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Farnblättriger Lerchensporn – Pflanzen, pflegen und schneiden

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Sie suchen für Ihren Schattengarten noch eine schöne, möglichst früh blühende und genügsame Staude? Hervorragend eignen würde sich dafür der Farnblättrige Lerchensporn.

Farnblättriger Lerchensporn
© zanna_ – Fotolia.com

Rund 300 Arten vom Lerchensporn gedeihen in den gemäßigten Zonen unserer Nordhalbkugel, einige auch in Südafrika. Die meisten wachsen wild in Laubwäldern oder Gebüschen. Nur wenige bringen wesentliche Grundzüge zur Züchtung neuer Sorten mit, die im Garten zur Freude des Hobbygärtners kultiviert werden können. Der Farnblättrige Lerchensporn (Corydalis cheilanthifolia) zählt zum Beispiel zu den mehrjährigen Arten, die sich für den Garten favorisiert haben.

Kleines Pflanzenporträt

Der Name diese Pflanze leitet sich ab von den bräunlich grünen Blättern, die denen des Farns gleichen, und der Haubenlerche, die Pate für die griechische Bezeichnung „Corydalis“
steht. Bis zu 30 Zentimeter hoch und ebenso breit kann der Farnblättrige Lerchensporn werden. Seine gelben Blüten entfalten sich traubenförmig an horstig empor wachsenden Blütenstielen. Von Mai bis Juni erstrahlt dann der leuchtend gelben Flor.

Dieser Standort ist optimal für den Farnblättrigen Lerchensporn

Am besten gedeiht diese Sorte an einem halbschattigen Standort. Geben Sie der Staude am besten auch einen Platz vor Gehölzrändern oder Mauern.

An den Boden legt der Farnblättrige Lerchensporn hingegen keine hohen Ansprüche. Er begnügt sich mit einem durchlässigen, humosen und leicht sauren Erdreich. Dennoch sollte der Boden im Sommer Feuchtigkeit halten. Mit diesen Ansprüchen qualifiziert sich die Blütenstaude bestens als Begleiter von Rhododendron-Gruppen oder anderen Ziersträuchern, die ein leicht saures Beet schätzen.

Schwere Gartenerde vermengen Sie kräftig mit Sand und Humus, dann können Sie darauf unbesorgt Corydalis cheilanthifolia pflanzen.

So pflegen Sie den Farnblättrigen Lerchensporn richtig

Gießen:

Halten Sie den Boden regelmäßig feucht, besonders bei anhaltenden Trockenperioden im Frühjahr und Sommer. Wenn der Standort des Farnblättrigen Lerchensporns ausgiebig gemulcht wird, kann die Feuchtigkeit nicht so schnell verdunsten. Ratsam ist es, die Mulchschicht mehrmals zu erneuern. Ein feuchtes Erdreich verspricht bestes Wachstum für die Staude. Staunässe hingegen schädigt die Pflanze erheblich.

Düngen:

Die beste Zeit, Ihren Lerchensporn zu düngen, liegt im Frühjahr. Verwenden Sie dafür Kompost, gemischt mit einem organischen Langzeitdünger, wie Hornspäne.

Rückschnitt:

Im Herbst, wenn sich die Pflanze für die Winterruhe zurückzieht, schneiden Sie das welke Laub etwa 5 Zentimeter über dem Boden ab. Auch während der Vegetation dürfen Sie Ihre Gartenschere an den Farnblättrigen Lerchensporn ansetzten, um abgeblühte Blütenstiele oder beschädigte und welke Blätter zu entfernen.

Überwinterung:

Zwar verträgt die Staude frostige Temperaturen bis – 20° Celsius unbeschadet, dennoch ist ein Winterschutz zu empfehlen. Decken Sie nach dem Rückschnitt im Herbst die Pflanzstelle mit Nadelreisig ab. So schützen Sie die Wurzel der Pflanzen vor Nässe.

Zusammenfassung:

Der Farnblättrige Lerchensporn bringt Licht in dunkle Ecken Ihres Gartens. Er eignet sich besonders für lichte Schattengärten, Rabatte an Gehölzrändern und Rhododendrongruppen. Von Mai bis Juni blüht die Staude in leuchtendem Gelb. Ein halbschattiger Standort mit einem durchlässigen, humosen Boden bevorzugt die Pflanze. Im Frühjahr und Sommer wird regelmäßig gegossen. Kompost, gemischt mit Hornspäne, deckt den Nährstoffbedarf. Obwohl der Lerchensporn winterhart ist, sollten Sie Ihn abdecken.


Foto1: © zanna_ - Fotolia.com

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