Der Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) gehört zu den beliebtesten Ziergehölzen in deutschen Vorgärten. Wussten Sie, dass das Holz sogar zur Spielwarenherstellung genutzt wird? In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte über den Tulpenbaum, seine Pflege, Unterschiede zu ähnlichen Pflanzen und mehr.

Beschreibung des Tulpenbaums

Der Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) gehört zur Familie der Magnoliengewächse und bildet eine der beiden Arten innerhalb der Gattung der Tulpenbäume. Die zweite Art ist der Chinesische Tulpenbaum (Liriodendorn chinense).

Bekannt ist der Tulpenbaum, auch Amerikanischer Tulpenbaum genannt, für seine charakteristischen, Blüten, die im späten Frühling bis frühen Sommer erscheinen. Die Blüten sind gelb-grün, mit einem Hauch von Orange und erinnern an große Tulpen, daher der Name.

Der sommergrüne Baum kann eine stattliche Wuchshöhe von bis zu 40 Metern erreichen. Einige Exemplare besitzen sogar Höhen von etwa 60 Metern. Dabei können auch die Stämme beachtliche Durchmesser von bis zu 1,5 Metern aufweisen. Junge Bäume besitzen eher schmale und kegelförmige Kronen. Bei älteren Gehölzen erscheint die Baumkrone gewölbter, aber weiterhin recht schmal.

Tulpenbäume können sehr alt werden. Das älteste bekannte Exemplar befindet sich in Nordamerika. „Queens Giant“ wird auf mehr als 400 Jahre geschätzt. Der attraktive Laubbaum mit seiner besonders intensiven Herbstfärbung ist auch in vielen heimischen Ziergärten anzutreffen.

Allerdings stellt der Tulpenbaum einige Ansprüche. Werden die Pflegehinweise jedoch beachtet, gedeihen Tulpenbäume prächtig und sind eine Zierde für große Gärten und Parkanlagen. Hingegen ist der unechte Tulpenbaum eine ansehnliche Alternative für kleine Gärten.

Welche Arten von Tulpenbäumen gibt es?

Es gibt zwei echte Tulpenbäume: den Amerikanischen Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera) und den Chinesischen Tulpenbaum (Liriodendron chinense). Beide Arten gehören zur Gattung der Tulpenbäume (Liriodendron) und weisen ähnliche Merkmale auf.

Zusätzlich gibt es den Afrikanischen Tulpenbaum (Spathodea campanulata), der nur entfernt verwandt ist, sowie die Tulpen-Magnolie (Magnolia x soulangeana), die als „unechter“ Tulpenbaum bezeichnet wird.

Die Tulpen-Magnolie ist aufgrund der geringeren Wuchshöhe recht häufig in den Gärten anzutreffen. Durch einen gezielten Rückschnitt lässt sich der unechte Tulpenbaum zu einem kompakten Strauch formen, welcher auch in recht kleinen Gärten seinen Platz findet. Eine üppige und frühzeitige Blüte zeichnet die Tulpen-Magnolie weiterhin aus.

Folgende Übersicht zeigt die weitere Differenzierung in die einzelnen Unterarten:

TulpenbaumartWuchshöheBlütenfarbeBlütezeitMerkmale
Amerikanischer Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)30 bis 40 MeterGelb-orangeApril bis MaiGroße, gelappte Blätter, die an Ahornblätter erinnern
Chinesischer Tulpenbaum (Liriodendron chinense)Bis zu 18 MeterGelb-grünMaiKleinere Blätter im Vergleich zum amerikanischen Tulpenbaum
Afrikanischer Tulpenbaum (Spathodea campanulata)Bis zu 25 Meter in tropischen KlimazonenLeuchtend rotGanzjährig in tropischen RegionenNicht winterhart, ideal als Zimmerpflanze oder für den Wintergarten
Tulpen-Magnolie (Magnolia x soulangeana)5 bis 9 MeterWeiß, rosa oder hellviolettFrühlingWächst buschartig, kann durch Rückschnitt kompakt gehalten werden, beliebt in Gärten aufgrund der frühen und üppigen Blüte

Die Verbreitung und Nutzung des Tulpenbaumes

Die ursprüngliche Heimat des Tulpenbaumes liegt im Norden Amerikas. Das hauptsächliche Verbreitungsgebiet liegt dabei in den Appalachen. Dort kommt der Tulpenbaum bis in Höhen von knapp 1.400 Metern vor. Anzutreffen ist die Pflanze auch in Vermont, Michigan und Rhode Island. In Indiana, Tennessee und Kentucky gilt die attraktive Pflanze als Staatsbaum.

Über England fand der Tulpenbaum im Jahre 1663 seinen Weg nach Europa. Mittlerweile ist die Pflanze auch in unseren Breiten heimisch geworden und wächst hier bis auf etwa 25 Meter heran. In seiner natürlichen Heimat ist der Tulpenbaum nicht nur ein Ziergewächs, sein Holz wird vielfältig genutzt und unter anderem zu Furnieren, Türen, Fenstern oder Regalen verarbeitet. Auch im Musikinstrumentenbau oder in der Spielwarenherstellung besitzt das Holz des Tulpenbaumes Bedeutung.

Wann blüht der Tulpenbaum?

Tulpenbaum mit offenen Blüten.
Der Tulpenbaum blüht im April und Mai. | © nickkurzenko – Fotolia.com

Die Blütezeit des Tulpenbaums erstreckt sich auf die Monate April und Mai. Dann ist der Baum mit seinen gelben, auffälligen Blüten ein wahrer Blickfang. Die Blüten zeigen sich an den Zweigenden und erscheinen zunächst becherförmig. Im weiteren Verlauf öffnen sie sich zu Glocken.

Aus den Blüten entwickeln sich im Herbst die Früchte, welche einen bis zwei Samen beherbergen können. Der Tulpenbaum bildet zapfenartige Früchte, die 5 bis 8 Zentimeter lang sind und holzige Samen enthalten. Diese Samen sind flach und geflügelt, etwa 2 bis 3 Zentimeter lang und ähneln den Samen des Ahorns.

Giftigkeit: Alle Pflanzenteile des Amerikanischen Tulpenbaums enthalten das Alkaloid Glaucin und sind daher giftig. Deshalb ist Vorsicht geboten, insbesondere bei kleinen Kindern und Haustieren.

Tulpenbaum pflanzen – Tipps und Ratschläge auf einen Blick

Der Standort des Tulpenbaums sollte gut überlegt sein. Es gilt, nicht nur den Ansprüchen der Pflanze hinsichtlich des Bodens und Flüssigkeitsbedarfs gerecht zu werden, Tulpenbäume wollen ebenso wenig umgesetzt werden. Recht junge Pflanzen verkraften das Umsetzen zwar unter Umständen, ältere Bäume würden einen Standortwechsel wahrscheinlich nicht überleben. Die beste Pflanzzeit für den Tulpenbaum ist der Spätherbst bis hin zum zeitigen Frühjahr.

Tipp: Im März gepflanzte Bäumchen können gut anwachsen und sich für den Winter wappnen.

Standort

  • hell
  • sonnig
  • windgeschützt
  • freistehend

Tulpenbäume beanspruchen ihren Standort und möchten nicht umgesetzt werden. Daher ist es umso wichtiger, einen geeigneten Platz für das Gehölz zu finden und dabei auch zu bedenken, dass die Bäume stattliche Größen erreichen und am liebsten als Solitärpflanze, ohne die direkte Nachbarschaft anderer Pflanzen ihren Standort behaupten.

Der Tulpenbaum benötigt einen hellen und sonnigen Standort. Dabei sollte die Pflanze windgeschützt stehen und nicht von anderen Pflanzen in ihrem Wachstum eingeschränkt werden. Die Wurzeln müssen sich ausdehnen können, daher ist die direkte Pflanzung in der Nähe von Hausmauern eher ungeeignet.

Boden

  • locker
  • durchlässig
  • nährstoffreich

Für den Tulpenbaum sollte ein lockerer und durchlässiger Boden gewählt werden. Ein zu fester Boden wird die Wuchsfreudigkeit und Blühfreude des Baumes einschränken. Da das Wasser in einem festen Erdreich nur schwer bis zu den Wurzeln vordringen kann, zeigt sich die Pflanze allgemein in ihrer Entwicklung gehemmt. Um den Bedürfnissen der Pflanze zu entsprechen, kann das Erdreich entsprechend aufbereitet werden. Vor der Pflanzung ist der Boden daher aufzulockern und mit Kompost oder Humus anzureichern.

Achtung: Ein Plus an Nährstoffen lässt den Tulpenbaum gut gedeihen. Die Pflanze verträgt jedoch keine kalkhaltigen Böden.

Tulpenbaum pflanzen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Pflanze in einen Wassereimer setzen und Wurzelballen vollsaugen lassen
  2. passenden Standort auswählen
  3. auf entsprechendes Platzangebot achten
  4. Pflanzloch in doppelter Größe des Wurzelballens ausheben
  5. Pflanze einsetzen
  6. Wurzeln schonen
  7. Erde leicht andrücken
  8. Jungpflanzen ausreichend gießen

So pflegen Sie den Tulpenbaum

Gießen

Die Pflanzen besitzen einen hohen Wasserbedarf. Dennoch ist beim Gießen des Tulpenbaums einiges an Fingerspitzengefühl notwendig. Die Erde um die Pflanze darf nicht austrocknen. Ebenso gilt es, beim Gießen Staunässe zu vermeiden. Jungpflanzen sind in jedem Falle regelmäßig zu wässern. Bei älteren Bäumen, die bereits gut angewachsen sind, sollten die Wassergaben nach der Witterung ausgerichtet werden. An heißen Tagen zeigt eine Bodenkontrolle an, ob gewässert werden muss. Sollten die Pflanzen ihre Blätter hängenlassen, kann dies ebenfalls auf einen Wassermangel hindeuten.

Düngen

Der Tulpenbaum besitzt in all seinen Wachstumsstadien einen hohen Nährstoffverbrauch. Eine Düngung ist also in jedem Fall empfehlenswert. Sehr gut geeignet ist dabei Rhododendren-Dünger. Alternativ kann auch auf Dünger zurückgegriffen werden, die einen recht hohen Phosphoranteil besitzen und leicht sauer auf den Boden wirken. Die Menge ist von der Größe der Pflanze und von der vorherrschenden Bodenqualität abhängig. Beachten Sie hierbei die Angaben der Hersteller.

Tipp: Tulpenbäume sollten nur während der Wachstumsphase gedüngt werden. Während der Winterruhe können die Wurzeln die Nährstoffe nicht aufnehmen.

Rückschnitt

Nahaufnahme de Tulpenbaum Blüte.
Beim Schnitt des Tulpenbaums ist vorsicht geboten. | © kazakovmaksim – Fotolia.com

Wer seinen Tulpenbaum schneiden möchte, muss beachten, dass sich die Pflanze beim Rückschnitt sensibel zeigt. Besonders empfindlich reagiert der Tulpenbaum auf einen radikalen Rückschnitt. Um die Pflanze zu schonen, sollte mit Bedacht zurückgeschnitten werden. Im Frühling ist ein behutsam ausgeführter Formschnitt ratsam. Achten Sie darauf, nicht zu viel Astwerk zu entfernen. Bei abgestorbenen Ästen oder verblühten Blütenständen sollte nicht gezögert werden. Diese Pflanzenteile sind umgehend zu entfernen. Gleiches gilt für kranke oder von Schädlingen befallene Teile des Tulpenbaumes.

Tipp: Scharfes und hochwertiges Gartenwerkzeug schont die Pflanze.

Überwintern

Der Tulpenbaum ist winterhart und übersteht auch strenge Fröste. Jungpflanzen zeigen sich dagegen noch weniger robust und sollten in den ersten Jahren einen Winterschutz erhalten. Mit einer Auflage aus Laub oder einer Mulchschicht hilft man den jungen Tulpenbäumen über den Winter.

Besonders Tulpen-Magnolien zeigen sich anfällig für Spätfröste. Diese können die recht früh austreibenden Blüten schädigen und zum Absterben der ersten Blüten führen. Wird ein Schutz aus Gartenvlies angebracht, sind die unechten Tulpenbäume ebenfalls gut vor späten Frösten geschützt.

Allgemeine Pflegetipps für den Tulpenbaum

  • Standort bewusst auswählen
  • Pflanze nicht umsetzen
  • viel Sonne
  • freier Standort
  • lockerer, nährstoffreicher Boden
  • bei Bodentrockenheit gießen
  • Staunässe vermeiden
  • im Frühling und Sommer mit Rhododendrendünger versorgen

Schädlinge und Krankheiten

Tulpenbäume sind mittlerweile sehr gut an unser Klima angepasst und zeigen sich robust und widerstandsfähig. Schädlinge oder Pilzbefall sind kein Thema, wenn die Ansprüche an Standort und Substrat erfüllt werden.

Blattläuse

Ein gelegentlicher Befall von Blattläusen ist beobachtet worden. Die Schädlinge sind an der Pflanze leicht auszumachen und können rechtzeitig abgesammelt oder mit Hausmitteln wie Seifenlauge oder Brennnesselsud vertrieben werden. Für den Tulpenbaum stellt der Befall mit Schädlingen generell kein Problem dar und die Pflanze wird keinen Schaden nehmen.

Durch Pflegefehler können sich folgende Schadbilder bemerkbar machen:

  • Verfärbung der Blätter
  • Welken der Blätter
  • Abwerfen der Blätter
  • Faulen der Wurzeln

Staunässe

Eine Veränderung der Blätter sollte jeden Hobbygärtner wachrütteln, denn meist liegt ein grober Pflegefehler vor. Wenn sich die Blätter und Blüten verfärben, wurde zu wenig gegossen. Wer hier nicht einschreitet, muss damit rechnen, dass der Baum seine Blätter abwirft. Ein zu fester Boden und zu viele Wassergaben führen schnell zu Staunässe, die der Baum überhaupt nicht verträgt. Die Wurzeln beginnen zu faulen, die Pflanze bleibt im Wachstum zurück und die Blätter fallen schließlich ebenfalls ab. Befallene Triebe und Blüten sind zu entfernen.

Hilfe, Tulpenbaum hat braune Flecken

Wenn sich Blätter und Blüten des Tulpenbaumes braun verfärben, kann es mehrere Ursachen geben. Kann Wassermangel ausgeschlossen werden, ist eine Bodenverunreinigung in Betracht zu ziehen. Enthält der Boden zu viele Salze, ist der Standort für den Tulpenbaum definitiv ungeeignet und die Pflanze sollte umgesetzt werden, auch wenn man dies beim Tulpenbaum eigentlich vermeiden sollte.

Tipp: Gelegentlich kann der Tulpenbaum auch von der Blattfleckenkrankheit befallen werden. Dagegen hilft eine regelmäßig verabreichte Kupfersulfat-Lösung.

Tulpenbaum vermehren

Die Vermehrung des Tulpenbaums ist keine leichte Aufgabe. Wer sich der Herausforderung stellen möchte, kann versuchen, die Pflanze durch Samen oder durch Stecklinge zu vermehren.

Vermehrung durch Samen

Aus den Früchten des Tulpenbaums lassen sich die Samen gewinnen. Die kräftigsten unter den Samen bewahrt man sich bis September auf und beginnt dann schrittweise mit der Anzucht:

  1. Samen in Anzuchterde legen
  2. Samen leicht mit Substrat bedecken
  3. zum Angießen weiches Wasser verwenden
  4. Pflanztöpfe auf dem Fensterbrett bei Zimmertemperatur platzieren
  5. Pflanzen bis auf etwa zehn Zentimeter heranwachsen lassen
  6. Pflanzen pikieren und an die normale Umgebungstemperatur gewöhnen
  7. Pflanzung ins Freie erst nach Verholzung der Triebe empfohlen

Vermehrung durch Stecklinge

  1. Stecklinge lassen sich gewinnen, indem beim jährlichen Verschnitt im Frühjahr entsprechende Triebe ausgewählt und wie folgt weiter verwendet werden:
  2. Steckling in Anzuchterde einbringen
  3. Angießen mit weichem Wasser
  4. Pflanztopf mit Folie abdecken
  5. Aufzucht im Gewächshaus ratsam
  6. Anzucht bei Temperaturen um 25 Grad
  7. Erde gleichmäßig feucht halten

Zeigen sich neue Triebe und Blüten, kann von einer erfolgreichen Anzucht ausgegangen werden. Bis sich ein Wurzelballen ausbildet, vergeht beim Tulpenbaum erfahrungsgemäß recht viel Zeit.

Vermehrung durch Okulation

In Baumschulen wird die Vermehrung von Tulpenbäumen häufig mit der Okulations-Methode durchgeführt. Dabei wird ein Auge der gewünschten Sorte auf einen Sämling der Wildart gepfropft. Diese Methode, ähnlich der Veredelung von Rosen, sorgt dafür, dass die neuen Pflanzen die besonderen Eigenschaften der ausgewählten Sorte beibehalten und trotzdem kräftig wachsen. Auf diese Weise konnten auch kleinwüchsige Tulpenbaum-Sorten gezüchtet werden, die ideal für kleinere Gärten sind.

Säulen-Tulpenbaum – Ideal für kleine Gärten

Wer den Tulpenbaum schön findet, aber nicht genug Platz im Garten hat, findet mit dem Säulen-Tulpenbaum die perfekte Lösung. Diese spezielle Zuchtform des Amerikanischen Tulpenbaums, botanisch bekannt als Liriodendron tulipifera ‚Fastigiatum‘, erreicht eine Höhe von bis zu 15 Metern, bleibt dabei aber schmal, mit einer Breite von etwa 3 bis 5 Metern. Diese Variante eignet sich besonders für kleinere Gärten oder als Solitärbaum.

Wie sieht ein Säulen-Tulpenbaum aus?

Der Säulen-Tulpenbaum hat die gleichen wunderschönen Blüten wie der normale Tulpenbaum, die im späten Frühling bis frühen Sommer erscheinen. Die Blätter sind ebenfalls charakteristisch gelappt und erinnern an Ahornblätter. Besonders im Herbst bringt sein goldgelbes Laub zusätzliche Farbe in den Garten.

Unterschied Tulpenbaum und Magnolie

Obwohl Tulpenbaum und Magnolie oft verwechselt werden, kann man beim genauen Blick Unterschiede zwischen den beiden Pflanzenarten feststellen. Beide gehören zwar zur Familie der Magnoliengewächse (Magnoliaceae), unterscheiden sich jedoch im Aussehen der Blattform, Blüte und Blütezeit.

Unterschiede im Überblick:

MerkmalTulpenbaum (Liriodendron tulipifera)Magnolie (Magnolia spp.)
BlütenfarbeGrünlich-gelb mit orangefarbenem Streifen an der BasisWeiß, Rosa, Purpur, Gelb
BlütenformTulpenförmig, eher geschlossenGrößer, offen, schalenförmig
BlütezeitSpäter Frühling bis früher Sommer (April und Mai)Je nach Art, Spätwinter bis Frühsommer (Februar bis Juni)
BlattformCharakteristisch gelappt, erinnert an AhornblätterGlatt, oval, lederartig, meist dunkelgrün und glänzend
WuchshöheBis zu 40 MeterVariiert stark, von 2-3 Meter bis zu 20-30 Meter
WuchsformGerade, schlanke Stammbasis, breite, pyramidale bis ovale KroneStrauchartig oder baumartig, dichte, verzweigte Krone

Gartentipp des Tages!

Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

Ein Kommentar

  1. Friedel Reents on

    Ich bekam heute Samen vom afrikanischen Tulpenbaum, kann ich die auch jetzt noch in Töpfen aussäen und bis zum nächsten Jahr in größeren Töpfen kultivieren?

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