens: Je mehr Gartenbeleuchtung Sie installieren, desto höher wird Ihr Stromverbrauch. Damit Sie bei der nächsten Abrechnung nicht aus allen Wolken fallen, sollten Sie generell nur LED Garten Systeme einsetzen. Das schont den Geldbeutel, beeinträchtigt aber nicht die Qualität der Lichtleistung. Außerdem können Sie sicher sein, dass vom Kabel bis zur Lampe alles zusammenpasst und Sie am Ende ein stimmiges Lichtkonzept im Garten haben.

» Tipp: Wer seinem Garten zur Weihnachtszeit ein besonderes Ambiente verleihen will, der beklebt seine Strahler und Spots mit speziellen Farbfolien – ein dunkles Rot macht sich in diesem Fall besonders gut.

Magische Steine durch indirekte Beleuchtung

Lampe an einem Stein
Steine sind ein gutes Reflexionsobjekt | © GLandStudio / stock.adobe.com
Steine werden besonders gern zur Gestaltung des Vorgartens eingesetzt. Ob klein und dezent in weiß, oder großer Findling – Steine bekommen mit indirektem Licht einen magischen Touch. Da sich die Leuchten hier, anders als bei Stauden und Sträuchern, nicht gut verstecken lassen, sollte der Strahler auch optisch etwas her machen. Ich empfehle in diesem Fall immer Modelle aus Edelstahl, wenn es sich um ein modernes Gartenkonzept handelt, oder eine Variante in Antik für den rustikalen oder mediterranen Garten.

Die besten und teuersten Leuchtmittel bringen im Garten nicht den gewünschten Effekt, wenn Sie nicht richtig angeordnet sind. Den besten Nutzen erzielen Sie aus modernster Technik in Kombination mit wirtschaftlichen Leuchtmitteln und optimaler Ausleuchtung. Achten Sie auch darauf, dass die Lampen in Blickrichtung positioniert sind, so dass diese weder Sie noch andere blenden.

» Lesen Sie auch: Beleuchtung im Garten darf Nachbarn nicht stören

Ziergräser indirekt beleuchten

Ziergräser beleuchtet
Beleuchtete Gräser verzaubern jeden Garten | © Tomasz Zajda / stock.adobe.com
Ziergräser, die manchmal verkannten Schönheiten des Gartens, verzaubern uns auch dann noch, wenn andere Stauden ihre Blüte bereits beendet haben. Gerade im Winter sind Ziergräser ein Hingucker im Garten – ein guter Grund, ihnen mit indirekter Beleuchtung noch mehr Charme zu verleihen. Hierzu eignen sich in den Boden eingelassene Spots oder zwischen den Gräsern versteckte Strahler.

Bäume in Szene setzen

Beleuchteter Garten mit Baum
Bäume wirken mit Beleuchtung noch imposanter | © Anterovium / sdtock.adobe.com
Während ein Baum tagsüber Natürlichkeit ausstrahlt, wirkt er im Dunkeln manchmal etwas gruselig. Werden Bäume von unten angestrahlt verschwindet dieser Effekt wieder. Für Bäume mit üppiger Krone darf der Strahler dann auch etwas größer gewählt werden, damit das Licht nicht „verschluckt“ wird.

Eine weitere Möglichkeit Bäume indirekt zu beleuchten, sind für den Outdoorbereich geeignete Lichtschläuche. Einmal angebracht und richtig positioniert können diese Lichtquellen das ganze Jahr im Baum hängen bleiben. Betrieben mit einer Zeitschaltuhr oder einer Fernbedienung, bestimmen Sie selbst wann sich Ihr Baum in der Dämmerung zu einem Schmuckstück verwandeln soll.

Gartenmauer beleuchten

Gartenmauer beleuchtet
Beleuchtete Gartenmauer – ein Hingucker im Garten | © Fabian / stock.adobe.com
Ob Restbestand eines alten Gemäuers oder moderner Sichtschutz aus Gabionen, eine Gartenmauer muss nie trist aussehen, schon gar nicht im Dunkeln. Sie entscheiden, ob die Mauer von unten, durch in die Erde eingelassene Spots angestrahlt wird, oder das Licht von oben kommt und vom Boden reflektiert wird. In jedem Fall macht die passende Beleuchtung aus einer „normalen“ Gartenmauer ein dekoratives Gartenelement.

Indirekte Beleuchtung am Gartenhaus

Stilvolles Gartenhaus
Ein Gartenhaus lässt sich von unten und von oben beleuchten | © murattellioglu
/ stock.adobe.com
Meine letzte Idee für indirekte Beleuchtung im Garten widme ich dem Gartenhaus. Manchmal Geräteaufbewahrungsort und oftmals Outdoor-Wohnbereich – das Gartenhaus sollte bei der Lichtgestaltung auf keinen Fall vergessen werden. Auch hier haben Sie, ähnlich wie bei der Gartenmauer, wieder zwei Möglichkeiten. Wenn es der Platz zulässt, kann das Gartenhaus über einen oder mehrere Boden-LED-Fluter oder eine Reihe vieler kleiner Erdspieß-LED-Lampen angeleuchtet werden – aber aufpassen, dass dadurch keine Stolperfallen entstehen.

Die zweite Möglichkeit ergibt sich von oben. Hier dient der Boden wieder als Reflexionsquelle. Unter der Dachkehle lassen sich wunderbar Deckenstrahler anbringen, die sich, je nach Modell, auch über ein Solarpanel aufladen lassen – die selbst gewonnene Energie lässt sich dann auch anderweitig im Garten nutzen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Ideen einige Anregungen gegeben zu haben, wie Sie Ihren Garten indirekt beleuchten können. Wichtig ist aber, dass Sie die funktionale Beleuchtung von Gartenwegen, Treppen, Eingangsbereichen und in Teichnähe nicht vergessen, denn diese sorgt für Ihre Sicherheit.

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Strandroggen: So kultivieren Sie das Süßgras im heimischen Garten https://www.gartentipps.com/strandroggen.html https://www.gartentipps.com/strandroggen.html#respond Wed, 24 Feb 2021 08:31:38 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=61059 Inhalt von Gartentipps.com:

Den Strandroggen kennen wir eigentlich von Spaziergängen in den Dünen. Er ist pflegeleicht und macht auch im Garten eine sehr gute Figur. Der Strandroggen (Leymus arenarius) ist ein Süßgras, welches Sie bei Strandspaziergängen in den Dünen entdecken können. Dort bildet der Strandroggen stattliche Büsche von bis zu einem Meter Höhe. Die Blätter sind graublau gefärbt. […]

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Inhalt von Gartentipps.com:

Den Strandroggen kennen wir eigentlich von Spaziergängen in den Dünen. Er ist pflegeleicht und macht auch im Garten eine sehr gute Figur.

Strandroggen
© argot / stock.adobe.com

Der Strandroggen (Leymus arenarius) ist ein Süßgras, welches Sie bei Strandspaziergängen in den Dünen entdecken können. Dort bildet der Strandroggen stattliche Büsche von bis zu einem Meter Höhe. Die Blätter sind graublau gefärbt. In einem trockenen und eher kargen Substrat tritt die Färbung deutlich hervor. Die interessante Farbgebung macht den Strandroggen zu einer beliebten Gartenpflanze. Auch im Pflanzkübel kann sich das Süßgras vorteilhaft in Szene setzen.

Herkunft des Strandroggens

Die ursprüngliche Heimat des Strandroggens sind die Küstengebiete im Nordwesten und Westen Europas. In vielen anderen Regionen wurden die Pflanzen angepflanzt. In Deutschland kommt der Strandroggen an den Stränden von Ost- und Nordsee vor. Auch im Binnenland konnte sich das Süßgras durch künstliche Kultivierung recht weitläufig ausbreiten.

Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt auf den Dünen, den Vordünen oder am Fuß von Steilufern. Auch auf den Deichen und in den Ortschaften der Geestinseln kommt der Strandroggen häufig vor.

Meist wächst die Pflanze auf lockerem Sand und hilft die Dünen zu befestigen. Im Gegensatz zu verschiedenen anderen Dünenpflanzen ist der Strandroggen gut salzverträglich.

Strandroggen (Leymus arenarius)
Wuchs: aufrechte Halme, ausläuferbildend
Wuchshöhe: 200 – 300 cm
Wuchsbreite: 100 – 130 cm
Blüteb: Juli – August
Standort: Sonne
Boden: trocken, gut durchlässig, geringer Humus- und Nährstoffbedarf
» Mehr Bilder und Daten anzeigen

Strandroggen pflanzen und pflegen

» passender Standort

Der Strandroggen wächst bevorzugt an einem sonnigen Standort. Dabei breitet sich die Pflanze über ihre Ausläufer stark aus. Bei der Pflanzung im heimischen Garten ist zu beachten, dass auf einen Quadratmeter nicht mehr als eine Pflanze gesetzt wird.

Tipp: Um die Ausbreitung der Pflanze zu begrenzen, sollten Sie eine Wurzelsperre einbauen. Von Vorteil ist die Pflanzung in Trögen und Kübeln.

Der Strandroggen benötigt wenig Pflegeaufwand. Auch längere Trockenheit wird meist problemlos vertragen.

» ideales Substrat

An den Boden stellt die Pflanze keine Ansprüche. Der Strandroggen wird auf jedem Substrat gedeihen. Ist der Boden lehmhaltig und schwer oder andauernd feucht, kommt es zu einer Verfärbung der Blätter. Diese nehmen dann eine gelbe oder rote Farbe an.

Tipp: Am besten gedeiht der Strandroggen auf einem trockenen Sandboden.

» Pflanzanleitung Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Substrat von Unkraut, Steinen und alten Wurzeln befreien
3. Pflanzabstand beachten
4. Pflanzloch ausheben
5. Pflanze wässern
6. Wurzelsperre einbauen
7. Pflanze einsetzen
8. Substrat auffüllen
9. Erde gut andrücken
10. Pflanze angießen

Bei der Einzelpflanzung sollten mindestens 70 Zentimeter Pflanzabstand eingehalten werden. Wer die Nachbarpflanzen nicht einbüßen möchte, sollte an eine Wurzelsperre denken.

Wird der Strandroggen im Kübel kultiviert, ist ein ausreichend großes Pflanzgefäß zu wählen. Achten Sie auf genügend Abzugslöcher im Boden, damit die Flüssigkeit abfließen kann und keine Staunässe entsteht.

» richtig gießen

Das Gießen sollte nicht komplett vernachlässigt werden. Besonders an einem sonnigen Standort braucht die Pflanze regelmäßige Wassergaben. Bevor erneut gegossen wird, darf die Erde zwischenzeitlich abtrocknen.

» richtig düngen

Im ersten Standjahr sollte der Strandroggen mit einem Langzeitdünger versorgt werden. Hierfür eignet sich handelsüblicher Staudendünger. Es können organische wie auch mineralische Präparate verwendet werden.

Tipp: Weitere Düngergaben im Abstand von zwei bis drei Jahren sind zu empfehlen.

Die wichtigsten Pflanz- und Pflegetipps im Überblick

MaßnahmeWas ist zu tun?
Standort auswählensonnig bis halbschattig
hell
Substrat vorbereitentrocken
locker
Gießenmäßig gießen 
Erde kann zwischenzeitlich antrocknen
Düngenim ersten Pflanzjahr Langzeitdünger 
alle zwei bis drei Jahre Düngung wiederholen

Den Strandroggen schneiden

Der Strandroggen ist immergrün und damit eine hübsche Zierde im winterlichen Garten. Daher erfolgt der Schnitt nicht im Herbst, sondern erst im kommenden Frühling. Wird das Laub nicht entfernt, dient dies der Pflanze gleichzeitig als Schutz vor strengen Frösten.

Im April beginnt der Neuaustrieb. Das alte Laub wird überwuchert und kann zur Humusbildung genutzt werden.

Den Strandroggen vermehren

Strandroggen lässt sich zwar durch Teilung vermehren, dies ist aber nicht zu empfehlen. Mit den Jahren entwickeln sich hübsche Stauden. Durch die Teilung würde der Wuchs stark dezimiert. Strandroggen muss auch nicht verpflanzt werden und kann mehrere Jahrzehnte am gleichen Standort kultiviert werden.

Eine Alternative ist die etwas aufwendigere und langwierige Vermehrung durch Samen.

Krankheiten und Schädlinge am Strandroggen erkennen

Der Strandroggen wird kaum von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Die Kultivierung in feuchten und schweren Böden schwächt die Pflanze und macht sie angreifbar für Schädigungen.

Vorrangig ist hier der Brandpilz Ustilago hypodytes zu nennen. Ein Befall ist daran zu erkennen, dass sich keine Ähren mehr ausbilden, sondern sich stattdessen schwarze Pilzsporen ausbreiten. Befallene Pflanzenteile sind zu entfernen. Häufig ist ein radikaler Rückschnitt notwendig.

Strandroggen überwintern

Die Pflanze ist an unser Klima angepasst und übersteht den Winter im Freiland unbeschadet. Bei der Kultivierung im Kübel ist auf einen Winterschutz zu achten. Die Kübelpflanzen sollten in einem frostfreien Raum überwintern. Ist dies nicht möglich, ist der Pflanzkübel mit einem Schutz aus Gartenvlies zu versehen und auf eine Unterlage aus Styropor oder Holz an einen geschützten Standort im Freien zu stellen.

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Bogenhanf: So pflegen Sie die exotische Zimmerpflanze richtig https://www.gartentipps.com/bogenhanf.html https://www.gartentipps.com/bogenhanf.html#respond Mon, 22 Feb 2021 06:49:03 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=61043 Inhalt von Gartentipps.com:

Der Bogenhanf ist ein Exot unter den Zimmerpflanzen. Er besitzt ein äußerst imposantes Blattwerk. Zudem ist er sehr pflegleicht. Der Bogenhanf (Sansevieria) ist eine aparte Pflanze, die sich als wuchsfreudig und pflegeleicht erweist. Damit sich die Pflanze in unseren Breiten wohlfühlt, ist auf die individuellen Bedürfnisse des dekorativen Exoten Rücksicht zu nehmen. Die auch als […]

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Der Bogenhanf ist ein Exot unter den Zimmerpflanzen. Er besitzt ein äußerst imposantes Blattwerk. Zudem ist er sehr pflegleicht.

Bogenhanf
© kyrychukvitaliy
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Der Bogenhanf (Sansevieria) ist eine aparte Pflanze, die sich als wuchsfreudig und pflegeleicht erweist. Damit sich die Pflanze in unseren Breiten wohlfühlt, ist auf die individuellen Bedürfnisse des dekorativen Exoten Rücksicht zu nehmen. Die auch als „Schwiegermutterzunge“ bezeichnete Grünpflanze dankt gute Pflege mit bizarren Duftblüten.

Herkunft des Bogenhanfs

Der Bogenhanf gehört zur Familie der Spargelgewächse und ist eng verwandt mit den Drachenbäumen. Er ist mit 67 Arten vertreten und kommt ursprünglich aus den Wüsten Afrikas. Einige wenige Arten kommen auch in den tropischen Teilen Asiens vor. Heute lässt er sich auch in Florida, Südeuropa und auf den Kanaren finden und wird dort aufgrund seiner hanfartigen Fasern teils als Nutzpflanze kultiviert. So werden die Fasern beispielsweise als Rohmaterial für Bogensehnen verwendet. Daher hat der Bogenhanf auch seinen Namen. Inzwischen hat sich die Wüstenpflanze auch hervorragend an die Kultivierung als Zimmerpflanze angepasst.

Bogenhanf (Sansevieria)
Wuchs: aufrecht
Wuchshöhe: 20 – 150 cm
Wuchsbreite: 20 – 50 cm
Blüte: Mai – Juni
Standort: Sonne bis Halbschatten
Boden: sandig, mäßig feucht, nährstoffarm

Den passenden Standort finden

Wie bereits erwähnt, stammt die beliebte Zimmerpflanze größtenteils aus Afrika. Der ideale Standplatz für den exotischen Wüstenbewohner ist daher hell und sonnig. Bei Zimmertemperatur kann der Bogenhanf gut gedeihen. Ideal sind Temperaturen zwischen 21 und 24 Grad.

Tipp: Die Sansevieria verträgt keine Zugluft und keine starken Temperaturschwankungen.

Im Winter kann die Pflanze an einen hellen und kühleren Standort gebracht werden. Die Temperaturen sollten nicht unter 15 Grad abfallen, ansonsten drohen Schäden durch Unterkühlung.

Das ideale Substrat finden

An das Substrat stellt der Bogenhanf einige Ansprüche. Damit sich die Sukkulente optimal entwickeln kann, wird ein durchlässiger und eher nährstoffarmer Boden bevorzugt. Herkömmliche Blumenerde eignet sich weniger. Wählen Sie stattdessen ein spezielles Substrat für Sukkulenten und Kakteen. Diese Erden besitzen einen geringen Humusanteil und sind dafür reich an Mineralien.

Tipp: Wer sein Substrat lieber selbst herstellt, mischt unter herkömmliche Zimmerpflanzenerde ein Drittel groben Sand und Tongranulat.

Gegen Staunässe hilft eine Drainage im Boden des Pflanzgefäßes. Über die Abzugslöcher wird eine Schicht Blähton gegeben. Darüber wird ein Stück Vlies gebreitet. Anschließend füllen Sie das Substrat auf wie gewohnt.

Alternativ lässt sich der Bogenhanf auch in Hydrokultur kultivieren.

Bogenhanf pflanzen und umtopfen

Bogenhanf umtopfen
© 7monarda / stock.adobe.com

Der Bogenhanf zählt zu den wenigen Pflanzen, die sich in einem kleineren Pflanzgefäß recht wohl fühlen. Daher muss weniger häufig umgetopft werden. Ob es an der Zeit für das Umtopfen ist, erkennt der Pflanzenfreund an den starken Rhizomen, welche die Erde verdrängen und einfache Plastiktöpfe sogar regelrecht sprengen können.

Sind die Wurzel deutlich zu sehen und ragen oben oder unten aus dem Pflanztopf, sollte ein neues Pflanzgefäß bereitgestellt werden. Umgetopft wird, bevor die Wachstumsphase beginnt, in den Monaten März oder April.

Bogenhanf umtopfen Schritt für Schritt

1. neues Pflanzgefäß bereitstellen
2. Substrat vorbereiten
3. Bogenhanf aus dem alten Pflanzgefäß befreien
4. Wurzeln kontrollieren
5. beschädigte Rhizome entfernen
6. Bogenhanf bei Bedarf teilen und vermehren
7. Drainage in den Boden des neuen Pflanzgefäßes einbringen
8. Substrat einfüllen
9. Bogenhanf einsetzen
10. Substrat vollständig auffüllen
11. Erde gut andrücken

Der Bogenhanf sollte im neuen Pflanzgefäß nicht tiefer stehen als im vorherigen Behältnis. Damit die Pflanze sich vom stressigen Umzug erholen kann, rückt man sie für einige Tage in den Halbschatten und verzichtet auf die Bewässerung.

Bogenhanf richtig gießen

Bei der Bewässerung des Bogenhanfs sollte sich der Zimmergärtner zurückhalten. Die Pflanze kann in ihren Blättern Wasser einlagern und ist damit auch bei längerer Trockenheit gut versorgt. Gegen ein Zuviel an Feuchtigkeit kann sich der Bogenhanf weniger gut wappnen und die Wurzeln beginnen zu faulen.

Zur Gießkanne sollte erst gegriffen werden, wenn das Substrat oberflächlich gut abgetrocknet ist. Im Winter kommen die Pflanzen bis zu zwei Monate ohne Wassergabe aus.

Tipp: Das Wasser sollte nicht in die Blattrosetten, sondern direkt auf die Erde gegeben werden. Feuchte Blätter können schnell faulen.

Bogenhanf richtig düngen

Auch bei der Düngung sollte sich der Pflanzenfreund eher zurückhalten. Düngergaben können zwischen März und Oktober verabreicht werden. Dann befindet sich die Pflanze im Wachstum. Der Bogenhanf kann mit Grünpflanzen- oder Kakteendünger versorgt werden. Eine schwache Düngergabe alle drei bis vier Wochen ist dabei vollkommen ausreichend.

Tipp: Flüssigdünger lässt sich am besten dosieren und kann ganz unkompliziert über das Gießwasser verabreicht werden.

Hübsche Sorten im Überblick

Die Vielfalt an Sorten eröffnet dem Zimmergärtner eine breite Palette an Dekorations- und Kombinationsmöglichkeiten.

» Sansevieria trifasciata

Sansevieria trifasciata
© iluphoto / stock.adobe.com

Diese Gattung ist am häufigsten in den Geschäften anzutreffen. Die Blätter sind etwa einen halben Meter lang. Spezielle Zuchtformen zeigen einen auffälligen Blattschmuck. Sehr attraktiv sind die gelben Streifen von „Golden Flame“. Mit seinem bunten Laub beeindruckt „Hahnii“.

» Sansevieria cylindrica

Sansevieria cylindrica
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Diese Art stammt aus den Tropen Afrikas und besitzt lange Blätter, die wie kleine Säulen aufragen. Die Blattfarbe reicht von Grün bis zu Grau. Die Blätter werden oft zu Zöpfen geflochten angeboten.

» Sansevieria hyacinthoides

Sansevieria hyacinthoides
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Der afrikanische Bogenhanf kommt in seiner ursprünglichen Heimat in dichten Gruppen vor. Die Blätter können über einen Meter Länge erreichen und besitzen zahlreiche helle Querbänder. Die Blätter sind sehr breit und die Pflanzen erscheinen aufrecht und kompakt.

Bogenhanf schneiden

Der Bogenhanf lässt sich nicht beschneiden. Würden die Blätter beschnitten, stellt die Pflanze das Wachstum ein. Wer sich an der Höhe der Pflanze stört, kann die längsten Blätter unmittelbar am Boden wegschneiden.

Bogenhanf vermehren

Die Vermehrung des Bogenhanf ist auch für eher unerfahrene Pflanzenfreunde gut zu bewältigen.

Die Vermehrung kann erfolgen durch:

  • Blattstecklinge
  • Ableger

» Vermehrung durch Blattstecklinge

Möchten Sie vom Bogenhanf Stecklinge gewinnen, schneiden Sie die Blätter direkt über dem Boden ab. Diese Vermehrungsmethode kann ganzjährig durchgeführt werden. Die Blätter werden in mehrere Teilstücke geschnitten. Jedes Teilstück sollte mindestens fünf Zentimeter Länge besitzen.

Die Schnittstellen sollten mehrere Tage eintrocknen. Anschließend werden die Blätter zirka drei Zentimeter tief in Anzuchterde gesteckt. Das Pflanzgefäß wird hell aber nicht sonnig aufgestellt. Die Temperatur sollte zwischen 20 und 25 Grad liegen. Bis sich Wurzeln bilden, können Wochen bis Monate vergehen. Gegossen wird nur sporadisch. Der Boden darf zwischenzeitlich gut antrocknen.

Zum besseren Verständnis haben wir noch ein Video zur Veranschaulichung für Sie:

Tipp: Nur grüne Sorten lassen sich mit dieser Methode vermehren. Pflanzen mit gelben Blatträndern büßen ihre hübsche Zeichnung ein.

» Vermehrung durch Ableger

Droht der Bogenhanf, das Pflanzgefäß zu sprengen, bietet sich die Vermehrung durch Ableger an. Diese kann mit dem Umtopfen der Pflanze verbunden werden.

Die Pflanze wird aus dem alten Pflanzgefäß entfernt. Die Erde sollte weitgehend abgeschüttelt werden. Dann lassen sich die Wurzeln besser auf ihre Beschaffenheit hin kontrollieren. Für die Teilung wird ein scharfes und keimfreies Messer verwendet.

Die Teilstücke werden neu verpflanzt wie beim Punkt „Umtopfen“ beschrieben.

Wie das ganze dann in er Praxis funktioniert, zeigt Ihnen das folgende Video sehr anschaulich:

Krankheiten und Schädlinge am Bogenhanf erkennen

Krankheiten und Schädlinge kommen am Bogenhanf kaum vor. Greifen am Blumenfenster Schmier- oder Blattläuse um sich, wird vermutlich auch die Sansevieria nicht verschont bleiben. Die kompakten Blätter sind unempfindlich und ein harter Wasserstrahl ist die beste Waffe gegen die erwähnten Schädlinge.

Bogenhanf überwintern

Die Pflanzen können ihren Standort auch im Winter behalten. Die Düngung wird über die kalte Jahreszeit eingestellt. Auch gegossen wird noch seltener als bisher. Kälter als 15 Grad sollten die Pflanzen auch im Winter nicht kultiviert werden.

Ist der Bogenhanf giftig?

Beim Bogenhanf handelt es sich um eine leicht giftige Zimmerpflanze. Daher sollten die Pflanzen für Kinder und Haustiere nicht leicht zugänglich gemacht werden. Der Verzehr der Blätter kann zu Magen-Darm-Problemen führen.

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Hirschzungenfarn pflanzen, pflegen und überwintern https://www.gartentipps.com/hirschzungenfarn.html https://www.gartentipps.com/hirschzungenfarn.html#respond Sat, 20 Feb 2021 08:32:59 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=61011 Inhalt von Gartentipps.com:

Den Hirschzungenfarn können Sie im Garten oder im Haus kultivieren. Bei falscher Pflege ist er gerade im Haus anfällig für Schädlinge. Der Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium) stellt mit seinen breiten sattgrünen Wedeln eine Besonderheit unter den eher filigranen und feingliedrigen Farnen dar. Die zungenförmigen Farnblätter erscheinen sattgrün und glänzend. Verschiedene Sorten mit gewellten und gekräuselten Wedeln […]

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Inhalt von Gartentipps.com:

Den Hirschzungenfarn können Sie im Garten oder im Haus kultivieren. Bei falscher Pflege ist er gerade im Haus anfällig für Schädlinge.

Hirschzungenfarn
© etfoto / stock.adobe.com
Der Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium) stellt mit seinen breiten sattgrünen Wedeln eine Besonderheit unter den eher filigranen und feingliedrigen Farnen dar. Die zungenförmigen Farnblätter erscheinen sattgrün und glänzend. Verschiedene Sorten mit gewellten und gekräuselten Wedeln sind besonders attraktiv. Der Hirschzungenfarn wird etwa 30 bis 40 Zentimeter hoch und eignet sich damit auch sehr gut für die Topfkultur.

Herkunft des Hirschzungenfarnes

Der Hirschzungenfarn wird zu den Streifenfarngewächsen gezählt und ist auf der ganzen Welt verbreitet. Neben Europa finden sich auch in Asien, den USA oder im Norden Afrikas entsprechende Vorkommen. Das Hauptverbreitungsgebiet sind feuchte Laubwälder. In Deutschland sind die Bestände in der freien Natur stark rückläufig. Deshalb steht der Hirschzungenfarn unter Naturschutz.

Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium)
Wuchs: bogig geneigt, ausladend, horstbildend, stark
Wuchshöhe: 30 – 40 cm
Wuchsbreite: 30 – 40 cm
Laub: wintergrün
Standort: Halbschatten
Boden: frisch bis feucht, durchlässig, humusreich, kalkhaltig
» Mehr Bilder und Daten anzeigen

Hübsche Sorten im Überblick

Der Hirschzungenfarn präsentiert sich facettenreich. Die unterschiedlichen Blattformen lassen sich zu hübschen Arrangements zusammenstellen.

Hirschzungenfarn SorteMerkmale
Hahnenkamm25 cm Wuchshöhe
krause Wedel
Schopfbildung am Blattende
Crispaauffallend gewellte Blätter 
Undulatum35 cm Wuchshöhe
leicht gewellte Blätter

Hirschzungenfarn pflanzen

» Den passenden Standort finden

Der Hirschzungenfarn kann Regionen im Garten besiedeln, die vielen Pflanzen nicht entsprechen, denn der Farn benötigt einen kühlen und schattigen Standort. Die Pflanzung zwischen Gehölze ist von Vorteil. Ebenso lässt sich mit verschiedenen Farnen ein Schattengarten anlegen.

Im Steingarten kann sich der Hirschzungenfarn zwischen Schaublatt, Funkie oder Silberkerze vorteilhaft zur Geltung bringen. Auch als Zimmerpflanze eignet sich dieser attraktive Farn. So fühlt sich der Hirschzungenfarn im kühlen Wintergarten wohl. Das überheizte Wohnzimmer ist dagegen für diese Pflanzen nicht geeignet.

» Das ideale Substrat auswählen

Das passende Substrat für den Hirschzungenfarn ist locker und leicht sauer. Auch kalkhaltige Standplätze werden bevorzugt.

Tipp: Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie vor der Pflanzung den pH-Wert des Bodens bestimmen. Die geeigneten Werte bewegen sich zwischen 5,6 und 6,5.

Beim Kauf herkömmlicher Blumenerde ist auf die Anmerkungen auf dem Etikett zu achten.

Das passende Substrat können sich Pflanzenfreunde auch selbst anmischen:

Alle Komponenten werden vor der Verwendung gut miteinander vermischt.

» Hirschzungenfarn pflanzen und umtopfen – Schritt für Schritt

Sie erhalten den Hirschzungenfarn als Topfware. Diese Pflanzen können ganzjährlich ins Beet gesetzt werden. Und so funktioniert es:

1. passenden Standplatz finden
2. Substrat auflockern und von Wurzeln, Steinen und Unkraut säubern
3. Substrat mit Kompost vermischen
4. Pflanzabstand beachten
5. Pflanzloch ausheben
6. Hirschzungenfarn einsetzen
7. Substrat auffüllen
8. Erde gut andrücken
9. Hirschzungenfarn angießen

Tipp: Das Einwurzeln lässt sich beschleunigen, wenn die alten Farnwedel nach der Pflanzung um etwa ein Drittel dezimiert werden.

Topfpflanzen sollten umgepflanzt werden, wenn die Wurzeln das Pflanzgefäß durchdrungen haben und sich kaum noch Erde ausmachen lässt. Umgetopft wird bevorzugt im Frühling.

Hirschzungenfarn pflegen

» richtig gießen

Hirschzungenfarn gießen
Hirschzungenfarn immer feucht halten – © roteruebe / stock.adobe.com
Der Hirschzungenfarn im Freiland wird gegossen, wenn der Boden nach längeren sonnigen Abschnitten abgetrocknet ist. Die Erde sollte nicht komplett austrocknen. Auch Staunässe gilt es zu vermeiden. Eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit sollte das Ziel der Bewässerung darstellen. Dies erfordert vom Hobbygärtner etwas Fingerspitzengefühl.

Zimmerpflanzen müssen regelmäßig gegossen werden. Bewässert wird am besten mit Regenwasser. Leitungswasser sollte nicht sofort verwendet werden, damit sich der Kalkanteil verringert.

Topfpflanzen werden reichlich bewässert. Die Flüssigkeit darf aus dem Abzugsloch laufen und sich im Untersetzer ansammeln. Nach etwa 20 Minuten sollte das Wasser aus dem Untersetzer entfernt werden. Die Pflanze hat dann ausreichend Feuchtigkeit aufgenommen.

Um für eine hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen, ist der Hirschzungenfarn öfters zu besprühen. Der Pflanze kommt es auch entgegen, wenn der Untersetzer mit Wasser und Steinen bestückt wird. Die Luftfeuchte im Raum sollte 60 Prozent nicht unterschreiten.

Tipp: Um die Luftfeuchtigkeit zu messen, eignet sich ein Hygrometer.

Während der Heizperiode sollte die Pflanze öfter mit einem Pflanzensprüher besprüht und nicht in Heizungsnähe aufgestellt werden.

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Tipp: Einen Mangel an Luftfeuchtigkeit zeigt der Hirschzungenfarn durch braune und vertrocknet erscheinende Blattspitzen an.

» richtig düngen

Im Freiland ist es nicht notwendig, den Hirschzungenfarn regelmäßig zu düngen. Der bei der Pflanzung zugesetzte Kompost versorgt die Pflanze nachhaltig mit Nährstoffen. Die Düngergaben können jährlich im Frühling erneuert werden.

In Topfkultur besitzen die Pflanzen ein geringeres Nährstoffangebot und müssen folglich häufiger mit Dünger versorgt werden. Die Hauptwachstumszeit des Hirschzungenfarns fällt auf die Monate Mai bis September. Im Abstand von zwei Wochen kann Flüssigdünger für Grünpflanzen verabreicht werden.

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Hirschzungenfarn schneiden

Regelmäßige Schnittmaßnahmen sind beim Hirschzungenfarn nicht notwendig. Auch im Freiland werden die Wedel nicht abgeschnitten, denn sie sind wintergrün und damit eine Zierde im eher tristen Gartenbeet.

Ältere und vertrocknete Wedel können bei Bedarf jederzeit entfernt werden. Dabei müssen die Abschnitte nicht weggeworfen werden, sondern können für das Anlegen einer Humusschicht verwendet werden.

Hirschzungenfarn vermehren

Für die Vermehrung des Hirschzungenfarns gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Teilung
  • Sporen

» Vermehrung durch Teilung

Die Vermehrung durch Teilung bekommt der Pflanze gut und stellt zugleich eine Verjüngung älterer Farne dar. Der gesamte Wurzelstock wird hierfür im Frühling ausgegraben. Damit die Pflanze nicht unnötig verletzt wird, ist für die Teilung ein scharfes Schneidewerkzeug zu verwenden. Die abgeteilten Rhizome werden möglichst sofort am gewünschten Standort neu verpflanzt. Die Mutterpflanze sollte am alten Standort verbleiben.

» Vermehrung durch Sporen

Die Sporen sind an den Unterseiten der Blätter zu finden und erscheinen im Hochsommer bis frühen Herbst. Die Wedel werden für etwa einen Tag auf eine Unterlage aus Papier gelegt. Haben sich die Sporen abgelöst, können diese in feuchte Anzuchterde gegeben und zur Keimung hell aber nicht sonnig aufgestellt werden. Diese Form der Vermehrung ist sehr langwierig und kann Monate dauern.

Schädlinge und Krankheiten am Hirschzungenfarn erkennen

Schädlinge und Krankheiten kommen an der robusten Pflanze kaum vor. Pflegefehler und unpassende Standplätze schwächen den Farn. Die Folge können Schildläuse sein. Diese treten vermehrt an einem zu warmen und zu trockenen Standplatz auf. Meist sind nur Zimmerpflanzen betroffen.

Im Freiland zeigt sich der Hirschzungenfarn vital und langlebig. Selbst Schnecken können der Pflanze nicht gefährlich werden.

Hirschzungenfarn überwintern

Im Winter fährt der Hirschzungenfarn angesichts des geringen Lichtangebots sein Wachstum herunter. Während dieser Zeit wird etwas weniger bewässert. Regelmäßige Kontrollen des Bodens verhindern das Auftreten von Ballentrockenheit oder Staunässe.

Tipp: Für die Überwachung von Zimmerpflanzen bietet sich ein Feuchtigkeitsmessgerät an.

Während der Wintermonate wird der Farn nur ein- bis zweimal gedüngt. Dabei ist auf eine schwache Konzentration zu achten. Setzt im März die Wachstumsphase ein, wird wieder kräftiger bewässert und auch die Düngung kann nun wieder regelmäßig erfolgen.

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