Die Königslilie bezaubert mit ihrer Optik und ihrem Duft. Die winterharte Pflanze benötigt wenig Pflege und ist robust gegen Schädlinge. Erfahren Sie hier, wie Sie diese Blume in Ihrem Garten kultivieren können.

Königslilie
Majestätisch und duftend: Die Königslilie erobert mit ihrer Schönheit die Gärten | © Fotokon / stock.adobe.com
Wie der Name es bereits vermuten lässt, ist die Königslilie wohl die Schönste ihrer Art. Die zu den Trompeten-Lilien gehörende Blume hat ihre Wurzeln an Chinas Berghängen und ist dank ihrer Optik immer öfter auch in heimischen Gärten zu bestaunen. Hier bleibt sie erstaunlich pflegeleicht.

Bekannt ist die Königslilie, die im Lateinischen den Namen „Lilium regale“ trägt, bereits seit mehr als einhundert Jahren. Entdeckt wurde sie in China, wo sie neben den Berghängen auch auf Sandbänken zu finden ist. Im heimischen Garten wächst die Pflanze, die aus einer Zwiebel wächst und eine Höhe von bis zu 180 Zentimetern erreichen kann, das ganze Jahr über.





Ihre farbenfrohe Blüte zeigt die Königslilie von Juli bis September, wo sie eine rosa oder weiße Farbe annimmt. Gleichwohl ist sie bekannt für ihren Duft, der stark an Vanille erinnert. Je nach Art werden die Blüten von rötlichen Streifen durchzogen, während Stempel und Staubblätter mit gelben Blütenpollen versehen sind. Die trichterförmigen Blüten sind bereits von weitem zu erkennen und sehr charakteristisch. Eine einzelne Blüte kann bis zu zehn Zentimeter groß werden.

Kurzer Steckbrief zur Königslilie

Königslilie (Lilium regale)
Familie: Liliengewächse (Liliaceae)
Wuchshöhe: 50 bis 180 cm
Wuchsform: aufrecht wachsende Blume, die Horste bildet
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: nährstoffreich, kalkhaltig, reich an Humus, schwach alkalischer bis alkalischer Boden mit gewissem Sandanteil
Besonderheit: bienenfreundliche Blume, die auch ideal zur Dekoration dient

Standort und Boden

Königslilie pflanzen
Die Königslilie kann bis zu 180 cm hoch wachsen | © Francois / stock.adobe.com
Ein großer Vorteil der Königslilie besteht darin, dass sie aus Zwiebeln wächst und winterhart ist. Somit kann sie das ganze Jahr über im Garten verbleiben, ohne dass man sie zur kalten Jahreszeit ausgraben muss.

Der ideale Standort bietet der Königslilie sowohl sonnige, als auch halbschattige Stunden. Sie genießt die laue Morgensonne am meisten. Wichtig ist jedoch, dass sie zu jeder Zeit vor Wind geschützt bleibt. Andernfalls kann es dazu kommen, dass der empfindliche Stiel bricht.

Viele Ansprüche an ihren Boden stellt die Königslilie nicht. Er sollte dennoch nährstoffreich sein und sowohl Sand, als auch genügend Humus zu bieten haben. Die Pflanze passt sich zwar in den meisten Fällen den gegebenen Bedingungen an, doch ist sie dankbar für einen etwas kalkhaltigeren Boden, der leicht ins alkalische geht. Um den Boden optimal vorzubereiten, kann etwas Kompost hinzugegeben werden. Als Drainageschicht dient etwas Kies, damit überschüssiges Gießwasser gut ablaufen kann.

Pflanzen und Pflege

Die Zwiebeln werden am besten während der Monate April oder Mai in den Boden gebracht, besser noch im Herbst. September und Oktober bieten sich nämlich ebenso zur Pflanzung an. Während der folgenden Monate sammelt das Gewächs zunächst genügend Nährstoffe und bildet seine grünen Blätter aus. Die erste Blüte folgt schließlich im nächsten Jahr zur typischen Blütezeit. Beim Pflanzen der Lilie sollte folgendes beachtet werden:

  • die Spitze der Zwiebel befindet sich oben
  • sie wird 15 Zentimeter tief ins Erdreich gesetzt
  • der Abstand zu anderen Pflanzen beträgt idealerweise 20 Zentimeter

Die Kombination mit anderen Gewächsen ist sinnvoll. Geeignet sind vor allem Rosengewächse oder verschiedene Arten von Stauden. Empfehlenswert ist hierbei eine Zusammenstellung unterschiedlicher Farben, denn so erstrahlt die weiße oder rosafarbene Königslilie inmitten des Blütenmeers besonders prägnant.

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Bezüglich ihrer Pflege ist die Königslilie unkompliziert und muss nach der Blütezeit lediglich heruntergeschnitten werden. Regelmäßiges Gießen unterstützt den Wuchs, doch sollten die Pflanzen vor Staunässe geschützt werden.

Ist die Königslilie krankheitsanfällig?

Krank wird die Lilie vor allem in der kalten Jahreszeit, wenn sie nicht mit etwas Reisig vor Nässe geschützt wird.

Zudem ist sie sehr robust, was Schädlinge angeht. Lediglich das Lilienhähnchen kann ihr zu Leibe rücken. Dieser leuchtend rote Käfer frisst ihre Blätter ab und hinterlässt seine Eier in der Pflanze, die sich nach dem Schlupf vorwiegend von der Lilie ernähren.

Dagmar von Gartentipps.com

Seit über 14 Jahren ist Dagmar Dittfeld als Online-Redakteurin für Gartentipps.com aktiv. Auf dem Land aufgewachsen, weiß sie die Vorzüge eines Selbstversorger-Gartens auch heute noch zu schätzen. Ihre ganz besondere Leidenschaft gilt der Gestaltung von Garten, Balkon und Terrasse. Mit ihren Ideen zum Dekorieren, Do-It-Yourself und Upcycling hat Dagmar schon viele Leser zum Nachmachen inspiriert.

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