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Buchweizen – Aussaat und Ernte

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Buchweizen ist glutenfrei und deshalb bei vielen Menschen sehr beliebt. Wie Sie Buchweizen anpflanzen und anschließend verarbeiten können, erfahren Sie hier.

Buchweizen ist glutenfrei
Buchweizen ist glutenfrei

Buchweizen gehört nicht zu den Getreidesorten

Der circa 60 Zentimeter hoch wachsende Buchweizen gehört nicht zu den Getreidesorten, wie oft fälschlicherweise angenommen wird, sondern zu den stark blühenden Knöterichgewächsen. Auch wenn er in den Hauptanbauregionen ähnlich wie Getreide ausgesät und geerntet wird. Wie Sie selbst Buchweizen anbauen, ernten und verarbeiten können, erklären wir Ihnen im Folgenden.

» Aussaat

Im Garten können Sie den ausgesprochen pflegeleichten Buchweizen lediglich im Frühjahr (Ende Mai, nach den Frosttagen) in vorbereitete Samenreihen aussäen und ein wenig wässern. Anschließend benötigt er weder Dünger noch einen besonderen Pflanzenschutz, er wächst praktisch ganz von alleine und ausgesprochen schnell. Allerdings kann sich der Buchweizen nur durch die Befruchtung von Insekten entwickeln. Was jedoch aufgrund einer starken Blütenentwicklung etwas erschwert wird. Dies bedeutet, dass nicht alle Blüten durch Bienen befruchtet werden können.

» Ernte

In maximal drei Monaten ist der Buchweizen dann auch schon erntereif. Allerdings ist die Ernte von Hand etwas mühsam, weil nicht alle Körner gleichzeitig reifen. Ideal ist es deshalb einen Erntezeitpunkt abzuwarten, an dem mindestens 3/4 der Körner ausgereift sind.

» Verarbeitungen

Buchweizen muss meist zur Mühle gebracht werden, wo er zuerst geschält und anschließend gemahlen wird. Diese Arbeit kann jedoch auch mit einer haushaltsüblichen Getreidemühle ohne Weiteres selbst bewerkstelligt werden. Aus dem hochwertigen, glutenfreien Buchweizenmehl können Sie dann im Anschluss unter anderem Nudeln und Grütze herstellen. Ebenfalls sehr beliebt sind Buchweizen-Pfannkuchen und Buchweizen-Brei für Kleinkinder.

Übrigens: Die stark eiweißhaltigen Körner des Buchweizens können sogar mit hochwertigem, tierischen Eiweiß verglichen werden, wie jüngst Forschungen der TU München-Weihenstephan ergaben.


Foto1: © Elena Schweitzer - Fotolia.com

2 KOMMENTARE

  1. Guten Tag
    Ich habe am Samstag Buchweizen gesät, als es schön warm war. Nun ist es aber kühl und nass geworden. Schadet ihm das oder geht er einfach erst dann auf, wenn es genug warm ist?. herzlich Thomas Egli

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