Der Glückstaler ist eine wirklich außergewöhnliche und robuste Zimmerpflanze. Dennoch benötigt der Chinesische Geldbaum ein gewisses Maß an Pflege.
Der Chinesische Geldbaum (Pilea peperomioides) ist nicht mit dem bekannten Geldbaum (Crassula ovata) zu vergleichen. Denn dabei handelt es sich um ein Brennnesselgewächs, das viele Namen hat. Durch sein schlichtes Design und den gleichzeitig angenehm buschigen Wuchs, ist der Glückstaler ein gern gesehener Gast im Raum.
Inhalte
Wenn es um Zimmerpflanzen geht, ist der Chinesische Geldbaum (Pilea peperomioides) nicht häufig zu finden, sondern eher als Rarität zu bezeichnen. Dabei handelt es sich um eine sehr dekorative Pflanze, die durch ihren außergewöhnlichen Wuchs für einen echten Blickfang sorgt. Allerdings liegt das seltene Auftreten daran, dass die Ufopflanze nicht so häufig angeboten wird. Es kann sich aber lohnen, sich auf die Suche zu machen.
Herkunft und Heimat des Chinesischen Geldbaumes

Beim Chinesischen Geldbaum handelt es sich um ein Nesselgewächs, das auch als Kanonierpflanze bezeichnet wird. Diese Bezeichnung basiert unter anderem auf einer sehr interessanten Eigenschaft. Wenn die Blütezeit der Pflanze langsam abschwächt, kommt es zu einer Explosion der Staubgefäße, um sich weiter zu vermehren. Der Ursprung ist tatsächlich das Land China. Hier wächst sie in der Natur bis in eine große Höhe hinein. In Deutschland wird sie als Zimmerpflanze geführt, der auch eine luftreinigende Wirkung nachgesagt wird.
| Chinesischer Geldbaum (Pilea peperomiodis) | |
|---|---|
| Weitere Namen | Chinesisches Glücksblatt, Chinesischer Münzbaum, Glückstaler, Ufopflanze, Missionarspflanze, Pfannkuchenpflanze, Bauchnabelpflanze |
| Wuchs | Staude |
| Wuchshöhe/Wuchsbreite | 30–40 cm/40–50 cm |
| Blüte | Mai bis Juni |
| Standort | Abendsonne, Halbschatten |
| Boden | frisch, mäßig feucht |
Chinesischen Geldbaum pflanzen
Der Chinesische Geldbaum ist als Zimmerpflanze im Topf in unterschiedlichen Größen erhältlich. Nach dem Kauf darf die Pilea zunächst in ihrem Anzuchttopf bleiben, solange sie gesund wächst und die Erde nicht auffällig schnell austrocknet. Erst wenn die Wurzeln den Topf stark ausfüllen, unten aus den Abzugslöchern wachsen oder die Pflanze trotz guter Pflege kaum noch neue Blätter bildet, ist es Zeit für ein größeres Gefäß. Auch ein stark durchwurzelter Ballen zeigt, dass der bisherige Topf zu klein ist.
Standort
Um lange Freude an der sogenannten Missionarspflanze zu haben, ist die Suche nach dem passenden Standort wichtig. Der Topf sollte hell stehen. Halbschatten ist ebenfalls möglich. Dabei ist darauf zu achten, dass es keine direkte Sonneneinstrahlung gibt. Auch wenn die Pflanze Sonne grundsätzlich verträgt, wird dann die grüne Farbe nachlassen und die Optik nicht mehr wie gewünscht wirken.
Wichtig: Die Blätter strecken sich immer der Sonne entgegen. Daher ist es notwendig, die Pflanze auch zur Sonne zu drehen und so für einen geraden Wuchs zu sorgen.
Substrat
Als Substrat eignet sich lockere Zimmerpflanzenerde, die bei Bedarf mit etwas Sand, Perlite oder Blähton durchlässiger gemacht wird.
- ZEITLOSER TREND – der chinesische Geldbaum ist eine zeitlose Trendpflanze mit vielen Namen, so kennt man die Zimmerpflanze unter Glückstaler, Ufopflanze, Bauchnabelpflanze dies sind nur einige umgangssprachlichen Namen für Pilea peperomioides.
- GROSSE SYMBOLKRAFT – holen Sie sich das Glück, bzw. das Geld ins Haus. Die Grünpflanze steht für Reichtum und soll das Geld in Ihr zu Hause ziehen. Ein pflanzlicher Geldmagnet also. Die Pflanze steht auf für gute Energien im Feng Shui Bereich und eignet sich hervorragend als Büropflanze und Zimmerpflanze für die Wohnung
- TOP QUALITÄT – Sie erhalten eine sehr gut entwickelte und starke Pflanze, wie auf dem Foto.
Chinesischen Geldbaum pflegen
Gießen
Der Chinesische Geldbaum braucht regelmäßig Wasser. Die Erde sollte leicht feucht bleiben, ohne dauerhaft nass zu sein. Vor dem nächsten Gießen darf die obere Erdschicht gut antrocknen.
Steht Wasser im Übertopf oder Untersetzer, entsteht schnell Staunässe. Diese führt zu gelben Blättern, schlaffen Trieben und im schlimmsten Fall zu Wurzelfäule. Im Sommer wird häufiger gegossen, im Winter sparsamer, da die Pilea dann weniger Wasser verbraucht.
Düngen
Gedüngt wird während der Wachstumszeit nur sparsam. Von März bis September reicht es aus, alle 4 Wochen einen flüssigen Grünpflanzendünger in schwacher Dosierung über das Gießwasser zu geben. Frisch umgetopfte Pflanzen benötigen in den ersten Wochen keinen zusätzlichen Dünger, weil neue Erde meist bereits Nährstoffe enthält.
Im Winter wird nicht gedüngt. In dieser Zeit wächst die Ufopflanze langsamer und verbraucht deutlich weniger Nährstoffe.
Überwinterung
Im Winter bleibt der Chinesische Geldbaum als Zimmerpflanze im Haus. In der dunklen Jahreszeit wächst die Pilea langsamer und benötigt deshalb weniger Wasser und kaum Nährstoffe. Der Standort sollte möglichst hell sein, jedoch ohne kalte Zugluft. Temperaturen zwischen 15 und 20 °C sind ideal. Direkt über einer heißen Heizung steht die Pflanze ungünstig, weil die trockene Luft die Blattränder autrocknet.
Umtopfen

Junge Pflanzen wachsen oft schneller und benötigen etwa alle 2 Jahre einen neuen Topf. Ältere Pflanzen kommen häufig länger mit demselben Gefäß aus. Der beste Zeitpunkt zum Umtopfen ist das Frühjahr. Dann beginnt die Pilea kräftig zu wachsen, und verkraftet den Wechsel besonders gut.
Der neue Topf sollte nur 2 bis 4 cm größer im Durchmesser sein als der alte. Ein zu großes Gefäß bleibt lange feucht und begünstigt Staunässe. Wichtig ist außerdem ein Abzugsloch, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Als Substrat eignet sich lockere Zimmerpflanzenerde, die bei Bedarf mit etwas Sand, Perlite oder Blähton durchlässiger gemacht wird.
Das Umtopfen ist sinnvoll, wenn:
- viele Ableger dicht am Rand wachsen und kaum noch Platz haben
- Wurzeln unten aus dem Abzugsloch wachsen
- der Wurzelballen den Topf stark ausfüllt
- die Erde sehr schnell austrocknet
- die Pflanze kaum noch neue Blätter bildet
- der Topf im Verhältnis zur Pflanze sehr klein wirkt
- die Pilea kopflastig wird und leicht umkippt
Chinesischen Geldbaum vermehren
Ufopflanze über Ableger vermehren
Am zuverlässigsten lässt sich der Chinesische Glückstaler über Ableger vermehren. Die kleinen Jungpflanzen wachsen direkt neben der Mutterpflanze aus der Erde oder entstehen am Stamm. Sobald sie mehrere eigene Blätter und möglichst kleine Wurzeln gebildet haben, können sie abgetrennt werden.
Dafür wird die Pflanze vorsichtig aus dem Topf genommen. Anschließend lässt sich der Ableger mit den Fingern lösen oder mit einem sauberen, scharfen Messer von der Mutterpflanze trennen. Wichtig ist, dass möglichst ein kleines Wurzelstück am Ableger bleibt. Hat der Ableger noch keine Wurzeln, kann er zunächst in ein Glas mit Wasser gestellt werden, bis sich neue Wurzeln zeigen.
Danach kommt die junge Pilea in einen kleinen Topf mit lockerer, durchlässiger Zimmerpflanzenerde. Die Erde wird leicht angegossen und in den ersten Wochen gleichmäßig feucht gehalten. Nass darf sie aber nicht werden, da junge Wurzeln schnell faulen. Ein heller Standort ohne direkte Mittagssonne hilft dem Ableger beim Anwachsen.
Ufopflanze über Stecklinge vermehren
Neben Ablegern lässt sich die Pilea peperomioides auch über Stecklinge vermehren. Diese Methode eignet sich besonders, wenn die Pflanze einen längeren Stamm gebildet hat, verkahlt wirkt oder zurückgeschnitten werden soll. Dafür wird ein gesunder Trieb oder ein Stück vom Stamm mit mehreren Blättern abgeschnitten. Das Werkzeug sollte sauber und scharf sein, damit die Schnittstelle nicht gequetscht wird.
Der Steckling kann anschließend in Wasser bewurzelt werden. Dafür wird er so in ein Glas gestellt, dass die Schnittstelle im Wasser steht, die Blätter aber trocken bleiben. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden. Sobald sich mehrere Wurzeln gebildet haben, wird der Steckling in lockere Erde gesetzt.
Nach dem Einpflanzen braucht der Steckling etwas Fingerspitzengefühl. Die Erde sollte leicht feucht bleiben, aber nicht dauerhaft nass sein. Neue Blätter zeigen, dass der Steckling angewachsen ist. Für Anfänger bleibt die Vermehrung über bewurzelte Ableger dennoch die einfachere Methode, weil die Jungpflanzen bereits einen eigenen kleinen Wurzelansatz mitbringen.
Krankheiten und Schädlinge
Der Chinesische Geldbaum ist wenig anfällig für Krankheiten. Die meisten Probleme entstehen durch zu viel Wasser, zu wenig Licht oder trockene Raumluft. Gelbe, weiche Blätter weisen häufig auf Staunässe hin. Dann sollten die Wurzeln kontrolliert, faulige Stellen entfernt und die Pflanze in frische, durchlässige Erde gesetzt werden. Hängen die Blätter schlaff herab, lohnt sich zuerst ein Blick auf das Substrat. Ist es trocken, benötigt die Pilea Wasser. Ist das Substrat zu nass, sollte vorerst nicht gegossen werden.
Schädlinge treten vorwiegend bei geschwächten Pflanzen auf. Spinnmilben zeigen sich durch feine Gespinste und helle Sprenkel auf den Blättern. Wollläuse erkennt man an weißen, watteartigen Belägen. Bei dauerhaft feuchter Erde können außerdem Trauermücken auftreten. Befallene Pflanzen sollten von anderen Zimmerpflanzen getrennt, gründlich kontrolliert und je nach Schädling abgeduscht oder mit einem geeigneten Pflanzenschutzmittel behandelt werden. Eine helle, luftige Umgebung und maßvolles Gießen beugen den meisten Problemen vor.




