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Dutch-Oven Test 2021

Die besten Dutch-Ovens im Vergleich

Unter einem Dutch Oven versteht man einen großen Topf aus Gusseisen, in dem Fleisch, Gemüse und Eintöpfe besonders aromatisch und zart zubereitet werden können. Dutch Oven werden in erster Linie übers Feuer oder in die Glut gestellt. Daher werden sie auch als Feuertöpfe bezeichnet. Vor dem ersten Gebrauch sollten sie eingebrannt werden, damit sich die sogenannte Patina bildet: Diese dient als Antihaft- und Schutzschicht, um den Topf leichter reinigen zu können. Die Gusseisen-Töpfe waren bereits im 16. Jahrhundert in den Niederlanden weit verbreitet. Dort werden Sie auch heute noch nicht nur über dem Feuer, sondern auch im heimischen Backofen eingesetzt. Wählen Sie jetzt für Ihre nächste Gartenparty einen Dutch-Oven aus unserer Tabelle aus.

Dutch Oven sind besonders im Herbst eine tolle Möglichkeit für eine gemütliche Gartenparty.

Es muss nicht immer der Grill sein: Mit den sogenannten Dutch Oven gelingt über dem offenen Feuer oder auf der Glut ebenfalls wohlschmeckendes Fleisch sowie Gemüse. Auch für Eintöpfe sind die Feuertöpfe bestens geeignet. Gratis dazu gibt es Lagerfeuer-Romantik.

In unserem Dutch-Oven-Vergleich 2021  erklären wir Ihnen, worauf sie neben dem Fassungsvermögen achten sollten, wenn Sie sich einen Dutch Oven kaufen möchten und geben Ihnen Tipps, wie die Gerichte besonders gut gelingen.

Wozu dient ein Dutch Oven?

Grilltopf, Potjie, Feuertopf, Dutch Ofen oder Dutch Topf: Der Dutch Oven ist unter verschiedenen Bezeichnungen zu finden. Der aus Gusseisen geformte Topf wurde ursprünglich in den Niederlanden als Schmor- und Kochtopf für die Feuerstelle konzipiert. Auch heute findet er vor allem bei Grill-Fans Anwendung, da er sowohl auf den Grill als auch in die Glut gestellt werden kann. Besitzt der Topf keine Füße, kann mit ihm sogar im Backofen gekocht werden.

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Nicht nur Fleisch, Gemüse und Eintöpfe werden darin zubereitet, auch Brot lässt sich in dem Dutch-Topf backen. Im Grunde ersetzt der Gusseisen-Topf einen Bräter oder Schmor-Topf. 

Funktionsprinzip des Dutch Oven

Legen Sie das gewürzte Fleisch und Gemüse, welches garen soll, in den Topf, geben Sie den Sud hinzu. Legen Sie anschließend den Deckel darauf. Jetzt können Sie auf den Deckel noch glühende Kohle platzieren. So bekommen die Zutaten die Hitze nicht nur von unten, sondern auch von oben ab.

Im Dutch Oven wird Fleisch besonders schonend gegart.


Wichtig: lassen Sie das Fleisch nun mehrere Stunden garen und öffnen Sie dabei den Deckel des Feuertopfs nicht! Denn wie Dutch-Oven-Tests herausgefunden haben, wird es nur so köstlich zart, da der Dampf nicht entweichen kann.

Welche Vor- und Nachteile Ihr persönlicher Dutch-Oven-Testsieger gegenüber einem Schmortopf hat, haben wir hier abschließend für Sie zusammengefasst:

  • Rundumhitze für Speisen – werden besonders zart
  • Wärme wird länger gespeichert
  • Modelle ohne Füße auch in Backofen oder direkter Glut nutzbar
  • Deckel kann auch als Pfanne verwendbar
  • Töpfe und Deckel sehr langlebig
  • besonders schwer zu tragen
  • Handschuhe bzw. Deckelheber notwendig
  • muss er vor der ersten Benutzung eingebrannt werden – falls noch nicht vom Hersteller erledigt

Dutch-Oven-Arten: mit oder ohne Füße

Besonders markante Unterschiede gibt es bei den Dutch-Ofen nicht. Verschiedene Kategorien lassen sich nur durch zwei Punkte differenzieren: durch ihre Füllmenge und ob sie Füße besitzen oder nicht.

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Dutch-Oven ohne Füße Dutch-Oven mit Füßen
Dutch-Töpfe ohne Füße sind nicht nur am Schwenkgrill, sondern auch im Backofen einsetzbar. Meistens werden sie im Dutch-Oven-Set mit einem Topfständer geliefert, sodass der Topf bei Bedarf auch in die Glut gesetzt werden kann. Die ursprünglichen Dutch-Öfen besitzen drei Beine und werden direkt in die Glut des offenen Feuers gestellt. Dank des Henkels kann dieser Topf aber auch an eine Schwenkvorrichtung gehangen werden.
  • für den Gebrauch im und überdem offenen Feuer gemacht

auch für den Gebrauch auf dem Herd und im Backofen geeignet

weniger sicherer Halt auf Topfständern – kann leicht verrutschen

  • für den Gebrauch im und überdem offenen Feuer gemacht

Deckel haben oftmals Füße – Verwendung als Pfanne möglich

kann nicht im heimischen Backofen verwendet werden

Kaufberatung für Dutch-Oven: Vor allem Material und Größe sind wichtig

Material: Gusseisen dient als Wärmespeicher!

Speisen bleiben im gusseisernen Topf auch besonders lange warm.


Egal ob teuer oder günstig: Alle Dutch-Oven-Typen bestehen ausschließlich aus Gusseisen. Dieses Material nimmt Hitze gut auf, speichert sie lange und gibt sie nur langsam wieder ab.

Ihr persönlicher Duch-Oven-Testsieger sollte überall gleich dick geformt sein, sodass die Wärme gleichmäßig abgegeben wird. Obendrein ist das ein Indikator für eine gute Verarbeitungsqualität.
Achtung: Gusseisen-Töpfe sind sehr schwer! Daher sollten Sie unbedingt die Standfestigkeit Ihres Dreibeins prüfen, bevor Sie den Kessel an den Schwenkgrill befestigen.

Größe des Dutch-Ovens: Für sechs Personen reichen 6 Liter

Abhängig davon, wie viele Personen Sie bekochen möchten, sollte die Größe des Dutch-Topfs ausfallen. An den folgenden Richtwerten können Sie sich orientieren:

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  • Für 2 – 3 Personen eignet sich ein Topf mit 3 Liter Fassungsvermögen.
  • Für 2 – 4 Personen eignet sich ein Topf mit 4 Liter Fassungsvermögen.
  • Für 6 – 8 Personen eignet sich ein Topf mit 6 oder 7 Liter Fassungsvermögen.
  • Für 7 – 9 Personen eignet sich ein Topf mit 8 Liter Fassungsvermögen.

Must-Have: Deckelheber als Zubehör

Zu jedem Dutch-Oven gehört ein Deckelheber: Mit diesem Dutch-Oven-Zubehör können Sie den heißen Deckel vom Topf heben, ohne sich Ihre Hände zu verbrennen. Unterschätzen Sie die Hitze des Gusseisen-Topfs für die Feuerstelle nicht – Fassen Sie nicht mit der ungeschützten Hand an den heißen Dutch-Ofen!

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Oftmals ist der Deckelheber schon in der Lieferung des Dutch Oven enthalten. Falls nicht, können Sie einen solchen Heber für ca. 10 Euro zusätzlich erwerben. Achten Sie darauf, dass das Zubehör ebenfalls aus Gusseisen besteht – leichte, biegsame Materialien wie Aluminium können den Deckel nicht ausreichend sicher halten.

Dutch-Oven-Sets

Hersteller und Marken wie cs-trading oder Tec Take haben auch Dutch-Oven-Sets im Angebot. Dort sind beispielsweise noch eine Transportbox, weitere Pfannen und kleine Töpfe aus Gusseisen oder ein Topfständer enthalten, um viele verschiedene Dutch-Oven-Rezepte ausprobieren und große BBQs stemmen zu können.

Tipps & Tricks zum Kochen mit dem Dutch Oven

Um lange Freude und Kochspaß mit dem für Sie besten Dutch Oven zu haben, geben wir im folgenden Abschnitt ein paar Tipps aus Dutch-Oven-Tests, welche die Langlebigkeit des Topfes fördern sollen:

Knoblauch in die Marinade
Die Aromen von Kräutern und Gewürzen aus Öl-Marinaden ziehen nur etwa 3 Milli­meter ins Fleisch ein – selbst nach sehr langer Einwirk­zeit. Auch Säuren wie Zitronensaft, Jogurt und Wein wirken nur an der Oberfläche und machen sie nach einigen Stunden breiig.
  • Nach der Nutzung: Lassen Sie den Dutch-Topf gut abkühlen – Achtung, das braucht Zeit!
  • Bestreichen Sie den Dutch Oven nach jeder Nutzung mit Öl, um die Patina zu verstärken.
  • Wenn der Dutch Oven länger als 3 Monate im Keller lagert, sollten Sie zwischen Topf und Deckel mit einem Geschirrhandtuch einen kleinen Schlitz schaffen, damit die Luft zirkulieren kann und der Topf nicht ranzig wird.
  • Vermeiden Sie es, kalte Flüssigkeiten in den heißen Gusseisen-Topf zu gießen – er könnte dadurch brechen.
  • Säubern Sie Ihren Dutch Oven nie mit Spülmittel oder mit einer Drahtbürste –das schädigt die Patina!
  • Köcheln Sie in der Anfangszeit keine säuerlichen Gerichte im Feuertopf – die Säure schädigt ebenfalls die frische Patina!