Gartenpflege Boden & Kompost

Richtig kompostieren – 5 Tipps

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Halten Sie den Kompost immer feucht
Halten Sie den Kompost immer feucht

Ein eigener Komposthaufen im Garten ist von unschätzbarem Wert. Wer die Möglichkeit dazu hat, muss beim richtigen Kompostieren ein paar Punkte beachten.

Kompost zur Bodenpflege nutzen
Wer seinen Boden optimal pflegen möchte, der sollte diesen mit Kompost versorgen. Der Kompost verbessert dabei nicht nur die Qualität des Bodens. Er trägt auch zur Verminderung des Abfallproblem sowohl im Garten als auch im Haus bei. Wenn Sie genügen Platz in Ihrem Garten haben, dann sollten Sie sich unbedingt einen Komposthaufen anlegen, da Gartenabfälle und Küchenabfälle auf dem Komposthaufen in einen wertvollen Dünger umgewandelt werden.

Richtig kompostieren – 5 Tipps

  1. Der Kompost muss so angelegt sein, dass er Ihren Nachbarn geruchstechnisch nicht stört. Also nicht direkt neben der Terrasse des Nachbarn setzen.
  2. Kompost sollte immer im Schatten oder im Halbschatten und windgeschützt stehen.
  3. Nicht alles ist kompostierfähig. Dazu zählen Wurzelunkräuter, kranke Pflanzen, Blumendünger, Papier, Katzenstreu, Tabak, Zigaretten und Baumwollschnüre. Dagegen kann man Unkraut ohne Samenstand, Laub, Moos, Kartoffelschalen, Teebeutel, Kaffeesatz, Obstreste und Gemüsereste, Rasenschnitt und auch Schnittblumen bedenkenlos kompostieren. Vorsicht bei Zitrusschalen, Holzasche, Sägemehl und Sand, diese nur in geringen Mengen zugeben. Größere Teile wie Äste sollten gehäckselt werden.
  4. Wer kompostiert, der braucht immer zwei Anlagen. Wenn ein Kompost voll ist, muss dieser ruhen.
  5. Den Kompost immer feucht halten. Um zu testen, ob dieser feucht genug ist, eine Hand voll aufnehmen und zusammendrücken. Wenn sich eine Kugel formen lässt und das Material nicht mehr auseinander fällt, hat er die richtige Feuchtigkeit.

Foto1: © Andreas Wolf - Fotolia.com

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