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Magnetbohrmaschine Test 2022

Die besten Magnetbohrmaschinen im Vergleich

Wenn Sie in Metalle präzise bohren möchten, kann ein Magnetbohrmaschine Test hilfreich sein. Diese Ständerbohrmaschine ist speziell auf diese Materialien ausgerichtet und funktioniert lediglich auf magnetischem Edelstahlblech. Ein starker Elektromagnet bleibt am Metall haften. Dies ermöglicht Ihnen sehr genaue Bohrungen vorzunehmen. Dabei ist das Werkzeug nicht nur als Kernbohrmaschine nutzbar. Passende Aufsätze ermöglichen auch Ringbohren oder Gewindeschneiden. Werfen Sie einen Blick in unsere Vergleichstabelle und verschaffen Sie sich einen umfassenden Produktüberblick.

Die besten Magnetbohrmaschinen 2022

Magnetbohrmaschinen werden direkt an dem Werkstück befestigt, was die Handhabung deutlich erleichtert.

Beinahe jeder Hobbyhandwerker besitzt eine Handbohrmaschine. Diese genügt bei einfachen Bohrarbeiten, wird aber bei Kernbohrungen in Metall schnell an ihre Grenzen stoßen. Stärkere Werkstücke aus Metall erfordern eine Magnetkernbohrmaschine. Alle Produkte, die Sie in einem Magnetbohrmaschine Test finden, wurden speziell für diese Ansprüche entwickelt.

Magnetbohrmaschinen bieten Ihnen die Vorzüge von einem Standbohrer. Die Befestigung erfolgt jedoch direkt am zu bearbeitenden Werkstück. Sie können vertikal bohren oder auch über Kopf mit diesem Metallbohrer arbeiten. Im Folgenden erfahren Sie, welche Materialien Sie mit einem Magnetbohrer bearbeiten können, welches Zubehör sinnvoll ist und warum Sie auf den Kernbohrungsdurchmesser besonders achten sollten.

Eine günstige Magnetbohrmaschine wird Ihnen in folgendem Video vorgestellt:

Der Unterschied liegt im Detail

Alle Produkte dieser Kategorie funktionieren nach demselben Prinzip. Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen ergeben sich etwa in der Größe, dem Gewicht oder der Ausstattung.

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Neben den in einem Magnetbohrmaschine Vergleich berücksichtigten Standardmodellen kann in folgende Varianten unterschieden werden:

  • leichte Magnetbohrmaschine: Diese Bohrmaschine kommt mit einem vergleichsweise geringen Gewicht aus. Dies ist bei besonderen Anforderungen an das Werkzeug hilfreich. Bei speziellen Arbeiten kann die Last der Magnetkernbohrmaschine zur Gefahr werden. Die leichtgewichtigen Modelle sind bei Arbeiten an größeren Metallkonstruktionen wie Brückengeländern, Strommasten oder Türmen eine große Hilfe.
  • automatische und halbautomatische Magnetbohrmaschine: Diese Modelle erfreuen sich großer Beliebtheit, wenn es schnell gehen soll und verschiedene Arbeiten im Akkord zu erledigen sind. Sie sparen damit nicht nur Zeit, sondern hat auch positive Auswirkungen auf Ihre Stromrechnung. Während Sie bereits den nächsten Arbeitsgang vorbereiten oder erledigen, arbeitet der Magnetbohrer selbstständig weiter.
  • pneumatische Magnetbohrmaschine: Diese Kernbohrmaschine macht sich bezahlt, wenn eine Brandgefahr durch elektrische Leitungen gegeben ist. Es handelt sich nicht um einen herkömmlichen Magnet, sondern es kommt ein Permanentmagnet zur Anwendung.

Die Vor- und Nachteile der genannten Magnetbohrmaschine Arten

Art bzw. Typ Vorteile Nachteile
leichte Magnetbohrmaschine
  • geringes Gewicht
  • handlich
  • flexibel
  • transportabel
  • weniger stabil
  • für den stationären Einsatz nicht notwendig
automatische und halbautomatische Magnetbohrmaschine
  • arbeitet selbstständig
  • spart Zeit
  • spart Strom
  • zeitgleich können mehrere Arbeitsgänge erledigt werden
  • teurer als herkömmliche Modelle

 

pneumatische Magnetbohrmaschine
  • sicher in der Anwendung
  • verwendet Permanentmagnet
  • nicht notwendig, wenn keine unmittelbare Brandgefahr besteht

Der Kernbohrdurchmesser bestimmt den Funktionsspielraum

Auf der Suche nach der besten Magnetbohrmaschine für Ihre Ansprüche gilt es zunächst zu klären, welchen Durchmesser die zu bohrenden Löcher besitzen, bzw. wie viel Spielraum Sie sich dabei wünschen.

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Der Durchmesser der Kernbohrung entspricht der Größe der Löcher, die Sie mit der jeweiligen Tischbohrmaschine bohren können.

Der Kernbohrdurchmesser variiert nach Hersteller und Marke. In der Regel liegt die Spanne bei 30 bis 60 Millimetern. Bedenken Sie daher: Wenn Sie eine Magnetbohrmaschine kaufen, die einen Bohrdurchmesser von 50 Millimetern besitzt, können Sie damit auch kleinere Löcher bohren. Umgekehrt ist dies nicht möglich. Besitzt Ihre neue Bohrmaschine nur 30 Millimeter maximalen Durchmesser, ist es nicht möglich, ein Loch von 50 Millimetern Durchmesser ins Metall zu bringen.

Auch für die Bohrtiefe gibt es Grenzen

Die Bohrtiefe der Säulenbohrmaschine spielt ebenfalls eine Rolle. Bei kompakten und handlichen Geräten müssen meist Abstriche in der Bohrtiefe gemacht werden. Daher gilt es im Vorfeld darüber nachzudenken, ob die Prämissen an den persönlichen Magnetbohrmaschine Testsieger in der kompakten Handhabung oder einer möglichst hohen Bohrtiefe liegen.

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Wird die Bohrtiefe mit mindestens 50 Millimetern angegeben, können Sie von einem leistungsfähigen und flexibel einzusetzenden Werkzeug ausgehen.

Mehrere Gänge sorgen für Präzision

Faustformel:
Umso härter das Material beschaffen ist, umso langsamer müssen Sie mit dem Magnetbohrer zu Werke gehen.

Bohrungen in Stahl und Edelstahlblech sind kein Kinderspiel. Sie müssen aufmerksam und präzise arbeiten. Jedes Werkstück stellt andere Ansprüche.

Besitzt der Spiralbohrer mehrere Gänge, können Sie flexibel bleiben und den Metallbohrer genau auf das passende Werkstück einstellen. Viele Hersteller bewerben Ihre Produkte mit einer möglichst hohen Zahl an maximalen Umdrehungen in der Minute. Diese Daten werden allerdings im Leerlauf ermittelt und haben wenig Einfluss auf das letztliche Bohrergebnis. Legen Sie daher den Fokus auf die Anzahl der Gänge. Mindestens zwei Gänge sollten vorhanden sein.

Lässt sich der Bohrkopf tauschen, bleiben Sie flexibel

Achten Sie beim Kauf der Ständerbohrmaschine auch darauf, dass sich der Bohrkopf austauschen lässt. Damit lässt sich die Tischbohrmaschine nicht nur zum Kernbohren verwenden.

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Durch Austauschen des Bohrkopfes sind folgende Arbeiten möglich:

  • Bohren
  • Ringbohren
  • Senken
  • Gewindeschneiden

Die meisten Magnetbohrmaschinen können mit einem Spiralbohrer versehen werden. Diese Bohrer sind meist nicht Teil des Lieferumfangs und müssen separat angeschafft werden. Beim Gewindeschneiden ist ebenfalls der maximale Durchmesser relevant.

Wenn Sie eine Magnetbohrmaschine günstig kaufen, werden Sie meist nur Gewinde bis M-14 schneiden können. Bringt der Standbohrer mehr Leistung mit, sind M-26-Gewinde ohne Probleme möglich.

Ein Haltegurt erleichtert Überkopf-Arbeiten

Ein Haltegurt bietet sich auch bei Senkrecht-Arbeiten an.

Beim Kauf einer Magnetbohrmaschine lohnt ein Blick auf das Zubehör. Ein Bohrmaschinen-Set spart Geld, sollte aber nur wirklich notwendiges und nützliches Equipment enthalten.

Verschiedene Bohraufsätze ersparen den Nachkauf. Zu bedenken gibt es auch, dass herkömmliche und bereits im Besitz befindliche Aufsätze meist für diese spezielle Säulenbohrmaschine nicht genutzt werden können.

Bei Arbeiten über Kopf besteht ein erhöhtes Unfallrisiko. Dieses lässt sich minimieren, wenn Sie einen Haltegurt verwenden.

FAQ: Fragen und Antworten rund um Kauf und Verwendung von Magnetbohrmaschinen

Sie wissen nun, was es beim Kernbohren ausmacht, wenn ein Magnet ins Spiel gebracht wird. Vielleicht haben Sie sich bereits für eine bestimmte Marke entschieden und wissen, ob eine Bohrmaschine mit Akku Ihren Ansprüchen gerecht wird. In diesem Zusammenhang verweisen wir gern auf die Stiftung Warentest. Diese hat aber bislang keinen Magnetbohrmaschine Test durchgeführt. [Stand: 01/2021] Unsere Kaufberatung möchten wir durch einige hilfreiche FAQs ergänzen.

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Was sollte bei der Benutzung von Magnetbohrmaschinen beachtet werden?

Vor dem Gebrauch müssen Sie dafür sorgen, dass der Untergrund auch wirklich magnetisch beschaffen ist. Reinigen Sie dazu das Werkstück und testen mit einem Magneten die entsprechende Reaktion.

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Bei Überkopf-Arbeiten ist die Bohrmaschine ausreichend zu sichern. Die Stromzufuhr muss permanent gesichert sein. Wird der Stromfluss unterbrochen, stürzt der Bohrer ab. Dies kann zu Unfällen und Verletzungen führen.

Für welche Materialien eignet sich ein Magnetbohrer?

Ob Stahl oder Edelmetall magnetisch sind, hängt von der Zusammensetzung der Legierung ab.

Dies ist abhängig von der Funktionsweise der Geräte. Sie müssen den Bohrer am Werkstück befestigen, bevor dieser zum Einsatz kommen kann. Dies kann nur durch den Einsatz von Magneten sichergestellt werden. Daher sind diese Bohrmaschinen ausschließlich für magnetische Werkstücke geeignet.

Um magnetische Werkstoffe handelt es sich bei:

  • Kobalt
  • Nickel
  • Eisen
  • Stahl und Edelmetall (hängt von der Legierung ab)

Folgende Materialien sind nicht magnetisch und daher für diesen Bohrer ungeeignet:

  • Aluminium
  • Kupfer
  • Holz
  • Kunststoff

Welche Sicherheitshinweise sollten beachtet werden?

Wenn Sie mit dem Magnetbohrer arbeiten, tragen Sie Schutzkleidung. Dazu zählen Handschuhe und Sicherheitsschuhe. Da sich vom Werkstück heiße Späne lösen können, sollten Sie nicht auf eine Schutzbrille verzichten.

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Beim Bohren entstehen Geräusche, welche die Grenze von 85 Dezibel überschreiten. Somit können die Ohren Schaden nehmen, wenn Sie auf einen Gehörschutz verzichten.