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Rote Pusteln an Bäumen

Abgestorbener Ast

Abgestorbener Ast

Immer wieder kommt es vor, dass man rote Pusteln an Bäumen oder Sträuchern vorfindet. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung mit dem Namen Nectria.

Abgestorbene Äste sind zuerst betroffen
Auch wenn es augenscheinlich nicht besonders gefährlich aussieht, sollte man doch schnell handeln. Denn der Pilz befällt als erstes Äste, die bereits abgestorben sind, arbeitet sich dann aber schnell auf gesunde Bereiche vor. Besonders wenn die Pflanze geschwächt ist, hat der Pilz leichtes Spiel. Er befällt dabei die Äste an Wunden, die in der Rinde vorzufinden sind.

Befallenen Ast abschneiden – Aber nicht auf den Kompost!
Wenn man nun solche roten Pusteln an seinen Gehölzen entdeckt, hilft nur eins: Den befallenen Ast abschneiden und in den Biomüll geben. Keinesfalls auf den Kompost, da sich hier die Pilzsporen verbreiten und so wieder in den Kreislauf gelangen können. Sind bereits mehrere Äste befallen, müssen alle abgeschnitten werden. Notfalls auch radikal. Ist der Busch oder Baum ansonsten gesund, wird er wieder austreiben. Am häufigsten befällt Nectria Obstbäume, Ahorn und Johannisbeeren.


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