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Blaue Atlaszeder – Pflanzen, pflegen und Tipps zu Krankheiten

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Die Blaue Atlaszeder ist in Mitteleuropa in vielen Parks zu finden. Sie lässt sich aber auch im Garten anpflanzen. Allerdings gilt es dabei einiges zu beachten.

Blaue Atlaszeder
© duelune – Fotolia.com

Die Blaue Atlaszeder, deren Name in der Fachsprache Cedrus atlantica ‚Glauca‘ lautet, gehört zur Familie der Kieferngewächse sowie zu der Gattung der Zedern. Der Name dieser Zeder-Art verrät bereits viel über ihre Herkunft. Sie stammt aus dem gleichnamigen Gebirge in Algerien sowie Marokko. In der Heimat der Zeder sind sehr heiße Sommer an der Tagesordnung. Zudem ist die Zeder im Winter viel Schnee ausgesetzt, was durch ihre Höhenlage auf Höhen von 1.000 bis 1.800 Metern bedingt ist.

Neben der Blauen gibt es auch noch die Grüne Atlaszeder, was jeweils auf die Nadelfärbung dieser beiden Zedern-Arten zurückzuführen ist. Bei der Blauen Atlaszeder sind die Nadeln charakteristisch stahlblau. Als Zierpflanze kann dieses Kieferngewächs daher auch im eigenen Garten jede Menge Eindruck schinden. Vor allem im Rheinland, am Bodensee sowie auf Rügen fühlt sich die Atlaszeder wohl.

Die Atlaszeder kann übrigens nicht nur als großer Nadelbaum im eigenen Garten angepflanzt werden. Vielmehr bietet sich die Blaue Atlaszeder als schmucker Bonsai an, wobei es entsprechend viel Geduld bedarf, um die Atlaszeder auf Bonsai-Größe zu kultivieren. Die Blaue Atlaszeder macht sich aber auch in Parkanlagen als Zierpflanze, im Stadtgebiet und als Vogelschutzgehölz sehr gut.

Verbreitung der Atlaszeder

Die blaue Art der Atlaszeder ist in Mitteleuropa in vielen Parks zu finden. In ihrer Heimat gilt die Atlaszeder hingegen bereits seit dem Jahr 2013 als gefährdet – zumindest was die Verbreitung an Wildstandorten der Pflanze angeht. Seitdem wird die Blaue Atlaszeder in der Roten Liste geführt, was bedeutet, dass die Weltnaturschutzunion die Zeder zu den gefährdeten Pflanzenarten zählt.

Einordnung dieser Zedern-Art

Insgesamt gibt es nur vier Arten von Zedern, zu denen auch die Atlaszeder gehört. Die weiteren Zedern-Arten tragen die folgenden Namen:

  • Zypernzeder
  • Libanonzeder
  • Himalayazeder

Im Vergleich zur Grünen Atlaszeder ist die blaue Variante deutlich winterhärter und somit besser für die hiesigen Gefilde geeignet. Daher kann der Nadelbaum auch in den kälteren Regionen Nordeuropas angepflanzt werden. Bis diese Zedern-Art (wenn überhaupt) blüht, dauert es sehr lange – meist zwischen 25 und gut 30 Jahre. Sofern es zu einer Blüte der Atlaszeder kommt, ist dies ausschließlich im Herbst der Fall.

Bei guter Pflege sowie idealen Standortbedingungen können Nadelbäume dieser Art ein Alter von bis zu 900 Jahren erreichen! Der Durchmesser des Stamms beträgt bei solch einem alten Pflanzenexemplar dann ganze zwei Meter. Außerdem sprießt die Atlaszeder bis zu 40 Meter in die Höhe.

Auch im Winter behält diese immergrüne Zeder ihre Nadeln, da diese aufgrund ihrer geringen Oberfläche ausgesprochen winterfest sind. Zudem benötigen die Nadeln nur wenige Nährstoffe und können sich somit hervorragend über den Winter retten. Eine spezielle Wachsschicht sorgt darüber hinaus dafür, dass Austrocknung oder Frost kein Problem für die Nadeln der Atlaszeder darstellen.

Nähere Beschreibung der Atlaszeder

Bei der Atlaszeder handelt es sich um ein getrenntgeschlechtiges Kieferngewächs, welches an seinen Kurztrieben Zapfen ausbildet, die von den folgenden Eigenschaften gekennzeichnet sind:

  • männliche Zapfen: 3 – 5 Zentimeter lang/zylindrisch/blasse, gelbe Färbung
  • weibliche Zapfen: grün bis rot/eher unscheinbar/1 Zentimeter lang/eiförmig

Erst, wenn die Zapfen der Atlaszeder reif sind, nehmen sie eine deutlich imposantere Gestalt an. Dann weisen sie eine Länge von 5 bis 7,5 Zentimeter auf und der Durchmesser der Zapfen kann sich auf bis zu vier Zentimeter belaufen. Sie verfügen entweder über eine flache oder über eine leicht eingedellte Spitze nebst einer tonnenförmigen Formgebung. Erst im zweiten Jahr stehen die dann hellbraunen Zapfen aufrecht in die Höhe.

Es dauert zwei bis drei Jahre, bis die Zapfen der Atlaszeder vollständig reifen. Dann kommt es zu einem Zerfall der Zapfen, so dass fortan nur noch die verholzte Zapfen-Spindel übrig bleibt. Die leicht keimenden Samen der Blauen Atlaszeder haben eine Länge von 1 bis 1,2 Zentimeter.

Verwendung von Zedernöl

Wie bei der Himalayazeder, kann auch aus den Holzspänen der Atlaszeder Zedernöl gewonnen werden. Dies geschieht mittels der so genannten Wasserdampf-Destillation. Das Öl ist nicht nur als ätherisches Öl für den Hausgebrauch, sondern auch in der Parfümindustrie von Bedeutung. Zedernöl gilt gemeinläufig sogar als das erste Pflanzenöl überhaupt, was je von Menschenhand gewonnen wurde. Das Öl versprüht einen angenehmen, als herb zu beschreibenden Duft, der eine gewisse Ähnlichkeit zu dem Duft von Sandelholz aufweist.

Die heilende Wirkung der Atlaszeder

Viele Kieferngewächse gelten als Lungenheilmittel. Das ist auch bei der Atlaszeder nicht anders. Den Ausdünstungen dieser Nadelbäume sagt man zum Beispiel nach, dass sie eine belebende Wirkung auf die Bronchien haben. Dies sei nicht nur bei Erkältungen gut. Vielmehr könne das Einatmen dieser Ausdünstungen sich auf Atembeschwerden, die durch Asthma verursacht werden, ebenso positiv auswirken.

Bedeutung der Atlaszeder im Altertum

Dem Holz der Atlaszeder wurde im Altertum eine besondere Bedeutung beigemessen. Vor allem im Mittleren Osten bauten die Menschen damals eine Reihe von Tempel sowie Dekorationselemente in heiligen Gebäuden aus dem Holz der Atlaszeder. Im Alten Ägypten wurde das Atlaszeder-Holz hingegen zum Schiff- und Möbelbau, zur Verarbeitung von dekorativen Schmuckstücken und als Bestandteil der Sarkophage der verstorbenen Pharaonen verwendet.

Atlaszeder anpflanzen – So machen Sie es richtig

Der perfekte Standort:

Hobbygärtner sollten die Atlaszeder am besten im Freien halten – das gilt auch für die Bonsai-Version des Nadelbaums. Ein heller Standort, bei dem die Zeder ausreichend mit Sonne versorgt wird, sorgt dafür, dass die Zeder einen besonders dicken und robusten Stamm bilden kann. Regen und Wind tragen zudem zu einer Verhärtung der Nadeln bei, was diese wiederum besonders widerstandsfähig gegen viele gängige Krankheiten und Schädlinge macht. Die Bodenbeschaffenheit sollte wie folgt ausfallen:

  • sandig-trocken
  • tiefgründung-humos
  • pH-Wert: leicht sauer bis alkalisch (circa 6 bis 7)
  • normale bis lockere Böden

Pflanzanleitung:

Der Herbst ist der perfekte Zeitpunkt zum Anpflanzen der Atlaszeder. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

❶ Stellen Sie den Wurzelballen in einen Eimer mit ausreichend Wasser.

❷ Heben Sie eine Pflanzgrube aus. Sie sollte das doppelte des Wurzelballvolumen vorweisen.

❸ Legen Sie im Bereich der Pflanzgrubensohle eine Drainage-Schicht aus Kies, Splitt und Tonscherben an.

❹ Für ideale Nährstoffverhältnisse nun den Aushub mit einer Mischung aus Lauberde, Rindenhumus, Kompost und reichlich Hornspänen anreichern.

❺ Nun die Atlaszeder in das Pflanzloch einsetzen, einen Stützpfahl in der Grube platzieren und den Baum mit einem Kokosband daran befestigen.

❻ Jetzt den Aushub wieder einfüllen und die Erde gut festtreten.

Wie groß sollte der Pflanzabstand sein?

Wer einen Atlaszeder-Baum im eigenen Garten anpflanzen will, sollte sichergehen, dass der Abstand zur Straße sowie auch zum Grundstück des Nachbarn vier oder mehr Meter beträgt. Zu jeglichen Gebäuden sollte ein Mindestabstand eingehalten werden, der 50 Prozent der zu erwartenden Endhöhe beträgt, die sich bei der Blauen Atlaszeder durchaus auf 30 bis 40 Meter belaufen kann. Zu Nachbarpflanzen gilt es einen seitlichen Abstand von der Hälfte der Wuchsbreite von sechs bis zehn Metern einzuhalten.

So pflegen Sie die Blaue Atlaszeder richtig

Blaue Atlaszeder
© hcast – Fotolia.com

❍ Gießen:

Generell ist bei der Blauen Atlaszeder von einem eher geringen Wasserbedarf auszugehen. Komplett austrocknen darf der Nadelbaum allerdings auch nicht. Dies könnte sonst wohl möglich zu einem Absterben der Wurzeln führen. Gerade bei einer starken Sonneneinstrahlung sowie hohen Temperaturen ist der Wasserbedarf der Atlaszeder entsprechend erhöht. Sowohl der ausgewachsene Nadelbaum als auch der Atlaszeder-Bonsai sollten bei solchen Bedingungen öfter gegossen werden.

Während der Vegetationsphase ist ein übermäßiges Gießen hingegen nicht empfohlen. Dennoch bevorzugt die Atlaszeder das ganze Jahr über feuchte Erde. Abgestandenes Leitungswasser bietet sich zum Gießen der Bonsai-Variante der Atlaszeder an. Sie können auch eine Brause zur Hilfe nehmen, um den Bonsai zu gießen, ohne dabei die Erde zu stark aufzuschwemmen. Auf diese Art und Weise, können Sie die Nadeln der Atlaszeder auch gleich von Staub befreien.

❍ Düngen:

Sofern es sich um einen Atlaszeder-Bonsai handelt, muss dieser unbedingt ausreichend gedüngt werden. Von Frühjahr bis Herbst, was der Wachstumsphase der Pflanze entspricht, ist die Düngung ein Muss. Nur unmittelbar im Anschluss an das Umtopfen der Blauen Atlaszeder sollte es eine kurze Düngepause geben. Ein kugelförmiger, organischer Streudünger ist generell empfehlenswert.

Bei den Atlaszeder-Nadelbäumen ist eine Düngung nur für Jungpflanzen empfehlenswert. Dazu bieten sich organische Dünger wie z.B. Kompost, Hornspäne und Pferdedung an. Ältere Atlaszedern benötigen diese zusätzliche Versorgung mit Nährstoffen hingegen nicht mehr.

❍ Atlaszeder drahten:

Die Optik der Blauen Atlaszeder lässt sich verändern, indem Sie den Nadelbaum drahten. Greifen Sie dazu am besten auf einen Draht aus Aluminium zurück. Nun gilt es den Stamm nebst der betroffenen Zweige und Äste spiralförmig mit dem Aluminiumdraht zu umwickeln. Arbeiten Sie sich dabei von unten nach oben vor und achten Sie dabei darauf, dass der Draht nicht zu locker sitzt. Spätestens im Mai müssen Sie den Draht dann wieder entfernen, da die Blaue Atlaszeder zu dieser Zeit ihr Dickenwachstum an den Tag legt. Entfernen Sie den Draht nicht rechtzeitig, würde er deutliche Spuren im Bereich des Stamms, der Äste und Zweige hinterlassen.

❍ Rückschnitt:

Bereits unmittelbar nach dem Einpflanzen darf die Blaue Atlaszeder um circa ein Drittel zurückgeschnitten werden. Wenn alle Zweige um die genannte Länge gekürzt werden, trägt dies entscheidend zu der Vitalität des Nadelbaums, dessen Zweige sich nun noch stärker verzweigen, bei. Sofern die Blaue Atlaszeder ein harmonisches Wachstum an den Tag legt, ist der Rückschnitt meist nur in der Höhe erforderlich. Zu lange Triebe werden am besten im Frühjahr abgeschnitten, wobei noch ein Stück frisches Holz stehenbleiben sollte. Denn aus altem Atlaszeder-Holz kann der Nadelbaum nur mühsam wieder austreiben. Auch die folgenden Tipps tragen dazu dabei, dass die Blaue Atlaszeder den Rückschnitt möglichst gut übersteht:

  • nur an frostfreien Tagen, an denen es bedeckt ist, schneiden
  • eine sehr scharfe Schere verwenden, die gerade erst frisch geschärft wurde
  • jegliches Totholz der Atlaszeder immer unmittelbar im Bereich der Basis abschneiden

Wer die Atlaszeder als Bonsai kultivieren möchte, muss den Nadelbaum in regelmäßigen Abständen zurückschneiden. Dabei müssen Sie sowohl die Wurzeln als auch die Triebe, Zweige und Äste zurückschneiden. Der Rückschnitt darf aber nur im Zeitraum von Mai bis September erfolgen, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Rückschnitten zwischen sechs und acht Wochen betragen sollte.

❍ Umtopfen:

Besonders der Atlaszeder-Bonsai muss in regelmäßigen Abständen umgetopft werden. Der ideale Zeitpunkt dafür ist entweder der September oder das Frühjahr. Das sollte in etwa im Abstand von vier bis fünf Jahren geschehen. Dann müssen Sie die Wurzeln der Atlaszeder vor dem Umtopfen schneiden, damit sich das Wurzelsystem des stahlblauen Nadelbaums anschließend besser verzweigen kann. Ein zu starker Rückschnitt der Wurzeln darf jedoch nicht erfolgen, da dies das Ende der Blauen Atlaszeder bedeuten könnte.

Spätestens dann, wenn sichtbar ist, dass der Baum die Grenzen seiner Pflanzschale zu sprengen droht, ist es an der Zeit, die Atlaszeder umzupflanzen. Greifen Sie dabei unbedingt auf eine größere Pflanzschale zurück. Beim Umtopfen gilt es immer zwei Drittel der alten Erde mit der neuen Bonsai-Erdmischung zu ersetzen, um die Pflanze so mit reichlich neuen Nährstoffen für ein gesundes Wachstum zu versorgen. Die neue Erdmischung sollte zu je einem Drittel aus Bimskies, Lavagranulat und Akadama bestehen. Humus sollten Sie hingegen nicht hinzufügen, da dieser Wasser zu lange speichert, was dem Bonsai der Blauen Atlaszeder nicht bekommt.

❍ Überwinterung:

Der winterharte Nadelbaum kann ohne Probleme im Freien überwintern. Nur beim Atlaszeder-Bonsai sowie bei den Jungpflanzen dieser Zeder sind spezielle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. So ist es zum Beispiel sinnvoll, wenn Sie die Bonsai-Schale in Torf einsetzen. Die Oberfläche der Pflanzschale können Sie dann mit Substrat bedecken, das gut fünf Zentimeter dick sein sollte, um als ausreichend guter Winterschutz herzuhalten. Den Atlaszeder-Bonsai können Sie auch mit einer geeigneten Plastikfolie bedecken, um so zu verhindern, dass die Pflanze bei heftigem Frost austrocknet.

Während seiner Jugend sollten Sie den Atlaszeder-Baum ebenfalls vor Frost schützen. Sonst kann es ab Temperaturen von -15 Grad Celsius durchaus zu frostbedingten Schäden kommen. Bis die Blaue Atlaszeder komplett winterhart ist, kann es acht bis zwölf Jahre dauern. Daher ist das Anpflanzen an einem geschützten Standort sinnvoll. Folgende Schutzmaßnahmen sind sinnvoll:

  • unteren Baumbereich mit Reisig- und Laubschicht (ca. 30 Zentimeter) bedecken
  • die Krone schützen, indem Sie sie in eine Strohmatte, Jutebänder und Reet einpacken
  • Pflanze im Winter nur an den Tagen gießen, an denen kein Frost vorherrscht

❍ Krankheiten und Schädlinge:

Sofern Sie die genannten Pflegeanweisungen beachten, ist die Atlaszeder selbst als Bonsai relativ wenig anfällig für diverse Krankheiten und Schädlinge. Sollte der Atlaszeder-Bonsai dennoch unter einem Schädlingsbefall leiden, so bietet es sich an auf handelsübliche Pflanzenschutzmittel zurückzugreifen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Blaue Atlaszeder von folgenden Schäden und Baumkrankheiten befallen ist:

Birnengitterrost:
Ein Befall der Blauen Atlaszeder mit Birnengitterrost lässt sich an den intensiv-roten Verfärbungen erkennen. Die betroffenen Pflanzenteile sollten Sie dann unbedingt zurückschneiden. Hier noch weitere Tipps zur Bekämpfung von Birnengitterrost.

Weißdorn-Gitterrost & Wachholderrost:
Beim Weißdorn-Gitterrost kommt es hingegen zu unschönen Verdickungen an der Pflanze, welche die betroffenen Zweige und Äste früher oder später absterben lassen. Neben dem Zurückschneiden der betroffenen Pflanzenbestandteile ist auch die Verwendung eines speziellen Rostpilzmittels sinnvoll. Gleiches gilt für die Behandlung von Wachholderrost, der sich ebenfalls durch warzenartige Verdickungen sowie orange-rote Verfärbungen bemerkbar macht.

Schäden durch Streusalz:
Schäden durch Streusalz lassen sich in Hobbygärten zum Glück meist vermeiden. Sollte es dennoch zu solch einem Schaden gekommen sein, so ist der Bodentausch nebst einer ausreichenden Düngung und Wässerung der Atlaszeder sinnvoll. Bei einem Nadelbaum lässt sich ein Trockenschaden im Übrigen an den folgenden Symptomen erkennen, die mitunter erst zeitlich verzögert auftreten und daher für den Laien nicht immer ganz so leicht zuzuordnen sind:

  • Vergilbungen der Nadeln
  • Nadelröte
  • vorzeitiger Ausfall der Nadeln

Schwarzer Schneeschimmel:
Zu einem Befall mit Schneeschimmel kommt es hingegen erst in hohen Lagen ab 1.400 Metern Höhe und nur unter einer dichten Schneedecke. Somit sind die meisten Hobbygärtner von diesem Problem nicht betroffen. Der Schwarze Schneeschimmel führt im Übrigen zu braunen Nadeln, die anschließend als Büschel abfallen.

Pestalotia-Zweigsterben:
Beim Pestalotia-Zweigsterben handelt es sich ebenfalls um eine Pilzinfektion, die mit braunen Zweigspitzen einhergeht. Sofern die Atlaszeder nicht ohnehin bereits stark geschwächt ist, ist ein Befall jedoch unwahrscheinlich. Sollte es zu einem Befall kommen, so müssen Sie die entsprechenden Bestandteile der Blauen Atlaszeder unbedingt entfernen.


Foto1: © duelune - Fotolia.com, Foto2: © hcast - Fotolia.com

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