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4-Personen-Zelt Test 2021

Die besten 4-Personen-Zelte im Vergleich

Ein 4-Personen-Zelt eignet sich einerseits bestens zum Verreisen mit der Familie und ist andererseits eine gute Option für Pärchen oder gute Freunde mit dem Verlangen nach mehr Platz für Gepäck im Innenraum. Während sich ein 4-Personen-Tipi-Zelt zügig aufbauen lässt, bietet ein Iglu-Zelt mehr Stabilität und ein Tunnel-Zelt zudem mehr Raum durch getrennte und ergänzte Schlafkammern. Achten Sie beim Kauf neben einer möglichst hohen Wassersäule auch auf das Gewicht. Für Zeltabenteuer in der Natur empfehlen wir eine Wassersäule von mindestens 3.000 mm/cm³ und ein Gewicht von höchstens 5 kg. Werfen Sie jetzt einen Blick in unsere Vergleichstabelle und wählen Sie das Zelt, das zu Ihren Anforderungen passt.

Ein gutes Zelt ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Campingurlaub.

Campingurlaub auf deutschen Zeltplätzen wird immer beliebter und auch die Zahlen sprechen eine klare Sprache: von knapp 21 Millionen Übernachtungen im Jahr 2002 über 24 Millionen in 2010 bis zu über 29 Millionen in 2015 (Quelle: Statistisches Bundesamt). Camping ist en vogue! Und das wichtigste Utensil beim Zelten ist natürlich das Zelt selbst.

Während bei einem Wochenendausflug oder einer Wanderung mit dem Partner oder besten Freund zumeist ein kleineres Zelt Genüge tut, wünscht man sich bei längerem Aufenthalt und vor allem als kleine Familie mit mehr als 3 Mitgliedern schnell etwas Größeres. Unser 4-Personen-Zelt-Vergleich 2021 ist da genau das Richtige! Im folgenden Ratgeber erklären wir Ihnen bspw., mit welchen Zelt-Typen Sie am besten gegen Sturm und Wind gewappnet sind.

Das Vier-Personen-Zelt für alle Fälle

Ein Zelt allein...
...macht noch keinen Camping-Urlaub – auch die Wahl der Schlafsäcke und Iso-Matten sollte daher gut überlegt sein! Bei einem Zelt für 4 Personen ist wesentlich mehr Platz als bei kleineren Typen. Dementsprechend großzügiger können Sie auch bei der Wahl des Schlafuntergrunds sein – und plötzlich wird auch eine große Luftmatratze interessant.

Was macht ein 4-Personen-Zelt so besonders? Die einfache Antwort lautet: die perfekte Balance zwischen Wohnkomfort, Gemütlichkeit und Transportumfang. Zelte in dieser Größe eignen sich für die verschiedensten Anlässe:

  • als Familienzelt mit kleinen und größeren Kindern
  • als jugendliche Reisegruppe, bei der es auch bei mehr als 4 Personen gerne etwas kuscheliger werden darf
  • als Festivalzelt für eine sehr flexible Anzahl von Feiernden und viel Stauraum
  • als Trekkingzelt für ein Pärchen bzw. 2 Freunde mit viel Gepäck oder dem Wunsch nach etwas mehr Luxus

Welche Typen an 4-Personen-Zelten stehen zur Auswahl?

Bevor Sie sich ein 4-Personen-Zelt kaufen, sollten Sie sich unbedingt über die verschiedenen Arten informieren, da diese sich in Sachen Aufbau und Wetterfestigkeit teilweise stark voneinander unterscheiden. In unserem 4-Personen-Zelt-Vergleich spielen die folgenden drei Typen eine Rolle: das klassische Tipizelt, das weit verbreitete Kuppelzelt (bzw. Igluzelt) sowie das komplexe Tunnelzelt.

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4-Personen-Zelt-Typ Beschreibung sowie Vor- und Nachteile
Tipi-Zelt
  • Grundriss: kreisförmig
  • Form: Trichter
  • mittige Zeltstange

schneller Aufbau
vergleichsweise leichte und kaum sperrige Teile

nicht für sehr windige Gegenden geeignet
benötigt Leinen zum Stehen

Iglu-Zelt bzw. Kuppel-Zelt
  • Grundriss: quadratisch
  • Form: Iglu
  • über Kreuz angeordnete Zeltstangen

vergleichsweise standfest, auch bei Wind
steht auch ohne Leinen

geringe Standhöhe

Tunnel-Zelt
  • Grundriss: Rechteck
  • Form: Tonne bzw. Tunnel
  • mittlere Standhöhe
  • parallel angeordnete Zeltstangen

sehr standfest
mehrere Schlafkammern

benötigt Leinen zum Stehen

Kaufkriterien für 4-Personen-Zelte: Darauf sollten Sie achten

Abenteuer oder Festival? Der richtige Zelttyp für Sie

Die Entscheidung für Ihren persönlichen 4-Personen-Zelt-Testsieger hängt stark von Ihren Camping-Vorlieben ab. Die Beantwortung der folgenden Fragen soll Ihnen helfen.

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  • Ein 4-Personen-Zelt eignet sich bestens für Natur-Ausflüge mit der Familie.

    Verreisen Sie gerne mit Partner und Kindern? Bevorzugen Sie einen gemütlichen Campingplatz anstelle eines Trekking-Ausflugs? Dann ist vermutlich ein 4-Personen-Tunnelzelt genau das Richtige für Sie. Es gilt als besonders standfest und verfügt über unterschiedliche Schlafkammern, so dass Sie den Kids (und sich selbst) auch etwas Freiraum lassen können.
  • Mögen Sie es lieber abenteuerlich bei einem Festival oder einem Wochenendausflug? Dann empfehlen wir Ihnen ein 4-Personen-Tipizelt. Dieses lässt sich (auch dank praktischer und nicht sperriger Einzelteile) vergleichsweise zügig aufbauen.
  • Schwebt Ihnen ein längerer Campingurlaub vor – bspw. mit guten Freunden oder älteren Kindern? Dann ist ein 4-Personen-Kuppelzelt eine lohnenswerte Option. Es gilt durch eine geringe Standhöhe als standfest und lässt sich leicht transportieren. Zudem ist es nicht so komplex aufgebaut wie ein Tunnelzelt.

Ein Wort zum Wurfzelt: Diese begehrte und besonders schnell aufgebaute Zelt-Variation erfreut sich insbesondere auf Festivals großer Beliebtheit – Wurfzelte für 4 Personen gibt es bisher allerdings noch nicht. Diese kleinen Wunderzelte lassen sich eher der Kategorie Ein-Mann-Zelt zuordnen; in marginal größere Ausführungen passen aber auch bequem zwei bis drei Menschen.

Stand- und Wetterfestigkeit

Nicht jedes 4-Personen-Zelt eignet sich auch bei jedem Wetter. Grundlegend kann man sagen: Tunnelzelte sind standfester als Iglu- oder Kuppelzelte und diese wiederum schlagen die 4-Personen-Tipis.

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Die 4-Personen-Iglus allerdings sind die einzigen, die auch fest auf dem Boden stehen, ohne dass die Zeltleinen befestigt werden müssen.

Mit starkem Unwetter kommt allerdings nicht nur Wind, sondern oft auch Regen – um gegen die Wassermassen gerüstet zu sein, sollten Sie gut auf die angegebene Wassersäule achten. Die Wassersäule ist ein Richtwert, der besagt, wie viel Wasser die Zelthaut verträgt, bevor sie undicht wird.

Kurz gesagt: Je höher die Wassersäule, desto länger widersteht die Zelthaut dem Regen. 4-Personen-Zelt-Tests zeigen auf, dass Sie Abenteuer-Campingtrips erst ab einer Wassersäule von mindestens 3.000 mm/cm³ antreten sollten.

Wenig Sorgen müssen Sie sich im Übrigen um die Stabilität des Zeltbodens machen – auch ein sehr günstiges 4-Personen-Zelt aus unserem Vergleich wird mit eingenähtem Boden produziert. Wichtig sind bei einem Zelt im Regen also vor allem die Seitenwände.

Transport und Gewicht

Eine der größten Herausforderungen für die Hersteller ist es, ein möglichst stabiles sowie wetterfestes Zelt zu produzieren, das bestenfalls auch noch wenig wiegt und sich leicht transportieren lässt – nicht immer haben sie dabei allerdings Erfolg. Insbesondere bei längeren Camping-Trips ist es aber wichtig, auf ein möglichst geringes Gewicht zu achten – Ihr Rücken und Ihre Knie werden es Ihnen danken.

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Die Modelle aus unserem 4-Personen-Zelt-Vergleich wiegen im Durchschnitt etwa 9 bis 11 kg. Für einen längeren Zeltausflug allerdings empfehlen wir Ihnen, auf ein Exemplar mit einem Gewicht von höchstens 5 kg zurückzugreifen – weniger ist hier mehr.

Eine Möglichkeit, das Gewicht zu verringern, ohne die Stabilität des Zeltes zu gefährden, ist der Einsatz von Zeltstangen aus Fiberglas – diese sind zugleich sehr leicht, biegsam und stabil.

Die Frage nach dem Vorzelt

Einige 4-Personen-Zelte verfügen über ein Vorzelt, auch Apsis genannt – hierbei handelt es sich um eine von der Schlafkabine getrennte Kammer. Während Tunnelzelte quasi standardmäßig mit Apsiden ausgerüstet sind, finden sie sich häufig auch bei Kuppel- bzw. Igluzelten, eher selten allerdings bei Tipi-Zelten.

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Zwar bieten Apsiden zusätzlichen Platz für Campingausrüstung und Reisegepäck, allerdings sind sie nicht in jedem Fall verschließbar, so dass bei Unwetter mit eindringendem Regenwasser zu rechnen ist. Bei Ausflügen in die wilde Natur raten wir zudem davon ab, Lebensmittel im Vorzelt zu lagern, da sich schnell auch ein Possum oder ein Waschbär in die Apsis „verirren“ könnte. Bei einem regulären Campingplatz ist dies wegen der hohen menschlichen Aktivität allerdings unwahrscheinlich.

Im Folgenden haben wir die Vorzüge und Nachteile von Vorzelten bzw. Apsiden noch einmal zusammengefasst:

  • praktische Möglichkeit, problematisches Gepäck außerhalb der Schlafkammer zu lagern (bspw. geruchsintensive Wanderstiefel)
  • relativ sichere Verwendung des Gaskochers auch bei Regen möglich
  • Möglichkeit der Luftzufuhr auch bei geschlossenem Haupteingang
  • generell zusätzlicher Platz zum Aufhalten (bspw. bei Unwetter oder großer Hitze)
  • Gepäck wird evtl. schnell nass
  • Gefahr des Eindringens wilder Tiere
  • Beschweren der Zeltplane durch Ansammlung von Regenwasser

Fragen und Antworten rund ums 4-Personen-Zelt

Was sind die beliebtesten Hersteller und Marken?

Neben den äußerst populären und weit verbreiteten Markennamen Alpine, Coleman, Grand Canyon, High Peak, Jack Wolfskin und Quechua existieren noch diese (bisher) nicht so bekannten Zelt-Hersteller:

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  • CampFeuer
  • Deuba
  • Frostfire
  • Jago
  • MonkeyMountain
  • Nexos
  • Outent
  • Outwell
  • Semoo
  • Qeedo

Wo stelle ich mein Zelt am besten auf?

Bei der Frage nach dem bestmöglichen Aufstellungsort kommt es noch immer zu Missverständnissen, daher zunächst die Klarstellung: Bei Sturm und Gewitter sollten nicht nur Eichen, sondern sämtliche Bäume gemieden werden – auch die besten 4-Personen-Zelte aus einschlägigen Tests kommen gegen Naturgewalten nicht an.

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Das Aufstellen des Zeltes in einer Senke bzw. an einem Hang wird bei starkem Regenfall problematisch, da sich hier einerseits Wasser sammelt und das Zelt andererseits sogar weggespült werden könnte. Am besten ist Ihr Zelt auf einer leicht erhöhten Ebene aufgehoben.

Gerade bei einem Tunnelzelt lohnt sich zudem die Beobachtung der Himmelsrichtung: Positionieren Sie die Schlafkammern hier in Richtung Westen, sodass sich das Zeltinnere bei aufgehender Sonne nicht sofort erwärmt. Auf diese Weise können Sie der Sonne für gewöhnlich bis zu einer Stunde länger entgehen.

Was muss ich bei der richtigen Pflege des Zelts beachten?

Der allerwichtigste Rat: Sie können Ihr Zelt auch im nassen Zustand einpacken, aber vergessen Sie im Anschluss nicht, es so schnell wie möglich im Trockenen aufzuhängen und ausreichend lange zu trocknen. Dies sollte bestenfalls im Sonnenschein geschehen und dann mindestens für 12 Stunden. Vergessen Sie beim Trocknen auch nicht das Innere der Zelthülle (bzw. der Zelt-Verpackung).

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Um die Wasserdichtigkeit auch des besten 4-Personen-Zelts zu garantieren, sollten Sie es regelmäßig von äußerem Dreck wie Vogelkot befreien. Wir empfehlen hierbei die Mitnahme eines kleinen Tuchs, das Sie ausschließlich zum Säubern des Zeltes verwenden. Auf diese Weise können Sie die Lebensdauer Ihres Zeltes langfristig um Jahre erhöhen.

Auch der Einsatz von speziellen Outdoor-Imprägniersprays zahlt sich langfristig aus – insbesondere stark abgenutzte Stellen an der Zeltwand können hiermit unkompliziert wasserdicht gemacht werden.