Auch wenn der Name Physalis nach einer Krankheit klingt, handelt es sich um eine sehr leckere Frucht. Eine Frucht, die Sie mit Sicherheit kennen, vielleicht auch unter dem Namen Andenbeere oder Kapstachelbeere.

Physalis – auch bekannt als Andenbeere
Physalis – auch bekannt als Andenbeere oder Kapstachelbeere | © Marina Lohrbach / stock.adobe.com

Leckere orange Früchte

Beim Obsthändler um die Ecke wird es die kleinen orangen Früchte mit Sicherheit geben. Und Sie können sich die Pflanze auch in Ihren eigenen Garten holen. Die Kapstachelbeere (Physalis peruviana) wird von einem papierdünnen Lampion geschützt.

Übrigens schmeckt die Physalis nicht nur sehr gut, sie verströmt auch einen herrlichen Duft. Essen können Sie die Beeren übrigens direkt nach dem Entfernen der Papierhülle. Wenn auch Sie sich Physalis-Pflanzen in den Garten holen möchten, dann sollten Sie dabei beachten, dass diese nicht winterhart sind.

Physalis überwintern

Deswegen und auch, damit die Früchte im Herbst noch nachreifen, sollten Sie die Physalis nach drinnen holen. Graben Sie sie aus und pflanzen Sie sie in einen großen Topf, den Sie am besten an einen kühlen Ort stellen. Die Zweige sollten kräftig zurückgeschnitten werden und die Erde muss immer feucht sein.

Ab Ende Mai können Sie die Andenbeere wieder ins Freie pflanzen oder im Topf nach draußen stellen. Sie werden sehen, dass die Früchte viel früher reifen, als das im letzten Jahr noch der Fall war. So wird der Frost überlistet und Sie können eine Vielzahl an Früchten genießen.

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Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

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