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Akku-Fugenreiniger Test 2020

Die besten Akku-Fugenreiniger im Vergleich

Egal, wie modern und akkurat der Garten gestaltet ist – Unkraut sucht sich immer seinen Weg und kann den eigentlich schönen Anblick schnell zunichtemachen. Damit es gar nicht erst dazu kommt, besteht die Möglichkeit, einen Akku-Fugenreiniger einzusetzen. Die praktischen Unkrautbürsten entfernen, ohne die Notwendigkeit einer Stromquelle, den lästigen Wildwuchs aus den Zwischenräumen von Bodenplatten, Fliesen und Oberflächen. Machen auch Sie den Akku-Fugenreiniger-Test und finden Sie mit der Hilfe unserer Vergleichstabelle Geräte mit einer Mindest-Akku-Laufleistung von 40 Minuten und Wechselbürsten, wenn Sie bei Ihrer Arbeit besonders flexibel bleiben möchten.

Die besten Akku-Fugenreiniger 2020

Akku-Fugenreiniger sind eine effiziente Möglichkeit, um Gartenwege von Unkraut zu befreien.

Unkraut, das immer wieder an Stellen sprießt, an denen man es gar nicht gebrauchen kann, ist ein wahres Ärgernis. Viele greifen aus purer Verzweiflung zu chemischen Unkrautvernichtungsmitteln, die im schlechtesten Fall die gesamte Bepflanzung in der unmittelbaren Umgebung zerstören. Das muss nicht sein, denn es gibt weitaus umweltfreundlichere und gesundheitsunbedenklichere Lösungen:

Mit der Hilfe eines Akku-Fugenreinigers lassen sich Boden- oder Terrassenplatten sowie deren Zwischenräume und sogar Fliesen und andere Bodenoberflächen im Haus von Schmutz und wildem Kraut befreien. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, welche verschiedenen Bürstenaufsätze empfehlenswert sind, inwiefern sich die Drehzahl auf die Effektivität der Reinigung auswirkt und worauf im Zusammenhang mit den Gartengeräten noch zu achten ist.

Kaufberatung: Akku-Fugenkratzer mit Wechselbürsten sind vielseitig einsetzbar

Ein Großteil der besten Akku-Fugenreiniger werden von Haus aus mit unterschiedlichen Bürsten angeboten. In aller Regel handelt es sich bei diesen um folgende zwei Ausführungen:

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  • Stahlbürste
  • Nylonbürste

Die Stahlbürste kommt fürs Grobe zum Einsatz

Unkomplizierter Bürstenwechsel:
Der Wechsel zwischen den Bürsten erfolgt bei den meisten kabellosen (und elektrischen) Fugenkratzern werkzeuglos und geht daher unkompliziert und schnell.

Mit der Hilfe der Stahlbürste reinigen Sie strapazierfähige Oberflächen und Zwischenräume effektiv und schnell. Beispielsweise empfiehlt sich bei einem Akku-Fugenreiniger für Pflastersteine stets ein Modell mit Stahlbürste. Die robusten Stahlborsten machen selbst vor hartnäckigem Unkraut oder starken Verschmutzungen keinen Halt.

Für die Indoor-Anwendung, wie etwa auf Bad- oder Küchenfliesen, eignet sich die Nutzung dieser Bürstenart nicht, da sie hier unschöne Spuren und Kratzer hinterlassen kann.

Die Nylonbürste schont empfindliche Oberflächen

Für die Beseitigungen von Verunreinigungen auf empfindlichen Böden ist die Verwendung eines Akku-Fugenreinigers mit Nylonbürste zu empfehlen. Die Borsten bestehen alternativ aus Silikon. Sie verursachen keine Kratzer auf den Oberflächen und eignen sich daher gut für Fliesen oder Holzböden.

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Für die Unkrautentfernung oder Säuberung von grobem Schmutz auf rauen Materialien eignen sie sich allerdings weniger bis gar nicht.

Die Vor- und Nachteile beider Bürsten-Arten zusammengefasst

Bürsten-Art Vorteile Nachteile
Stahlbürste
  • robuste Borsten
  • effektive und schnelle Reinigung
  • auch für starke Verschmutzungen und hartnäckiges Unkraut geeignet
  • nicht für kratzempfindliche Oberflächen empfehlenswert
Nylon-/Silikonbürste
  • hinterlassen keine Kratzer auf empfindlichen Oberflächen
  • gut für den Innenbereich geeignet
  • zu sanft für grobe Verschmutzungen
  • entfernen kein Unkraut

Die Drehzahl entscheidet über die Reinigungskraft

Unabhängig davon, ob Sie sich für einen Gloria-Akku-Fugenreiniger, einen Einhell-Akku-Fugenreiniger oder einen Akku-Fugenreiniger von Hornbach entscheiden: Die Drehzahl ist ausschlaggebend für die Geschwindigkeit, in der sich die Bürste zu drehen vermag. Eine Bürste, die schnell rotiert, ist in der Lage, Oberflächen und Fugen rasch zu reinigen, ohne dabei an Effizienz einzubüßen. Vorteilhaft sind an dieser Stelle Modelle mit einer Drehzahl von mindestens 1.500 Umdrehungen pro Minute.

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Natürlich ist es sinnvoll, die benötigte Drehzahl in erster Linie vom Verwendungszweck Ihres Akku-Fugenreinigers abhängig zu machen.

Achtung! Zwar kann ein Akku-Fugenreiniger bereits mit einer vergleichsweise geringen Drehzahl oberflächlichen Schimmel aus Fugen oder von Fliesen entfernen, jedoch ist die Ursache für diesen stets tiefgründiger zu suchen. In einem Special in AUSGABE 02/2011 beschäftigt sich Stiftung Warentest mit dem Thema Schimmel und wie man ihn loswird.

Ein höhenverstellbarer Teleskopstiel schont den Rücken

Ein Akku-Fugenreiniger ist deutlich zeit-, nerven-, und rückenschonender als herkömmliche Möglichkeiten zum Entfernen von Unkraut.

Während man sich beim manuellen Reinigen von Fugen oder Bodenplatten in früheren Zeiten umständlich bücken musste, sind die heutigen Akku-Fugenreiniger mit einem Stiel samt Handgriff ausgestattet. Damit die Geräte für jede individuelle Körpergröße geeignet sind, verfügen sie häufig über einen auszieh- und wieder einfahrbaren Teleskopstiel. Er sorgt dafür, dass Sie beim Arbeiten keine ungesunde Körperhaltung einnehmen müssen und schont so den Rücken sowie den gesamten Bewegungsapparat.

Neben dem höhenverstellbaren Stiel gibt es weitere praktische Komfort- und Sicherheitseigenschaften, die das Hantieren mit einem Akku-Fugenreiniger noch leichter, angenehmer und sicherer machen:

Ausstattung Beschreibung
Spritzschutz
  • sitzt über der Bürste und schützt Kleidung und Körper vor umherfliegendem Schmutz, Unkraut oder kleinen Steinchen
Sicherheitsschalter
  • sorgt für sicheres Arbeiten mit reduziertem Unfallrisiko
Führungsrad
  • läuft parallel zur reinigenden Fuge
  • stellt eine präzise Führung des Gerätes und damit zufriedenstellende Reinigungsresultate sicher
Zweiter Handgriff
  • erhöht den Komfort bei der Geräteführung
  • häufig weiche Softgrip-Griffe

Wenn Sie einen Akku-Fugenreiniger kaufen möchten, ist es zudem Vorteil auf das Eigengewicht des Geräts zu achten. Modelle im Akku-Fugenreiniger-Vergleich, die weniger als zwei Kilogramm auf die Waage bringen, lassen sich leichter fortbewegen und verringern die Gefahr von Ermüdungserscheinungen in den Armen.

Wie schneiden kabellose Fugenreiniger im Vergleich zu elektrischen Ausführungen ab?

Sowohl die Akku- als auch die elektrischen Fugenreiniger sind mit eigenen Vor- und Nachteilen ausgestattet. Es ist daher sinnvoll, wenn Sie Ihre Kaufentscheidung in erster Linie von Ihrem individuellen Verwendungszweck abhängig machen.

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Der Hauptvorteil eines Akku-Fugenreinigers ist, dass er flexibel einsetzbar ist. Er benötigt keine Steckdose in seiner unmittelbaren Umgebung und lästige Kabel-Stolperfallen fallen weg. Allerdings fällt er in puncto Leistung gegen den elektrischen Fugenreiniger ab. Dieser ist wiederum nur eingeschränkt mobil, da das Netzkabel eine Steckdose oder zumindest eine Kabeltrommel oder beziehungsweise ein Verlängerungskabelanschluss benötigt. Ist diese Voraussetzung erfüllt, lässt es sich mit den strombetriebenen Ausführungen dauerhaft und ohne Unterbrechung arbeiten, was beim Akku-Reiniger nicht der Fall ist, denn dessen Batterien müssen regelmäßig aufgeladen werden.

FAQ: Wichtige Fragen und Antworten zum Thema Akku-Fugenreiniger

Wann sollten die Bürsten ausgewechselt werden?

Die Bürsten sollten regelmäßig gewechselt werden, damit das Gerät zuverlässig arbeitet.

Abgesehen davon, dass die Bürsten immer dann gewechselt werden sollten, wenn es der zu bearbeitende Untergrund verlangt, führt an einem Austausch bei Verschleiß kein Weg vorbei. Wann dies der Fall ist, hängt von der individuellen Intensität der Nutzung ab, wobei Stahlbürsten in aller Regel etwas robuster und damit langlebiger sind als Nylonbürsten. Sobald das Reinigungsresultat nicht mehr zufriedenstellend ausfällt, wird es Zeit für einen Wechsel. In den allermeisten Fällen können Sie bei fast jedem Hersteller hochwertiger Akku-Fugenreiniger passende Ersatzbürsten nachkaufen.

Gehört grundsätzlich ein Akku zum Lieferumfang?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten, sondern hängt vielmehr vom Hersteller selbst ab. Bei einigen Anbietern bekommen Sie zum Fugenreiniger einen passenden Akku samt Ladegerät dazu. Andere Modelle werden prinzipiell ohne Akku ausgeliefert. Sie müssen diesen separat erwerben. Achten Sie stets auf die genauen Produktangaben, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, denn ohne entsprechenden Akku ist ein Akku-Fugenreiniger nutzlos.

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Passt jeder Akku in jedes Gerät?

Auch hier gibt es keine allgemeingültige Antwort. Viele Hersteller bieten Akkus an, die in anderen Geräten derselben Produktfamilie zum Einsatz kommen können. Es gibt aber auch Fabrikate einer Marke, die mit einem Akku einer anderen Marke betrieben werden können, wie zum Beispiel der Gloria-Akku-Fugenreiniger, der mit einem Akku aus dem Hause Bosch kompatibel ist. Und natürlich hält der Markt Geräte bereit, die ausschließlich mit einem speziellen, für das Produkt konzipierten Akku laufen.

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