Der Sauzahn zählt noch zu den unbekannteren Gartengeräten. Dabei kann er recht vielfältig eingesetzt werden. In unserem Artikel widmen wir uns diesmal diesem nützlichen Gartenhelfer.

Frau arbeitet mit Sauzahn im Beet.
Dicht bepflanzte Beete sind für den Sauzahn kein Problem. © Artalis-Kartographie / stock.adobe.com

Hat man im Beet nur wenig Platz zur Verfügung und möchte den Boden dennoch locker halten, kommt ein Sauzahn zum Einsatz. Doch worauf kommt es bei diesem Gartengerät an, wie sieht er aus und in welchen Fällen kann man ihn gezielt einsetzen?

Was genau ist ein Sauzahn?

Der Sauzahn gehört zu den Gartenwerkzeugen, auf die man als Gärtner nicht verzichten kann. Im Gegensatz zum Spaten hilft er dabei, den Boden tiefgründig aufzulockern ohne ihn jedoch umzugraben. Hierfür sorgt der sichelförmig gebogene Zinken, der je nach Länge unterschiedlich tief in den Boden eindringt.

Je nach Ausführung ist die Sichel am Ende verdickt oder mit einer kleinen Platte versehen, die eine Breite zwischen zwei und fünf Zentimetern besitzt.

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Der Sauzahn eignet sich perfekt für die Bodenbearbeitung, ohne die darin sitzenden Pflanzen zu verletzen. Genutzt wird er in der Regel vor allem in Beeten, die dicht bepflanzt sind. Alternativ kann er auch zum Unkraut entfernen eingesetzt werden. Ob der Boden hart oder weich ist, ist dabei unerheblich.

Sehr gerne wird der Sauzahn auch in naturnahen Gärten oder in der Permakultur eingesetzt, die teilweise gänzlich aufs Umgraben verzichten.

Als weitere Aufgabe ist das Aussäen zu nennen. Denn er eignet sich mit seinem spitz zulaufenden Ende ebenso gut, um eine Rille in den Boden zu ziehen, sodass das Saatgut einfach nur eingestreut werden muss.

Handhabung des Sauzahns

Um einen Sauzahn zu benutzen, stehen zweierlei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • langer Stiel: Dieser wird dazu verwendet, um nicht in die Knie gehen zu müssen. Aus dem Stand lässt sich der Boden bequem bearbeiten.
  • kurzer Stiel: Viele Sauzähne besitzen die Fähigkeit, dass die Stiele ausgetauscht werden können. Befestigt man an seinem anderen Ende einen Griff, ist er auch für die Arbeiten im Hochbeet, an Gräbern oder in Blumenkübeln geeignet.

Somit ist für jede Art von Bodenauflockerung die richtige Möglichkeit zur problemlosen Handhabung gegeben.

Aus welchen Materialien sind Sauzähne gefertigt?

Sauzähne werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Die häufigsten sind:

Material Eigenschaften, Verwendung
Eisen, Edelstahl
  • sehr robust gebaut
  • witterungsbeständig
  • Verbindungen sind in der Regel geschweißt oder geschmiedet
  • setzen nicht schnell Rost an
  • sind sehr langlebig
Kupfer
  • werden gerne in Biogärten eingesetzt
  • sind nicht magnetisch
  • geben bei der Verwendung Kupfer an den Boden ab, was den Pflanzen zugute kommt
  • sind in der Handhabung oftmals einfacher als Varianten aus Stahl oder Eisen, weil sie leichter sind
  • kann, wenn er sich verbiegt, leicht wieder in die alte Position zurückgebogen werden
  • erhöht die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens

Für welches Material man sich am Ende entscheidet, hängt von den eigenen Vorlieben ab und davon, was man mit dem Sauzahn vorhat.

In welcher Jahreszeit wird der Sauzahn für gewöhnlich benutzt?

Die meisten Arbeiten werden im Frühjahr und Sommer mit dem Sauzahn erledigt. Im Winter hingegen hat er Pause und sollte zum Ende der Saison eingehend gereinigt werden, um im nächsten Jahr wieder einsatzfähig zu sein.

Die Reinigung erfolgt idealerweise mit klarem Wasser und einem Schwamm. Wichtig ist, dass man ihn danach gut abtrocknet, sodass sich kein Flugrost bildet. Gelagert wird der Sauzahn am besten in hängender Position. So kann sich keine Feuchtigkeit unterhalb seiner Sichel bilden. Die Umgebung sollte dabei möglichst trocken sein.

Gartentipp des Tages!

Als zweifache Mutter lebe ich mit meiner Familie, Hund und Pferden auf dem Land. Nachhaltigkeit und ein angenehmes Miteinander sind mir besonders wichtig und werden in unserem Haushalt täglich vorgelebt. Genau wie meine Leidenschaft fürs Gärtnern und Schreiben.

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