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Dezentrale Wohnraumlüftung Test 2022

Die besten Dezentrale Wohnraumlüftungen im Vergleich

Schonen Sie die Bausubstanz Ihres Hauses und gönnen Sie sich ein wenig Komfort im Alltag! So zeigt die dezentrale Wohnraumlüftung im Test, dass ein manuelles Lüften Ihres Hauses nicht mehr erforderlich ist. Eine dezentrale Wohnraumlüftung gehört gerade im Neubau mittlerweile zu den Standards. Doch auch in älteren Häusern lassen sich die Lüftungsanlagen leicht nachrüsten. Bevor Sie eine dezentrale Wohnraumlüftung kaufen, lohnt sich ein Vergleich von Leistung und Grundausstattung der Modelle. In einem Vergleich sollten Sie besonders auf die Geräuschentwicklung der Anlage achten. So zeigt unsere Tabelle, das gerade einzelne Anlagen störende Laufgeräusche entwickeln.

Die besten dezentrale Wohnraumlüftungen 2022

Mit einer dezentralen Wohnraumlüftung lässt sich das Klima regulieren.

Eine dezentrale Wohnraumlüftung wird zur kontrollierten Lüftung Ihres Hauses eingesetzt. Durch die Installation einer solchen Anlage ist das manuelle Lüften der Räume überflüssig. Die Lüftungsanlagen sorgen kontinuierlich für einen Luftaustausch und damit für ein angenehmes Wohnklima. Doch nicht nur der Wohnkomfort steigt durch die Installation einer solchen Anlage, sie tragen auch zum Erhalt der Bausubstanz bei.

Nur durch regelmäßiges und gründliches Lüften kann in Gebäuden der Schimmelbildung vorgebeugt werden. Die Auswahl an dezentralen Wohnraumlüftungen hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Heute unterscheiden sich die verfügbaren Anlagen sowohl im Luftvolumen als auch in der Lautstärke und den Komfortfeatures, die von den Herstellern eingesetzt werden.

Wichtig ist bei einer dezentralen Wohnraumlüftung, dass diese zu Ihrem Haus passt. Berücksichtigen Sie also die Größe ihrer Wohnung sowie die Anzahl der Räume, in denen die Lüftungsanlage installiert werden soll. moderne Lüftungsanlagen sind mit Sensoren ausgestattet, durch die die Anlagen automatisch gesteuert werden. Die Sensoren messen beispielsweise die Luftfeuchtigkeit im Raum und passen so die Betriebsweise der Lüftungsanlage an.

Vergleich: dezentrale Wohnraumlüftung oder zentrale Wohnraumlüftung –  wo sind die Unterschiede?

Je nach Klima- oder Lüftungsanlage wird viel Energie benötigt.

Wenn es um die Installation einer Wohnraumlüftung geht, steht zunächst die Frage im Raum, ob diese dezentral oder zentral sein soll. Beide Anlagen dienen der Belüftung von Häusern oder einzelnen Wohnungen, unterscheiden sich aber in der generellen Funktionsweise erheblich voneinander. Während Sie eine zentrale Wohnraumlüftung vorwiegend in großen Wohneinheiten finden, wird die dezentrale Wohnraumlüftung immer in einzelnen Räumen installiert.

Zentrale Wohnraumlüftung  erfordert hohen Energieeinsatz

Das Grundprinzip der zentralen Wohnraumlüftung ist an sich sehr komfortabel. Ein sogenannter Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher wird bei diesen Anlagen an einem zentralen Punkt im Haus, beispielsweise auf dem Dachboden oder im Keller installiert. Über verschiedene Rohre und Leitungen wird er anschließend mit allen Räumen des Hauses verbunden.

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Die zentrale Wohnraumlüftung arbeitet mit Lufteinlässen, die sich entweder im Dach oder in der Wand des Hauses befinden. Weiterhin sind separate  Luftauslässe erforderlich, über die schließlich die warme Luft des Raumes wieder nach außen befördert werden kann. Die durch die Lufteinlässe ins Haus angesaugte Luft, wird über die einzelnen Rohre in die verschiedenen Räume verteilt.

Die zentrale Bauweise der Wohnraumlüftung hat den Nachteil, dass zum Ansaugen der Frischluft sehr viel Energie benötigt wird. Damit müssen Sie bei solchen Lüftungsanlagen mit hohen Nebenkosten rechnen.

Dezentrale Wohnraumlüftung bietet mehr Flexibilität

Tipp:
Soll im Zuge einer grundlegenden Sanierung ein Altbau mit einer Wohnraumlüftung ausgestattet werden, ist die dezentrale Variante aufgrund der flexiblen Installation die bessere Wahl.

Möchten Sie bei der Wahl Ihrer Wohnraumlüftung bestmöglich auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen, lohnt es sich eine dezentrale Lösung zu installieren. Bei der dezentrale Wohnraumlüftung haben Sie deutlich mehr Installationsmöglichkeiten. Sie können die Anlage optimal auf die einzelnen Räume aufteilen. Die Öffnungen der Außenwand fällt dadurch deutlich kleiner aus als bei den zentralen Systemen. Um trotzdem im gesamten Haus einen einheitlichen Luftaustausch realisieren zu können, sind die Systeme so gestaltet, dass die einzelnen Einheiten untereinander kommunizieren. Somit lässt sich die Lüftung sowohl auf den einzelnen Raum als auch auf das komplette Gebäude abstimmen.

Zentrale oder dezentrale Wohnraumlüftung: Nachteile und Vorteile auf einen Blick

Ob sich ein  zentraler oder dezentraler Frischluftwärmetauscher für Ihr Haus lohnt, sollten Sie unter anderem davon abhängig machen, ob es sich um einen Neubau oder um eine Sanierung handelt. Gerade bei einem Neubau lässt sich eine zentrale Wohnraumlüftung sehr einfach umsetzen und planen. Anders sieht es bei einem Altbau aus.

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Wohnraumlüftung-Typ Vorteile Nachteile
Dezentrale Wohnraumlüftung
  • optimal für Sanierungen
  • individuelle Aufteilung auf die Räume möglich
  • flexible Installation
  • deutlich kleinere Luftein- und Auslässe in den Wänden
  • Geringere Energiekosten
  • große Unterschiede bei der Ausstattung und Funktionsvielfalt
Zentrale Wohnraumlüftung
  • Lüftungsgerät steht an einer zentralen Stelle im Raum
  • Vernetzung aller Räume mit nur einem Gerät möglich
  • sorgt für optimalen Luftaustausch in allen Räumen
  • nicht für Sanierungen geeignet
  • hoher Energiebedarf

Große Unterschiede bei den Features

Beim Kauf einer dezentrale Wohnraumlüftung ist es grundsätzlich ratsam, auf die Features, also den Funktionsumfang der Anlagen, zu achten. Gerade hier gibt es zwischen den Modellen und Marken große Unterschiede. Eine günstige dezentrale Wohnraumlüftung bietet häufig nicht mehr als die Grundfunktionen. Wünschen Sie sich dagegen eine Anlage, die mit einer Wärmerückgewinnung versehen ist, müssen Sie bereits mit deutlich höheren Kosten rechnen. Diese höheren Anschaffungskosten relativieren sich allerdings durch die geringeren Betriebskosten. Die Wärmerückgewinnung sorgt dafür, dass die Heizkosten deutlich gesenkt werden können.

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Ein weiteres praktisches Feature bei vielen modernen dezentralen Wohnraumlüftungen sind Feuchtigkeitssensoren. Diese messen die Luftfeuchtigkeit in den Räumen und stimmen die Leistung der Lüftungsanlage auf diese ab. So vermeiden Sie eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum, die wiederum einer der wesentlichen Gründe für die Schimmelbildung ist.

Weiterhin gibt es die zentrale Wohnraumlüftungen mit Lichtsensoren. Dadurch können die Anlagen automatisch auf Veränderungen bei der Helligkeit und Dunkelheit reagieren. Das macht sich vor allem beim Tages- und Nachtbetrieb positiv bemerkbar.

Wünschen Sie sich maximalen Einstellungskomfort, sollten Sie sich für eine dezentrale Wohnraumlüftung mit Fernbedienung entscheiden. So können Sie die wichtigsten Einstellungen aus der Distanz vornehmen und müssen nicht immer den Weg zum Gerät in Kauf nehmen.

Leistung muss zum Wohnraum passen

Eine Lüftungsanlage lässt sich unter anderem auch per Fernbedienung bedienen.

Egal ob Sie sich für eine einzelne Lüftungseinheit oder die dezentrale Wohnraumlüftung im Set entscheiden – Sie müssen darauf achten, dass die Leistung zu Ihrem Wohnraum passt. Um die Leistung einer dezentralen Lüftungsanlage zu bewerten, wird das Luftvolumen zur Hand genommen. Das Luftvolumen gibt an, wieviel Innen- und Außenluft durch den Lüfter ausgetauscht werden kann. Umso größer das Luftvolumen ist, desto größer kann der Wohnraum sein, indem die dezentrale Lüftungsanlage eingesetzt wird. Reicht die Leistung nicht aus, müssen Sie mit deutlichen Abstrichen bei der Qualität der Wohnraumbelüftung rechnen.

Verarbeitungsqualität entscheidet über Nutzungsdauer

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die dezentrale Wohnraumlüftung ist die Verarbeitungsqualität des jeweiligen Modells. Umso besser eine dezentrale Wohnraumlüftung verarbeitet ist, desto länger ist die Nutzungs- und Lebensdauer. Besonders wichtig ist, dass bei dem Lüftungsaggregat, welches während des Betriebs einer enormen Beanspruchung unterliegt. Die Verarbeitungsqualität lässt sich vor allem anhand der verwendeten Materialien beurteilen. Bei minderwertigen Anlagen bestehen Abdeckungen beispielsweise nur aus Plastik, während die Hersteller hochwertiger Modelle dagegen auf Edelstahl setzen.

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FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur dezentrale Wohnraumlüftung

Welche Kosten entstehen durch die dezentrale Wohnraumlüftung?

Schnell fällt die Entscheidung für eine dezentrale Wohnraumlüftung: Die Kosten müssen dabei aber genau im Blick behalten werden. Wie viel eine solche Anlage kostet, hängt vor allem davon ab, in wie vielen Räumen sie installiert werden soll, welche Features die Anlage bietet und für welchen Hersteller Sie sich entscheiden. Hier gibt es gravierende Unterschiede. Bei einem Preisvergleich achten Sie immer auch auf die Ausstattung und Leistungen, die Ihnen die Modelle bieten.

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Wie laut ist eine dezentrale Wohnraumlüftung?

Ein Punkt, den sie beim Kauf nicht vergessen sollten, ist die Geräuschimmissionen, die bei dieser Anlage entsteht. Diese lässt sich generell nicht verneinen, da die Lüfter während des Betriebs eine gewisse Lautstärke abgeben. Wie hoch diese Geräuschemission ist, ist von Modell zu Modell verschieden. Hier lohnt es sich in jedem Fall, auf eine wertige Lüftungsanlage auszuweichen, bei der die Geräuschemission deutlich geringer ist. Gerade da die Lüfter im Raum sind, spielt die Geräuschimmissionen eine besonders wichtige Rolle.

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