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Kartuschenpresse Test 2020

Die besten Kartuschenpressen im Vergleich

Gerade bei der Verarbeitung von Silikon sind Sie auf eine gute Kartuschenpresse angewiesen. Durch die manuelle Bedienung überzeugt die Kartuschenpresse im Test, zum einen durch eine einfache Dosierung und zum anderen durch eine gute Handhabung. Doch auch hier gibt es qualitative Unterschiede. Ist die Kartuschenpresse minderwertig verarbeitet, müssen sie sehr viel Kraft aufwenden. Eine hochwertige Kartuschenpresse zeichnet sich dadurch aus, dass Sie das Silikon leicht herausdrücken und auch über längere Zeit hinweg ermüdungsfrei arbeiten können. Die im Handel verfügbaren Kartuschen unterscheiden sich unter anderem durch das verwendete Material. Erfahren Sie mithilfe unserer Tabelle, welche Kartuschen aus Metall oder Kunststoff gefertigt sind.

Die besten Kartuschenpressen 2020

Beim Kauf einer Kartuschenpresse kommt es auf die gewünschten Details an.

Angefangen von der Handhabung bis hin zur Ausstattung gibt es bei den im Handel verfügbaren Kartuschenpressen erhebliche Unterschiede. Dabei lohnt es sich, vor allem auf eine gute Ausstattung zu achten, mit der Sie deutlich mehr Handhabungskomfort genießen. So sollte Ihr persönlicher Kartuschenpresse Testsieger beispielsweise eine Füllstandsanzeige bereithalten, mit der Sie leicht ablesen können, wie viel Silikon, Acryl oder Klebstoff sich noch im Inneren befindet.

Die Kartuschenpresse ist generell universell einsetzbar. Das heißt: Sie können verschiedenste Kleb- und Baustoffe in dieser fixieren und leicht verarbeiten. Für eine einfache Handhabung ist es wichtig, dass die Kartuschenpresse ergonomische Grundeigenschaften mitbringt. So sollten die Handgriffe beispielsweise einen Gummibezug besitzen, durch den vermieden wird, dass Sie beim Ausdrücken von Silikon oder Acryl wegrutschen.

Halboffen oder geschlossen: diese Kartuschenpressen werden unterschieden

Tipp:
Oft wird eine Kartuschenpresse als Silikonkartusche verkauft. Grundsätzlich können Sie auch diese Modelle für die Verarbeitung von anderen Klebstoffen und Acryl verwenden.

Auch bekannt als Auspresspistole haben sich in den letzten Jahren zwei grundlegende Bauweisen der Kartuschenpresse durchgesetzt. So gibt es die halboffene Kartuschenpresse und das geschlossene Modell. Beide unterscheiden sich zum einen in ihrem Aussehen und zum anderen in den Anwendungsmöglichkeiten. Als dritte Ausführung haben sich die offenen Kartuschenpressen durchgesetzt.

Halboffene Kartuschenpressen überzeugen als Klassiker

Egal ob toom, Bauhaus, Hornbach oder Obi – die halboffene Kartuschenpresse gibt es in jedem Baumarkt. Tatsächlich ist diese Ausführung der Kartuschenpistole die gängigste Variante und hat sich als Silikonspritze in den meisten Haushalten ihren Platz verdient. Aufgrund ihrer Bauweise wird sie gern auch als Skelettpistole bezeichnet. Sie können hier nur Silikon oder Acryl in Tuben verarbeiten. Da die Kartusche direkt in eine Halbschale gelegt wird, bietet diese Bauweise sehr viel Halt. Auch in Sachen Handhabungskomfort haben die halboffenen Kartuschenpressen oft die Nase vorn. So lassen sich die Kartuschen leicht wechseln. Im Gegensatz zu den offenen Kartuschenpressen haben die halboffenen deutlich mehr Stabilität und gehen deswegen auch mit einer längeren Lebensdauer einher.

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Grundsätzlich können Sie in einer halboffenen Kartuschenpresse ausschließlich eine  Standardkartusche einsetzen. Diese hat eine Größe von 310 ml. Folienbeutel halten bei dieser Skelettbauweise dagegen nicht.

Geschlossene Kartuschenpresse bietet mehr Verwendungsmöglichkeiten

Die Einsatzgebiete einer Kartuschenpresse liegen häufig bei der Fugenbearbeitung.

Relativ selten ist mittlerweile die geschlossene Kartuschenpresse, obwohl diese in der Handhabung entscheidende Vorteile bietet. Während Sie in einer halboffenen oder offenen Presse lediglich Kartuschen verwenden können, bieten die geschlossenen Pressen so viel Halt, dass diese auch Folienbeutel mit Silikon oder Acryl problemlos aufnehmen können. Weiterhin umschließt  der hier eingesetzte Zylinder die Kartusche vollständig, sodass diese optimal vor Einflüssen von außen geschützt wird.  Auch bei diesen Modellen ist eine Fixierung vorhanden, sodass die Kartuschen nicht versehentlich verrutschen können. In der Regel werden die neuen Kartuschen oder Folienbeutel über die Vorderseite in die Presse geschoben und dort fixiert. Das soll den Wechsel erheblich erleichtern.

Offene Kartuschenpresse hat die einfachste Bauweise

Die simpelste Ausführung der Kartuschenpresse ist die offene. Hier wird auf einen Zylinder weitgehend verzichtet, stattdessen gibt es lediglich eine Vorrichtung mit Hebel für ein sicheres Auspressen des Klebstoffs oder Silikons. Die offene Kartuschenpresse ist relativ günstig, weshalb sie gern von Heimwerkern genutzt wird. Die Kartusche wird hier an der Vorrichtung fixiert und kann dann ausgepresst werden. Da auf einen Zylinder verzichtet wird, haben Sie die Möglichkeit auch größere Kartuschen mit einem höheren Fassungsvermögen zu nutzen, der Nachteil ist allerdings, dass durch den fehlenden Zylinderkörper weniger Schutz für die Kartusche besteht.

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Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Kartuschenpressen im Vergleich

Möchten Sie eine günstige Kartuschenpresse kaufen, hat generell auch die Bauweise Einfluss auf den Preis. Die günstigste Variante, die es derzeit im Handel gibt, ist die offene Kartuschenpresse. Auch für die halboffene Bauweise müssen Sie nicht besonders tief in die Tasche greifen.

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Kartuschenpresse-Typ Vorteile Nachteile
Offene Kartuschenpresse
  • für verschiedene Kartuschengrößen bestens geeignet
  • sichere Fixierung der Kartusche
  • einfache Handhabung
  • günstig in der Anschaffung
  • kein zusätzlicher Schutz
Halboffene Kartuschenpresse
  • große Auswahl
  • für viele Kartuschen geeignet
  • einfacher und schneller Wechsel der Kartusche
  • immer mehr ergonomisch optimierte Modelle
  • nur Verwendung von Standardkartuschen mit 310 ml möglich
Geschlossene Kartuschenpresse
  • auch für die Verwendung im Folienbeutel geeignet
  • stabile Bauweise
  • lange Lebensdauer
  • sehr robust
  • einfacher Wechsel der Kartusche über die Vorderseite
  • Füllstand lässt sich nicht so leicht ermitteln
  • Auswahl eher geringer

Ergonomie für die Handhabung entscheidend

Achten Sie bei der Auswahl der Kartuschenpresse darauf, dass diese möglichst ergonomisch gestaltet ist. Zu erkennen ist dies zum einen an einem geringen Eigengewicht, dass Ihnen die Handhabung erheblich vereinfacht und zum anderen an der Gestaltung der Griffe. Umso leichter Ihre Presse ist, desto einfacher lässt sich das Silikon oder der Klebstoff herausdrücken.

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Der Hebel, über den Sie den Druck ausüben, sollte weder zu schmal noch zu kurz sein. Achten Sie außerdem möglichst auf einen gummierten Handgriff, der Ihnen zum einen den nötigen Halt bietet, zum anderen aber durch den verbesserten Grip ebenso eine sichere Führung ermöglicht. Dadurch lassen sich im Handumdrehen saubere Ergebnisse realisieren

Rückhaltebügel vermeidet ungewolltes Tropfen

Mittlerweile ist er Standard, früher war er nur bei einzelnen Kartuschenpressen zu finden: die Rede ist von einem Rückhaltebügel. Der Bügel ermöglicht einen Sicherheitsmechanismus, durch den vermieden wird, das Silikon, Acryl oder Klebstoff ungewollt aus der Kartusche tropfen. Die Funktionsweise dahinter ist einfach. Wenn Sie keinen Druck ausüben sorgt der Rückhaltebügel dafür, dass der Boden der Kartusche wieder ein Stück zurückgezogen wird. Dadurch nimmt der Druck im Inneren ab und es kann kein Baustoff austreten.

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FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Kartuschenpressen

Welche Hersteller bieten gute Kartuschenpressen?

Makita, Wolfcraft, Würth und weitere Hersteller bieten Kartuschenpressen an.

Mehr als eine Marke hat mittlerweile Kartuschenpressen im Angebot und es gibt sogar erste Hersteller, die hier mit integriertem Akku arbeiten, um Ihnen einen noch größeren Handhabungskomfort zu bieten. Die gängigsten Marken sind:

  • Würth
  • Makita
  • Colorus
  • Meister
  • Wolfcraft
  • Con:P

Hat die Stiftung Warentest bereits einen Kartuschenpressen Test durchgeführt?

Zwar nimmt die Stiftung Warentest regelmäßig Werkzeuge unter die Lupe und setzt dabei auch auf eine Kaufberatung, doch ein spezieller Kartuschenpresse Test war bislang noch nicht dabei (Stand August 2020 ).

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Welche Kartuschen können in den Pressen eingesetzt werden?

Die Wahl des Baustoffs spielt in den Kartuschenpressen an sich keine Rolle. Interessant ist lediglich die Größe der Kartuschen, die bei 310 ml standardisiert ist. Alle Kartuschen, die diese Größe nicht überschreiten, können innerhalb offener und geschlossener Kartuschenpressen  verwendet werden.

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