Gartengeräte

Gartenkralle – Wie nützlich ist solch ein Gerät?

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Ein Auflockern des Bodens lässt sich mit einer Gartenkralle enorm erleichtern. Lesen Sie hier, wie nützlich solch ein Gerät ist.

Handkrallen sind für feine Arbeiten gedacht
Handkrallen sind für feine Arbeiten gedacht

Boden auflockern mit der Gartenkralle

Das mit mehreren Zinken ausgestattete Gartengerät kann – ohne sich bücken zu müssen – direkt am zu bearbeitenden Erdreich aufgesetzt und leicht eingedrückt werden (Bein zur Hilfe nehmen). Durch leichte Drehbewegungen der Kralle an den beidseitigen Haltegriffen wird die Erde Stück für Stück bearbeitet – Vorgang stets wiederholen!

Durch eine mit der Erdkralle aufgelockerte Erde ist eine bessere Versorgung der Pflanzen gewährleistet (gesteigerte Nährstoffaufnahme und Wasseraufnahme). Ebenfalls wird der Gartenboden nicht nur gelockert, sondern zugleich auch gelüftet. Jedoch können Sie, wie oft fälschlich angenommen wird, mit einer Gartenkralle den Boden nicht komplett umgraben. Die Gartenkralle sollte nicht in Rasenflächen benutzt werden.

Unkraut entfernen mit der Gartenkralle

Mit der Gartenkralle lässt sich aber auch einiges Unkraut im Gartenbeet problemlos bis zur Wurzel hin entfernen. Dazu muss die Kralle direkt über die Unkrautpflanze aufgesetzt, eingedrückt und in eine Richtung gedreht werden. Das Unkraut wird dabei aus dem Erdreich gelöst, kurz anheben und am besten im Hausmüll entsorgen.

Tipp: Unkraut lässt sich mit der Gartenkralle nach einem ergiebigen Regenguss noch leichter entfernen.

Handkralle

Im Fachhandel ist überdies noch eine Handkralle erhältlich, die für feine Arbeiten im Blumenbeet eingesetzt werden kann. Meist bestehend aus drei kleinen Zinken wird mit der Handkralle zwar augenscheinlich die gleiche Arbeit verrichtet, jedoch mühsamer und bei weitem nicht so tiefenwirksam. Allerdings bedürfen blühende Blumenrabatte und Gemüsebeete einer schonenden Behandlung während der Saison. Erst im Herbst kann dann meist auch hierfür wieder die große Erdkralle eingesetzt werden, um das Beet für die kommende Saison wieder aufzubereiten.


Foto1: © sashpictures - Fotolia.com

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