Gartenpflege Boden & Kompost

Wenn der Kompostplatz zum Streitpunkt wird

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Kompost Streit Nachbar
Der Komposthaufen gilt häufig als Streitobjekt

Wer einen Garten sein Eigen nennt, der hat oft auch einen eigenen Kompostplatz. Das ist nicht nur erlaubt, das ist auch erwünscht. Denn so kann man selbst Stoffe, die verrotten, wieder zu nützlicher Erde machen. Und dass das sehr umweltfreundlich ist, das leuchtet jedem ein.  Nun kann es aber vorkommen, dass man einen Kompostplatz im Garten hat, durch den sich der Nachbar gestört fühlt und der dann zum Streitpunkt wird.

Ist in diesem Fall etwas zu beachten, wie beispielsweise der Ort, an dem der Kompost angebracht ist oder ein eventueller Abstand zum Grundstück des Nachbarn? Diese Fragen beantwortet der Gesetzgeber ganz pauschal mit „nein“. Wer einen Kompostplatz im Garten anlegt, der muss keinerlei Einschränkungen hinnehmen.

Größe und Standort sind frei wählbar
Der Ort kann ebenso frei gewählt werden, wie die Größe. Man kann sich gegen eine Geruchsbelästigung nicht wehren, sondern man muss sie hinnehmen. Dennoch gibt es immer wieder Urteile, die eine extreme Geruchsbelästigung untersagen und man den Kompost an einen anderen Ort setzen muss. Jedoch ist nicht pauschal zu sagen, was man unter extremer Belästigung versteht.

Fliegen und Ungeziefer muss man nicht dulden
Sofern durch den Kompost Fliegen und anderes Ungeziefer angezogen werden und dadurch den Nachbarn belästigen, sieht die Sache etwas anders aus. Am besten ist es, wenn man den Kompost so weit wie möglich vom Nachbargrundstück entfernt einrichtet. So spart man sich viel Ärger.


Foto1: © Patryssia - Fotolia.com

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