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Rasenkalk Test 2021

Die besten Rasenkalke im Vergleich

Rasenmähen allein reicht oft nicht aus. Nur ein gesunder und kräftiger Rasen wird zum Blickfang. In einem Rasenkalk Test werden verschiedene Produkte näher unter die Lupe genommen, welche zur Rasenpflege eingesetzt werden können. Sie betrachten Ihren Rasen mit Sorge? Er erscheint eher matt als sattgrün und anstatt Gräsern sprießt Unkraut? Werfen Sie einen Blick auf unsere Vergleichstabelle und informieren sich über Rasenkalk und seine Einsatzmöglichkeiten.

Die besten Rasenkalke 2021

Das Rasen kalken mit Rasenkalk gehört für Hobbygärtner meist dazu.

Wächst der Rasen dicht und kräftig und erstrahlt in einem satten Grünton, dann ist buchstäblich alles im grünen Bereich. Ist das Gegenteil der Fall, stimmt vermutlich die Beschaffenheit des Bodens nicht mit den Ansprüchen Ihres Rasens überein.

Erfahren Sie nun, wann der Boden mit Kalk versorgt werden sollte, was Rasenkalk bewirkt und welche verschiedenen Inhaltsstoffe die Rasenpflege unterstützen können.

Auf die Zusammensetzung kommt es an

Die verschiedenen Produkte unterscheiden sich in Beschaffenheit und Zusammensetzung. Darüber sollten Sie näher informiert sein, denn die einzelnen Inhaltsstoffe verfolgen unterschiedliche Zwecke. Weiterhin kann Rasenkalk gekörnt oder in Pulverform Verwendung finden.

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Kohlensaurer Kalk: schonend aber langsam in der Wirkung

Tipp:
Umso feiner der Rasenkalk vermahlen ist, umso intensiver ist die Wirkung.

Sie erhalten hier ein Naturprodukt, welches aus Kalksteinmehl besteht. Dieser Gartenkalk ist eine schonende und sanfte Alternative. Ein Nachteil ist die recht langsame Wirkung.

Kohlensaurer Kalk lässt sich gut in leichte Böden einarbeiten und ist besonders nachhaltig in seiner Wirkungsweise. Verschiedene Zusätze wie Torf oder Magnesium werten den Boden zusätzlich auf.

Branntkalk wirkt schnell, ist aber nicht unbedenklich

Branntkalk wird aus gebranntem Kalkstein hergestellt. Man kennt dieses Produkt vorrangig aus der Bauwirtschaft. Viele Landwirte setzen Branntkalk ein, um die Struktur des Bodens zu verbessern. Das wasserlösliche Substrat ist schnell wirksam.

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Wird Branntkalk falsch dosiert, kann er ätzend wirken und sich negativ auf die Mikroorganismen im Boden auswirken.

Für den Hobbygarten ist Branntkalk weniger geeignet. Anwender sollten einiges an Erfahrung mitbringen. Vorrangig schwere Böden werden mit dem Substrat versorgt. Die Bodenqualität kann durch das enthaltene Kalzium nachhaltig verbessert werden.

Mischkalk vereint die Wirkung von kohlensaurem Kalk und Branntkalk

Eine gründliche Rasenpflege ist für jeden Rasen wichtig.

Wenn Sie bei Rasenkalk nicht wissen, wann welches Produkt zur Anwendung kommen soll, ist Mischkalk eine vorteilhafte Lösung. In einem Rasenkalk Vergleich wird deutlich, dass sich die vorteilhaften Eigenschaften beider Kalkarten bei der Bodenbearbeitung bewährt haben.

Mischkalk kann stark verdichtete Böden lockern und wirkt schnell und dennoch nachhaltig. Auch Mischkalk muss genau dosiert werden und es besteht die Gefahr, dass Pflanzen Schaden nehmen.

Die Vor- und Nachteile der Rasenkalk Typen

Rasenkalk-Typ Vorteile Nachteile
Kohlensaurer Kalk
  • Naturprodukt
  • fein gemahlen
  • schonend in der Anwendung
  • große Produktauswahl
  • umweltgerecht
  • langsame Wirkung
Branntkalk
  • schnelle Wirkung
  • löst sich in Wasser
  • professioneller Einsatz in der Landwirtschaft
  • enthält Kalzium
  • gut für schwere Böden geeignet
  • wirkt ätzend
  • weniger für den Hobbygarten geeignet
  • Freisetzung von Ammoniak
  • kann Pflanzen verbrennen
Mischkalk
  • lockert den Boden
  • gut für verdichtete Böden geeignet
  • schnelle Wirkung
  • sollte nicht auf Grünland verwendet werden
  • kann zu Ätzschäden führen

Kalken – aber wie?

Am besten kalken Sie den Rasen im zeitigen Frühling, bevor die Gräser zu wachsen beginnen. Achten Sie darauf, dass der Boden möglichst trocken ist. Bei kohlensaurem Kalk gibt es eigentlich keine Einschränkungen. Dieser Rasenkalk kann ganzjährlich angewendet werden, einzige Voraussetzung, ist die Frostfreiheit des Bodens.

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Im folgenden Video wird genauer beschrieben, wann und wie gekalkt wird:


Beim Kalken gehen Sie wie folgt vor:

  • Rasen mähen
  • Rasen vertikutieren
  • Kalk großzügig verteilen
  • Rasen wässern

Der Inhalt: die Menge hängt vom Boden ab

Häufig wird Rasenkalk in 25kg Beuteln verkauft. Wie viel Kalk Sie einarbeiten müssen, hängt mit der Beschaffenheit des Bodens zusammen.

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Bodenbeschaffenheit Kalkmenge pro qm
Lockerer Sandboden 150 Gramm
Mittelschwere Böden 300 Gramm
Schwere Böden 400 Gramm

Wenn Sie Rasenkalk kaufen und sich einen Vorrat anlegen wollen, sind große Füllmengen von Vorteil. Hierbei lässt sich gegenüber dem permanenten Nachkauf kleinerer Mengen Geld einsparen.

Rasenkalk bringt natürlich auch ein gewisses Gewicht mit, was die Überlegung, Rasenkalk gegen Moos in kleineren Packungsgrößen anzuschaffen durchaus rechtfertigt.

Die Zusammensetzung: Magnesium macht den Rasen widerstandsfähiger für den Winter

Tipp:
Mithilfe einer Bodenanalyse kann der genaue Nährstoffbedarf des Rasens festgestellt werden.

Wichtig ist, zunächst festzustellen, ob der Rasenkalk Bio und damit ungefährlich für Mensch und Umwelt ist. Enthält das Produkt Branntkalk, ist Vorsicht geboten. Wir empfehlen, dass Sie bei der Verteilung auf dem Rasen Handschuhe und Schutzbrille tragen und mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen, damit Verbrennungen des Rasens ausbleiben.

Verschiedene Produkte enthalten weitere Inhaltsstoffe. Meist handelt es sich hierbei um Magnesium oder andere Spurenelemente. Ist Ihr Rasen gelblich verfärbt und wirkt welk, kann dies der beste Rasenkalk für Ihre Bedürfnisse sein.

FAQ: Fragen und Antworten zu Kauf und Verwendung von Rasenkalk

Wann braucht der Rasen Kalk?

Mit einem passenden Gerät wird der Rasenkalk bequem aufgetragen.

Rasenkalk ist kein Produkt, welches jeder Rasen unbedingt benötigt. Kommt es zu einer Überdüngung, kann dies Ihrem Rasen mehr schaden als nützen. Ob der Rasen Kalk benötigt, bringen Sie in Erfahrung, indem Sie den pH-Wert des Bodens bestimmen.

Entsprechende Tests sind für weniger als zehn Euro in Bau- und Gartenmärkten erhältlich. Damit sich ein aussagekräftiges Testergebnis ergibt, sind Bodenproben von unterschiedlichen Stellen des Rasens zu entnehmen. Die Proben sollten aus Bodentiefen zwischen fünf und zehn Zentimetern stammen und werden nach der Entnahme gut miteinander vermischt.

Die idealen Werte liegen bei einem schweren Lehmboden bei sechs und höher. Beim lockeren Sandboden sollte der pH-Wert mindestens 5,5 ausmachen. Weichen die Ergebnisse davon ab, macht es Sinn, den Boden zu kalken.

Welche Alternativen gibt es zu Rasenkalk?

Alternativen zu Rasenkalk sind mit Algenkalk oder Kompost gefunden. Algenkalk ist vollkommen unschädlich und kann auch in den Beeten verwendet werden. Es besteht nicht die Gefahr einer Überdüngung. Auch für Kinder oder Haustiere stellt Algenkalk keine Gefahr dar.

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Kompost ist ein beliebter Langzeitdünger. Durch die Einarbeitung von Kompost in den Boden erhöht sich der pH-Wert und die Nährstoffqualität des Substrates wird verbessert. Gleichzeitig wird die Bodenflora positiv beeinflusst.

Wenn Sie Rasen mähen, verliert der Boden an Nährstoffen. Ein gut zersetzter Kompost enthält folgende Nährstoffe:

  • Eisen
  • Mangan
  • Magnesium
  • Kupfer
  • Kalzium
  • Kalium

Wir empfehlen Ihnen, den Kompost gut in den Boden einzuarbeiten. Für fünf Quadratmeter Rasen benötigen Sie fünf Liter Kompost.

Ist Kalken gefährlich?

Wenn Sie zu viel kalken oder aggressiven Branntkalk nutzen, kann dies der Umwelt schaden. Ein erhöhter pH-Wert bekommt Obstbäumen, Beerensträuchern oder Moorbeetpflanzen nicht. Diese sind auf einen sauren Bodenangewiesen. Achten Sie auf ausreichend Abstand zu diesen Pflanzen und sorgen auch dafür, dass sich Kinder und Haustiere unmittelbar nach dem Kalken nicht auf dem Boden aufhalten.

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Wie oft muss Rasenkalk verwendet werden?

Wenn der pH-Wert angepasst und korrigiert wurde, reicht es meist aus, wenn Sie zweimal jährlich Ihren Rasen kalken. Ist der pH-Wert sehr niedrig raten wir Ihnen, regelmäßig zu kalken. Der pH-Wert ist weiterhin zu kontrollieren, damit eine Überdüngung vermieden wird.

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