Gartentipps.com – Tipps für deinen Garten https://www.gartentipps.com Auf Gartentipps.com findest du viele tolle Tipps für deinen Garten. Lies dich durch unsere Ratgeber und die vielen kleinen hilfreichen Gartentipps! Thu, 23 Jul 2020 12:22:26 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 Ochsenauge im Garten kultivieren https://www.gartentipps.com/ochsenauge.html https://www.gartentipps.com/ochsenauge.html#respond Tue, 29 Sep 2020 06:30:52 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=56424 Inhalt von Gartentipps.com:

Das Ochsenauge macht nicht nur in der freien Natur eine gute Figur. Im heimischen Garten können Sie sich den ganzen Sommer über an den hübschen Blüten erfreuen. Bei einem Spaziergang durch die Natur ist vielerorts das Weidenblättrige Ochsenauge (Buphtalmum salicifolium), das auch als Goldmargerite bezeichnet wird, anzutreffen. Die heimische Wildstaude zählt zu den Korbblütengewächsen und […]

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Inhalt von Gartentipps.com:

Das Ochsenauge macht nicht nur in der freien Natur eine gute Figur. Im heimischen Garten können Sie sich den ganzen Sommer über an den hübschen Blüten erfreuen.

Ochsenauge
© agatchen / stock.adobe.com

Bei einem Spaziergang durch die Natur ist vielerorts das Weidenblättrige Ochsenauge (Buphtalmum salicifolium), das auch als Goldmargerite bezeichnet wird, anzutreffen. Die heimische Wildstaude zählt zu den Korbblütengewächsen und kommt in Mitteleuropa an sonnigen Waldrändern oder auf kalkreichen Magerwiesen vor. Die ab Juni erscheinenden gelben Blütenköpfe locken Bienen und andere Insekten in den Garten. Mit dieser robusten und blühfreudigen Wildstaude lässt sich jeder Naturgarten aufwerten.

Besonders gut gedeiht das Ochsenauge am Rand von Gehölzen. Auch die Anpflanzung im Steingarten kommt den natürlichen Ansprüchen der Pflanze entgegen. Alternativ ist die Kübelpflanzung möglich. Damit können Sie sich den urwüchsigen Charme der Pflanze auf die heimische Terrasse holen.

Weidenblättriges Ochsenauge, Goldmargerite (Buphthalmum salicifolium)
Wuchs: buschig bis dichtbuschig, horstig
Wuchshöhe: 40 – 500 cm
Wuchsbreite: 30 – 40 cm
Blütezeit: Juni bis August
Standort: Sonne
Boden: trocken bis frisch, durchlässig, pH-Wert von 7,0 bis 8,0
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Den passenden Standort für das Ochsenauge finden

Am besten lässt sich die Pflanze an einem sonnigen Standort in Szene setzen. Halbschatten toleriert das Ochsenauge, zeigt sich dann aber in der Regel weniger blühfreudig. Auch vorübergehende Trockenheit kann der Pflanze nichts anhaben. Staunässe wird dagegen nicht vertragen. Ebenso gedeihen die Pflanzen nicht in einem sauren Substrat. Im Vollschatten angepflanzt, werden Sie auf die Blüten des Ochsenauges verzichten müssen.

Im Naturgarten kann sich das Ochsenauge in Gesellschaft anderer Wildblumen ungestört ausbreiten. Die Wildstaude besitzt einen hohen Zierwert und kann daher auch in Rabatten für eine angenehme sommerliche Leichtigkeit sorgen. Ab Juni steht die Staude in Blüte und es ergeben sich stimmige Gruppenpflanzungen in Verbindung mit Glockenblumen, Wiesensalbei oder Blutweiderich.

Tipp: Das Ochsenauge zählt zu den ausdauerndsten heimischen Blühpflanzen.

Das ideale Substrat für das Ochsenauge

Für ein gesundes Wachstum ist ein frischer und durchlässiger Gartenboden Voraussetzung. Schwere Lehmböden sind nicht geeignet. Aber Sie können den Boden durchlässiger gestalten, indem Sie Sand oder Splitt untermischen. Damit die Feuchtigkeit gut abfließen kann und es nicht zu Staunässe kommt, ist bei der Pflanzung eine Drainage in den Boden zu bringen.

Das Ochsenauge pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort bestimmen
2. Substrat vorbereiten
3. Pflanzloch ausheben
4. Drainage einbringen
5. Pflanzen einsetzen
6. Pflanzloch schließen
7. Erde andrücken
8. Pflanzen angießen

Pro Quadratmeter können Sie bis zu zwölf Pflanzen in den Boden bringen. Werden die Pflanzen nicht geteilt, entwickeln sich üppige Stauden, die an ihrem Standplatz bis zu 20 Jahre überdauern können.

Das Ochsenauge richtig gießen

Die Pflanzen kommen mit längerer Trockenheit besser zurecht, als mit einem dauerhaft zu feuchten Substrat. Während anhaltender Trockenperioden wird mäßig bewässert. Die Pflanzen sind dabei lieber etwas häufiger zu gießen als einmalig einzuschwemmen. Der Boden sollte zwischenzeitlich gut antrocknen können.

Tipp: Gießen Sie das Ochsenauge in den Morgen- oder Abendstunden. Dann ist die Sonne weniger intensiv und die Flüssigkeit verdunstet nicht, sondern kann in den Boden eindringen.

Das Ochsenauge richtig düngen

Eine Düngung ist nicht notwendig. Ist der Boden leicht sauer, können gelegentliche Kalkgaben von Vorteil sein. Ein auffallend magerer Boden kann bei der Pflanzung mit reifem Kompost angereichert werden. Dieser organische Langzeitdünger versorgt die Pflanzen im ersten Standjahr ausreichend mit allen notwendigen Nährstoffen.

Das Ochsenauge schneiden

Im Spätherbst wird das Ochsenauge zurückgeschnitten. Verblühtes sollten Sie laufend entfernen. Denn dadurch kann die Pflanze zur Zweitblüte angeregt werden.

Tipp: Schneiden Sie das Ochsenauge kontrolliert zurück, sät sich die Pflanze nicht fortlaufend selbst aus. So können Sie ihre Ausbreitung unter Kontrolle halten.

Die besten Pflanz- und Pflegetipps im Überblick

TätigkeitErläuterung
Standort findensonnig bis halbschattig
Substrat vorbereitenfrisch
trocken
durchlässig
kalkhaltig
Gießenbei längerer Trockenheit gießen
Staunässe vermeiden
Düngengelegentliche Kalkgaben
bei mageren Böden Kompost untermischen
SchneidenRückschnitt im Frühling oder nach der Blüte

Das Ochsenauge vermehren

An einem günstigen Standort sorgt das Ochsenauge selbst für seine Vermehrung und sät sich eigenständig aus. Durch Aussaat und Teilung kann der Hobbygärtner die Vermehrung in die eigenen Hände nehmen.

Die Pflanzen können im Frühling geteilt werden. Hierzu werden sie komplett aus dem Boden gegraben. Der Wurzelballen wird mit einem scharfen Spaten zerteilt und die neuen Pflanzen können an einen neuen Standort umziehen und wie gewohnt weiter kultiviert werden.

Das Ochsenauge überwintern

Für die robuste Pflanze ist kein Winterschutz notwendig. Das Ochsenauge kann Temperaturen bis zu – 35 Grad tolerieren und ist damit in unseren Breiten vollkommen problemlos über die kalte Jahreszeit zu bringen.

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Aromatische Aster ‚October Skies‘: Tipps zum Pflanzen und Pflegen https://www.gartentipps.com/aromatische-aster-october-skies.html https://www.gartentipps.com/aromatische-aster-october-skies.html#respond Sun, 27 Sep 2020 07:04:33 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=56414 Inhalt von Gartentipps.com:

Die Blüten der Aromatischen Aster erinnern an hellblaue, große Gänseblümchen und machen die pflegeleichte Staude zu einem leuchtenden Hingucker in jedem Garten. Der Blickfang der Aromatischen Aster, deren botanischer Name Aster oblongifolius ‚October Skies‘ lautet, sind ihre feingliedrigen, hellblau-violetten Blütenblätter, die sich kranzförmig um ein gelb-goldenes Zentrum gruppieren. Mit einem Durchmesser von knapp 5 cm […]

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Die Blüten der Aromatischen Aster erinnern an hellblaue, große Gänseblümchen und machen die pflegeleichte Staude zu einem leuchtenden Hingucker in jedem Garten.

Aromatische Aster 'October Skies'
© Igor / stock.adobe.com

Der Blickfang der Aromatischen Aster, deren botanischer Name Aster oblongifolius ‚October Skies‘ lautet, sind ihre feingliedrigen, hellblau-violetten Blütenblätter, die sich kranzförmig um ein gelb-goldenes Zentrum gruppieren. Mit einem Durchmesser von knapp 5 cm fallen die Blüten, die sich von August bis Oktober zeigen, schnell ins Auge.

Die Pflanze bildet einen buschigen, an ein dichtes Polster erinnernden Wuchs bei einer Höhe von bis zu einem Meter und einer Breite von bis zu 80 cm. Ihre behaarten und rauen Stiele und Blätter duften ebenso wie die Blüte nur dezent. Mit ihnen bildet die Aster dichte Blattbüsche. Zum Winter wirft sie allerdings ihr Laub ab und überwintert in unseren Breitengraden problemlos.

Aromatische Aster ‚October Skies‘ (Aster oblongifolius ‚October Skies‘)
Wuchs: buschig, aufrechte beblätterte Stiele, horstbildend
Wuchshöhe: 60 – 100 cm
Wuchsbreite: 50 – 80 cm
Blütezeit: August bis Oktober
Standort: Sonne
Boden: frisch bis feucht, durchlässig, lehmig-sandig, humos
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Standort – Wo gedeiht die Aromatische Aster am besten?

Die Aster oblongifolius ‚October Skies‘ liebt einen sonnigen Standort. Besonders die Herbstsonne sagt ihr zu. Achten Sie daher bei der Standortwahl auf möglichst viele Sonnenstunden am Tag. Wer die Aster an einer Hauswand pflanzen möchte, sollte dafür keine Nordwand auswählen, da sie in diesem Fall tagsüber im Schatten steht und somit nur kläglich wachsen kann.

Kultivierung der Aromatischen Aster ‚October Skies‘

Wer seinen Garten mit dieser Staude bereichern möchte, sollte vorab einige Hinweise beachten, damit die Aromatische Aster optimal gedeihen kann.

Anpflanzen und Rückschnitt

Am besten pflanzen Sie Ihre neuen Asternstauden in einem Abstand von 50 cm zueinander ins Staudenbeet oder eine Rabatte. Dabei sollten sich maximal vier Pflanzen einen Quadratmeter Fläche teilen. Sie wirkt ebenso sehr schön vor dem Gartenzaun, am Haus oder als Beetbegrenzung. Für ein gutes Wachstum benötigt die Pflanze einen frischen, lockeren und feuchtem Boden. Achten Sie auf einen humosen oder lehmig-sandigen Untergrund, dann wird Ihre Aster sich mit zahlreichen Blüten bedanken.

Ein Rückschnitt der Triebspitzen empfiehlt sich im Frühjahr, damit sich die Pflanze besser verzweigen kann. Zu dieser Zeit werden auch die abgestorbenen Pflanzenreste des letzten Jahres entfernt. Ein Vergreisen können Sie vermeiden, indem sie die Staude alle zwei bis vier Jahre teilen und die Teile neu einpflanzen. Wer verhindern möchte, dass sich die Pflanze selbst aussät, sollte die Samenstände nach der Blütezeit entfernen.

Wasser und Dünger – Was braucht die Aromatische Aster?

Der Boden, in dem die Aster wächst, sollte locker, feucht und frisch sein, ohne dass Staunässe entstehen kann. Diese verträgt die Pflanze nicht, weshalb regelmäßiges, aber mäßiges Gießen vor allem in längeren Trockenperioden notwendig ist. Achten Sie auf eine ausreichende Drainage des Bodens, damit sich kein Wasser ansammelt, das zur Wurzelfäule führen könnte. Am besten wird der Wurzelstock der Pflanze alle zwei bis drei Tage bewässert. Auf längere Trockenphasen reagieren Astern schnell mit gelben Blättern und die Stiele verholzen.

Astern lieben nährstoffreichen Boden. Daher ist es sinnvoll im Frühjahr etwas Humus unter die Erde zu mischen. Eine zweite Nährstoffgabe im Juni, entweder mit organischem Dünger oder Komposterde, führt zu einem üppigen Wachstum der Pflanze.

Überwinterung – Wie gelingt die jährliche Blütenpracht?

Die Aromatische Aster ist nicht nur besonders pflegeleicht, sondern auch sehr robust und winterfest, sodass selbst Einsteiger im Gartenhandwerk große Freude an dieser Pflanze haben.

Zum Winter zieht sich die Pflanze selbstständig in den Wurzelballen zurück und schützt sich auf diese Weise vor der frostigen Jahreszeit. Abgestorbene Pflanzenreste dienen ihr als Schutz vor Kälte, weshalb diese erst im Frühjahr entfernt werden sollten. Anschließend haben die neuen Triebe genügend Platz, um sich auszubreiten.

Nachbarbepflanzung für die Aromatische Aster

Aromatische Astern lassen sich auf vielfältige Weise mit anderen Pflanzen kombinieren, die ihr zudem als Stütze dienen und ein Abknicken verhindern. Geeignete Nachbarn sind unter anderem die Prachtscharte oder das Sonnenauge, die farbliche Akzente setzen. Ebenso harmonieren andere Herbstastern und diverse Gräser, zum Beispiel Rutenhirse oder Reitgras, mit diesem Gewächs. Letztere eigenen sich besonders dann, wenn man bunte Mischungen vermeiden möchte und eher auf Grün setzt.

Vermehrung der Aromatischen Aster

Die Teilung von Astern-Stauden hat gleich mehrere Vorteile:

1. Sie dient der Vermehrung der Pflanze.
2. Das Verholzen der Stiele wird verhindert.
3. Sie gewährleistet eine volle Blütenpracht.
4. Krankheiten lassen sich so vermeiden.

Um eine Staude zu vermehren, können Sie ihre Wurzel teilen. Dies funktioniert jedoch nur bei mehrjährigen, winterharten Astern, zu denen auch die Aromatische Aster gehört. Da die Aster oblongifolius erst spät blüht, erfolgt die Teilung bestenfalls im Frühjahr oder nach der Blütezeit gegen Ende des Jahres, zu einer Zeit, in der keine Nachfröste auftreten.

Graben Sie zunächst den Wurzelstock aus und entfernen Sie alle verholzten und alten Triebe. Teilen Sie den Wurzelstock anschließend mit einem Spaten oder einem scharfen Messer, sodass jedes neue Teil mindestens zwei bis drei grüne Triebe hat. Die einzelnen Teile werden dann neu eingepflanzt, entweder in ein Beet oder in Töpfe und Kübel.

Tipp: Wenn Sie noch keine Astern besitzen, hält der Fachhandel ein großes Angebot an Samen oder Containerware bereit, die zuhause herangezogen werden kann.

Schädlinge und Gefahren für die Aromatische Aster

Grundsätzlich gilt: Geschwächte Pflanzen sind anfälliger für Schädlinge. Daher sollten Gärtner darauf achten, die Anforderungen ihrer Pflanzen zu erfüllen. Sie sollten auf keinen Fall Rindenmulch ausbringen. Dieser wirkt herbizid und kann der Aster schaden.

Zu den häufigsten Bedrohungen für Astern zählen der Echte Mehltau und die Asternwelke. Beides wird durch Pilze hervorgerufen, die die Pflanze befallen. Im Extremfall muss die Pflanze entsorgt werden. In der Regel hilft es jedoch, die befallenen Triebe zurückzuschneiden, die Pflanze an einen anderen Standort zu pflanzen und gegebenenfalls mit einem Fungizid zu arbeiten.

Falls sich auf den robusten Astern doch einmal Schädlinge breit machen, handelt es sich meist um Blattläuse oder Schnecken. Erstere lassen sich mit einer kalten Brause oder Brennnesseljauche vertreiben. Schnecken werden am besten abends per Hand eingesammelt. Um sie dauerhaft fernzuhalten empfiehlt sich eine Nachbarbepflanzung mit Thymian oder Eisenhut, die die ungebetenen Gäste abwehren. Schneckenkorn oder ein Schneckenzaun helfen ebenfalls dabei, den gefräßigen Besuchern keine Chance zu geben.

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Knollige Seidenpflanze: Schmuckstaude mit orangegelben Blütendolden https://www.gartentipps.com/knollige-seidenpflanze.html https://www.gartentipps.com/knollige-seidenpflanze.html#respond Fri, 25 Sep 2020 06:34:08 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=56389 Inhalt von Gartentipps.com:

Die Knollige Seidenpflanze ist eine echt Bereicherung in jedem Garten. Ihre Blüten erfreuen nicht nur den Hobbygärtner, sondern auch Schmetterlinge und Bienen. Die Asclepias tuberosa, auch bekannt als Knollige Seidenpflanze, zählt zu den Hundsgewächsen und ist als Schmuckstaude bekannt. Ihre Beliebtheit hat sie den großen, orangegelben Blütendolden zu verdanken, durch die sie sich deutlich von […]

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Die Knollige Seidenpflanze ist eine echt Bereicherung in jedem Garten. Ihre Blüten erfreuen nicht nur den Hobbygärtner, sondern auch Schmetterlinge und Bienen.

Knollige Seidenpflanze
© helga_sm / stock.adobe.com

Die Asclepias tuberosa, auch bekannt als Knollige Seidenpflanze, zählt zu den Hundsgewächsen und ist als Schmuckstaude bekannt. Ihre Beliebtheit hat sie den großen, orangegelben Blütendolden zu verdanken, durch die sie sich deutlich von anderen Stauden unterscheidet. Die farbintensiven Blüten sorgen dafür, dass sie im Garten gern als Farbakzent eingesetzt wird, wobei sie sowohl in Beeten als auch in Rabatten gepflanzt werden kann. Typisch für die Knollige Seidenpflanze ist das aufrechte Wachstum mit einer Wuchshöhe von bis zu 100 cm.

Herkunft der Knolligen Seidenpflanze

Die Knollige Seidenpflanze ist in Nordamerika heimisch. Hier kommt sie in Nordmexiko, in fast allen Staaten der USA und im Südosten Kanadas vor. Die Wildpflanze wächst dort an Straßen und in anderen vom Menschen beeinflussten Gebieten. Dabei bevorzugt sie steinige, relativ trockene Böden und sonnige Standorte.

Knollige Seidenpflanze (Asclepias tuberosa)
Wuchs: aufrechte beblätterte Blütenstiele, horstbildend
Wuchshöhe: 50 – 100 cm
Wuchsbreite: 45 – 50 cm
Blütezeit: Juni bis August
Standort: Sonne
Boden: trocken, durchlässig, wärmeliebend
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Optische Merkmale der Knolligen Seidenpflanze

Durch ihr markantes Aussehen gilt die Knollige Seidenpflanze als besonders beliebter Fruchtschmuck. Schon im Frühjahr zeigen sich aus der Pfahlwurzel wachsend mehrere Stängel. Beim genauen Hinsehen sind die zarten Härchen an den Stängeln erkennbar. Erst im Blütenbereich verzweigen sich die Stängel schließlich, um dann die zahlreichen Dolden zu tragen.

Sehr schnell bildet die Gartenstaude ihr schmales Laub aus. Dieses entwickelt ein glänzend-grünes Aussehen. Die Blätter wachsen immer im Wechsel. Durch ihr glänzendes Grün lenken sie die gesamte Aufmerksamkeit auf die Blüten, die sich mit dem farbintensiven Orangegelb deutlich abheben.

Blüten der Knolligen Seidenpflanze

Die Blüte ist das markanteste Merkmal der Knolligen Seidenpflanze. Schon im Juni beginnt die erste Blütezeit, in der sich die Dolden ausbilden. Meist reicht die Blüte bis weit in den August. Der Wechsel zwischen Sommergrün und Orangegelb macht den Charme der Knolligen Seidenpflanze aus und lässt sie zum dekorativen Element im Garten werden. Die Blütenkrone erreicht eine Größe von fünf bis höchstens zehn Zentimetern. Zu den Besonderheiten gehört neben der Farbe vor allem der Duft, der im Garten zahlreiche Insekten anzieht und die Knollige Seidenpflanze wiederum zum festen Bestandteil der Bienenweide macht.

Neben Bienen haben auch Schmetterlinge und Hummeln eine Vorliebe für diese Pflanze. Gerade die Anziehungskraft auf Schmetterlinge trägt dazu bei, dass die Schmuckstaude sehr gern in Terrassennähe gepflanzt wird. Im Spätsommer ist die Knollige Seidenpflanze dann nicht mehr an den Blüten, sondern an den Balgfrüchten zu erkennen. Diese sind relativ lang und heben sich damit deutlich vom Rest der Pflanze ab. Die Balgfrüchte tragen die markanten Samen, an denen sich ein recht heller Haarschopf befindet.

Der richtige Standort für die Knollige Seidenpflanze

Unter idealen Bedingungen wächst die Knollige Seidenpflanze bis zu 50 Zentimeter in die Breite. Hierfür braucht die beliebte Schmuckstaude einen möglichst sonnigen und ebenso warmen Standort mit durchlässigem Boden. Ideal ist ein Lehm- oder Sandboden, in dem sie sich sehr gut entfaltet. Dagegen müssen Sie unbedingt Staunässe vermeiden, denn mit dieser kommt die Knollige Seidenpflanze nicht zurecht.

Hat sie den richtigen Standort im Garten gefunden, ist die Pflege überschaubar und nicht besonders kompliziert. Wichtig ist ein deutlicher Rückschnitt im Herbst. Die Knollige Seidenpflanze gehört nicht zu den winterfesten Stauden und muss deswegen vor Kälte geschützt werden. Für eine sichere Überwinterung werden die Wurzeln einfach mit Tannenzweigen und Reisig abgedeckt. Diese werden im Frühling wieder entfernt, sodass die Knollige Seidenpflanze frisch heraustreiben kann.

Knollige Seidenpflanze pflanzen

Die Staude wird am besten im März und April gepflanzt. Wichtig sind dabei ausreichend große Pflanzlöcher, in denen die Erde schließlich wieder gut festgedrückt wird.

Grundsätzlich kann sie in Hochbeeten gepflanzt werden, bietet sich aber auch für Steingärten an. Im Arrangement mit Gräsern sowie weiteren Stauden werden meistens mehrere Exemplare der Knolligen Seidenpflanze gepflanzt. Ideal ist eine Gruppe aus vier bis maximal fünf Exemplaren. Wichtig ist dabei auf einen Abstand von rund 50 cm zu achten, sodass sich die Pflanzen möglichst gut entwickeln können.

Tipp: Die Knollige Seidenpflanze gehört zu den mehrjährigen Stauden. Wenn sie also erst einmal im Garten verankert ist, bereichert sie die Bepflanzung dort für mehrere Jahre.

Vielfältig kombinierbare Liebhaberstaude

Aufgrund ihrer Blüte gehört die Knollige Seidenpflanze zu den Liebhaberstauden deutscher Gärtner und wird vielseitig verwendet. Sie kommt sehr gern in Stadtgärten zum Einsatz, hat sich im Arrangement mit anderen Pflanzen aber auch in wilden oder Naturgärten bewährt. Während der Blütezeit wird die Staude gern als Schnittpflanze genutzt und dient der Gestaltung von Blumenarrangements.

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Ästige Graslilie: Weiß-blühende Staude für trockene Standorte https://www.gartentipps.com/aestige-graslilie.html https://www.gartentipps.com/aestige-graslilie.html#respond Wed, 23 Sep 2020 06:25:54 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=56383 Inhalt von Gartentipps.com:

Die Ästige Graslilie, auch bekannt als Rispige Graslilie, ist überaus pflegeleicht. Selbst Dürreperioden können der bienenfreundlichen Pflanze nichts anhaben. Wie die Astlose Graslilie ist auch die Ästige Graslilie (Anthericum ramosum) eine heimische Staude, die sich dem hiesigen Klima optimal angepasst hat. Im Vergleich zu vielen anderen Pflanzen kommt sie hervorragend mit langen Trockenperioden zurecht und sorgt […]

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Die Ästige Graslilie, auch bekannt als Rispige Graslilie, ist überaus pflegeleicht. Selbst Dürreperioden können der bienenfreundlichen Pflanze nichts anhaben.

Ästige Graslilie
© agatchen
/ stock.adobe.com

Wie die Astlose Graslilie ist auch die Ästige Graslilie (Anthericum ramosum) eine heimische Staude, die sich dem hiesigen Klima optimal angepasst hat. Im Vergleich zu vielen anderen Pflanzen kommt sie hervorragend mit langen Trockenperioden zurecht und sorgt damit auch in Dürresommern für eine angenehme Blütenpracht im Garten. Zu erkennen ist die Ästige Graslilie am besten an ihren weißen Blüten und den besonders grazil verzweigten Stängeln, durch die sie sich von anderen Graslilien unterscheidet.

Eigenschaften der Ästigen Graslilie

Neben den Blüten ist die Ästige Graslilie für ihr elegant wirkendes Laub bekannt. Die grünen Blätter sind vorwiegend flach. Wachsen sie am oberen Teil des Stängels sind sie leicht überhängend und laufen spitz zu. Die Blätter sind ausgesprochen filigran, was durch den glatten Rand weiter verstärkt wird. Im Herbst wirft die Ästige Graslilie ihr Laub ab.

Auch bekannt als Rispige Graslilie erreicht das Grasliliengewächs eine Höhe von bis zu 60 cm und nimmt eine Wuchsbreite von 30 bis 40 cm an. Die Staude wächst aufrecht, wobei die Blütenstiele leicht geneigt sind. Ihr Name wurde von der rispenartigen Blütenform abgeleitet. Durch das filigrane Wachstum ist die Ästige Graslilie eine besonders beliebte Pflanze in Parks und Gartenanlagen.

Ästige Graslilie (Anthericum ramosum)
Wuchs: bogig geneigt, aufrechte Blütenstiele, horstig
Wuchshöhe: 20 – 60 cm
Wuchsbreite: 30 – 40 cm
Blütezeit: Juni bis August
Standort: Sonne
Boden: pH-Wert 7,0 bis 8,0, trocken, durchlässig, steinreich
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Blütezeit ab Anfang Juni

Bereits Anfang Juni beginnt die Blütezeit der Ästigen Graslilie. Die kleinen, weißen Blüten behalten sich ihre Schönheit etwa bis in den August. Typisch ist das rispenartige Wachstum am oberen Bereich des Stängels. Die einzelnen Blüten erreichen nur eine Größe etwa zwei bis maximal drei Zentimetern. Typisch für die Blüte sind die insgesamt sechs Kronblätter, die durch ihre hell leuchtende Farbe besonders auffallen. Der untere Teil der Staude wird dagegen immer durch schmales Laub geprägt. Es wächst besonders dicht und erinnert beim genauen Hinsehen an Gras.

Ästige Graslilie pflanzen

Bei der Beetgestaltung ist die Ästige Graslilie eine flexible Wahl. Sie kann allein gepflanzt werden, lässt sich aber auch mit anderen Stauden arrangieren, wo sie durch ihr elegantes Aussehen auffällt.

Die Verwendung der Pflanze hat seit der Kultivierung stetig zugenommen. So wird sie heute in Beeten gepflanzt, findet aber auch Platz in Staudenbeeten und Rabatten. Weiterhin ist sie ein Klassiker in Steinanlagen, wo sie mit den tiefgründigen Böden sehr gut zurechtkommt. In allen Bereichen kann sie einzeln, aber auch mit mehreren Pflanzen überzeugen. Aufgrund des buschigen Wachstums reichen auf einem Quadratmeter bereits acht bis zehn Pflanzen der Ästigen Graslilie aus.

Tipp: Beim Anpflanzen gilt es auf einen Abstand von rund 35 cm zwischen den Pflanzen zu achten. Dies gilt für die andere Stauden ebenso wie für weitere Exemplare.

Sonniger Standort für die Ästige Graslilie

Die Ästige Graslilie hat eine Vorliebe für Sonne und Trockenheit. Darauf sollte bei der Standortwahl unbedingt geachtet werden. Ist der Standort zu feucht, entwickelt sich die Graslilie eher schlecht. Wichtig für eine gesunde Entwicklung ist ebenso die Beschaffenheit des Bodens. Der Boden sollte locker und durchlässig sein. Weiterhin ist es wichtig, dass er ausreichend Kalk enthält. Schon beim Anpflanzen muss an das Wurzelwerk der Staude gedacht werden, das besonders tiefreichend ist.

Die tiefen Wurzeln sind für die Ästige Graslilie überlebenswichtig. Nur mit ihnen kann die Staude auch in regenfreien Sommerphasen noch ausreichend Feuchtigkeit aus der Erde ziehen. Bei der Ästigen Graslilie handelt es sich um eine winterharte, mehrjährige Pflanze, die jedes Jahr aufs Neue in den Sommermonaten mit ihrer Blüte begeistert. Aufgrund ihrer langen Stängel sind die Stauden eine beliebte Schnittpflanze für die Vase.

Tipp: Neben Beeten eignen sich zum Anpflanzen Steppenheide und Gehölzränder. Auch an sogenannten Steinanlagen entwickeln sich die Stauden sehr gut.

Ästige Graslilie als Bestandteil der Bienenweide

Aufgrund ihres lieblichen Duftes und den zahlreichen Blüten gilt die Ästige Graslilie heute als fester Bestandteil einer artenreichen Bienenweide. Sie kann natürlich mit der Astlosen Graslilie kombiniert werden.

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Halbstrauchiger Wermut: Fein duftende Staude für Kübel und Beet https://www.gartentipps.com/halbstrauchiger-wermut.html https://www.gartentipps.com/halbstrauchiger-wermut.html#respond Mon, 21 Sep 2020 07:15:18 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=56379 Inhalt von Gartentipps.com:

Der Halbstrauchige Wermut bietet einen echten Mehrwert im Garten. Die Staude überzeugt nicht nur mit ihrer Größe, sondern auch mit ihrem einzigartigen Duft. Ideal für geschützte Standorte ist der Halbstrauchige Wermut (Artemisia arborescens). Die Staude kann hervorragend mit anderen Pflanzen kombiniert werden und hat ein besonders feines Laub. Sowohl die Blätter als auch die Blüten […]

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Der Halbstrauchige Wermut bietet einen echten Mehrwert im Garten. Die Staude überzeugt nicht nur mit ihrer Größe, sondern auch mit ihrem einzigartigen Duft.

Halbstrauchiger Wermut
© simona / stock.adobe.com

Ideal für geschützte Standorte ist der Halbstrauchige Wermut (Artemisia arborescens). Die Staude kann hervorragend mit anderen Pflanzen kombiniert werden und hat ein besonders feines Laub. Sowohl die Blätter als auch die Blüten versprühen einen angenehmen Duft, obwohl gerade letztere mit ihrer Röhrenform eher unscheinbar sind. Der Halbstrauchige Wermut wächst hervorragend in Kübeln, bietet sich aber auch für die Bepflanzung von Staudenbeeten an. Weiterhin kann er mit anderen Duftkräutern im Kräutergarten kombiniert werden.

Eigenschaften des Halbstrauchigen Wermutes

Gerade bei Bienen und Hummeln ist der Halbstrauchige Wermut sehr beliebt. Die Blütezeit reicht von Juli bis September und ist damit ausgesprochen lang. Die Pflanze selbst ist lediglich sommergrün, wobei das Laub eine angenehme silbergrüne Färbung hat. Beim genauen Hinsehen fallen die fein zerteilten Blätter auf, die die Staude besonders filigran wirken lassen.

Höhe von bis zu 100 cm

Der Halbstrauchige Wermut gehört zu den größeren Stauden. So erreicht er bei idealen Bedingungen eine Höhe von 100 cm. Umso höher die Staude wird, desto buschiger wächst sie, wodurch sie im Garten besonders imposant erscheint. Damit sie ihre Form behält und ein schönes Arrangement im Garten unterstützt, ist es wichtig, dass der Halbstrauchige Wermut gelegentlich zurückgeschnitten wird.

Blüten und Blätter des Halbstrauchigen Wermutes

Der Halbstrauchige Wermut ist für seine typischen Blätter und Blüten bekannt. Die Blüte ist hellgelb und wirkt aufgrund ihrer Form zunächst unscheinbar. Sie wächst an den Stängeln rispenartig, erreicht aber keine Größe über 5 Zentimetern. Schon kurze Zeit nach dem Öffnen versprühen die Blüten einen besonders angenehmen Duft.

Beim Anfassen fällt die filzige Oberfläche der Blätter auf. Sie haben einen weichen Flaum und sind fiederartig. Beim genauen Hinsehen fällt die feine Zerteilung auf. Von vielen anderen Stauden unterscheidet sich der Halbstrauchige Wermut insbesondere durch die silbrige Laubfarbe. Mit ihr hebt er sich besonders von dem grünen Laub ab. Im Herbst verliert die Pflanze ihr Laub.

Halbstrauchiger Wermut ‚Powis Castle‘

Die Ursprungsform des Halbstrauchigen Wermutes hat es nicht in den Handel geschafft. Hier erhalten Sie nur den Hybriden mit dem Namen Powis Castle.

Halbstrauchiger Wermut ‚Powis Castle‘ (Artemisia arborescens ‚Powis Castle‘)
Wuchs: aufrechte,beblätterte Stängel, horstig, verholzend
Wuchshöhe: 60 – 100 cm
Wuchsbreite: 50 – 80 cm
Blütezeit: Juli bis September
Standort: Sonne
Boden: trocken, durchlässig, pH-Wert von 6,0 bis 8,0
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Halbstrauchigen Wermut pflanzen

Um sich optimal zu entwickeln, braucht der Halbstrauchige Wermut zwar einen geschützten Standort, doch bei der Kombination mit anderen Pflanzen zeigt er sich flexibel. So passt er hervorragend zu Rosen und Strukturpflanzen. Eine sonnige Lage macht ihm nichts aus.

Um den typischen Charakter der Wildstaude zu erhalten, sollte er auf den Freiflächen nicht als Solitär gepflanzt werden. Ideal sind Tuffs, die sich aus drei bis vier Pflanzen zusammensetzen. Da die Pflanze besonders buschig wächst, dürfen je Quadratmeter nicht zu viele Exemplare gepflanzt werden. Je nach Bedingungen schwankt die typische Wuchsbreite von 50 bis 80 cm, sodass für eine dichte Bepflanzung zwei bis maximal vier Exemplare genügen. Er kann natürlich auch einzeln als Kübelpflanze genutzt werden.

Lässt es der ph-Wert des Bodens zu, der für diese Staude zwischen 6,0 und 8,0 liegen sollte, bietet sich der Halbstrauchige Wermut hervorragend für Beete und Rabatten an. Weiterhin kann er in Kräuterhecken eingesetzt werden. Die Staude passt dank ihres angenehmen Dufts sehr gut in den Duftgarten und lässt sich auch hervorragend als Schnittpflanze nutzen.

Halbstrauchiger Wermut pflegen

Bei Gärtnern ist er Halbstrauchige Wermut auch aufgrund seiner robusten Beschaffenheit so besonders beliebt. Der Powis Castle übersteht problemlos auch trockene und wärmere Phasen. Zudem ist ein möglicher Schneckenbefall für die Staude kein Problem. Schnecken finden keinerlei Interesse an der Pflanze. Damit entwickelt sich der Halbstrauchige Wermut sehr schnell zu einem robusten und standfesten Begleiter im Garten.

Grundsätzlich kann der Halbstrauchige Wermut als mehrjährige Staude im Garten eingesetzt werden. Wichtig ist dann aber für eine sichere Überwinterung, dass sowohl Staunässe als auch Winternässe vermieden werden. Beides macht der Trockenheit liebenden Pflanze schwer zu schaffen.

Hin und wieder muss die Staude zurückgeschnitten werden, wobei hier auf einen jährlichen Rückschnitt verzichtet werden darf. Der Rückschnitt findet am besten immer zwischen März und Mai statt. Die Pflegeleichtigkeit entfaltet sich vor allem an optimalen Standorten. Aufgrund seiner robusten Beschaffenheit, hält er hervorragend Temperaturen von bis zu -11 Grad Celsius stand. Im Winter muss die Aufmerksamkeit insbesondere der Feuchtigkeit gelten. So ist Staunässe zwingend zu vermeiden.

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Silberraute: So pflanzen und pflegen Sie den Silbrigen Beifuß https://www.gartentipps.com/silberraute.html https://www.gartentipps.com/silberraute.html#respond Sat, 19 Sep 2020 06:00:23 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=56372 Inhalt von Gartentipps.com:

Die Silberraute ist eine sehr anspruchslose Steppenpflanze. Viel müssen Sie bei der Kultivierung des Silbrigen Beifußes im heimischen Garten nicht beachten. Für mediterranes Flair im Gartenbeet kann die Edelraute mit ihrem silbrigen Blattschmuck sorgen. Wer seine Wohlfühloase nach dem Vorbild der berühmten englischen Gärten anlegen möchte, kommt um die Silberraute (Artemisia ludoviciana) nicht herum. Die […]

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Inhalt von Gartentipps.com:

Die Silberraute ist eine sehr anspruchslose Steppenpflanze. Viel müssen Sie bei der Kultivierung des Silbrigen Beifußes im heimischen Garten nicht beachten.

Silberraute
© skymoon13 / stock.adobe.com

Für mediterranes Flair im Gartenbeet kann die Edelraute mit ihrem silbrigen Blattschmuck sorgen. Wer seine Wohlfühloase nach dem Vorbild der berühmten englischen Gärten anlegen möchte, kommt um die Silberraute (Artemisia ludoviciana) nicht herum. Die samtige silbrige Belaubung kann andere Blütenfarben vorteilhaft in Szene setzen. Eine ganz besondere Ausstrahlung besitzt ein weißer Garten in Kombination mit der Silberraute.

Herkunft der Silberraute

Der Beifuß zählt zur Familie der Korbblütengewächse. Dieser Gattung gehören neben der Silberraute etwa 500 weitere Arten an. Die ursprüngliche Heimat der Artemisia-Gewächse ist in den gemäßigten bis subtropischen Klimazonen auf der Nordhalbkugel zu suchen. Die häufigsten Vorkommen lassen sich in Steppengebieten und auf Trockenrasen finden.

Silberraute (Artemisia ludoviciana)
Wuchs: aufrecht, horstbildend
Wuchshöhe: 30 – 60 cm
Blüte: Juli bis August
Standort: Sonne
Boden: normale Gartenerde

Verwendung der Silberraute

Die Blätter und blühenden Sprossspitzen können geerntet werden. Die silbrigen Blätter werden vor der Blüte abgenommen und können sparsam verwendet als Küchengewürz dienen. Die Silberraute ist besonders in der mexikanischen Küche verbreitet. Als Tee aufgebrüht, wird dem Kraut eine magen- und leberstärkende Wirkung nachgesagt.

Achtung: Das Kraut ist sparsam zu gebrauchen, ansonsten droht Übelkeit.

Der passender Standort für die Silberraute

Der Silbrige Beifuß kann an einen vollsonnigen Standort gepflanzt werden. Die Pflanzen sind eine Bereicherung für den Präriegarten, werden auch bevorzugt zur Bepflanzung von Beeteinfassungen genutzt und eignen sich zur Grabbepflanzung.

Das ideale Substrat für die Silberraute

Für den Steppenbewohner ist ein trockener Boden die wichtigste Wachstumsgrundlage. Ein durchlässiges, nährstoffarmes Substrat, wie es im Steingarten anzutreffen ist, bekommt den anspruchslosen Pflanzen.

Staunässe darf nicht auftreten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Gießwasser staut, ist bei der Kübelbepflanzung besonders hoch. Die Durchlässigkeit des Bodens wird verbessert, wenn eine Drainage aus Kies oder Tonscherben im Gefäßboden angelegt wird.

Die Silberraute pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzabstand beachten
4. Pflanzloch ausheben
5. Drainage anlegen
6. Pflanze einsetzen
7. Substrat auffüllen
8. Erde andrücken
9. Pflanze leicht angießen

Damit der Silbrige Beifuß im Gartenbeet gut zur Geltung kommt, ist auf ausreichend Pflanzabstand zu achten. Bodendecker, wie die Zwergsilberraute bilden schnell silbrig-weiße Teppiche und können als Begrenzung von Gartenwegen eingesetzt werden. Geeignete Pflanznachbarn sind Storchschnabel oder Polsterglockenblumen.

Die Silberraute richtig gießen

Die Häufigkeit der Bewässerung ist abhängig vom Standort und der Umgebungstemperatur. Der Boden sollte nicht komplett austrocknen. Daher ist sporadisch zu bewässern. Bei anhaltender Trockenheit kann regelmäßig eine kleinere Menge Flüssigkeit verabreicht werden.

Die Silberraute richtig düngen

Der Nährstoffbedarf der Steppenpflanze ist gering. Wird in normale Gartenerde gepflanzt, ist keine zusätzliche Düngung notwendig. Auffallend karge Böden werden bei der Pflanzung mit etwas frischem Kompost angereichert.

Die Silberraute schneiden

Die Edelraute wird im Herbst nicht zurückgeschnitten. Das Laub bietet im winterlichen Gartenbeet einen bizarren Blickfang und dient dem Silbrigen Beifuß zugleich als Winterschutz.

Zur Schere gegriffen wird im späten Frühjahr. Damit der Neuaustrieb nicht gefährdet wird, ist nicht bis in den stark verholzten Bereich zurückzuschneiden.

Die wichtigsten Pflanz- und Pflegetipps im Überblick

TätigkeitErläuterung
Standort findensonnig
warm
trocken
Boden vorbereitendurchlässig
trocken
nährstoffarm
Gießenwenig gießen
Boden darf nicht komplett austrocknen
bei längerer Trockenheit häufiger bewässern
Düngenkeine Düngung nötig
Kompostbeigabe bei sehr mageren Böden
SchneidenRückschnitt im Frühling
nicht bis in den verholzten Bereich zurückschneiden

Die Silberraute vermehren

Die Silberraute kann durch Teilung vermehrt werden. Dies ist bei älteren Pflanzen möglich, die bereits ein stabiles Wurzelsystem ausgebildet haben.

Tipp: Die Teilung der Pflanze dient zugleich deren Verjüngung und damit dem Pflanzenerhalt.

Für die Teilung bietet sich das späte Frühjahr an. Auch unmittelbar nach der Blüte ist die Vermehrung mit dieser Methode möglich.

Bei der Teilung ist wie folgt vorzugehen:

1. Pflanze ausgraben
2. Substrat von der Wurzel entfernen
3. Wurzel auf Schäden kontrollieren
4. abgestorbene oder kranke Wurzelteile entfernen
5. Pflanze teilen
6. neue Pflanzen baldmöglichst an neuem Standort in die Erde bringen
7. Silberraute wie gewohnt kultivieren

Krankheiten und Schädlinge an der Silberraute

Der Silbrige Beifuß enthält ätherische Öle, welche die meisten Schädlinge abschrecken. Hin und wieder kann sie von Blattläusen befallen werden. Dies ist für die Freilandpflanze keine Gefahr, denn Fressfeinde sind zuhauf vorhanden und wissen, den Befall schnell einzudämmen.

In warmen und feuchten Sommern wächst die Gefahr von Mehltau. Der weiße, mehlartige Belag auf den Blättern ist nicht zu übersehen. Dem Pilzbefall kann durch Sprühen mit einer Milch-Wasser-Lösung begegnet werden.

Seltener wird ein Befall mit Pyraliden an der Edelraute festgestellt. Die Larven der kleinen Falter verpuppen sich in den Stängeln des Beifußes. Eine starke Ausbreitung kann durch das Aufstellen von Fanglampen verhindert werden.

Die Silberraute überwintern

Wie bereits erwähnt, wird die Pflanze im Herbst nicht zurückgeschnitten. Das Laub bietet einen effektiven Winterschutz.

Tipp: Wer die Stauden versehentlich doch beschnitten hat, sollte eine Laubschicht auf dem Boden um die Pflanze aufbringen.

Die Winterhärte ist nicht zuletzt auch standortabhängig. An einem trockenen Standplatz werden die Steppenpflanzen die kalte Jahreszeit besser überstehen, als an einem feuchten Standort.

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Berg-Aster pflanzen, pflegen und vermehren https://www.gartentipps.com/berg-aster.html https://www.gartentipps.com/berg-aster.html#respond Thu, 17 Sep 2020 09:22:42 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=56361 Inhalt von Gartentipps.com:

Die Berg-Aster erfreut im späten Sommer mit ihrer lilafarbenen Blütenpracht. Zudem überzeugt die Staude durch ihren geringen Ansprüchen bezüglich der Pflege. Im Spätsommer verebbt der Blütenreigen im Gartenbeet. Die Berg-Aster (Aster amellus) kann dafür sorgen, dass auch im Herbst für farbige Akzente im heimischen Garten gesorgt ist. Die Staude überzeugt mit ihren blauvioletten Blütenköpfen, die […]

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Die Berg-Aster erfreut im späten Sommer mit ihrer lilafarbenen Blütenpracht. Zudem überzeugt die Staude durch ihren geringen Ansprüchen bezüglich der Pflege.

Berg-Aster
© hecos / stock.adobe.com

Im Spätsommer verebbt der Blütenreigen im Gartenbeet. Die Berg-Aster (Aster amellus) kann dafür sorgen, dass auch im Herbst für farbige Akzente im heimischen Garten gesorgt ist. Die Staude überzeugt mit ihren blauvioletten Blütenköpfen, die sich an den langen Blütenstängeln aneinander reihen. Die Kalk-Aster hat sich einen Namen als einer der attraktivsten Herbstblüher gemacht und eignet sich hervorragend als Schnittblume.

Herkunft der Berg-Aster

Die blühfreudigen Stauden zählen zu den Korbblütengewächsen und sind in Europa und Asien heimisch. Im Gegensatz zu den in Nordamerika vorkommenden Arten wächst die Berg-Aster weniger üppig.

Am häufigsten findet sich die Berg-Aster auf steinigem und kalkhaltigen Terrain. Das Verbreitungsgebiet des Herbstblühers erstreckt sich von Frankreich über Litauen und Makedonien bis in die westlichen Gebiete Asiens.

Berg-Aster (Aster amellus)
Wuchs: buschig, aufrechte Stängel, horstig
Wuchshöhe: 30 – 60 cm
Wuchsbreite: 40 – 50 cm
Blüte: August bis September
Standort: Sonne
Boden: trocken, durchlässig, nährstoffreich, kalkhaltig
» Mehr Bilder und Daten anzeigen

Der passende Standort für die Berg-Aster

Für die Berg-Aster hat sich auch die Bezeichnung Kalk-Aster eingebürgert. Der Name gibt Aufschluss über die natürlichen Standortbedingungen der Staudengewächse. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet wächst die Berg-Aster lediglich auf Kalkböden.

Der Hobbygärtner sollte einen sonnigen und warmen Standort finden. Bevorzugt werden sonnige Freiflächen im Steingarten und an felsigen Hängen. Halbschatten wird kurzzeitig toleriert. Mehrere Stunden täglich sollte die Kalk-Aster von der vollen Sonne beschienen werden.

Tipp: Erscheinen die Blüten wenig zahlreich und blass in der Färbung, ist dies ein Indiz auf einen zu schattigen Standplatz.

Die Kübelpflanzung ist ebenfalls möglich. Ein vollsonniger Standort auf der nach Süden ausgerichteten Terrasse ist allerdings zu meiden. Wird es zu heiß, verkürzt sich die Blütezeit und die Pflanzen werden anfällig für Krankheiten.

Mit folgenden Beetnachbarn kann sich die Berg-Aster gut arrangieren:

Das ideale Substrat für die Berg-Aster

Die Bezeichnung Kalk-Aster weist auf die Gestaltung des Substrates hin. Ein kalkhaltiger, gut durchlässiger Boden lässt die Staude prächtig gedeihen. Die Standortansprüche sind vergleichsweise gering. Das Substrat darf steinreich sein und einen hohen Lehmanteil besitzen. Lehmböden sind jedoch besonders dicht, daher sollte der Boden aufgelockert und so durchlässiger gestaltet werden.

Damit die Flüssigkeit gut abfließen kann und es nicht zu Staunässe kommt, sollte eine Drainage in den Boden eingebracht werden. Vor der Pflanzung wird das Beet hierfür mit Steinen oder Kies ausgelegt.

Tipp: Ein trockener Boden wird besser vertragen als ein dauerhaft feuchtes Substrat.

Das Substrat für die Berg-Aster kalken

Boden kalken
© Graham / stock.adobe.com

Auf die Vorliebe der Berg-Aster für kalkhaltige Böden haben wir bereits hingewiesen. Wie kalkhaltig das Substrat ist, erfahren Sie, indem Sie den pH-Wert im Boden messen. Diese kleinen Hilfsmittel sind in jedem Bau- und Gartenmarkt erhältlich.

Folgende Werte gelten als Richtlinie:

Bodenbeschaffenheit

Lehmboden
sandiger Lehmboden
Sandboden

pH-Wert

7
6,5
5,5

Weichen diese Werte nach der Messung nur geringfügig ab, genügt es, alle zwei bis drei Jahre pro Quadratmeter etwa 120 bis 150 Gramm Kalk einzuarbeiten. Bei deutlich niedrigeren Messergebnissen kann die Menge entsprechend angepasst werden. Pro Quadratmeter gelten 250 Gramm Kalk als Maßstab.

Welche Sorte Kalk eingebracht wird, richtet sich nach der Bodenbeschaffenheit:

Bodenbeschaffenheit

schwerer Lehmboden
humoser Boden
leichter, lockerer Boden

Kalk Art

Branntkalk
Algenkalk
Gartenkalk

Der Boden wird bevorzugt im Frühling gekalk, wenn die Erde abgetrocknet ist. Denn dann lässt sich der Kalk in tiefere Erdschichten besser einarbeiten.

Die Berg-Aster pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Kalkgehalt bestimmen
3. Boden vorbereiten
4. Pflanzabstände einhalten
5. Pflanzloch ausheben
6. Drainage einarbeiten
7. Pflanzen einsetzen
8. Pflanzloch schließen
9. Pflanze angießen

Die Berg-Aster kann ganzjährlich gepflanzt werden. Eine Ausnahme bilden Tage, an denen Bodenfrost vorherrscht. Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung ist der Frühling, wenn die Berg-Aster noch nicht neu ausgetrieben hat.

Bei der Pflanzung ist zu beachten, dass sich die Kalk-Aster schnell ausbreitet. Ein Pflanzabstand von etwa 45 Zentimetern ist einzuhalten. Pro Quadratmeter können etwa fünf Pflanzen eingesetzt werden .

Hübsche Sorten der Berg-Aster im Überblick

Für Abwechslung im Staudenbeet sorgt die Anpflanzung folgender attraktiver Berg-Astern:

Berg-Aster ArtWuchshöheBlütenfarbe
Kobold40 cmviolett
Dr. Otto Petschek60 cmlavendelblau
Lady Hindlip60 cmrosa
Blütendecke50 cmsilbrig-violett
Rudolf Goethe60 cmsattes Lavendel

Die Berg-Aster richtig gießen

Häufig gibt sich die Berg-Aster mit den natürlichen Regenmengen zufrieden. Kommt es zu andauernden Trockenperioden, ist die regelmäßige Bewässerung notwendig. Dabei sollte mäßig gegossen werden. Das Substrat darf vor der nächsten Wassergabe antrocknen.

Tipp: Bevorzugt wird in den frühen Morgen- und Abendstunden gegossen.

Die Berg-Aster richtig düngen

Der Nährstoffbedarf der Berg-Aster ist eher mäßig. Daher sollte eine Überdünung vermieden werden. Zu empfehlen ist die Versorgung mit einem Langzeit-Staudendünger. Zudem kann es nicht schaden, hin und wieder Kalk rund um die Pflanze auszustreuen.

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Die Berg-Aster schneiden

Für ein üppiges Wachstum und eine reiche Blüte ist der Rückschnitt unerlässlich. Zurückgeschnitten wird entweder im Herbst oder unmittelbar nach der Blüte. Die Kalk-Aster kann dabei bodennah gekürzt werden.

Die Berg-Aster vermehren …

… durch Samen

Die Berg-Aster kann durch Samen vermehrt werden. Hierfür wird die Staude nicht nach der Blüte zurückgeschnitten, sondern die Ausbildung der Samen abgewartet. Diese können dann abgesammelt und über den Winter aufbewahrt werden. Im Frühling ist die Aussaat direkt ins Beet möglich.

… durch Kopfstecklinge

Recht einfach gelingt auch die Vermehrung durch Kopfstecklinge. Diese können im Frühling geschnitten werden. Die unteren Blattpaare werden entfernt. Der etwa zehn Zentimeter lange Steckling wird in Pflanzerde gesteckt und bildet dort recht schnell Wurzeln. Ob die Vermehrung erfolgreich war, lässt sich am Austrieb neuer Blättchen erkennen.

… durch Teilung

Zwei bis drei Jahre nach der Pflanzung wird die Berg-Aster erstmals geteilt. Dies ist nicht nur eine einfache Methode der Vermehrung, sondern dient der Verjüngung älterer Pflanzen und stoppt die Bildung unerwünschter Ausläufer.

Die Teilung kann im Frühling oder unmittelbar nach der Blüte erfolgen.

Dabei ist wie folgt vorzugehen:

1. Pflanze ausgraben
2. Wurzelballen von Substrat befreien
3. Wurzelballen auf Schäden hin kontrollieren
4. Wurzelballen mit scharfem Spaten trennen
5. Teilstücke neu verpflanzen

Krankheiten und Schädlinge an der Berg-Aster erkennen

Wird der passende Standort gewählt, ist die Berg-Aster nur selten von Krankheiten betroffen. Lichtmangel schwächt dagegen die Pflanze und macht sie anfälliger für verschiedene Schadbilder.

Berg-Astern sind häufiger von Mehltau betroffen. Der Befall ist durch einen mehlartigen Belag auf den Blätter gut zu erkennen. Der Belag kann einfach abgewischt werden. Weiterhin hilft die Behandlung mit einer Milch-Wasser-Lösung oder das Einsprühen mit Ackerschachtelhalmbrühe.

Tipp: Der Marienkäfer und andere natürliche Fressfeinde bekämpfen den Pilzbefall auf biologische Art und Weise.

Erhält die Kalk-Aster zu wenig Nährstoffe, verkahlt die Pflanze. Wird entsprechend nachgedüngt, lässt sich dieser Mangel meist schnell beheben.

Die Berg-Aster überwintern

Die Berg-Aster übersteht den Winter in unseren Breiten problemlos. Dies unterscheidet sie von den meisten anderen Astern Arten im Beet. Die robusten Pflanzen trotzen Temperaturen bis -28 Grad.

Wird die Berg-Aster im Kübel kultiviert, droht das Pflanzgefäß durchzufrieren. Die Wurzeln können dann keine Nährstoffe mehr aufnehmen und transportieren. Decken Sie daher das Substrat mit Reisig oder Laub ab und hüllen den Pflanzkübel in Gartenvlies.

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Wer die Möglichkeit besitzt, kann das Pflanzgefäß in einem kühlen und frostfreien Kellerraum überwintern.

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Gold-Aster pflanzen und pflegen https://www.gartentipps.com/gold-aster.html https://www.gartentipps.com/gold-aster.html#respond Tue, 15 Sep 2020 07:16:01 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=56352 Inhalt von Gartentipps.com:

Die Gold-Aster ist eine attraktive Staude, die bis in den Herbst hinein für Farbe im Garten sorgt. Dazu verursacht die genügsame Pflanze kaum Pflegeaufwand. Die Gold-Aster (Aster linosyris) sorgt mit ihren gelben Blüten für eine willkommene Auflockerung im Beet. Dabei kann die heimische Staude bis in den Herbst hinein für Blickfänge sorgen. In verschiedenen Gegenden […]

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Inhalt von Gartentipps.com:

Die Gold-Aster ist eine attraktive Staude, die bis in den Herbst hinein für Farbe im Garten sorgt. Dazu verursacht die genügsame Pflanze kaum Pflegeaufwand.

Gold-Aster
© skymoon13 / stock.adobe.com

Die Gold-Aster (Aster linosyris) sorgt mit ihren gelben Blüten für eine willkommene Auflockerung im Beet. Dabei kann die heimische Staude bis in den Herbst hinein für Blickfänge sorgen. In verschiedenen Gegenden haben sich Trivialnamen für die Pflanze eingebürgert. So nennt man die Gold-Aster in Thüringen Goldschopf und in Pommern ist die Bezeichnung Goldhaar-Aster geläufig. Die bienenfreundlichen Pflanzen bevorzugen einen Sonnenplatz und können auch zur Begrünung von Dächern eingesetzt werden.

Herkunft der Gold-Aster

Ursprünglich stammen die Pflanzen aus den Steppengebieten in Südosteuropa und dem südlichen Russland. In Marokko ist die Gold-Aster ebenso anzutreffen wie in Algerien, Schweden oder Großbritannien. Durchgängig verbreitet sind die Korbblütengewächse allerdings nicht, so sucht man die Gold-Aster im Norden Deutschlands vergeblich. Die Gold-Aster kann damit zu den seltenen Astern-Arten gezählt werden. Wo sie auftritt, ist sie jedoch in großen Verbänden zu finden.

Gold-Aster (Aster linosyris)
Wuchs: aufrecht, horstbildend
Wuchshöhe: 40 – 60 cm
Wuchsbreite: 25 – 30 cm
Blüte: Juli bis Oktober
Standort: Sonne
Boden: trocken, durchlässig, humusreich, anpassungsfähig
» Mehr Bilder und Daten anzeigen

Der passende Standort für die Gold-Aster

Die Gold-Aster ist als anspruchsloses Gewächs bekannt und gibt sich in der Regel mit jedem herkömmlichen Gartenboden zufrieden. Ein sonniger Standort ist ideal und bringt die goldenen Blütenköpfe intensiv zur Geltung. Ein halbschattiger Standplatz wird ebenfalls vertragen.

Dabei kann die blühfreudige Pflanze vielfältig verwendet werden:

  • Anpflanzung im Staudenbeet
  • Anpflanzung in Rabatten
  • Anpflanzung im Steppengarten
  • Kultivierung als Bienenweide im Naturgarten
  • Begrünung von Sitzplätzen und Terrassen
  • Begrünung von Dächern
  • Schnittblume für die Blumenvase

Das ideale Substrat für die Goldaster

Gold-Astern gedeihen in herkömmlicher Gartenerde, die gut durchlässig beschaffen sein sollte. Trockenheit wird weit besser vertragen als Nässe. Daher ist besonderer Wert auf die Durchlässigkeit des Bodens zu legen.

Besitzt das Substrat einen hohen Lehmanteil, kann es notwendig werden, den verdichteten Boden aufzulockern. Dies gelingt durch das Untermischen von Sand oder Kies.

Die Gold-Aster pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort auswählen
2. Boden vorbereiten
3. Pflanzabstand beachten
4. Pflanzloch ausheben
5. Drainage einbringen
6. Pflanze einsetzen
7. Substrat auffüllen
8. Erde gut andrücken
9. Pflanze angießen

Goldhaar-Astern wirken in der Gruppe gepflanzt besonders attraktiv. Der Pflanzabstand sollte mindestens 30 Zentimetern umfassen. Auf einen Quadratmeter lassen sich bis zu zwölf Pflanzen setzen.

Tipp: Die Gold-Aster ist auch als Solitärpflanze attraktiv.

Die Gold-Aster richtig gießen

Die Gold-Aster wird nur mäßig gegossen. Der Boden darf antrocknen, bevor wieder zur Gießkanne gegriffen wird. Die Pflanzen wenden ihr Laub nach dem Sonnenlicht. Dabei kann es passieren, dass sich die Blätter einzurollen beginnen. Dies ist kein Grund zur Sorge. Mit dem nächsten Regenguss oder der nächsten Wassergabe erholt sich die Gold-Aster.

Die Gold-Aster richtig düngen

Um Wachstum und Blühfreudigkeit sicherzustellen, werden die Stauden im Frühling und Herbst gedüngt. Hierbei bietet sich Kompost als organischer Langzeitdünger an. Wer keinen Kompost zur Verfügung hat, kann auf einen handelsüblichen Dünger für Blühpflanzen ausweichen.

Tipp: Bei der Wahl des Düngers ist auf einen hohen Phosphoranteil zu achten.

Die Gold-Aster schneiden

Im Spätherbst stellt die Gold-Aster ihr Wachstum ein und zieht sich in den Wurzelbereich zurück. Die vertrockneten Triebe können nun bodennah gekürzt werden. Wer sich einen bizarren Blickfang im Wintergarten erhalten möchte, belässt die silbrig-weißen Fruchtstände am Strauch. Dies wird den Austrieb im Frühling nicht beeinträchtigen.

Die wichtigsten Pflanz- und Pflegetipps im Überblick

TätigkeitErläuterung
Standort bestimmenSonne bis Halbschatten
Boden vorbereitendurchlässig
trocken
Gießenmäßig gießen
Boden darf antrocknen
DüngenKompost oder Blühpflanzendünger
im Frühling und Herbst
SchneidenRückschnitt im Herbst oder Frühling

Die Gold-Aster vermehren

Die Gold-Aster lässt sich kinderleicht aus Samen selbst vermehren. Die feinen Samenkörner werden im Herbst gesammelt und über den Winter aufbewahrt. Anfang März kann mit der Anzucht im warmen Zimmer begonnen werden.

Die Samen werden in einer flachen Pflanzschale ausgestreut und dünn mit Anzuchterde bedeckt. Im warmen Zimmer dauert die Keimung nur wenige Tage.

Tipp: Wird das Pflanzgefäß mit Folie abgedeckt, kann die Keimung beschleunigt werden.

Das Saatgut wird gleichmäßig angefeuchtet, aber keinesfalls durchnässt. Für eine gleichbleibende Feuchtigkeit kann durch regelmäßiges Besprühen der Samen gesorgt werden.

Krankheiten und Schädlinge an der Gold-Aster erkennen

Astern sind allgemein anfällig für Mehltau. Der Pilzbefall ist an einem weißlichen Belag erkennbar, der leicht von den Blättern gestriffen werden kann. Von Mehltau befallene Pflanzen können mit einer Lösung aus Wasser und Milch besprüht oder mit Ackerhalmschachtelbrühe behandelt werden. Natürliche Fressfeinde, wie Marienkäfer sorgen im Naturgarten für eine Eindämmung des Befalls und es kann auf den Einsatz von Chemie verzichtet werden.

Damit sich die Astern gut entwickeln und gegen Krankheiten oder Schädlinge gewappnet sind, sollte der Wurzelballen alle zwei bis drei Jahre geteilt werden. Dadurch wird die Pflanze nicht nur verjüngt, sondern der Hobbygärtner erhält nebenbei mehrere kräftige Pflanzen, die an einen neuen Standort in den Boden gesetzt oder an andere Pflanzenfreunde verschenkt werden können.

Die Gold-Aster überwintern

Gold-Astern sind gut winterhart und kommen ohne einen zusätzlichen Schutz aus. Wer die Pflanzen im Kübel kultiviert, muss allerdings darauf achten, dass der Pflanzkübel nicht durch friert. Dies lässt sich erreichen, wenn das Pflanzgefäß mit Laub oder Reisig abgedeckt und auf eine Unterlage aus Styropor oder Holz gestellt wird.

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Feuerradbaum pflegen, vermehren und überwintern https://www.gartentipps.com/feuerradbaum-pflegen-vermehren-ueberwintern.html https://www.gartentipps.com/feuerradbaum-pflegen-vermehren-ueberwintern.html#respond Sun, 13 Sep 2020 05:50:51 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=55683 Inhalt von Gartentipps.com:

Der in Australien heimische Feuerradbaum ist bei uns noch ein echter Exot. Um ihn in unseren Breiten kultivieren zu können, bedarf es etwas Fingerspitzengefühl. Sie suchen keine einfache Pflanze, sondern das Besondere und Exotische? Dann wird der Feuerradbaum (Stenocarpus sinuatus) gut zu Ihnen passen. Eine Rarität sind die Silberbaumgewächse allerdings nur in unseren Breiten. In […]

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Der in Australien heimische Feuerradbaum ist bei uns noch ein echter Exot. Um ihn in unseren Breiten kultivieren zu können, bedarf es etwas Fingerspitzengefühl.

Feuerradbaum pflegen
© Rose / stock.adobe.com

Sie suchen keine einfache Pflanze, sondern das Besondere und Exotische? Dann wird der Feuerradbaum (Stenocarpus sinuatus) gut zu Ihnen passen. Eine Rarität sind die Silberbaumgewächse allerdings nur in unseren Breiten. In ihrer Heimat Australien ist die Pflanze gut und seit langer Zeit bekannt. Die Bezeichnung Feuerradbaum wurde dem attraktiven Gewächs mit seinen dunkelroten, radähnlich angeordneten Blüten von den Aboriginis verliehen. Die Regenwälder Australiens sind das natürliche Verbreitungsgebiet der bizarren Gewächse. Dem Hobbygärtner in Deutschland bleibt als Alternative die Zimmerkultur. Dabei lassen sich zwar kleinere, aber nicht minder attraktive Pflanzen heranziehen. Werden die nachfolgenden Pflegehinweise beachtet, wird sich der Feuerradbaum bei Ihnen sicher wohlfühlen und es Ihnen mit seiner flammenden Blütenpracht danken.

So pflegen Sie den Feuerradbaum richtig

Den Feuerradbaum richtig gießen

Auch wenn es der Standort vielleicht vermuten lässt, aber im australischen Regenwald stehen die Feuerradbäume nicht permanent unter Wasser. Die Niederschlagsmengen liegen bei etwa 100 mm pro Monat. Im Sommer fällt in Australien mehr Niederschlag, als im Winter. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt in Deutschland vergleichsweise bei etwa 70 mm monatlich und ist damit in etwa mit dem Niederschlagsminimum im Regenwald vergleichbar. Hinzu kommt, dass im Regenwald der Niederschlag meist nicht unmittelbar auf die Pflanze trifft, sondern sich im Blätterdach der höher wachsenden Bäume fängt.

Der Feuerradbaum benötigt also eher eine durchschnittlich intensive Bewässerung und möchte nicht überschwemmt werden. Während der Wachstumsperiode benötigen die Pflanzen die meiste Feuchtigkeit. Gießen Sie also reichlicher und lassen die Erde nicht abtrocknen. Dabei ist immer wieder auch darauf zu achten, dass es nicht zu Staunässe kommt.

Tipp: Sollte die Pflanze in einem Untersetzer stehen, ist überschüssiges Wasser nach dem Gießen zu entfernen.

In den Wintermonaten wird weniger gegossen. Die Erde darf dabei leicht antrocknen. Im Regenwald herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Besonders ältere Pflanzen freuen sich über eine gelegentliche Dusche aus dem Pflanzensprüher oder einen Regenguss bei einem Standplatz im Freien.

Zusammenfassung für Schnellleser:

  • während der Wachstumsphase reichlich gießen
  • im Winterhalbjahr darf die Erde auch antrocknen
  • gelegentlich Sprühen

Den Feuerradbaum richtig düngen

Wenn Sie den Feuerradbaum pflanzen, können Sie dem Substrat etwas reifen Kompost hinzugeben. So erhält die Pflanze einen organischen Langzeitdünger, der sie über die erste Wachstumsperiode gut versorgt. Da die Feuerradbäume langsam wachsen und nicht jährlich umgepflanzt werden müssen, sollte im zweiten Standjahr zwischen Frühling und Spätsommer im Abstand von zwei Wochen ein handelsüblicher Volldünger verabreicht werden. Diesen können Sie direkt ins Gießwasser geben. Dosieren Sie dabei nicht höher, als auf den Verpackungshinweisen angegeben.

Achtung: Verwenden Sie möglichst einen Dünger ohne Phosphat. Damit werden Sie den natürlichen Standortbedingungen der Pflanze gerecht.

Zusammenfassung für Schnellleser:

  • bei der Pflanzung reifen Kompost als Langzeitdünger verabreichen
  • während der Wachstumsphase Volldünger für Kübelpflanzen geben
  • alle 14 Tage düngen
  • möglichst Dünger ohne Phosphat nutzen

Muss der Feuerradbaum geschnitten werden?

Sie müssen nicht zwingend regelmäßig schneiden. Der Feuerradbaum ist jedoch gut schnittverträglich und Sie können die Pflanze bei Bedarf jederzeit zurückschneiden. Wenn Sie die Triebspitzen ausbrechen, fördern Sie, auch bei kleineren Pflanzen, einen buschigeren Wuchs.

Pflegehinweise im Überblick

PflegemaßnahmeErläuterung
GießenDie Pflanze wird eher mäßig gegossen. Im Sommer darf das Substrat nicht austrocknen. Staunässe darf in keinem Fall entstehen. Um die Luftfeuchte zu erhöhen, kann hin und wieder mit weichem Wasser gesprüht werden. Im Winter wird weniger gegossen. Das Substrat darf dabei leicht antrocknen.
DüngenBei der Pflanzung kann dem Substrat Kompost zugegen werden. Neben organischem Langzeitdünger erhalten die Pflanzen während der Sommermonate in 14tägigen Abständen eine Gabe Kübelpflanzendünger. Im Winter wird der Feuerradbaum nicht gedüngt.
SchneidenDie Bäume wachsen recht langsam. Es muss nicht regelmäßig geschnitten werden. Bei Bedarf können die Triebe gekürzt werden. Auch kranke oder abgestorbene Äste sind regelmäßig zu entfernen. Der Feuerradbaum ist gut schnittverträglich.

Warum blüht mein Feuerbaum nicht?

Sie haben sich an die Pflegehinweise gehalten und trotzdem lassen die Blüten auf sich warten? Keine Angst, Sie haben keinen Fehler gemacht. Es wird einige Jahre dauern, bis sich die ersten Blüten zeigen. Ihr Bäumchen muss erst erwachsen und geschlechtsreif werden.

Tipp: Die Blütenknospen erscheinen im Sommer, können aber über Monate geschlossen bleiben und öffnen sich häufig erst im warmen Zimmer.

Den Feuerradbaum richtig vermehren

Feuerradbaum vermehren
© sablinstanislav / stock.adobe.com

Es ist oft nicht ganz einfach und auch nicht ganz billig, eine Jungpflanze des Feuerradbaumes zu erwerben. Sie können aber einen bestehenden Feuerradbaum recht einfach durch Aussaat vermehren. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist das zeitige Frühjahr. Dann kann den Jungpflanzen im Sommer ein sonniger Standplatz im Freien geboten werden.

Feuerradbaum durch Aussaat vermehren – Schritt für Schritt

1. Samen quellen lassen
2. Samen in Anzuchterde setzen und leicht mit Substrat bedecken
3. Pflanzgefäß warm und hell aufstellen
4. Pfanzgefäß abdecken
5. Samen gleichmäßig feucht halten
6. Pflanzgefäß häufiger lüften
7. Keimung abwarten

➛ Schritt 1:

Vor der Aussaat sollten die Samen für einige Stunden, am besten über Nacht, in lauwarmem Wasser quellen. Betrachten Sie die Samen genauer, werden Sie eine Verdickung bemerken. Diese Keimnase muss beim Einpflanzen nach unten weisen.

➛ Schritt 2:

Geben Sie den Samen in feuchte Anzuchterde und bedecken ihn nur leicht mit Erde. Die Anzuchterde sollte durchlässig und nährstoffarm beschaffen sein. Herkömmliche Anzuchterde können Sie mit Sand oder Perlite versetzen.

➛ Schritt 3:

Das Pflanzgefäß wird hell und warm aufgestellt. Dabei sollte das Thermometer nicht unter 20 Grad abfallen. Besser sind Temperaturen um die 25 Grad. Die direkte Sonneneinstrahlung sollte dabei jedoch vermieden werden.

➛ Schritt 4:

Um die Keimung zu beschleunigen und ein vorteilhaftes Mikroklima zu schaffen, bedecken Sie das Saatgefäß mit einer Abdeckung aus Folie oder Glas.

➛ Schritt 5:

Achten Sie darauf, dass die Samen immer gleichmäßig feucht sind. Allerdings darf sich die Nässe dabei nicht stauen.

➛ Schritt 6:

Unter der Abdeckung kann es unter Umständen zu Schimmelbildung kommen. Um dem vorzubeugen, sollten Sie jeden zweiten Tag die Abdeckung kurz abnehmen.

➛ Schritt 7:

Nun ist etwas Geduld gefragt. Die Samen keimen etwa nach einem Monat. Die Schale wird vermutlich noch einige Zeit am Keimling hängen. Dies ist ein natürlicher Vorgang. Das junge Pflänzchen gewinnt weiterhin Nährstoffe aus der Schale und wird diese von selbst abwerfen.

Bis die Pflänzchen groß genug zum Pikieren sind, können weitere vier bis acht Wochen vergehen. Anschließend kann die Jungpflanze schrittweise an einen sonnigen Standort im Freien gewöhnt werden.

Schädlinge und Krankheiten am Feuerradbaum erkennen und bekämpfen

Die Pflanzen sind recht robust und wenig für Schädlingsbefall oder Krankheiten anfällig. Pflegefehler können jedoch zu einer Schwächung der Pflanze führen und diese damit angreifbarer machen.

Tipp: Besonders im Winterquartier steigt die Anfälligkeit gegenüber Schädlingen und Krankheiten.

Gelegentlich kann der Feuerradbaum von Spinnmilben oder von Schmier- und Wollläusen befallen werden. Um die Schädlinge frühzeitig zu erkennen und notwendige Maßnahmen einzuleiten, sollte der Feuerradbaum besonders während der Wintermonate regelmäßig kontrolliert werden.

Spinnmilben

Die Gespinste der Spinnmilben sind gut erkennbar, wenn Sie die Pflanze mit Wasser einsprühen. Da sich die Milben vorwiegend entwickeln, wenn die Luft zu trocken ist, können die Schädlinge häufig bereits durch mehrmaliges, kräftiges Einsprühen vertrieben werden.

Schmier- und Wollläuse

Schmier- und Wollläuse sind schwieriger zu bekämpfen. Nicht selten muss hier zu chemischen Mittel gegriffen werden. Der Befall ist anhand des an kleine Wattebällchen erinnernden Gespinstes auf den Blättern ebenfalls gut erkennbar.

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Blattnekrose

Bei einer Blattnekrose gibt es für die Pflanze meist keine Rettung. Die Krankheit ist an rötlichen Punkten erkennbar, welche sich zunächst an den Spitzen der Blätter zeigen und im weiteren Verlauf in Richtung Stamm wandern. Die Blätter behalten zunächst ihr Grün, werden aber zunehmend hart und ledrig und der Baum stirbt ab.

Braune Blattspitzen

Auf einen Pflegefehler können braune Blattspitzen hindeuten. Meist steht der Feuerradbaum dann zu trocken. Besprühen Sie den Baum regelmäßig, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Oftmals sind die Pflanzen auch mit dem Substrat nicht einverstanden. Pflanzenfreunde haben hierbei mit Rhododendrenerde gute Erfahrungen gemacht.

Den Feuerradbaum richtig überwintern

Steht der Feuerradbaum den Sommer über im Freien, wird es im Spätsommer höchste Zeit für den Umzug ins Winterquartier. Hierfür sind ein heller Standort und Temperaturen um 20 Grad am besten geeignet. Gegossen wird im Winter weniger und die Erde darf leicht antrocknen, bis die nächste Wassergabe erfolgt. Auf eine Düngung wird während des Winters verzichtet.

Wer seiner Pflanze kein beheiztes und helles Winterquartier bieten kann, sollte den Versuch unternehmen, den Feuerradbaum kühler und lichtarmer zu überwintern. Dies käme der Eigenschaft der Bäume entgegen, in kühleren Regionen der Heimat Australien die Blätter abzuwerfen und im Frühling wieder neu auszutreiben.

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Steinquendel: So pflanzen und pflegen Sie die Bergminze! https://www.gartentipps.com/steinquendel.html https://www.gartentipps.com/steinquendel.html#respond Fri, 11 Sep 2020 06:51:13 +0000 https://www.gartentipps.com/?p=56341 Inhalt von Gartentipps.com:

Die Bergminze erfreut uns vom Sommer bis in den Herbst hinein mit seiner Blütenpracht. Und auch Bienen können den herrlich duftenden Blüten nicht widerstehen. Der Steinquendel (Calamintha nepeta) sollte in keinem Gartenbeet fehlen, denn die pflegeleichte Pflanze schmückt sich nicht nur mit hübschen kleinen Blüten, sie verbreitet auch einen aromatischen Duft. Die mehrjährige Staude ist […]

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Die Bergminze erfreut uns vom Sommer bis in den Herbst hinein mit seiner Blütenpracht. Und auch Bienen können den herrlich duftenden Blüten nicht widerstehen.

Steinquendel
© Susann Bausbach / stock.adobe.com

Der Steinquendel (Calamintha nepeta) sollte in keinem Gartenbeet fehlen, denn die pflegeleichte Pflanze schmückt sich nicht nur mit hübschen kleinen Blüten, sie verbreitet auch einen aromatischen Duft. Die mehrjährige Staude ist auch unter der Bezeichnung Bergminze bekannt. Die aromatischen Blätter können Gerichten eine frische Note verleihen. Steinquendel kann im Staudenbeet angepflanzt werden oder im Bauerngarten von sich überzeugen.

Herkunft des Steinquendel

Der Steinquendel wird zu den Lippenblütengewächsen gezählt. Die Gattung Calamintha steht für „schöne Minze“. Daher haben sich auch die Bezeichnungen Drüsige Bergminze oder Kleinblütige Bergminze eingebürgert.

Es handelt sich um eine in Mitteleuropa heimische Pflanze. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den nordafrikanischen Raum bis in den Westen Asiens. In freier Natur kommt der Steinquendel in felsigen Gebirgslagen oder in trockenen Laubwäldern vor. Die ausdauernde Blüte und der aromatische Duft der Blätter haben die Bergminze zu einer beliebten Gartenpflanze gemacht.

Steinquendel, Bergminze (Calamintha nepeta)
Wuchs: buschig, horstbildend
Wuchshöhe: 30 – 40 cm
Wuchsbreite: 30 – 40 cm
Blüte: Juli bis September
Standort: Sonne
Boden: trocken, gut durchlässig, nährstoffarm, steinig
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Passender Standort für den Steinquendel

Der Steinquendel sollte an einen vollsonnigen Standort gepflanzt werden. Nur an einem warmen und sonnigen Standplatz wird sich das typische Minzaroma entwickeln. In schattigen Lagen zeigt sich die Pflanze dagegen kaum blühwillig. Wer sich an den kleinen blauen Blüten bis in den Herbst hinein erfreuen möchte, sollte daher einen offenen warmen Sonnenplatz für die mediterrane Pflanze auswählen.

Die Bergminze kann im Steingarten ihren Platz finden oder zur Begrünung von Trockenmauern eingesetzt werden.

Tipp: Besonders attraktiv wirkt der Steinquendel in Kombination mit Rosen oder Schleierkraut.

Wer sich auf Balkon oder Terrasse an Optik und Duft der Pflanzen erfreuen möchte, kann den Steinquendel auch im Kübel kultivieren.

Ideales Substrat für den Steinquendel

Die Pflanze gilt als recht anspruchslos. Den natürlichen Wachstumsbedingungen entspricht ein trockener, magerer Boden. Das Substrat sollte nicht zu dicht sein, denn die Flüssigkeit muss immer gut abfließen können. Staunässe vertragen die Pflanzen nicht. Gleichzeitig ist es wichtig, dass der Boden nicht vollständig austrocknet.

Tipp: Durch die Anreicherung mit Sand oder Kies wird ein verdichteter Boden durchlässiger.

Steinquendel pflanzen – Schritt für Schritt

1. Standort bestimmen
2. Substrat vorbereiten
3. Pflanzabstand beachten
4. Pflanzloch ausheben
5. Wurzelsperre einbringen
6. Pflanze einsetzen
7. Substrat auffüllen
8. Erde andrücken
9. Pflanze angießen

Der Steinquendel kann ganzjährlich an frostfreien Tagen gepflanzt werden. Für die Staudenpflanzung sind der der Frühling und der Herbst zu bevorzugen. Ein Pflanzabstand von 35 bis 40 Zentimetern sollte eingehalten werden.

Tipp: Die Bergminze sollte möglichst nicht mehr umgepflanzt werden. Dies ist bei der Wahl des Standortes zu berücksichtigen.

Da die Pflanzen schnell Ausläufer bilden und daher dazu neigen, sich unkontrolliert auszubreiten, ist das Anlegen einer Wurzelsperre ratsam. Natürlich eingedämmt wird der Wuchs auch bei der Kübelpflanzung.

Den Steinquendel richtig gießen

Die Bergminze muss im Freiland nicht regelmäßig gegossen werden. Es ist lediglich darauf zu achten, dass der Boden nicht komplett austrocknet. Ein Wasserbedarf wird von den Pflanzen selbstständig angezeigt, indem der Steinquendel seine Blätter hängen lässt. Gießen Sie nur mäßig, damit keine Staunässe entsteht.

Kübelpflanzen benötigen eine häufigere Bewässerung, da das Nährstoffangebot im Pflanzkübel weit geringer ist, als im Freiland. Überschüssiges Gießwasser muss gut abfließen können. Achten Sie darauf, dass sich die Flüssigkeit nicht im Untersetzer staut und sorgen Sie für ausreichend Abzugslöcher im Boden des Pflanzkübels.

Den Steinquendel richtig düngen

Der Nährstoffbedarf der Pflanze ist gering. Daher ist es ausreichend, bei der Pflanzung etwas reifen Kompost oder Hornspähne unter das Substrat zu mischen. Dies kann dann jährlich im Frühling wiederholt werden. Eine weitere Düngung ist nicht erforderlich.

Den Steinquendel schneiden

Um einer Verkahlung der Pflanze vorzubeugen, wird der Steinquendel nach der Blütezeit um circa zwei Drittel in seiner Länge gekürzt. Damit sich die Bergminze nicht eifrig selbst aussät, müssen Sie die Pflanze zeitnah vor Ausbildung der Samenkapseln zurückschneiden.

Zusamenfassung Pflanz- und Pflegetipps

TätigkeitErläuterung
Standort finden• warm
• offen
• sonnig
• trocken
Boden vorbereiten• frisch
• durchlässig
• mager
Gießen• verträgt Trockenheit
• mäßig gießen
• Staunässe vermeiden
Düngen• Kompost oder Hornspähne
• bei der Pflanzung und jährlich im Frühjahr düngen
Schneiden• Rückschnitt nach der Blüte
• Rückschnitt vor der Ausbildung der Samen verhindert Selbstaussaat

Den Steinquendel vermehren

Beginnen ältere Pflanzen von ihrer Mitte aus zu verkahlen, ist die Teilung des Steinquendels ratsam. Dadurch gewinnt der Hobbygärtner nicht nur neue Pflanzen, er verjüngt auch die Mutterpflanze und sorgt für einen kräftigen und gesunden Wuchs.

So funktioniert die Teilung des Steinquendels:

1. Pflanze vollständig ausgraben
2. Erde von den Wurzeln entfernen
3. Wurzeln auf Schadstellen hin kontrollieren
4. Wurzelballen mit einem spitzen Spaten teilen
5. Wurzelabschnitte separat einpflanzen
6. Pflanze wie gehabt pflegen

Weitere Möglichkeiten der Vermehrung

Die Vermehrung ist auch durch Aussaat möglich. Die Samen lassen sich im Haus vorziehen oder werden im Frühling direkt ins Frühbeet gesät. Sie können auch Stecklinge schneiden und vermehren. Dabei geht man auf Nummer sicher, dass die Jungpflanzen die Eigenschaften der Mutterpflanze mitbringen. Dies ist bei der Aussaat nicht garantiert und der Hobbygärtner kann bei dieser Art der Vermehrung die eine oder andere botanische Überraschung erleben.

Tipp: Möchten Sie die Bergminze aus Samen ziehen, sollten Sie besser auf Samen aus dem Handel zurückgreifen:

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Krankheiten und Schädlinge am Steinquendel

Das intensive Aroma der Pflanzen vertreibt Schädlinge. Während sich Bienen und Schwebefliegen an der Bergminze tummeln, meiden Schnecken die Pflanze. Hin und wieder kann es zum Auftreten von Mehltau kommen. Der Pilzbefall lässt sich durch einen an Mehl erinnernden Belag erkennen, der sich von den Blättern abstreifen lässt. Gegen Mehltau helfen die Behandlung mit einer Milch-Wasser-Lösung oder das Einsprühen mit Ackerschachtelhalmbrühe.

Achtung: Der größte Feind des Steinquendels ist Staunässe. In einem dauerhaft feuchten Boden kann die an Trockenheit gewöhnte Pflanze nicht überleben.

Den Steinquendel überwintern

Jungpflanzen sollten mit einer Abdeckung aus Laub oder Reisig vor Frost geschützt werden. Sind die Pflanzen gut angewachsen, kann ihnen der Frost nichts mehr anhaben und es ist kein zusätzlicher Winterschutz nötig.

Im Kübel kultivierte Bergminze sollte während der kalten Jahreszeit an einen geschützten Standort umziehen.

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