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Gartenrechen kaufen – Tipps für Modell- und Materialauswahl

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Ob zum Laubharken, Rasenbelüften oder zum Verteilung von Sand – jeder Gärtner sollte einen Gartenrechen besitzen. Doch diesen sollten Sie stets mit Bedacht kaufen.

Suchen Sie einen Gartenrechen nicht nur nach dem Preis aus
Suchen Sie einen Gartenrechen nicht nur nach dem Preis aus

Laub harken – finden Sie nicht auch, dass das eine der schrecklichsten Gartenarbeiten ist? Zumindest diejenigen, die einen großen Garten mit einigen Laubbäumen besitzen, werden hier wohl sicherlich zustimmen. Aber eigentlich ist diese Arbeit gar nicht so schlimm, wenn Sie denn einen guten Gartenrechen besitzen.

Ein einziger Gartenrechen ist für die Gartenarbeit heute nicht mehr ausreichend. Doch die üppige Auswahl unterschiedlichster Gartenrechen lässt viele Hobbygärtner beim Recheneinkauf meist eine reine Preisentscheidung fällen. Doch das ist das Schlimmste, was Sie machen können. Wie bei allen anderen Gartengeräten so sollten Sie auch beim Rechenkauf auf einige Punkte achten, damit die Arbeit mit dem Gerät später stets gut von der Hand geht. Dafür möchten wir zunächst einmal klären, welche Rechenarten es im Handel überhaupt zu kaufen gibt und wofür sie gut zu gebrauchen sind.

Rechenarten im Überblick:

  • Fächerrechen:
    zum Säubern von Wiesen, vor allem bei Laubfall gut geeignet
  • Eisenrechen:
    für grobe und schwere Bodenbearbeitung geeignet, aber auch zur Verteilung von Kies und Sand oder zum Vertikutieren von vermoosten Rasenflächen
  • Rasenrechen:
    erkennbar an den leicht gekrümmten Zinken, womit sich Rasenflächen gut „kehren“ lassen
  • Holzrechen:
    für große Grasflächen gut geeignet, aber auch für die Beetbearbeitung (leichtes Auflockern der Erde)
  • Gummirechen:
    gut geeignet zum Harken um empfindliche Pflanzen herum sowie zum Säubern von Sandflächen
  • Handrechen:
    kleine Ausführung mit kurzem Stil, gut geeignet für die Bearbeitung von Blumen- und Gemüsebeeten, aber auch zur Pflege von Friedhofsgräbern

Tipps für Modell- und Materialauswahl

➤ Tipp 1 – Materialauswahl:

Gartenrechen werden aus leichtem Kunststoff, Gummi, robustem Metall oder natürlichem Holz angeboten. Teilweise sind sogar Materialkombinationen erhältlich, wie Eisenrechen mit Holzstiel, usw. Hier die Vorteile der einzelnen Rechenmaterialien im Überblick:

➜ Holz-Rechen:

Holz-Rechen bieten den Vorteil, dass Sie den Stiel jederzeit austauschen können, sollte dieser mal beschädigt sein. Mit einem Holzrechen (breite Zinken) lassen sich zudem auch sehr gut Gartenbeete begradigen (glatte Rückseite des Rechens verwenden) oder Saatgut-Rillen ziehen. Beim Kauf von Holzstielen sollten Sie allerdings immer darauf achten, dass die Jahresringe des Holzes möglichst senkrecht verlaufen, damit der Rechen bei der Arbeit leichter „schwingt“ und auch der Stiel weitaus weniger bruchgefährdet ist.

➜ Edelstahl-Rechen:

Rechen aus Edelstahl sind zwar teurer in der Anschaffung, aber das Material rostet nicht. Dieses Werkzeug können Sie also weitaus länger gebrauchen.

➜ Aluminium-Rechen:

Aluminium-Rechen gehören innerhalb der Metallrechen zu den Leichtgewichten und werden deshalb oftmals von Frauen eindeutig bevorzugt!

➤ Tipp 2 – Verarbeitung unter die Lupe nehmen:

Doch nicht nur die Materialauswahl, sondern auch die Verarbeitung einzelner Modelle sollten Sie beim Kauf genauestens unter die Lupe nehmen. Achten Sie dabei besonders auf die Verschraubung zwischen Stiel und Rechen, die Verschweißung von Metallen und dergleichen mehr.

➤ Tipp 3 – die richtige Breite auswählen:

Die Breite der Rechenmodelle wird zumeist nicht in Zentimeter-Maßen, sondern vielmehr in der Anzahl der Zinken ausgewiesen. Entscheiden sollten Sie sich diesbezüglich am besten immer für Modellgrößen, die zwischen 14 und 18 Zinken aufweisen.


Foto1: © NinaMalyna - Fotolia.com

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