Wer Bodenproben im Garten entnehmen muss sollte dies mit einem Spaten tun und zirka 25 Zentimeter tief in die Erde stechen. Dabei wird eine Erdscholle ausgehoben.

Bodenprobe entnehmen
Die LUFA ist zuständig für Bodenprobenanalysen | © Marina Lohrbach / stock.adobe.com
Wer Bodenproben im Garten für eine objektive Untersuchung der Bodenqualität entnehmen möchte, sollte einen Spatenstich in einer Tiefe von etwa 25 cm ansetzen. Hier wird dann eine Erdscholle entnommen, die die Form eines Ziegels haben sollte.

Bodenprobe vom Spatenrand entnehmen

Für ein gutes Ergebnis sind pro 100 Quadratzentimeter Boden jeweils zwischen 15 und 20 Proben notwendig. Dazu werden um den Spatenrand mit einem sauberen Messer oder aber einem Löffel Erdproben abgenommen und in einen sauberen Eimer oder ein anderes gereinigtes Behältnis gefüllt. Die Bodenproben müssen gründlich gemischt werden.

Wenn der Garten recht groß ist, kann die Entnahme von Bodenproben aus verschiedenen Arealen des Gartens sinnvoll sein. Von der entnommenen und gemischten Erde werden schließlich etwa 250 bis 500 g entnommen und in einen Plastikbeutel gefüllt, der verschlossen und beschriftet wird.

Bestimmung der Bodenqualität

Für die Bestimmung der Bodenqualität sind zudem Angaben über die Nutzungsweise des Bodens wichtig, denn ein Rasen benötigt andere Bedingungen als Obst oder Gemüse. Die landwirtschaftliche Untersuchungsanstalt, kurz LUFA, ist zuständig für Bodenprobenanalysen und diese berechnet für eine Standardempfehlung im Bereich Düngung rund 20 Euro.

Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

Ein Kommentar

  1. Manfred Werner on

    Es gibt übrigens auch einige Privatlabors die oft schneller und günstiger als die LUFA sind. Die Analyse der Bodenproben kostet dort meist unter 10 Euro. Einfach mal nach Bodenlabor suchen.

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