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Pelletofen Test 2021

Die besten Pelletöfen im Vergleich

Sie denken über eine umweltfreundliche Alternative zur Heizung nach oder sind auf der Suche nach einem Kamin-Ersatz, der über einen deutlich höheren Wirkungsgrad verfügt? Dann ist ein Pelletofen genau das richtige für Sie. Tests zeigen: Wasserführende Modelle eignen sich in der Regel zum Beheizen einer Wohnung während nicht wasserführende Modelle einem Kamin nahe kommen. Entscheiden Sie sich jetzt für ein Modell aus unserer Vergleichstabelle, welches zu Ihrer Raumgröße passt.

Die besten Pelletöfen 2019

Ein Pelletofen wird wie ein Kamin per Ofenrohr an den Schornstein angeschlossen.


Ein Pelletofen erzeugt besonders zur kalten Jahreszeit eine angenehme Wärme. Den mit Holzpellets betriebenen Ofen gibt es in verschiedenen Ausführungen zu kaufen, sodass er in nahezu jeden Wohnraum passt. Zudem stellen Pelletöfen oftmals eine umweltbewusste Ergänzung zur normalen Heizungsanlage dar.

In unserem Pelletofen-Vergleich 2021 auf Gartentipps.com stellen wir Ihnen die praktischen Heizöfen genauer vor. Sie erfahren, was Sie in Bezug auf das Heizen mit einem wasserführenden Pelletofen, einem Pelletofen ohne Strom beziehungsweise einem Pelletofen ohne Gebläse beachten sollten. Unsere Kaufberatung gibt Ihnen einen Überblick über die praktische Pelletheizung.

Pelletöfen funktionieren auf unterschiedliche Weise

Die Ergebnisse von verschiedenen Pelletofen-Tests haben gezeigt, dass Pelletöfen auf verschiedene Arten funktionieren. Wie dabei die einzelnen Typen der Ofenheizungen aufgebaut sind und welche Betriebsart dahintersteckt, verdeutlichen wir Ihnen an zwei gängigen Arten von Pelletöfen.

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Wasserführende Pelletöfen unterstützen die Heizanlage

Wasserführende Pelletöfen dienen als Unterstützung der Heizanlage. Dabei handelt es sich um einen Pelletofen mit Wassertasche. Beim Heizen wird gleichzeitig das Wasser im Behälter erhitzt.

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Das heiße Wasser kann anderweitig sinnvoll genutzt werden. Ein Pelletofen mit Wassertasche benötigt einen Wasserspeicher.

Ein Pelletofen ohne Strom ähnelt einem Kamin

Ein Pelletofen ohne Strom wird wie eine Art Kamin genutzt. Eine elektrische Entzündung des Brennstoffs entfällt. Zum Heizen werden die Holzpellets manuell angezündet.

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Der Pelletofen ohne Gebläse funktioniert mit Strahlungswärme und wird über ein Ofenrohr mit dem Schornstein verbunden.

Vor- und Nachteile verschiedener Pelletofen-Arten

Wenn Sie einen Pelletofen kaufen, dann sollten Sie sich neben der passenden Betriebsart auch mit den einzelnen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen. Nicht jeder Pelletofen aus Tests passt zu jedem Haus und zu den Erwartungen der Hausbesitzer.

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Pelletofen Vorteile Nachteile
Pelletofen wasserführend

  • besonders umweltbewusst und energiesparend

  • ergänzen die Wärmeleistung von Gas- oder Ölheizungen

  • werden oftmals finanziell vom BafA gefördert


  • benötigen eine aufwendigere Installation

  • brauchen viel Platz zum Aufstellen eines Speichers

Pelletofen ohne Strom

  • funktionieren autark und sind vom Netzstrom unabhängig

  • hohes Einsparungspotential in Bezug auf Stromkosten

  • Modelle ohne Gebläse wirbeln keine Staubpartikel auf


  • beheizt nur den Raum, in dem er aufgestellt ist

  • nicht zur Unterstützung anderer Heizanlagen geeignet

Der beste Pelletofen hat einen hohen Wirkungsgrad und eine automatische Luftregelung

Dann ist ein Pelletofen kanalisierbar:
Wenn ein Pelletofen als kanalisierbar bezeichnet wird, bedeutet das, dass die von ihm erzeugte Energie in ein weiteres Versorgungsnetz eingespeist werden kann.

Bei der Auswahl einer Pelletheizung beziehungsweise eines Pelletofens gibt es laut Pelletofen-Tests einige Kaufkriterien zu beachten. So kommt es zum Beispiel darauf an, ob ein Kaminofen raumluftunabhängig ist oder zur Verbrennung des Materials Sauerstoff aus der Raumluft bezieht.

Aber auch das Fassungsvermögen des Pelletbehälters sowie das Material des Ofens selbst spielen eine Rolle. Lesen Sie unseren Ratgeber auf Gartentipps.com und finden Sie einen geeigneten Hersteller für Ihren neuen Kamin.

Die empfohlene Raumgröße (qm) entscheidet über den Aufstellort

Jeder Pelletofen wird für eine bestimmte Raumgröße empfohlen, an die Sie sich auch halten sollten. Ist der Pelletofen klein, passt er vorzugsweise auch in kleinere Räume. Je größer der Ofen ist, desto mehr Quadratmeter Wohnfläche kann er aufwärmen.

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Doch die Heizleistung des Pelletofens sollte auf keinen Fall die geeignete Raumgröße überschreiten, weil der Wohnraum ansonsten zu stark überhitzt. Das führt dazu, dass Sie entsprechend viel lüften müssen, um sich Abkühlung zu verschaffen, was auch wieder weniger energieeffizient ist. Als Grundlage zur Berechnung wird oft 0,1 kW pro Quadratmeter Wohnraum angenommen. So reicht beispielsweise ein Pelletofen mit 2,5 kW für ein einzelnes Zimmer in der Regel aus.

Damit ist auch schon die max. Heizleistung (kW) angesprochen. Diese besagt, wie viel Quadratmeter Wohnfläche der Pelletofen maximal beheizen kann. So können Sie also davon ausgehen, dass Sie mit einem Pelletofen mit 7,5 kW zum Beispiel eine 75 Quadratmeter große Wohnfläche mit Wärme versorgen können. Allerdings spielen dabei auch Faktoren wie der richtige Brennstoff eine weitere Rolle.

Ein guter Pelletofen hat einen hohen Wirkungsgrad (%)

Holzpellets bieten einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als Holz.


Pellet-Kaminöfen-Tests zeigen, dass der Wirkungsgrad der Öfen im Vergleich zu herkömmlichen Kaminen wesentlich höher ist. Damit nutzt eine Pelletheizung ihren Brennstoff deutlich besser zu Energiegewinnung als das beispielsweise richtige Kamine mit Holzscheiten tun.

Die besonders effektive und auch saubere Verbrennung von Holzpellets hat gleich zwei Vorteile: Zum einen wird durch die geregelte Zufuhr von neuen Holzpellets eine gleichbleibende Wärme erzeugt und keine Energie verschwendet.

Zum anderen verbrennen die Holzpellets nahezu vollständig und hinterlassen kaum Rückstände. Selbst der CO2-Ausstoß ist dabei deutlich reduziert. Der Wirkungsgrad der meisten Pelletöfen liegt zwischen 85 % und 90 %. Außerdem sorgt ein hoher Wirkungsgrad dafür, dass Sie insgesamt auch weniger Holzpellets bei maximaler Brenndauer pro Tankfüllung verbrauchen. Große und hochwertige Pelletöfen besitzen dabei gegenüber einem Pelletofen, der klein ist, natürlich einen Vorteil.

Bei der Bestellung von Holzpellets wird in Tonnen (1 Tonne = 1000 kg) gerechnet. Eine Tonne kostet in der Regel etwa 260 Euro.

Mit einer vollen Tankfüllung können Sie in der Regel den ganzen Tag lang, also mindesten 24 Stunden, heizen. Hochwertige oder große Pelletöfen liegen sogar noch weit darüber.

Wählen Sie das Material und weitere Ausstattungsdetails

Die meisten Pelletheizungen besitzen ein Gehäuse aus Stahl. Das Material sieht nicht nur in verschiedenen Farben gut aus und passt sich an die meisten Räumlichkeiten an, sondern strahlt auch die Wärme am besten ab. Einige Hersteller ummanteln ihren Pelletofen jedoch noch mit weiteren Materialien wie zum Beispiel Keramik. Das kommt optisch einem echten Kamin dann schon sehr nahe.

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Einige Modelle sind zudem mit einer Sichtscheibe ausgestattet, sodass Sie die Verbrennung der Holzpellets beobachten können. Als zusätzliche Ausstattung können Sie einen Pelletofen erwerben, der eine automatische Luftregelung hat. So wird der Zufluss des für die Verbrennung benötigten Sauerstoffs automatisch geregelt. Weiteres Zubehör wie ein Kamineinsatz, ein Handfeger oder eine Kehrschaufel für die Asche sind entweder im Lieferumfang enthalten oder können separat gekauft werden.

Was sagt die Stiftung Warentest zu Pelletöfen?

In einem Pelletofen-Test der Stiftung Warentest erlangt der Pelletofen-Testsieger die Note „gut“. Die Ansprüche, was einen Kaminofen in den Punkten Verarbeitung, Handhabung und Sicherheit angeht, sind hoch. Fragen dazu beantwortet Ihnen auch ein Schornsteinfeger oder Kaminbauer. Neben einem günstigen Pelletofen von Aldi können Sie auch auf eine Marke wie Home von Haas und Sohn zurückgreifen. Weitere Hersteller lesen Sie hier:

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  • Rika
  • MCZ
  • Wodtke
  • Haas und Sohn
  • Hark
  • Westminster
  • Wamsler

Wichtige Fragen und Antworten zu Pelletöfen

Wie oft muss man einen Pelletofen nachfüllen?

Holzpellets werden in einem Pelletofen nahezu restlos verbrannt.


Bei den meisten Pelletöfen reicht eine Tankfüllung aus, um 24 Stunden zu heizen. Große Modelle kommen sogar auf ungefähr 50 Stunden. Wie oft Sie einen Pelletofen nachfüllen müssen, hängt also davon ab, wie lange Sie den Ofen pro Tag nutzen.

Wie viel Strom verbraucht ein Pelletofen?

Entscheiden Sie sich für eine vollautomatische Pelletheizung, benötigt diese zum Beispiel Strom, um die Holzpellets in die Brennkammer zu befördern. Dazu reichen 120 Watt in der Regel aus. Größere Modelle verfügen im laufenden Betrieb teilweise über eine Leistung von bis zu 250W. Anhand der folgenden Tabelle sehen Sie, welchen Unterschied dies in den jährlichen Stromkosten unter Dauerbetrieb ausmachen würde (Strompreis: 0,25 €/kWh):

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Leistung Jährliche Stromkosten
120W 262,80 €
250W 547,50 €

Bedenken Sie aber, dass Sie das gesparte Geld bei den Stromkosten bei den Holzpellets wieder zusätzlich einkalkulieren müssen.

Wie laut ist ein Pelletofen?

Ein Pelletofen ist im Gegensatz zu einem offener Kamin komplett geschlossen. So hören Sie weniger die Verbrennungsgeräusche der Holzpellets als möglicherweise das Gebläse. Erste Erfahrungen mit einem Pelletofen lassen sich zum Beispiel in einem Fachgeschäft tätigen.

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Was tun, wenn der Pelletofen defekt ist?

Sollten Sie feststellen, dass Ihr Pelletofen nicht mehr richtig oder gar nicht mehr funktioniert, nehmen Sie das Gerät auf keinen Fall weiter in Betrieb. Lassen Sie einen Kaminbauer oder eine andere Person vom Fach kommen, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Denken Sie daran, regelmäßig eine Pelletofen Wartung durchführen zu lassen.

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