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Pilzbefall der Sauerkirsche – Was tun?

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Pilzbefall der Sauerkirsche - Was tun?

Wenn die Zweige der Sauerkirsche in den Spitzen sehr dünn sind, hilft es nur, den Baum zu beobachten und genau zu ermitteln, wann die jungen Triebe des Baumes dünn werden. Verwelken die Triebe nämlich innerhalb eines kurzen Zeitraumes ab der Blüte, dann kann davon ausgegangen werden, dass ein Pilzbefall an der Sauerkirsche vorliegt.

Pilzbefall der Sauerkirsche
Der Pilz mit dem Namen Monilia laxa treibt sein Unwesen und bevorzugt nasse Witterung, um dann über die Blüten in das Holz einzudringen. Bedingt dadurch, dass die Blüte betroffen ist von diesem Baumpilz, sind auch die späteren Früchte befallen. Der Pilz überwintert leider auch in den erkrankten Zweigen.

Behandlung des Pilzes
Die Behandlung sollte so verlaufen, dass vor der Blüte ein intensiver Schnitt erfolgt und hier muss rigoros bis etwa 20 cm in das gesunde Gehölz geschnitten werden, um den Pilz komplett auszurotten, weil ansonsten regelmäßig eine neue Infektion der Hölzer droht.

Die geschnittenen Zweige müssen ebenso wie die Früchte, die durch den Pilz befallen waren, komplett aus dem Garten entfernt werden, damit dieser Pilz sich nicht wieder verbreiten kann. Bei diesem Baumschnitt muss die Abfalltonne dem Kompost vorgezogen werden, denn auf diesen gehört nur gesunder Baumschnitt.


Foto1: © M. Schuppich - Fotolia.com

1 KOMMENTAR

  1. Bin völlig verzweifelt,habe 2 Sauerkirschbäume im Garten u. noch keine richtige Ernte seit Jahren. Die Bäume blühen wie toll, beim ersten Fruchtansatz zeigen sich schwarze Punkte, wie Einstiche. Später erscheinen auf größeren Früchten braune Flecken, diese und andere Früchte fallen dann vom Baum. Zum Schluss hängen nur noch schwarze vertrocknete Fruchtansätze an den Ästen. Was soll ich tun??? Wer kann helfen???

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